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Merkmale der Vögel

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Team Wissenswelt
Merkmale der Vögel
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Merkmale der Vögel

Schäbel, Flügel und die Federn sind die wohl typischsten Merkmale der Wirbeltierklasse der Vögel. In diesem Video beschreiben und erklären wir dir diese und weitere Merkmale. Dabei gehen wir auch auf das Vogelskelett ein. Dabei siehst du, dass eine Reihe von Merkmalen zur so genannten Leichtbauweise der Vögel beitragen. Dies ermöglicht den Vögeln das Fliegen. Zum Schluss gehen wir auf die Mauser der Vögel ein.

Transkript Merkmale der Vögel

Die Welt der Vögel ist sehr vielfältig. Vögel sehen höchst unterschiedlich aus. Sie variieren in Größe, Form, Färbung, Befiederung und so weiter. Die Körperform eines Vogels ist das Ergebnis der Anpassung an Lebensraum und Nahrung. Der südamerikanische Nandu lebt in den weiten Grasländern Südamerikas und zählt, wie der Strauß, zu den Laufvögeln. Deshalb hat er lange, kräftige Beine, ist jedoch flugunfähig. Alle Vögel besitzen einen Schnabel. Und alle Vögel haben Federn, unabhängig davon, ob sie fliegen können, oder nicht, wie beispielsweise der Pinguin. Der Anteil des Knochenskeletts beträgt beim Menschen circa fünfzehn Prozent des Körpergewichts. Beim Vogel ist er um einiges leichter, ca. 4,4% bei einer Taube. Denn Vogelknochen sind weitgehend hohl. Der aufgeschnittene Knochen eines Vogels links ist mit Luft gefüllt, während rechts der Knochen eines Säugetiers eine Markfüllung hat. Betrachtet man den Schnabel, sowie den Schädel eines Pelikans aus der Nähe, erkennt man deutlich die poröse Struktur des Knochenmaterials. Das Gesamtgewicht von Schnabel und Schädelskelett des Pelikans beträgt nur fünfundzwanzig Gramm. Im Gegensatz zu den dicken und schweren Schädeln von Säugetieren, ist der Schädelknochen bei Vögeln relativ dünn, aber dennoch sehr stabil. Noch näher betrachtet sind die hohlen, mit Luft gefüllten Stellen erkennbar. Ein auffälliges Merkmal der Schwäne ist der lange, dünne Hals. Im Gegensatz dazu haben Sperlinge einen sehr kurzen Hals. Und beim Uhu ist er äußerlich nicht mehr zu erkennen. Bei allen Vögeln ist der Hals jedoch äußerst beweglich, denn der Rumpf der Vögel ist starr. Bewegliche Lendenwirbel wie beim Säugetier fehlen. Die Form des Schnabels ist von Art zu Art verschieden. Der Weißkopfseeadler zeigt den typischen kräftigen Schnabel eines Raubvogels. Wie der Waldrapp, haben alle Ibisvögel einen langen, nach unten gebogenen Schnabel. Auffallend ist der farbenprächtige Schnabel der Flamingos. Enten erkennt man an ihrem breiten, abgeflachten Schnabel. Der Krummschnabel verrät den Papagei. Unauffällig ist dagegen der Schnabel einer Taube. Am Skelett eines Huhns erkennen wir, dass der Oberschnabel fest mit dem Schädel verwachsen ist. Die Nasenlöcher sind deutlich zu sehen. Wie der Schnabel, sind Federn ein gemeinsames Merkmal aller Vögel. Größe, Form und Farbe, sowie ihr Zweck, sind jedoch unterschiedlich. Das Federkleid dient dazu, den Körper vor Wärmeverlust zu schützen. Vögel sind nämlich, wie die Säugetiere auch, gleichwarm. Die Federn dieses Nandus sind beispielsweise zum Fliegen ungeeignet. Seine Federn sind zwar lang und breit, ihr Kiel jedoch ist biegsam und hat keine zusammenhängende Fahne. Aus der Nähe betrachtet erkennt man die von Federschaft seitlich abgehenden Federäste. An diesen sitzen nach unten die Bogenstrahlen und nach oben die Hakenstrahlen. Sie sind jedoch nicht miteinander verbunden. Wie auch bei den Federästen dieser Pfauenfeder. Zum Fliegen sind solche Federn nicht geeignet. Beim sprichwörtlich eitlen männlichen Pfau dienen die Federn der Zierde und dem Schmuck. Diese herrlich bunten Federn werden nur zur Balzzeit getragen. Im Sommer fallen sie aus und beginnen im kommenden Winter wieder zu wachsen. Der Kronenkranich trägt seinen auffallend schönen Kopfschmuck dagegen das ganze Jahr über. Und es sind beide Geschlechter, die sich schmücken. Diese zu einer Fläche gewachsenen Federn eines Adlers dienen zum Fliegen. Die kleinen Federn beim Pinguin sind kaum als solche erkennbar. Er zeigt uns zwar seine Flügel, doch damit kann er nicht fliegen. Sie ermöglichen diesem Vogel das Überleben in der Antarktis bei Temperaturen von minus 60° Celsius. Diese kleine Feder stammt vom Königspinguin. Bis zu dreizehn Stück können bei ihm auf einem Quadratzentimeter Haut wachsen. Die zwischen den Federn befindliche Luft isoliert, sodass in der kalten Polarluft keine Körperwärme verloren geht. Auch Daunenfedern, wie diese von einer Ente, sind leicht und halten warm. Wir nutzen diese Federn deshalb als Füllung zum Beispiel in einer Daunenjacke. Federn kann man an ihrer typischen Form erkennen. So lassen sich sogar die Schwungfedern eines Flügels deutlich als Hand- oder Armschwingen voneinander unterscheiden. Handschwingen haben eine schmale Außen- und eine breite Innenfahne. Die Deckfedern und Schwanzfedern haben eine symmetrische Fahne, sind also auf beiden Seiten des Kiels gleich breit. Zieht man die Federäste vorsichtig mit zwei Fingern auseinander, ist gut zu erkennen, wie fest und doch elastisch die Äste von den verbindenden Häkchen zusammengehalten werden. Erhöht man die Kraft, so reißt an dieser Stelle die Verbindung. Einem Reißverschluss ähnlich öffnet sich jetzt ein Spalt zum Federschaft. Federn werden im Leben eines Vogels vielfältig beansprucht. Daher nimmt die Pflege des Gefieders viel Zeit in Anspruch. Das Ausfallen und Erneuern von Federn wird Mauser genannt. Dieser Pinguin wechselt sein Jugendkleid zum ersten Ruhekleid wenn er erwachsen wird. Pinguine zum Beispiel verlieren bei der Mauser bis zu fünfzig Prozent ihres Körpergewichts.

