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Fortpflanzung und Entwicklung von Vögeln

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Fortpflanzung und Entwicklung von Vögeln
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Beschreibung Fortpflanzung und Entwicklung von Vögeln

Fortpflanzung und Entwicklung von Vögeln – Biologie

Bestimmt weißt du, dass Vogelküken aus Vogeleiern schlüpfen. Doch weißt du auch, wie sie überhaupt ins Ei hinein gelangen und wie sie sich darin entwickeln? Das und mehr lernst du im Folgenden – dabei wird dir die Paarung und die Fortpflanzung von Vögeln am Beispiel des Haushuhns erklärt.

Die Balz

Die Balz findet vor der eigentlichen Paarung statt. Während dieser Zeit werben Vögel, so wie andere Tiere auch, um ihre Geschlechtspartner. Meist balzt das Männchen vor dem Weibchen. Dabei kann die Balz ganz unterschiedlich aussehen:

  • Äußere Balzmerkmale: Manche Vögel haben ein spezielles Federkleid, das zur Balz dient, aber auch zur Warnung eingesetzt werden kann. Zum Beispiel schlägt der männliche Pfau ein Rad und stellt so seine prächtigen Federn zur Schau – das hast du bestimmt schon einmal gesehen. Es gibt auch noch andere Körpermerkmale, die unter anderem der Balz dienen: Der Truthahn hat zum Beispiel eine markante Kopffärbung.
  • Balztanz: Es gibt Vögel, die die Aufmerksamkeit ihrer Geschlechtspartner durch beeindruckende Tänze auf sich ziehen. Hast du solche Tänze vielleicht schon mal in einer Dokumentation über Paradiesvögel gesehen?
  • Balzgesang: Einige Singvögel, zum Beispiel Amseln, werben mit Balzgesängen um ihre Geschlechtspartner.

Es gibt auch noch weitere Arten der Balz: Zum Beispiel führen männliche Vertreter mancher Vogelarten Balzkämpfe auf. Andere bauen Nester, um das Weibchen zu beeindrucken.

Und wie sieht die Balz im Falle des Haushuhns aus? Hähne werben um die weiblichen Hühner, indem sie ihr Gefieder spreizen. Dadurch wirken sie groß und imposant und somit attraktiv für eine Vermehrung.

Die Begattung

Nach der Balz findet die Paarung, auch als Begattung bezeichnet, statt. Die Geschlechtsorgane von Vögeln enden in der sogenannten Kloake, einem Körperausgang. Bei der Paarung steigt das Männchen auf das Weibchen und drückt seine Kloake gegen die Kloake des Weibchens. Dieser Vorgang wird bei Vögeln im Allgemeinen als Tretakt bezeichnet. Bei Hühnern spricht man auch vom Treten.
Die Spermien des Vogelmännchens gelangen in den Eileiter des Weibchens. Die Befruchtung findet dann statt, wenn ein Spermium mit einer Eizelle verschmilzt – so wie bei uns Menschen. Anders als menschliche Embryos entwickeln sich Vogelembryos allerdings in einem Ei, das im Nest bebrütet wird. Doch wie entsteht ein solches Vogelei überhaupt? Das schauen wir uns am Beispiel Huhn genauer an.

Eibildung am Beispiel des Huhns

Das Hühnerei wird im Eileiter gebildet. Nach der Befruchtung wird eine Keimanlage ausgebildet – die Anlage des Embryos. Diese schwimmt auf dem sogenannten Dotter, der dem Embryo während seiner Entwicklung wichtige Nährstoffe liefert. Um Dotter und Keimanlage herum bildet sich das Eiklar, das ebenso Nährstoffe enthält. Erst kurz vor Ausscheidung wird die Kalkschale gebildet – eine Schale, die ausschließlich für die Atemgase des Kükens durchlässig ist. Dieser Schritt findet in der sogenannten Schalendrüse statt. Außerdem verfügt das Ei nun über Hagelschnüre, die das Eidotter in der Mitte der Kalkschale halten. Die sogenannte Luftkammer, die sich am unteren Ende des Eis befindet, wird von Schalenhäuten umgeben und dient dem Stoffwechsel.

