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Planeten und ihre Trabanten – jupiterähnliche Planeten 13:25 min

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Transkript Planeten und ihre Trabanten – jupiterähnliche Planeten

Hallo und ganz herzlich willkommen. In diesem Video geht es um "Jupiterähnliche Planeten". Du kennst die Gravitation, die Keplerschen Gesetze und die Planeten und ihre Bewegung. Nachher kannst Du erläutern: Jupiterähnliche Planeten und ihre Eigenschaften. Saturnringe und den Großen Roten Fleck. Jupitermonde und den Saturnmond Titan. Zunächst eine Wiederholung. Reihenfolge der Planeten: Es ist wichtig sich zu merken, wie die Planeten mit zunehmendem Abstand von der Sonne angeordnet sind. Es gibt einen Merksatz, der mit dem Nachthimmel zu tun hat. Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel. Die Anfangsbuchstaben der Wörter dieses Satzes sind gleichzeitig Anfangsbuchstaben der Planeten mit zunehmendem Abstand von der Sonne. M Merkur, V Venus, e Erde, m Mars, j Jupiter, S Saturn, u Uranus und N Neptun. Kommen wir zum Hauptthema: Jupiterähnliche Planeten. Also die Planeten unseres Sonnensystems Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Das sind die Planeten unseres Sonnensystems. Die ersten vier nennt man erdähnlich. Wir besprechen sie heute nicht. Uns interessieren die letzten vier Planeten. Man nennt sie jupiterähnliche Planeten unseres Sonnensystems. Der Jupiter, der Saturn, der Uranus und der Neptun. Es handelt sich hier um große Planeten. Sie haben geringe mittlere Dichten. Im Wesentlichen bestehen sie aus Wasserstoff und Helium. Man nennt sie daher auch manchmal, nicht ganz korrekt, "Gasplaneten". Kommen wir nun zu den Eigenschaften dieser vier Planeten. Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun. Die vier Planeten haben folgende astronomische Symbole. Beginnen wir mit der Masse in 1024 kg. Wir haben Werte von fast 2000, fast 600, 87 und 102. Interessant ist der Massevergleich in Relation zur Erdmasse. 318 mal mehr für den Jupiter. Der Saturn hat eine 95 mal so große Masse. Bei Uranus und Neptun sind die Unterschiede geringer, mal 15 beziehungsweise mal 17. Der Radius. Wir wollen ihn relativ zur Erde betrachten. Der Radius fällt stetig von 11,2 zu 3,9. Alle vier Planeten sind erheblich größer als die Erde. Betrachten wir die mittlere Dichte in g/cm3. Die Werte sind klein und schwanken um eins. Im Fall des Saturns ist der Wert sogar geringer als eins. Das heißt geringer als der Wert für flüssiges Wasser. Die Fallbeschleunigung in m/s². Nur im Fall von Jupiter ist der Wert eindeutig größer als der für die Erde. Die Fallbeschleunigung für Saturn und Uranus ist sogar geringer als die Fallbeschleunigung für die Erde. Und beim Neptun ist sie nur etwas größer. Die mittlere Temperatur in Kelvin. Schon 165 K für den Jupiter sind kein Zuckerschlecken. Immerhin kälter als -100 °C. Und das wird immer kälter. Beim Neptun etwa -200 °C. Wahrscheinlich ist bei diesen Bedingungen kein Leben möglich. Die Hauptbestandteile der Atmosphäre: Wasserstoff und Helium bei Jupiter und Saturn. Bei Uranus und Neptun kommt noch Methan dazu. Anzahl der Monde, die mindestens 2013 bekannt waren: Nicht 2013 Monde sind bekannt, aufpassen. Bei Jupiter und Saturn entsprechend 62 und 68. Die Zahl bekannter Monde bei Uranus und Neptun ist geringer. Das Magnetfeld. Hier die Werte für magnetische Flussdichte B in Mikrotesla. 20 bei Jupiter, beim Saturn große 420, beim Uranus nur 23 und beim Neptun ein geringer Wert von 1,4. Die Magnetfelder auf dem Jupiter und dem Uranus sind mit dem Wert auf der Erde vergleichbar. Die Zusammensetzung der Planeten hat auch etwas mit ihrem Aufbau zu tun. Er ist ähnlich wie bei der Erde. Wir haben einen Kern, einen Mantel und eine äußere Schicht. Die Planeten bestehen im Kern aus Gestein und Eis. Jupiter und Saturn haben einen Mantel aus metallischem Wasserstoff. Bei Uranus und Neptun besteht er aus Wasser, Ammoniak und Methaneis. Die äußere Schicht besteht aus Wasserstoff. Bei Uranus und Neptun kommen noch Helium und Methangas hinzu. Und nun die Saturnringe. Beim Planeten Saturn konnte man schon vor