30 Tage kostenlos testen

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Zugvögel

Du möchtest schneller & einfacher lernen?

Dann nutze doch Erklärvideos & übe mit Lernspielen für die Schule.

Kostenlos testen
Du willst ganz einfach ein neues Thema lernen in nur 12 Minuten?
  • Lucy lernt 5 Minuten 5 Minuten verstehen

    Unsere Videos erklären Ihrem Kind Themen anschaulich und verständlich.

  • Lucy übt 5 Minuten 5 Minuten üben

    Mit Übungen und Lernspielen festigt Ihr Kind das neue Wissen spielerisch.

  • Lucy stellt fragen 2 Minuten Fragen stellen

    Hat Ihr Kind Fragen, kann es diese im Chat oder in der Fragenbox stellen.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden

Bewertung

Ø 4.3 / 87 Bewertungen

Die Autor*innen
Avatar
Team Wissenswelt
Zugvögel
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Zugvögel

Inhalt

Die Zugvögel – Biologie

Im Herbst wird es bei uns für viele Vögel zu kalt und sie ziehen in Richtung Süden. Dort verbringen sie die Wintermonate. Im nächsten Jahr kommen sie wieder und brüten neue Eier aus.

Hast du schon einmal Vögel, die in einer V-ähnlichen Formation fliegen, gesehen? Teilweise auch sehr laut lärmend? Vielleicht war es eine Kolonne von Wildgänsen auf dem Weg in den Süden.
Aber wieso fliegen Vögel im Herbst weg und kommen im Frühjahr wieder? Und welche Vögel finden wir auch im Winter in unseren Gärten? Das alles erfährst du hier.

Was ist ein Zugvogel? – Definition

Zugvögel sind Vögel, die zwischen ihrem Sommerquartier und ihrem Winterquartier wechseln. Das bedeutet, die Brutstätte befindet sich an einem anderen Ort als das Winterquartier. Häufig liegt sie sogar in einem anderen Land oder Kontinent.

Vögel, die bei uns brüten und überwintern, werden Standvögel genannt. Sie haben kein Interesse an einem Winterurlaub. Zu den Standvögeln zählen Spatzen oder Meisen.

Die Bezeichnungen Standvogel und Zugvogel sind jedoch für viele Arten nur regional gültig. Das heißt, Arten, die in Mittel- und Südeuropa Standvögel sind, können gleichzeitig in Nordeuropa als Zugvögel gelten, weil sie den dort kälteren Wintern entfliehen. Solche Vogelarten sind dann zum Beispiel auch bei uns im Winter anzutreffen. Häufig ist es schwer zu unterscheiden, ob im Winter beobachtete Vögel tatsächlich hier beheimatet sind oder ob es sich nicht doch um Zugvögel aus dem Norden handelt.

Das Verhalten der Zugvögel – Erklärung

Wird es draußen zu kalt, fliegen Zugvögel aus den kälteren Regionen in wärmere Gebiete, da sie die kalten Temperaturen nicht überleben würden. Auch die Nahrungssuche im Winter gestaltet sich für viele Vogelarten, vor allem für Insektenfresser, schwierig. Diese Nahrungsknappheit ist ein weiterer Grund für die Zugvögel, in den Süden zu ziehen.

Der Zeitpunkt des Vogelzugs muss richtig abgestimmt sein, da eine zu frühe Rückkehr mit Erfrieren oder Verhungern enden kann. Ebenso ist ein verspäteter Abflug gefährlich, da es zu einem verfrühten Wintereinbruch oder zur Entkräftung auf der Flugstrecke kommen kann.

Wann die Vögel in den Süden ziehen, ist je nach Art und Jahr unterschiedlich. Der Beginn der Wanderung ist meist im Herbst, wobei einzelne Vogelarten bereits im August oder September in die wärmeren Länder ziehen. Fliegen die Vögel zur Überwinterung weg, wird dies als Wegzug bezeichnet. Beim Rückflug zur Brutstätte im Frühling sprechen wir vom Heimzug.

Um die nötigen Strecken zurückzulegen, müssen die Vögel eine gute Kondition besitzen und gesund sein. Sie fressen sich für den Flug ein Fettdepot an, das genug Energie für den anstrengenden Flug liefern muss.