Der gesamte Vorgang der Eibildung dauert ungefähr zwei Tage. Übrigens findet er auch dann statt, wenn das Ei nicht befruchtet wurde – dann hat das Ei allerdings keine Keimanlage. Hühnereier, die im Supermarkt oder auf dem Bauernmarkt zu kaufen sind, sind solche nicht befruchteten Eier.

Eibildung und Entwicklung des Vogeleies

Entwicklung des Hühnerkükens im Ei

Die weiteren Schritte der Embryoentwicklung können nur dann stattfinden, wenn das Ei bebrütet wird. Meist legt ein Huhn nicht nur ein einziges Ei ins Nest, sondern mehrere. Sie setzt sich auf dieses Gelege und gibt dadurch Körperwärme an die Eier ab. Die brütende Henne wird als Glucke bezeichnet. Sie hat einen Brutfleck auf der Bauchseite, eine federlose Stelle. So wird ihre Körperwärme optimal auf die Eier übertragen, die sie regelmäßig wendet. Nach drei Tagen bilden sich feine Adern im Dotter, die der Versorgung des Embryos dienen. Wiederum einige Tage später bilden sich Kopf und Wirbelsäule aus. Nach ungefähr drei Wochen ist das Küken fertig entwickelt. Mit Hilfe des Eizahns, einer Erhebung auf dem Schnabel, durchbricht es die Schale.

Nicht alle Vögel haben eine Brutzeit von drei Wochen: Die Dauer variiert von Art zu Art.

Nestflüchter und Nesthocker

Küken unterschiedlicher Vogelarten kann man in sogenannte Nestflüchter und Nesthocker aufteilen.
Nestflüchter, wie zum Beispiel Hühnerküken, verlassen schon kurze Zeit nach dem Schlüpfen das Nest. Sie haben bereits ein weiches Daunenkleid, können sehen und sich fortbewegen. Sie gehen mit dem Muttervogel auf Nahrungssuche.
Andere Vögel, wie zum Beispiel Meisen, sind unmittelbar nach dem Schlüpfen noch nackt und blind. Bis sie in der Lage sind, sich fortzubewegen, sitzen sie im Nest und werden gefüttert. Sie werden als Nesthocker oder auch als Nestlinge bezeichnet.

Dieses Video

In diesem Video lernst du, wie sich Vögel fortpflanzen. Wie paaren sich Vögel? Wie wird ein Vogelei befruchtet? Und wie entwickelt sich in dem befruchteten Ei ein Küken? Dein Wissen zu diesem Thema kannst du wie immer in den interaktiven Übungen testen. Auch zum Thema Fortpflanzung und Entwicklung von Vögeln gibt es ein Arbeitsblatt.

Transkript Fortpflanzung und Entwicklung von Vögeln

Hallo! In diesem Video wollen wir uns die Fortpflanzung von Vögeln etwas genauer ansehen. Vom Balzen über die Befruchtung bis hin zu den einzelnen Stadien der Entwicklung innerhalb des Eies. Am Beispiel des Huhns werden wir eine Antwort finden auf die Frage: Wie kommt das Küken ins Ei?

Balzzeit, Befruchtung und Nestbau

Wie bei vielen anderen Tieren beginnt die Fortpflanzung auch bei Vögeln mit dem Werben um Geschlechtspartner. Das ist die so genannte Balz.

Männliche Vögel zeigen ihr prächtiges Gefieder oder führen Tänze auf, mit denen sie die Weibchen beeindrucken wollen. Was beim Pfau das besonders prunkvolle Gefieder ist, ist beim Truthahn eine markante rotblaue Kopffärbung. Singvögel trällern ihre schönsten Melodien, um die Aufmerksamkeit der Weibchen mit ihren Gesängen auf sich zu ziehen.

Kraniche führen Balztänze auf und Hähne spreizen ihr Gefieder, um die Gunst eines Weibchens zu gewinnen. Egal auf welche Weise, die Männchen versuchen aufzufallen und zu zeigen dass die die stärksten sind!

Haben sich Männchen und Weibchen schließlich gefunden, kommt es zur Begattung. Aber wie funktioniert das bei Vögeln eigentlich?

Die Geschlechtsorgane von Männchen und Weibchen enden in einer Körperöffnung, die Kloake genannt wird. Das Männchen besteigt das Weibchen und drückt seine Kloake gegen ihre. Bei Hühnern heißt dieser Vorgang Treten. Dabei gelangen die Spermien des Männchens in den Eileiter des Weibchens hinein. Verschmelzen daraufhin Spermium und Eizelle, nennt man das Befruchtung.

Eibildung

Die Entwicklung der befruchteten Eizelle zum Vogelei findet auf dem Weg durch den Eileiter statt. Die Eizelle entwickelt sich zur Keimanlage, die oben auf dem nährstoffreichen Dotter schwimmt. Um den Dotter bildet sich das Eiklar. Die typische Eischale entsteht dann erst im letzten Schritt - in der sogenannten Schalendrüse. Bei Hühnern wird das Ei nach ca. 2 Tagen aus dem Körper gepresst, unabhängig davon, ob es befruchtet wurde oder nicht.

Aufbau - Ei

Wir wollen das Ei eines Haushuhn mal näher unter die Lupe nehmen. Der Eidotter enthält Fette, Eiweiße und Närstoffe die der Vogelembryo für seine Entwicklung braucht. Auf dem Eidotter schwimmt die Keimanalge, aus der sich der Embryo entwickelt. Das Eiklar enthält alle Nährstoffe die der Embryo für seine Entwicklung braucht.

Die beiden Hagelschnüre links und rechts des Dotters halten den Dotter in nahezu der Mitte des Eies. Das Eiklar ist von zwei Schalenhäuten umgeben, die die Luftkammer an der stumpfen Seite des Eies umhüllen. Ganz außen ist die feste Kalkschale, die nur für die Atemgase des Kükens durchlässig ist.

Entwicklung - Ei

Nachdem die Henne mehrere Eier aus der Kloake gepresst hat, setzt sie sich auf die Eier um das Gelege zu wärmen. Die brütende Hennen wird auch Glucke genannt. Damit sich die Körperwärme der Henne optimal auf das Ei überträgt befindet sich auf der Bauchseite der Glucke eine federlose Stelle, der sogenannte Brutfleck.

Die Glucke wendet das Ei immer wieder, damit es von allen Seiten gewärmt wird. Erst durch das Bebrüten setzt die Entwicklung des Vogelembryos ein.

Ca. drei Tage nach Beginn des Brütens bilden sich feine Adern im Dotter. Diese führen zum Embryo und versorgen ihn mit zusätzlichen Nährstoffen. Wenige Tage später werden Kopf und Wirbelsäule des kleinen Vogels sichtbar. Nach drei Wochen ist das kleine Huhn fertig entwickelt und es durchbricht die Kalkschale mit Hilfe eines Eizahn - das ist ein kleiner Höcker auf der Oberseite des Schnabels. Das Küken schlüpft.

Die Brutzeit variiert von Vogelart zu Vogelart. Die Küken des Haushuhns sind Nestflüchter. Das heisst, dass sie schon kurz nach der Geburt in ihrem weichen Daunenkleid mit der Glucke herumlaufen und die Nahrungsuche zu erlernen. Andere Vögel sind Nesthocker. Die Jungen sind nackt und blind und sind darauf angewiesen, von ihren Eltern gefüttert zu werden, bis sie sich soweit entwickelt haben, dass sie das Nest verlassen können.

Zusammenfassung

In diesem Video hast du gelernt, dass die Fortpflanzung von Vögeln meist mit einer Art Balz beginnt. Nach der Befruchtung entwickelt sich das Ei im Inneren des Weibchens. Aber erst durch das anschließende Brüten entwickelt sich der Embryo im Ei.

Nach dem Schlüpfen unterscheidet man Nestflüchter und Nesthocker. Jetzt wisst ihr auch , wie das Küken in das Ei kommt. Es wächst im inneren heran. Tschüss und bis zum nächsten Mal!

20 Kommentare

20 Kommentare
  1. gut erklärt!

    Von Franziska Stocker 1, vor 8 Tagen
  2. Geht

    Von Tarmo, vor 10 Tagen
  3. Sehr tolles Video,hat mir sehr geholfen,danke.

    Von Katjastanger, vor fast 2 Jahren
  4. gut gemacht

    Von Max Hut, vor etwa 2 Jahren
  5. gut erklärt

    Von Yinran Zhang, vor etwa 2 Jahren
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Fortpflanzung und Entwicklung von Vögeln Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Fortpflanzung und Entwicklung von Vögeln kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib die Schritte der Entwicklung des Kükens wieder.

    Tipps

    Zu Beginn ist im Ei noch kein Küken zu erkennen.

    Das Küken wächst im Ei, es wird also immer größer.

    Lösung

    Zu Beginn ist die Keimanlage im Ei kaum zu erkennen – nur ein dunkler Fleck auf dem Dotter ist zu sehen. Daraus entwickelt sich der Embryo des Vogels. Zunächst hat dieser kaum Ähnlichkeiten mit einem Vogel. Zu erkennen ist aber schon das große Auge. Später entwickeln sich bereits die Federn. Kurz vor dem Schlüpfen ist das Küken dann so groß, dass es das Ei vollständig ausfüllt.

  • Beschreibe den Aufbau des Hühnereis.

    Tipps

    Der größte Teil des Eis ist mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt!

    Die befruchtete Eizelle befindet sich in dem dunklen Fleck auf dem Dotter.

    Kalk ist ein hartes, weißes Material.

    Lösung

    Eiklar und Eidotter füllen den Innenraum des Eis aus. Der gelbe Eidotter schwimmt dabei im durchsichtigen Eiklar. Damit der Dotter in seiner Position bleibt, ist er an den Hagelschnüren befestigt. Auf dem Dotter befindet sich die etwas dunklere Keimanlage. Darin befindet sich die Eizelle, aus der sich das Küken entwickelt. Das Ei ist von mehreren Hüllen begrenzt: Zwei weiche Schalenhäute und die feste Kalkschale schützen es. Da die Hüllen durchlässig für Wasserdampf sind, verdunstet im Laufe der Zeit etwas Wasser aus dem Eiklar. Dadurch wächst die Luftkammer, die sich zwischen den beiden Schalenhäuten befindet.

  • Erkläre den Unterschied zwischen Nesthockern und Nestflüchtern.

    Tipps

    Um die Eier bebrüten zu können, haben viele Vögel einen Fleck mit einem dünneren Federkleid an der Brust.

    Eulen gehören zu den Höhlenbrütern.

    Lösung

    Das Brut- und Pflegeverhalten von Vögeln ist von Art zu Art sehr unterschiedlich und an ihre Lebensweise gut angepasst. Wasservögel wie der Schwan sind auf dem Wasser am sichersten. Hierher kommen viele Fressfeinde wie Fuchs oder Mader nicht, die auf dem Boden liegenden Nester erreichen sie jedoch sehr gut. Daher haben die Jungschwäne die besten Überlebenschancen, wenn sie möglichst schnell das Nest verlassen. Schwäne zählen somit zu den Nestflüchtern. Um auf dem Wasser schwimmen zu können, benötigen sie ihr Federkleid und um sich zu orientieren ihre Augen.

    Die Nester der Schleiereulen sind gut geschützt. Die Tiere sind Höhlenbrüter, das heißt, sie bauen ihre Nester in Baumhöhlen, Felsnischen oder auch in gut geschützten Häusern. Da die Küken im Nest also gut geschützt sind und das Männchen alle Jungvögel und die Mutter gut mit Fleischnahrung versorgen kann, sind sie im Nest in den ersten Lebenswochen gut aufgehoben. Somit sind die Schleiereulen Nesthocker.

  • Ermittle Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Fortpflanzung von Vögeln und Säugetieren.

    Tipps

    Vögel gehören zu den Kloakentieren!

    Eier werden von den Vögeln außerhalb des Körpers bebrütet.

    Lösung

    Das Grundprinzip der Befruchtung ist bei allen Tieren gleich: Ein Spermium des Männchens gelangt zur Eizelle des Weibchens und diese verschmelzen miteinander. Allerdings unterscheiden sich Vögel und Säugetiere darin, wie das Spermium zur Eizelle gelangt. Bei Vögeln gibt es für Fortpflanzung und Verdauung nur eine Körperöffnung – die Kloake. Damit das Spermium zur Eizelle gelangt, wird es über die Kloaken beider Tiere übertragen. Bei Säugetieren sind Verdauung und Fortpflanzungsorgane getrennt – das Spermium gelangt über den Penis in die Vagina des Weibchens.

    Bei den Säugetieren entwickelt sich der Embryo im Mutterleib – bei den Vögeln vollzieht sich diese Entwicklung außerhalb des Körpers im gut geschützten Ei. Damit dies möglich ist, sind im Ei alle dafür benötigten Stoffe enthalten. Bei den Säugetieren erhält der Embryo diese Stoffe von der Mutter über die Nabelschnur.

    Auch nach der Geburt – bzw. dem Schlüpfen – gibt es Unterschiede. Die Säugetiere säugen ihre Jungtiere, die Vögel füttern sie. Dazu würgen sie meistens einen vorverdauten Nahrungsbrei hoch.

  • Gib an, wie die Vögel ihre Artgenossen bei der Partnerwahl beeindrucken.

    Tipps

    Die Kehle ist ein Teil des Halses.

    Welches Federkleid ist besonders eindrucksvoll und prächtig?

    Lange Beine eignen sich bei Vögeln besonders gut zum Tanzen!

    Lösung

    Bei vielen Vogelarten sucht sich das Weibchen ein Männchen zur Paarung aus. Daher ist es für die Männchen besonders wichtig, den Weibchen gut zu gefallen. Von Art zu Art ist es dabei unterschiedlich, wie die Männchen auf sich aufmerksam machen. Besonders auffällig ist immer ein farbiges Federkleid. Häufig sind daher die Männchen auffälliger gefärbt als die Weibchen. Man nennt dieses Federkleid dann Prachtgefieder. Nicht nur die Federn können auffällig gefärbt sein. Auch die Haut, zum Beispiel am Hals, kann bunt gefärbt sein. Das kennst du zum Beispiel vom roten Kehlsack des Hahns. Eine andere Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen ist ein besonders schöner Gesang. Häufig singen die kleinen Vogelarten besonders schön. Auch Bewegungen erregen Aufmerksamkeit. Daher tanzen einige Vogelarten während der Balz.

  • Erkläre, wie der Vogelembryo mit Sauerstoff versorgt wird.

    Tipps

    Läuft die Flüssigkeit aus dem Ei aus, solange die Schale nicht beschädigt ist?

    Die Kalkschale ist nur dann stabil genug, wenn keine Löcher darin sind!

    Lösung

    Jedes Tier benötigt Sauerstoff zum Überleben. Auch Embryos sind darauf angewiesen. Säugetiere werden über die Nabelschnur mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Bei Vögeln, die in Eiern heranwachsen, ist es etwas schwieriger. Zwar kommt der Sauerstoff durch die Kalkschale und die Schalenhäute. Das Eiklar schirmt den Embryo jedoch vor dem Sauerstoff ab. Um Sauerstoff und Nährstoffe aufzunehmen, sind Teile des Inneren des Eis mit Blutgefäßen durchzogen. Der Dottersack enthält Blutgefäße, mit denen der Embryo Nährstoffe aus dem Dotter aufnehmen kann. Die Schalenhäute werden ebenfalls von feinen Blutgefäßen durchzogen, durch die Sauerstoff in das Blut des Embryos gelangt. Vor dem Schlüpfen werden diese Blutgefäße jedoch zurückgebildet. Daher fängt das Küken, wenn die Entwicklung abgeschlossen ist, an zu atmen. Ist die Luft in der Luftkammer aufgebraucht, durchstößt das Küken die Schale.

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