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Vögel – Anpassung an den Flug 07:59 min

Textversion des Videos

Transkript Vögel – Anpassung an den Flug

Hallo! Warum kann ein Vogel eigentlich fliegen? Könnte der Mensch auch fliegen, wenn er Flügel hätte? Warum dies nicht geht, erfährst du in diesem Video über die einzelnen Anpassungen der Vögel an das Fliegen.

Knochenbau des Vogels

Um fliegen zu können, darf ein Vogel nicht zu schwer sein. Eine z.B. Taube wiegt gerade mal 450 Gramm. Ein Igel gleicher Größe ist doppelt so schwer. Aber was unterscheidet sie?

In erster Linie sind es die Knochen. Die Knochen von Säugetieren und somit auch des Menschen sind mit Knochenmark gefüllt. Vögel haben dünnwandige Knochen, welche hohl sind. Ein einzelner Knochen wiegt somit weniger als einer von Säugetieren.

Skelett des Vogels

Auch das Skelett ist an das Leben in der Luft angepasst. Beim Schlagen mit den Flügeln wirken große Kräfte auf den Körper. Um diesen Kräften standzuhalten, bilden die Brust- und Lendenwirbel der Vögel eine fest miteinander verwachsene Einheit. Auch Beckenknochen und Brustkorb gehören zu dieser Einheit.

Zusätzliche Festigkeit gewinnt der Rumpf von Vögeln durch das Gabelbein und das Rabenschnabelbein. Die starre Rumpfeinheit bildet also den nötigen Widerstand zu den kräftigen schlagenden Flügeln.

Federn des Vogels

Nicht nur die Knochen, sondern auch die Federn von Vögeln sind leicht, eben federleicht. Der Kiel der Feder ist innen hohl. Das macht ihn besonders stabil und leicht.

Das untere Ende des Kiels, die Spule, steckt in der Haut und hält die Feder am Körper. Die Hakenstrahlen, die von den einzelnen Ästen abgehen, verankern sich durch kleine Widerhäkchen ineinander. Dadurch entsteht bei den Flügeln eine zusammenhängende und luftundurchlässige Fläche.

Die Federn der Flügel heißen Schwungfedern. Außerdem gibt es noch die Schwanzfedern, die für die Steuerung zuständig sind. Der Rest des Körpers ist fast vollständig mit Deckfedern bedeckt. Darunter liegen die weichen Daunen. Sie dienen der Wärmeisolierung. .

Luftsäcke und Atmung

Auch das Atmungsorgan eines Vogels ist an das Leben in der Luft angepasst. Fliegen kostet viel Kraft. Der Vogel benötigt also viel Sauerstoff. Deshalb besteht die Lunge aus fein verzweigten Röhren. Zusätzlich dazu verfügt ein Vogel aber auch über sogenannte Luftsäcke. Das sind Ausstülpungen der Lunge, die den gesamten Körper durchziehen.

Beim Atmen werden auch die Luftsäcke mit Luft gefüllt. So verdoppelt sich die Luftmenge, die bei einem Atemzug aufgenommen werden kann. Die Luftsäcke dienen außerdem der Kühlung der beim Fliegen sehr beanspruchten Muskulatur.

Kein zusätzliches Gewicht

Um zusätzlich Gewicht zu sparen, verzichten Vögel auf eine Harnblase. Harn ist schwer - warum sollten sie ihn also ständig mit sich herumtragen? Vögel scheiden ihre Nahrungsreste einfach sehr schnell aus. Zähne sind ebenso unnötiger Ballast. Vögel brauchen keine Zähne, denn die Nahrung, die sie aufnehmen wird im Kropf eingeweicht, im Kaumagen zerrieben und anschließend rasch verdaut.

Fortpflanzung

Die Entwicklung des Ungeborenen findet bei fast allen Säugetieren im Mutterleib statt. Sicher weißt du, das dies bei Vögeln anders ist. Oder? Auch die Fortpflanzung wurde an das Leben in der Luft angepasst. Ein Vogel legt befruchtete Eier. Die Entwicklung und das Wachstum der Vogelembryos findet dann außerhalb des Körpers durch das Brüten statt. Zusätzliches Gewicht wäre beim Fliegen ungünstig.