Welche Arten von Zugvögeln gibt es?

Die Unterscheidung eines Vogels in Kurzstrecken- und Langstreckenzieher erfolgt anhand der zurückzulegenden Flugstrecke zwischen Brut- und Winterstätte. Kurzstreckenzieher legen nur einige Hundert Kilometer Strecke zurück. Der Langstreckenzieher überwindet einen Flug von mehreren Tausend Kilometern.

Welche Vögel gehören zu den Zugvögeln?

Die bekanntesten Zugvögel in Deutschland sind die Schwalben, Kraniche, Wildgänse und Störche. Diese Vögel sind Langstreckenzieher und ziehen in der Regel in den Süden bis nach Afrika.

Die meisten unserer Singvögel wie der Star, der Buchfink und der Kibitz zählen zu den Kurzstreckenziehern. Sie bleiben innerhalb Europas.

Weitere Vögel, die im Winter in den Süden fliegen, sind Zilpzalps, Ringdrosseln, Mauersegler, Nachtigallen, Kuckucke, Teichrohrsänger.

Zu den Beispielen der Zugvögel, die bei uns in Deutschland überwintern, zählen auch die Sing- und Zwergschwäne, die in Skandinavien und Sibirien brüten. Die Nonnengänse besitzen ihre Brutstätten in Russland und überwintern an der Nordsee im Wattenmeer. Auf den Salzwiesen und Getreidefeldern finden sie dabei einen reich gedeckten Tisch. Die Ringelgans, aus dem hohen Norden, gesellt sich häufig mit dazu und genießt die Aussicht auf die Nordsee. Der Silberreiher brütet in Südosteuropa und überwintert bei uns im Norden Deutschlands.

Welche Zugvögel fliegen hintereinander?

Mehrere Zugvögel fliegen in Keil- oder V-Formation, um Kraft und Energie zu sparen. Zu diesen zählen besonders die großen Vogelarten Gänse, Kraniche, Enten, Möwen, Störche und einige andere. Die entstehenden Luftwirbel und Luftströmungen des vordersten Vogels erzeugen einen zusätzlichen Auftrieb für die nachfolgenden Vögel. Diese senken damit ihren Energieverbrauch. Von Zeit zu Zeit wird der vorderste Flieger durch einen anderen ausgewechselt.

Formationsflug Merkmale Zugvogel für Kinder einfach erklärt

Wie können wir feststellen, zwischen welchen Gebieten die Zugvögel hin- und herwandern?

Eine Methode, um die Zugstrecken von Vögeln herauszufinden, ist die Beringung. Dabei werden die Zugvögel eingefangen und mit einem Aluring beringt. Diese Methode ist schmerzfrei, da der Ring mit kleinem Abstand um das Bein gelegt wird. Auf diesem Ring befindet sich die Nummer, unter der der Vogel registriert ist, das Land, in dem der Vogel beringt wurde, und die Vogelwarte.

Zusätzlich werden Daten über den Vogel erfasst. Wie groß er ist und wie alt, welches Geschlecht er hat und wie sein medizinischer Zustand ist. Bisher wurden über 200 Millionen Vögel beringt. Durch Rückmeldungen aus der Bevölkerung und aus Forschungseinrichtungen können über den Ring die Aufenthaltsorte ermittelt werden. Eine modernere Variante ist das zusätzliche Anbringen eines kleinen Senders. Per Satellit können damit die Flugrouten der Zugvögel erfasst werden.

Zugvögel – Zusammenfassung

Zugvögel ziehen im Herbst über die Winterzeit in wärmere Gebiete, meistens bis nach Afrika. Im Frühjahr kehren sie dann zum Brüten zurück. Dabei wird zwischen den Langstrecken- und den Kurzstreckenziehern unterschieden. Die Wanderung dient dem Schutz der Vögel vor Erfrieren und Verhungern. Die Route des Vogelzugs kann teilweise durch die Beringung der Vögel nachverfolgt werden. Zu den Zugvögeln zählen zum Beispiel Störche, Schwalben, Wildgänse, Kraniche, Mauersegler, Kuckucke und Enten.

