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Merkmale der Vögel 08:04 min

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Transkript Merkmale der Vögel

Die Welt der Vögel ist sehr vielfältig. Vögel sehen höchst unterschiedlich aus. Sie variieren in Größe, Form, Färbung, Befiederung und so weiter. Die Körperform eines Vogels ist das Ergebnis der Anpassung an Lebensraum und Nahrung. Der südamerikanische Nandu lebt in den weiten Grasländern Südamerikas und zählt, wie der Strauß, zu den Laufvögeln. Deshalb hat er lange, kräftige Beine, ist jedoch flugunfähig. Alle Vögel besitzen einen Schnabel. Und alle Vögel haben Federn, unabhängig davon, ob sie fliegen können, oder nicht, wie beispielsweise der Pinguin. Der Anteil des Knochenskeletts beträgt beim Menschen circa fünfzehn Prozent des Körpergewichts. Beim Vogel ist er um einiges leichter, ca. 4,4% bei einer Taube. Denn Vogelknochen sind weitgehend hohl. Der aufgeschnittene Knochen eines Vogels links ist mit Luft gefüllt, während rechts der Knochen eines Säugetiers eine Markfüllung hat. Betrachtet man den Schnabel, sowie den Schädel eines Pelikans aus der Nähe, erkennt man deutlich die poröse Struktur des Knochenmaterials. Das Gesamtgewicht von Schnabel und Schädelskelett des Pelikans beträgt nur fünfundzwanzig Gramm. Im Gegensatz zu den dicken und schweren Schädeln von Säugetieren, ist der Schädelknochen bei Vögeln relativ dünn, aber dennoch sehr stabil. Noch näher betrachtet sind die hohlen, mit Luft gefüllten Stellen erkennbar. Ein auffälliges Merkmal der Schwäne ist der lange, dünne Hals. Im Gegensatz dazu haben Sperlinge einen sehr kurzen Hals. Und beim Uhu ist er äußerlich nicht mehr zu erkennen. Bei allen Vögeln ist der Hals jedoch äußerst beweglich, denn der Rumpf der Vögel ist starr. Bewegliche Lendenwirbel wie beim Säugetier fehlen. Die Form des Schnabels ist von Art zu Art verschieden. Der Weißkopfseeadler zeigt den typischen kräftigen Schnabel eines Raubvogels. Wie der Waldrapp, haben alle Ibisvögel einen langen, nach unten gebogenen Schnabel. Auffallend ist der farbenprächtige Schnabel der Flamingos. Enten erkennt man an ihrem breiten, abgeflachten Schnabel. Der Krummschnabel verrät den Papagei. Unauffällig ist dagegen der Schnabel einer Taube. Am Skelett eines Huhns erkennen wir, dass der Oberschnabel fest mit dem Schädel verwachsen ist. Die Nasenlöcher sind deutlich zu sehen. Wie der Schnabel, sind Federn ein gemeinsames Merkmal aller Vögel. Größe, Form und Farbe, sowie ihr Zweck, sind jedoch unterschiedlich. Das Federkleid dient dazu, den Körper vor Wärmeverlust zu schützen. Vögel sind nämlich, wie die Säugetiere auch, gleichwarm. Die Federn dieses Nandus sind beispielsweise zum Fliegen ungeeignet. Seine Federn sind zwar lang und breit, ihr Kiel jedoch ist biegsam und hat keine zusammenhängende Fahne. Aus der Nähe betrachtet erkennt man die von Federschaft seitlich abgehenden Federäste. An diesen sitzen nach unten die Bogenstrahlen und nach oben die Hakenstrahlen. Sie sind jedoch nicht miteinander verbunden. Wie auch bei den Federästen dieser Pfauenfeder. Zum Fliegen sind solche Federn nicht geeignet. Beim sprichwörtlich eitlen männlichen Pfau dienen die Federn der Zierde und dem Schmuck. Diese herrlich bunten Federn werden nur zur Balzzeit getragen. Im Sommer fallen sie aus und beginnen im kommenden Winter wieder zu wachsen. Der Kronenkranich trägt seinen auffallend schönen Kopfschmuck dagegen das ganze Jahr über. Und es sind beide Geschlechter, die sich schmücken. Diese zu einer Fläche gewachsenen Federn eines Adlers dienen zum Fliegen. Die kleinen Federn beim Pinguin sind kaum als solche erkennbar. Er zeigt uns zwar seine Flügel, doch damit kann er nicht fliegen. Sie ermöglichen diesem Vogel das Überleben in der Antarktis bei Temperaturen von minus 60° Celsius. Diese kleine Feder stammt vom Königspinguin. Bis zu dreizehn Stück können bei ihm auf einem Quadratzentimeter Haut wachsen. Die zwischen den Federn befindliche Luft isoliert, sodass in der kalten Polarluft keine Körperwärme verloren geht. Auch Daunenfedern, wie diese von einer Ente, sind leicht und halten warm. Wir nutzen diese Federn deshalb als Füllung zum Beispiel in einer Daunenjacke. Federn kann man an ihrer typischen Form erkennen. So lassen sich sogar die Schwungfedern eines Flügels deutlich als Hand- oder Armschwingen voneinander unterscheiden. Handschwingen haben eine schmale Außen- und eine breite Innenfahne. Die Deckfedern und Schwanzfedern haben eine symmetrische Fahne, sind also auf beiden Seiten des Kiels gleich breit. Zieht man die Federäste vorsichtig mit zwei Fingern auseinander, ist gut zu erkennen, wie fest und doch elastisch die Äste von den verbindenden Häkchen zusammengehalten werden. Erhöht man die Kraft, so reißt an dieser Stelle die Verbindung. Einem Reißverschluss ähnlich öffnet sich jetzt ein Spalt zum Federschaft. Federn werden im Leben eines Vogels vielfältig beansprucht. Daher nimmt die Pflege des Gefieders viel Zeit in Anspruch. Das Ausfallen und Erneuern von Federn wird Mauser genannt. Dieser Pinguin wechselt sein Jugendkleid zum ersten Ruhekleid wenn er erwachsen wird. Pinguine zum Beispiel verlieren bei der Mauser bis zu fünfzig Prozent ihres Körpergewichts.