Verschiedene Flugarten

Doch wie funktioniert das jetzt genau mit dem Fliegen? Dies wollen wir klären, indem wir uns verschiedene Flugarten der Vögel genauer anschauen.

Beim Gleitflug startet der Vogel von einer gewissen Höhe und gleitet langsam nach unten, ohne seine Flügel zu bewegen. Beim Segelflug nutzt der Vogel Aufwinde, die durch warme aufsteigende Luft, z.B. über Feldern, zustandekommen. So kreist ein Vogel langsam nach oben.

Häufig vollziehen sie aber den Ruderflug. Dabei schlagen die Vögel mit den Flügeln und können so einerseits an Höhe gewinnen, aber gleichzeitig auch vorwärts kommen. Bei der Abwärtsbewegung der Flügel stellen sich die Schwungfedern durch den Luftzug automatisch so, dass sich eine durchgängig dichte Fläche ergibt. Gegen den Widerstand der Luft drückt sich der Vogel nach oben.

Bei der Aufwärtsbewegung der Flügel klappen die Federn so um, dass die Luft leicht hindurchströmen kann. Dieses einfache Jalousienprinzip ermöglicht den Ruderflug.

Beim Rüttelflug, welchen nur bestimmte Vogelarten beherrschen, werden die Flügel ganz schnell bewegt, sodass der Vogel für einige Zeit in der Luft stehen kann. Dies ermöglicht z.B. dem Turmfalken Beute am Boden zu lokalisieren, um sich dann im Sturzflug auf jagt zu machen.

Dabei schießt der Falke wie ein Pfeil Richtung Erdoberfläche und schnappt zu. Nur sehr wenige Vögel beherrschen den Schwirrflug, etwa der Koblibri. Auch der Schwirrflug ermöglicht ein Stehenbleiben in der Luft. Anders als bei Ruder- und Rüttelflug beschreiben die Flügel beim Schwirrflug eine liegende Acht. Und das bis zu 70 Mal pro Sekunde.

Zusammenfassung

Fast alle Vögel - perfekt an das Leben in der Luft angepasst. Ihr Rumpf ist stabil und starr und gibt den schlagenden Flügeln den nötigen Widerstand. Die Atmung der Lungen wird durch eine ganze Reihe von Luftsäcken unterstützt, die den ganzen Körper durchziehen. Außerdem wird Gewicht gespart, da Knochen hohl sind, die Kiele der Federn ebenso.

Selbst wenn ein Mensch also Flügel anstelle von Armen hätte, könnte er immer noch nicht fliegen. Ihm fehlt die Leichtbauweise der Vögel. Und würde er wie ein Turmfalke im Sturzflug etwa 290km/h schnell Richtung Erdoberfläche stürzen wollen, würde ihm wohl sehr schwindelig werden. Tschüss!

33 Kommentare
  1. ok

    Von Claudia Weinstock, vor etwa 2 Monaten
  2. Super erklärt!!!👏👍

    Von Tom und Milla B., vor 2 Monaten
  3. Hallo Johannes W.,
    es freut uns, dass dir das Video gefallen hat. Wir haben Videos mit den Titeln „Eulen“, „Spechte“ und „Vögel, die fliegen, schwimmen und tauchen“. Die Videos beinhalten auch alle Abschnitte, in denen die Anpassungen an die Lebensräume thematisiert werden. Du findest sie über die Suche oder über folgende Links:
    Eulen: https://www.sofatutor.com/biologie/videos/eulen?topic=2514
    Spechte:
    https://www.sofatutor.com/biologie/videos/spechte?topic=2514
    Vögel, die fliegen, schwimmen und tauchen:
    https://www.sofatutor.com/biologie/videos/voegel-die-fliegen-schwimmen-und-tauchen?topic=2514
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor 2 Monaten
  4. Vielen dank das Video war sehr hilfreich; könnten sie bitte ein Viedo über Eulen,Spechte und Enten drehen wie sie an ihre lebensraume angepasst sind.
    Danke

    Von Johannes W., vor 2 Monaten
  5. DAAAAAANKEEE!
    Dieses Video ist super gut gemacht. Großes Lob!
    Hat mir sehr bei den Hausaufgaben geholfen

    Von Daria F., vor 5 Monaten
  1. SUUUPPPEEERRR Video.Hat mir sehr Geholfen,danke

    Von Katjastanger, vor 8 Monaten
  2. Super erklärt ! Hat mir gut geholfen 😜

    Von Bernhard K., vor 8 Monaten
  3. Das ist ein super Video! Danke ihr habt mir wie immer geholfen!

    Von Silke 57, vor 10 Monaten
  4. es war sehr hilfreich! Danke an das: Bio-Team😉😄

    Von Tatjanamat, vor 10 Monaten
  5. Das war gut aber man könnte den Vidio velengern und dazu noch ander Dinge

    Von Shams H., vor 11 Monaten
  6. Endlich kann ich sie unterscheiden 😃

    Von Mia K., vor 11 Monaten
  7. Sehr gut erklärt. 👍

    Von Ben K., vor 11 Monaten
  8. SER GUTE VIDERO

    Von Alias55, vor etwa einem Jahr
  9. Wird echt gut erklärt !!!! Ichkonnte bis jetzt sehr gut damit Lernen. Die Übungen sind sehr gut.

    Von Hannah Franziska B., vor etwa einem Jahr
  10. Hallo Marah Dias07, die Flugarten der Vögel sind in diesem Video genannt: Gleiten, Segeln, Rudern, Rütteln und Schwirren. Woher hast du das Wort?
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor etwa einem Jahr
  11. was ist denn der schwingflug..habe hierzu nix gefunden

    Von Marah Dias07, vor etwa einem Jahr
  12. Hallo Noah,
    es tut uns leid, dass dir dieses Video nicht weiterhelfen konnte. Wir haben noch andere Videos zum Thema Vögel und Flug. Schau dir mal unsere Themenseite „Vögel" an. Was genau suchst du denn?
    Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor mehr als einem Jahr
  13. Ich finde dieses war nicht sehr hilfreich, weil ich schon alles wusste und das video was ich bräuchte finde ich leider nicht

    Von Noah G., vor mehr als einem Jahr
  14. Cooles Video hilft mir vielleicht bei der nächsten Arbeit aber danke für das Video😀🙂😁👷🕴🀄📖📄💡

    Von Nataliewolf84, vor mehr als einem Jahr
  15. gutes Video

    Von Denise 11, vor fast 2 Jahren
  16. ☺☺☺😊😊😊

    Von Zein M., vor fast 2 Jahren
  17. dieses Vidio ist schön und macht menschen noch schlauer

    Von Ozlemsalt, vor etwa 2 Jahren
  18. Das Video ist sehr hilfreich.

    Von Schlotzhauertim, vor etwa 2 Jahren
  19. Das Video hat mir sehr geholfen. Könnte man auch mal im Unterricht zeigen. :)

    Von Magnus B., vor mehr als 2 Jahren
  20. richtig geil ...hilft auf jeden Fall weiter ..ist echt empfelenswert

    Von Sinabomke, vor fast 3 Jahren
  21. super gemacht - kurz und knackig!
    schade dass es kein Arbeitsblatt dazu gibt!!
    Frau Buschmann aus Berlin

    Von Sveabuschmann, vor fast 3 Jahren
  22. tolles Video

    Von Guel Latzel, vor fast 3 Jahren
  23. Finde ich hilfreich

    Von Dr Eal, vor fast 3 Jahren
  24. GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIILLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL

    Von Marvin G., vor fast 3 Jahren
  25. nice!

    Von Janajung1, vor etwa 3 Jahren
  26. das ist ein echt tolles video wirklich hilfreich

    Von Andrej Kelbler, vor etwa 3 Jahren
  27. War hilfreich !

    Von Sanjana V., vor mehr als 3 Jahren
  28. Tolles Video

    Von Guenther Messmer, vor etwa 4 Jahren
Mehr Kommentare

Vögel – Anpassung an den Flug Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Vögel – Anpassung an den Flug kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib wieder, warum sich der Bau von Knochen bei Säugetieren und Vögeln unterscheidet.

    Tipps

    Wo halten sich Vögel den Großteil der Zeit auf?

    Mit Mark bezeichnet man das Innere, zum Beispiel bei Früchten.

    Säugetiere müssen nicht so auf ihr Gewicht achten wie Vögel...

    Lösung

    Um Gewicht zu sparen, haben sich bei den Vögeln einige Besonderheiten gebildet. Die Knochen haben sich zum Beispiel sehr verändert: Die Knochen bei den anderen Tieren sind eindeutig anders gebaut.
    Die großen Knochen der Säugetiere sind zwar hohl, aber mit Knochenmark gefüllt. Außerdem sind die Wände sehr dick, damit der Knochen stabil ist.
    Vögel könnten mit so dicken Knochen nicht fliegen, sie wären zu schwer. Daher sind die Knochen nicht mit Knochenmark gefüllt, und die Wände sind dünner. Das allein macht den Knochen aber nicht stabil genug. Um ihn stabiler zu machen, befinden sich im Hohlraum dünne Verstrebungen aus Knochen.

  • Beschreibe unterschiedliche Arten des Vogelflugs.

    Tipps

    Beim Gleiten kann man keine Höhe gewinnen.

    Wenn die Flügel schwirren, bewegen sie sich sehr schnell.

    Schlägt ein Segelflugzeug mit den Flügeln?

    Lösung

    Viele Vögel schaffen es zu fliegen, ohne dabei ständig mit den Flügeln zu schlagen. Sie nutzen dabei die große Fläche ihrer Flügel. Sie breiten die Flügel aus und lassen sich treiben. Die Schwanzfedern dienen dem Vogel als Steuer.
    Manche Vogelarten können den Aufwind nutzen, um sich in der Luft nach oben tragen zu lassen. Dies nennt man den Segelflug.
    Ist der Vogel einmal hoch oben in der Luft, kann er große Strecken zurücklegen, indem er nach unten gleitet. Dies ist der Gleitflug.
    Greifvögel gewinnen oft im Segelflug an Höhe, um dann im Sturzflug Beutetiere zu schlagen. Dazu lassen sie sich mit angelegten Flügeln bis kurz vor den Erdboden fallen. Bei diesem Sturzflug werden sie sehr schnell.
    Kleine Vögel können zum Teil auf der Stelle fliegen. Dazu bewegen sie im Schwirrflug sehr schnell die Flügel in Form einer liegenden Acht.

  • Erläutere die Anpassungen der Vögel an das Leben in der Luft.

    Tipps

    Unser Oberkörper ist flexibel und beweglich, da die Knochen nicht miteinander verwachsen sind.

    Auch Zähne kann man zu den Organen zählen!

    Wenn zwei Knochen miteinander verwachsen, kann man das Gelenk zwar nicht mehr bewegen, es macht die Verbindung aber stabiler.

    Lösung

    Damit Vögel fliegen können, müssen sie besonders leicht sein und trotzdem sehr kräftig und ausdauernd mit ihren Flügeln schlagen können. Darauf sind ihre Körper angepasst.
    Das geringe Gewicht erreichen sie, indem sie leichtere Knochen haben als andere Tiere. Außerdem fehlen einige Organe, wie Zähne oder die Harnblase.
    Um so kräftig mit den Flügeln schlagen zu können, ist auch das Skelett verändert. Die Knochen des Oberkörpers sind fest miteinander verbunden und halten daher besser die dauernde Belastung aus. Außerdem haben Vögel einige zusätzliche Knochen im Brustkorb.
    Die Sauerstoffversorgung der Muskeln ist während des Fluges schwierig, da die großen Muskeln sehr viel Sauerstoff benötigen. Daher hat die Lunge Ausstülpungen, die sogenannten Luftsäcke.

  • Erkläre die Unterschiede zwischen dem Brustbein des Vogels und des Igels.

    Tipps

    Das Vogelskelett kannst du am Schnabel erkennen!

    Der Oberschenkel ist bei allen Wirbeltieren ein Teil der Hinterbeine – auch bei Vögeln und Igeln.

    Je größer ein Knochen ist, desto mehr Muskeln können daran befestigt sein.

    Lösung

    Muskeln bewegen den Körper, indem sie Skelettteile bewegen, die mit Gelenken verbunden sind. Dazu sind sie an den Knochen befestigt.
    Die Flugmuskeln der Vögel sind enorm kräftig, da sie lange Zeit ohne zu ermüden anstrengende Bewegungen ausführen müssen. Die Muskeln bestehen daher aus sehr vielen Muskelsträngen. Diese Muskelstränge brauchen große Knochen, an denen sie ansetzen können.
    Die Brustmuskulatur bewegt bei allen Wirbeltieren die oberen Extremitäten – bei Menschen die Arme, bei Tieren Vorderbeine oder Flügel. Diese Muskeln setzen zum Teil am Brustbein an. Da bei den Vögeln viel größere Muskeln dort ansetzen müssen, ist das Brustbein sehr viel größer als bei den anderen Wirbeltieren. Es ist stark ausgewölbt. Diese Wölbung des Brustbeins bezeichnet man auch als Kiel.

  • Benenne die unterschiedlichen Arten von Federn.

    Tipps

    Daunen sind Federn, die innen im Federkleid liegen und den Vogel wärmen. Sie sind deshalb nicht auffällig gefärbt.

    Schwanzfedern sind geformt wie Ruder: Auf beiden Seiten des Kiels sind sie gleich lang.

    Schwungfedern sind auf einer Seite des Kiels länger als auf der anderen, damit sie gut überlappen können.

    Lösung

    Federn haben unterschiedliche Aufgaben, daher sehen sie auch unterschiedlich aus. Daunen sind flauschig und nicht zu sehen, deshalb sind sie auch nicht gefärbt. Sie wärmen den Vogel.
    Außen sind die Daunen mit Deckfedern überdeckt. Diese sind wind- und wasserdicht, außerdem sind sie gefärbt.
    Die großen Federn an Flügeln und Schwanz benötigt der Vogel zum Fliegen. Die großen Schwungfedern an den Flügeln sind so geformt, dass sie einander gut überlappen können, um damit so gut wie möglich die Luft nach unten drücken zu können. Darum sind sie auf einer Seite des Kiels länger als auf der anderen.
    Die Schwanzfedern benötigt der Vogel, um in der Luft zu steuern. Sie sind daher geformt wie ein Ruder: Auf beiden Seiten des Kiels sind sie gleich breit.

  • Vergleiche Struktur und Eigenschaften eines Vogelknochens mit Wellpappe.

    Tipps

    Ist Wellpappe eher fest und starr, oder sehr flexibel und biegsam?

    Je mehr Hohlräume ein Stoff enthält, desto leichter ist er!

    Streben machen Bauwerke wie Brücken stabiler.

    Lösung

    An vielen Stellen holen wir Menschen uns gute Ideen aus der Natur. Um Gewicht zu sparen, entwickeln wir besonders leichte, aber trotzdem stabile Verpackungen. Das machen wir nach dem gleichen Prinzip wie es die Natur bei den Knochen der Vögel vormacht.
    Besonders geringes Gewicht erreicht man, indem man etwas aushöhlt und nur von dünnen Wänden umgibt. So auch bei Wellpappe: Die Wände bestehen aus dünnem, biegsamen Papier.
    Um zu verhindern, dass sich dieser Hohlkörper zu leicht zusammen drücken lässt, braucht man zudem Verstrebungen. Bei der Wellpappe wird das durch die gewellte Papierschicht in der Mitte erreicht. Beim Vogelknochen übernehmen diese Aufgabe dünne Streben aus Knochen, die sich kreuz und quer durch den Hohlraum ziehen.