Zugvogel Distanz Sommer- und Winterquartier Beispiele
Langstreckenzieher in der Regel mehr als 4 000 Kilometer Nachtigall
Storch
Zilpzalp
Mehlschwalbe
Kurzstreckenzieher weniger als 2 000 Kilometer Star
Kiebitz
Rotkehlchen
Kranich
Standvogel kein Vogelzug Spatzen
Meisen
Buntspecht
Zaunkönig

Im zugehörigen Video wird das Thema Zugvögel für Kinder und Jugendliche in der Grundschule und der weiterführenden Schule einfach erklärt.

Mit deinem Wissen über Zugvögel kannst du direkt im Anschluss das Aufgabenblatt und die interaktiven Übungen lösen. Nutze die hier erworbenen Kenntnisse über Zugvögel auch für ein Referat in der Schule. Viel Spaß!

Transkript Zugvögel

Einige Vogelarten wie Spatzen können wir im Sommer und Winter bei uns beobachten. Spatzen sind Standvögel. Auch die meisten Amseln verbringen das ganze Jahr bei uns. Ein Viertel aller Vögel zieht jedoch nach Südeuropa. Sie sind, wie auch Blässhühner, Teilzieher. Schwalben, Kraniche oder Störche sieht man nur im Frühling und Sommer. Sie ziehen im Herbst Richtung Süden. Die meisten heimischen Vogelarten sind Zugvögel, die im Laufe eines Jahres mehr oder weniger weite Wanderungen unternehmen. Häufig bemerken wir es gar nicht, Rotkehlchen sieht man zwar das ganze Jahr bei uns, doch im Winter sind es Vögel aus dem Norden. Die heimischen Rotkehlchen ziehen ans Mittelmeer. Viele kleine Singvögel sind Kurzstreckenzieher, die Europa nicht verlassen. Die Küstenseeschwalbe ist dagegen der Langstreckenzieher schlechthin. Sie pendelt im Laufe des Jahres viele Tausend Kilometer zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet. Es gibt aber auch Arten, die nur im Herbst und Winter bei uns zu beobachten sind. Sing- und Zwergschwäne zählen dazu. Sie brüten in Skandinavien und Sibirien, überwintern jedoch in Mitteleuropa. Hunderttausende Gänse machen sich im Spätsommer von der russischen Eismeerküste auf den Weg ins Wattenmeer. Grasfresser, wie die Nonnengänse, finden an der relativ milden Nordseeküste genug Nahrung auf den Salzwiesen und Getreidefeldern. Die Ringelgans, wie die Nonnengans ein Brutvogel des hohen Nordens, überwintert ebenfalls an der Nordseeküste. Ein ungewöhnliches Zugverhalten zeigen Silberreiher, sie ziehen von ihren Brutgebieten in Südosteuropa Richtung Norden. Nach Norddeutschland kommen jedes Jahr im Herbst und Winter mehr Silberreiher, warum ist bislang nicht genau geklärt. Lange Zeit wusste niemand, wo die Vögel den Winter verbringen oder woher unsere Wintergäste kommen. Wie hat man also herausgefunden in welche Gegenden sie ziehen oder aus welchen Regionen sie stammen? Der dänische Lehrer Mortensen hatte 1899 eine ebenso einfache wie geniale Idee. Er fing Vögel und beringte sie - bis heute die Standardmethode der Zugvogelforschung. In der Beringungsstation „Die Reit“ in Hamburg werden von Ende Juni bis Anfang November Vögel beringt. Stündlich kontrollieren die Beringer zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang die feinen Fangnetze. Die Vögel werden in Stoffbeuteln verpackt zur Station gebracht. Beringt wird mit speziellen Zangen. Eine Rotdrossel, ein Zugvogel aus Skandinavien, ist ins Netz gegangen und bekommt einen Ring. Die Aluminiumringe tragen fortlaufende Nummern. Zusätzlich sind die Ringzentrale und das Beringungsland eingestanzt. Anschließend wird der Vogel vermessen, sein körperlicher Zustand, sein Alter, Geschlecht und das Gewicht erfasst, und in ein spezielles Computerprogramm eingegeben. Danach wird die Rotdrossel sofort wieder freigelassen. Im Allgemeinen geht das Beringen sehr schnell, dennoch ist es für die Tiere großer Stress. Bislang wurden über 200 Millionen Vögel beringt und Millionen wiedergefunden. Allein in Europa markieren Beringer Jahr für Jahr ungefähr drei Millionen Vögel. So ist es im Laufe der Zeit gelungen, den Vogelzug nachzuvollziehen.