15 Kommentare
  1. Default

    Cooles Video

    Von Twegener, vor etwa einem Monat
  2. Tatjana ohne rahmen

    Hallo Sivaram Ps,
    damit ist das Knochenmark gemeint, welches die Hohlräume unserer Knochen füllt und unter anderem der Bildung von Blutzellen dient. Bei Vögeln sind die Knochen dagegen hohl und dadurch besonders leicht.
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor etwa 2 Monaten
  3. Img 0796

    Was ist eine Markfüllung??

    Von Diamondprincess, vor etwa 2 Monaten
  4. Default

    keine gute Qualität, aber eigentlich sehr gut.Es hat mir sehr gut geholfen:-)

    Von Betti Hartmann, vor 4 Monaten
  5. Default

    die stimme ist nicht klar

    Von Gurke Trololol, vor 9 Monaten
  1. Default

    etwas schlechte Qualität aber sonst sehr gut

    Von Joni 3001, vor 10 Monaten
  2. Default

    super klasse echt toll

    Von Sienna M., vor 11 Monaten
  3. Default

    Hätte mehr enthalten können

    Von M Herkenrath, vor etwa einem Jahr
  4. Default

    nicht so gute Qualität aber sonst recht gut

    Von Al Inhelder, vor mehr als einem Jahr
  5. Default

    keine gute Qualität

    Von Magnus B., vor fast 2 Jahren
  6. Default

    Danke hat mir viel gebracht

    Von Justyna Domrzal, vor fast 2 Jahren
  7. Image 1

    Sehr schlechte Qualität

    Von Collin B., vor fast 2 Jahren
  8. Default

    Danke, sehr nützlich

    Von Kruemel1!, vor etwa 2 Jahren
  9. Default

    OKAY

    Von Boris Fritz, vor fast 3 Jahren
  10. Default

    Na ja

    Von Max&Niklas, vor fast 4 Jahren
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