20 Kommentare

20 Kommentare
  1. Gut

    Von Itslearning Nutzer 2535 1122712, vor 9 Monaten
  2. Auch ein bischen langweilig!

    Von Ninghuangde, vor fast 2 Jahren
  3. Naja etwas alt und schlechte bild qualität aber hauptsache der inhalt ist gut

    Von Jhenkmann, vor mehr als 2 Jahren
  4. Eher weniger geholfen...
    Aber gutes Video

    Von K J Mueller, vor mehr als 2 Jahren
  5. Gut erklärt 👍🦅🐧🐦🐤🐣🐥

    Von Timo D., vor mehr als 2 Jahren
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Merkmale der Vögel Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Merkmale der Vögel kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne ein charakteristisches Merkmal pro Vogelart.

    Tipps

    Einen Laufvogel erkennt man an seinen starken, langen Beinen.

    Lösung

    Der Nandu ist ein Laufvogel. Er kann nicht fliegen, aber mithilfe seiner langen, kräftigen Beine sehr schnell laufen.
    Der Pinguin ist bekannt für seine Kälteresistenz. Er lebt in kalten Gebieten.
    Der Waldrapp ist ein Ibisvogel. Diese erkennst du an ihren langen, nach unten gebogenen Schnäbeln.
    Der männliche Pfau besitzt nur zur Balzzeit seine großen Schmuckfedern, mit denen er ein Rad schlagen kann.
    Beim Kronenkranich hingegen besitzen sowohl Männchen als auch Weibchen einen Kopfschmuck.

  • Stelle die unterschiedlichen Schnabelarten von Vögeln dar.

    Tipps

    Der Adler ist ein Raubvogel mit Hakenschnabel.

    Lösung

    Der Adler hat einen Schnabel mit Hakenform, denn er ist ein Raubvogel und zerteilt mit seinem Schnabel seine Beute.
    Die Ente hat einen breiten, gelben Schnabel.
    Der Flamingo hat einen farbenprächtigen rosa Schnabel.
    Der Pelikan hat einen noch breiteren Schnabel als die Ente, mit diesem kann er sehr gut große Fische einfangen und schlucken.
    Das Huhn hat einen einfachen Schnabel. Dieser ist klein und spitz.

  • Bestimme die Gattung der jeweiligen Vögel anhand ihres Erscheinungsbildes.

    Tipps

    In der Gattung Phoenicopterus gibt es nur etwa sechs Arten – die Vögel sind selten.

    Männliche Vertreter der Gattung Pavo können sehr farbenprächtig sein, um Weibchen zu imponieren.

    Die größten Vögel der Erde gehören zur afrikanischen Art der Gattung Struthio.

    Die kleinen Vertreter der Gattung Passer sind auf nahezu jedem Kontinent zu finden.

    Der Gattungsname Haliaeetus ist zusammengesetzt aus den griechischen Worten hali- „meerwasser-“ und aietos „Adler“.

    Lösung

    Den Strauß erkennst du an seinen langen, starken Beinen. Er ist ein Laufvogel und flugunfähig. Sein Gefieder ist schwarz mit weiß. Der afrikanische Strauß ist der größte Vogel der Welt und gehört zur Gattung Struthio.
    Den männlichen Pfau erkennst du an seinem auffälligen Federschmuck, welchen er während der Paarungszeit trägt. Mit seinen langen Federn kann er ein sogenanntes Rad schlagen. Er gehört zur Gattung Pavo.
    Der Seeadler ist ein Raubvogel. Er lauert in der Luft auf Beute, um diese im schnellen Sturzflug zu fangen. Sein spitzer und scharfer gelber Hakenschnabel hilft ihm, Fleisch zu zertrennen. Sein Gattungsname Haliaeetus weist auf seine Art hin.
    Der Sperling ist relativ klein und unscheinbar im Vergleich zu den anderen abgebildeten Vögeln. Ihn hast du bestimmt schon draußen vor deiner Haustür gesehen. Sein Gefieder ist graubraun mit einem weißen Bauch. Auch Amseln hast du bestimmt schon gesehen, diese haben aber ein komplett dunkelbraunes bis schwarzes Gefieder und einen gelben Schnabel. Beide sind Verteter der Gattung Passer.
    Auch der Flamingo ist gut zu erkennen. Er hat rosafarbenes Gefieder und einen sehr langen Hals mit einem großen Schnabel. Es gibt nur fünf bis sechs Arten der Gattung Phoenicopterus.
    Auch die gewöhnliche Stadttaube hast du bestimmt schon gesehen. Sie hat einen grünlich schimmernden Hals und grau-weißes Gefieder. Die Gattung Columba umfasst zahlreiche Taubenarten mit unterschiedlichen Gefiederfärbungen.

  • Vergleiche Vögel und Säugetiere.

    Tipps

    Wechselwarme Tiere können ihre Körpertemperatur nicht konstant halten.

    Lösung

    Vögel legen Eier und besitzen, um leichter zu sein, sogenannte Hohlknochen. Diese Knochen haben kein Knochenmark.
    Außerdem besitzen sie keine echten Zähne, sondern einen Hornschnabel. Dieser ist leichter.
    Der Rumpf der Vögel ist starr, denn sie besitzen keine beweglichen Lendenwirbel im Gegensatz zu den Säugetieren. Säugetiere gebären lebende Nachkommen. Ihre Knochen haben ein Knochenmark.

    Sowohl Vögel als auch Säugetiere, also beide, haben Knochen und sind gleichwarm.

  • Benenne die Art und Bedeutung der Federn eines Bussards.

    Tipps

    Daunenfedern sind sehr klein.

    Lösung

    Daunenfedern sind kleine luftigen Federn. Sie kennst du vielleicht als Kissen- und Jackenfüllung. Sie dienen der Wärmeisolation.
    Schwungfedern befinden sich an den Handschwingen, also Flügelspitzen und haben eine unsymmetrische Form. Die Innenfahne ist breit und die Außenfahne schmal.
    Die Schwanzfedern besitzen eine symmetrische Fahne und dienen insbesondere dazu, die Richtung beim Fliegen zu halten. Sie sind auf beiden Kielseiten gleich breit.

  • Stelle den Aufbau einer Remiges primarii dar und benenne sie mit dem deutschen Fachbegriff.

    Tipps

    Füge die zutreffende Federart als Abbildungsüberschrift ein.

    Schwanzfedern haben eine symmetrische Fahne.

    Zwei Fachbegriffe bezeichnen Federarten und sind nicht zuzuordnen.

    Lösung

    Diese Handschwinge gehört zu den Schwungfedern. Die Fahne ist nicht symmetrisch aufgebaut, wie es bei Deckfedern oder Schwanzfedern der Fall wäre.
    Bei dieser Feder ist also die Außenfahne schmaler als die Innenfahne.
    Der Federkiel befindet sich in der Mitte einer Feder. Er besteht im oberen Teil aus dem Schaft und im unteren Teil aus der Spule.

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