13 Kommentare

13 Kommentare
  1. Ich hab was draus gelernt danke für das Video. Von Chang
    Chen.
    Ich lerne auch das und ich finde das toll😊. Ich finde die Vögel auch toll🦜,
    Ich hab daraus viel gelernt. Es geht mir gut💕.

    Von Chang 2c, vor 5 Monaten
  2. nicht so meins😥

    Von Yanis, vor 12 Monaten
  3. Es war sehr hilfreich

    Von Itslearning Nutzer 2535 1123603, vor mehr als einem Jahr
  4. Ich habe vieles gelernt Danke

    Von ⚡️akxyalcin⚡️, vor mehr als einem Jahr
  5. Hallo Svetlanaanton81,
    es tut uns leid, dass dir dieses Video nicht weiterhelfen konnte. Wir haben noch ein anderes Video zum Thema „Zugvögel“, in dem auch das Rotkehlchen thematisiert wird.
    Hier der Link zum Video „Der Vogelzug - Überwintern im Süden“:
    https://www.sofatutor.com/biologie/videos/der-vogelzug-ueberwintern-im-sueden?topic=2514
    Ich hoffe, damit kannst du besser arbeiten.
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor mehr als 2 Jahren
Mehr Kommentare

Zugvögel Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Zugvögel kannst du es wiederholen und üben.
  • Skizziere das Zugverhalten unterschiedlicher Vögel.

    Tipps

    Standvögel überwintern, ohne ihren (Stand-)Ort zu wechseln.

    Lösung

    Amseln und Spatzen sind Standvögel. Sie bleiben das ganze Jahr über an einem Ort.
    Die heimischen Rotkehlchen ziehen in wärmere Regionen. Die Rotkehlchen, welche hier im Winter zu sehen sind, kommen aus kälteren Regionen zu uns.
    Tausende Gänse fliegen im Spätsommer von der russischen Eismeerküste ans Wattenmeer.
    Schwäne kommen aus Skandinavien und Sibirien – dort brüten sie. Zum Überwintern fliegen sie allerdings nach Mitteleuropa.

  • Benenne die abgebildeten Vögel mit ihren jeweiligen umgangssprachlichen Namen.

    Tipps

    Raben und Krähen haben dunkle, meist schwarze Schnäbel.

    Lösung

    Der kleine braune Vogel mit der roten Brust ist ein Rotkehlchen.
    Der Spatz ist ein kleiner braun-weißer Vogel.
    Die Küstenseeschwalbe hat eine schwarze Kopfkappe, weißes Gefieder und einen rötlichen Schnabel.
    Das Blässhuhn hat ein schwarzes Gefieder und einen auffällig weißen Schnabel.
    Der Reiher hat lange, dünne Beine, einen langen Hals und einen langen Schnabel, genauso wie der Storch.
    Störche haben allerdings rötliche Beine und Schnäbel.

    Folgende Vögel waren nicht abgebildet:
    Krähen haben zwar auch ein schwarzes Gefieder, aber einen dunklen, meist schwarzen Schnabel.
    Möwen haben ein weiß-graues Gefieder und einen gelblichen Schnabel.

  • Bestimme die Vogelarten, die in Deutschland überwintern.

    Tipps

    Es gibt Standvögel, die in Deutschland heimisch sind und nicht woanders überwintern.

    Zudem gibt es Zugvögel, die aus kälteren Gebieten nach Deutschland ziehen, um zu überwintern.

    Lösung

    Im Winter sieht man Standvögel, zu denen der Haussperling gehört. Er wird umgangssprachlich auch „Spatz“ genannt.
    Auch die Kohlmeise gehört als kleiner Singvogel mit gelben Bauch- und Brustseiten zu den Standvögeln, die das ganze Jahr über in Deutschland bleiben.