langer Zeit eine interessante Beobachtung machen. Der Planet Saturn verfügt über ein ausgedehntes Ringsystem. Er hat über 100000 Ringe in verschiedenen Farben. Die einzelnen Ringe sind scharf voneinander abgegrenzt. Die Ringe kommen durch gravitative Wechselwirkung zustande. Durch die Wechselwirkung untereinander und zwischen den Ringen und Monden. Der äußerste Ring hat einen Durchmesser von 960000 km und eine Umlaufzeit von zwölf bis 14 Stunden. Die entsprechenden Werte des innersten Rings betragen 134000 km und sechs bis acht Stunden. Kommen wir nun zum Titan. Der Titan ist ein großer Saturnmond. Er ist der zweitgrößte Mond des Sonnensystems nach dem Jupitermond Ganymed. Um ihn zu erkunden, wurde die Cassini-Huygens-Mission gestartet. Dafür wurde eine Raumsonde konstruiert. Streng genommen bestand sie aus zwei Sonden. Der Sonde Cassini, benannt nach dem Astronomen, und der Sonde Huygens, benannt nach dem anderen Astronomen. Richtig ausgesprochen Huygens. 1997 wurden beide Sonden zur Erforschung von Saturn und Titan gestartet. 2004 traten sie in die Saturnbahn ein. 2005 trennte sich Huygens ab und landete auf Titan. 72 Minuten sendete die Sonde Signale zur Erde. Titan ist der einzige Mond unseres Sonnensystems mit Atmosphäre. Die Atmosphäre ist dicht und wolkenreich. Der Oberflächendruck beträgt 1,5 bar. Stickstoff hat mit 98,4% den größten Anteil an der Atmosphäre. Argon ist mit 1,6% beteiligt. In geringen Mengen findet man Methan, Ethan, Propan, Ethin, Blausäure, Helium, Kohlenstoffdioxid und Wasser. Elementaren Sauerstoff gibt es auf dem Titan nicht. Wir sagten schon, dass Titan groß ist. Sein Durchmesser beträgt 5150 km. Die Dichte ist mit 1,88 g/cm3 gering, vergleichbar mit den Dichten der jupiterähnlichen Planeten. Man spekuliert, dass es Leben auf dem Titan geben könnte. Und noch etwas Bemerkenswertes. Der Große Rote Fleck. Der Jupiter ist bemerkenswert, weil er viel größer als die Erde ist. Aber noch etwas ist bemerkenswert. Der Große Rote Fleck. Es handelt sich um einen Wirbelsturm, einen Antizyklon. Dieser Antizyklon ist schon mehrere hundert Jahre bekannt. Wirbelstürme auf der Erde hingegen verschwinden bereits nach einigen Wochen. Ein weiterer wichtiger Beitrag zur Weltraumforschung war die Galileo-Mission. Die Galileo-Mission hat eine historische Vorgeschichte. Galileo Galilei entdeckte vor etwa 300 Jahren vier Jupitermonde. Für ihre Erforschung wurde eine Raumsonde konstruiert. 1989 startete die NASA die Mission, um den Jupiter und seine Monde zu erforschen. Nach technischen Problemen während des Fluges war es endlich soweit. 1995 kam es zur Abtrennung der Tochtersonde vom Mutterschiff. Die Sonde begann mit der Forschungstätigkeit. Und schließlich die Jupitermonde. Heute, 2013, kennt man mehr als 60 Monde des Planeten Jupiter. Wir wollen nur über die vier Monde sprechen, die von Galileo vor etwa 300 Jahren entdeckt wurden. Durch die Entdeckung der vier Jupitermonde kam Galileo zu dem Schluss, dass nicht alle Himmelskörper die Erde umkreisen. Die Jupitermonde sind Io, Europa, Ganymed und Callisto. Der Mond Io ist vulkanisch aktiv. Die Gravitationskräfte von Sonne und Jupiter zerren an Io, so dass sein Inneres flüssig bleibt. Der Jupitermond Europa verfügt über riesige Wassermassen. Er wird von einem wahren Ozean bedeckt. Die Tiefe ist gewaltig: 100 km. An der Oberfläche ist eine mächtige Eiskruste von 10 bis 20 km. Der Jupitermond Ganymed ist der größte Mond des Sonnensystems. Er ist sogar größer als der Planet Merkur. Der vierte Jupitermond heißt Callisto. Er wurde benannt nach einer Nymphe aus der antiken Welt. Das war ein weiterer Film von André Otto. Ich wünsche Euch alles Gute und viel Erfolg. Tschüss.

3 Kommentare
  1. Default

    Das Video finde ich sehr informativ.Ich liebe Astronomie.

    Von Nihad U., vor mehr als 2 Jahren
  2. 001

    Ich finde das Video sehr informativ und lehrreich. Schade, dass das Interesse daran so gering ist.
    André Otto

    Von André Otto, vor fast 4 Jahren
  3. Default

    WIR SCHREIBEN BALD EINE ARBEIT ÜBER PLANETEN. ICH GUCKE MIR DAS VIDEO MAL AN.
    VON NORA SEIBT

    Von Karoline Seibt, vor etwa 4 Jahren