    Außerdem sieht man Vögel, die aus kälteren Regionen nach Deutschland fliegen, um zu überwintern – wie zum Beispiel viele verschiedene Gänse.

    Der Weißstorch und der Kranich verlassen als Zugvögel Deutschland über den Winter.

  • Erkläre den Ablauf der Beringung als Mittel der Zugvogelforschung.

    Tipps

    Die Beringung findet vor dem Vermessen statt.

    Lösung

    Um das Zugverhalten von Vögeln nachvollziehen zu können, macht man immer noch von der Beringung Gebrauch.
    Dabei wird der eingefangene Vogel in einem Stoffbeutel zu einer Beringungsstation gebracht.
    Dort bringt man ihm mit einer speziellen Zange einen Aluminiumring an das Bein an.
    Auf dem Ring befinden sich Informationen über das Beringungsland und die -station, sowie eine fortlaufende Nummer, um den einzelnen Vogel wiederzuerkennen.
    Danach wird der Vogel noch vermessen und das Gewicht und Geschlecht erfasst.
    Diese Daten werden in einem speziellen Computerprogramm gespeichert.
    Im Anschluss wird der Vogel wieder freigelassen.

    Wird der Vogel wieder bei einer anderen Station eingefangen, kann man aus den Daten erschließen, wo er herkam und wo er schon war.

  • Stelle den Unterschied zwischen Langstreckenziehern und Kurzstreckenziehern dar.

    Tipps

    Kleine Singvögel zählen zu den Kurzstreckenziehern.

    Lösung

    Langstreckenzieher wie zum Beispiel die Küstenseeschwalbe verlassen Europa und fliegen mindestens 4000 km von ihren Brutgebieten zu ihren Überwinterungsgebieten.

    Kurzstreckenzieher wie zum Beispiel das Rotkehlchen hingegen verlassen Europa seltener. Viele von ihnen sind kleine Singvögel. Sie ziehen maximal 2000 km von ihren Brut- zu ihren Überwinterungsgebieten.

  • Beschreibe die Anpassungen von Vögeln im Winter.

    Tipps

    Drei Begriffe bleiben übrig, da sie keine wahren Aussagen bilden, wenn sie eingesetzt werden.

    Schwarze Gegenstände absorbieren Licht und werden warm – wie ein dunkles Shirt in der Sommersonne.

    Lösung

    Rund 25 % aller Vögel ziehen im Winter Richtung Süden. Doch es gibt auch Vögel, die der Kälte trotzen und in Deutschland bleiben oder nach Deutschland kommen. Im Gegensatz zu einigen Säugetieren, wie zum Beispiel dem Igel, halten sie keinen Winterschlaf.

    Vögel können sich aufplustern. Dabei sehen sie wie Federkugeln aus. Die Luft zwischen den Federn wirkt zusätzlich isolierend.

    Bei Enten kühlt das von den Füßen aufsteigende Blut das abwärtslaufende Blut. Zugleich gibt es einen umgekehrten Wärmeeffekt zwischen den Blutläufen. So sind die Füße einer Ente eiskalt, während ihre Körpertemperatur konstant bleibt. Sie besitzt einen geringen Wärmeverlust und friert nicht am Eis fest.

    Darüber hinaus können Vögel die Wärmeenergie der Sonne nutzen. Dazu dienen vor allem ihre dunklen Gefiederpartien, die das Sonnenlicht stärker absorbieren. So wärmt die Sonne den Vogel.

    Im Winter nehmen Vögel möglichst energiereiche Nahrung auf, um ihre Körpertemperatur aufrecht erhalten zu können. Darum essen sie vermehrt fettreiche Samen. Mit Vogelhäuschen oder Meisenknödeln können wilde Vögel in harten Wintern unterstützt werden.

30 Tage kostenlos testen
Mit Spaß Noten verbessern
und vollen Zugriff erhalten auf

2.590

sofaheld-Level

5.907

vorgefertigte
Vokabeln

10.813

Lernvideos

44.029

Übungen

38.725

Arbeitsblätter

24h

Hilfe von Lehrer*
innen

laufender Yeti

Inhalte für alle Fächer und Klassenstufen.
Von Expert*innen erstellt und angepasst an die Lehrpläne der Bundesländer.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden