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Elektrizitätsversorgung am Beispiel von UK

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Team Realfilm

Elektrizitätsversorgung am Beispiel von UK

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Beschreibung Elektrizitätsversorgung am Beispiel von UK

Wenn du ein elektrisches Gerät (ohne Akku) betreiben möchtest, dann steckst du den Stecker in die Steckdose und erhältst dadurch so viel Strom, wie du benötigst. Doch der Strom kommt natürlich nicht aus dem Nichts. In diesem Video wird dir erklärt, wer sich darum kümmert, dass du zu jeder Tages- und Nachtzeit auf ausreichend Strom zugreifen kannst: die Stromerzeuger. Du kennst es von dir selbst – vermutlich wirst du am Tag deutlich mehr Strom brauchen als in der Nacht. Auf diesen unterschiedlichen Bedarf müssen sich die Stromversorger einstellen. Damit einhergehend wird dir ein weiteres Problem bei der Stromversorgung vorgestellt. Strom ist nicht gut speicherbar. Würden die Versorger aber andauernd zu viel produzieren, wäre das unwirtschaftlich. Im Video wird dir gezeigt, wie sie versuchen dieses Problem zu lösen. Es werden sogenannte Kapazitätsreserven aufgebaut und dadurch gleichzeitig die Effizienz gesteigert, indem veraltete Kraftwerke auf Halde gelegt werden. Durch das Wechselspiel von Stromversorgung und -bedarf werden auch in Zukunft viele Herausforderungen auf die Stromversorger zukommen, welche im Video näher beleuchtet werden. Viel Spaß dabei!

Transkript Elektrizitätsversorgung am Beispiel von UK

Stromerzeuger müssen eine schwierige Balance zwischen Versorgung und Bedarf halten. Anders als Energieträger wie zum Beispiel fossile Brennstoffe lässt sich Strom nicht so einfach in größeren Mengen speichern. Die Unternehmen müssen abschätzen, wie viel Strom die Bevölkerung benötigen wird, und dann sicherstellen, diesen Bedarf mit ihrer Produktion zu decken. „Wir haben da einen harten, von großem Wettbewerb geprägten Markt, der bisweilen ziemlich brutal sein kann. Heutzutage funktioniert er im Prinzip wie die Märkte für Verbrauchsgüter, fast wie bei Tee, Kaffee oder Zucker. Aber natürlich gibt es bei Strom einen Unterschied: Man kann ihn nicht lagern. Das hat zur Folge, dass man bei der Stromherstellung sehr präzise Entscheidungen fällen muss, damit das, was man produziert, auch das ist, was die Menschen in genau diesem Moment haben möchten.“ Um wirtschaftlich zu arbeiten, müssen die Stromerzeuger sehr vorsichtig sein, nicht zu viel Strom zu produzieren. Hin und wieder sind da auch drastische Schritte nötig. „Ineffiziente Kraftwerke, die an den modernen Märkten nicht mithalten und dem Stromunternehmen keinen Gewinn einbringen können, können abgeschaltet und auf Halde gelegt werden. Das nennt man dann Kapazitätsreserve.“ Als Kapazitätsreserven bezeichnet man Kraftwerke, die so lange stillstehen, bis die Nachfrage und der Strompreis sich so entwickeln, dass man sie wieder aktiviert. Es kann aber lange dauern, bis ein Kraftwerk die Produktion wiederaufgenommen hat. Manch einer fürchtet deswegen, dass in der Zukunft, wenn die Preise und der Bedarf steigen, der Bedarf zeitweilig die Versorgung übersteigen könnte, was zu Stromausfällen führen könnte. „Das ist ein großes Problem, denn es ist nicht gut, wenn der Preis infolge einer stark erhöhten Nachfrage steigt, und wenn dann erwartet wird, dass mehrere Kraftwerke plötzlich wieder über Nacht mit der Produktion beginnen. Das ist nicht möglich.“ Bis effizientere Produktions- oder Speichermethoden entwickelt werden, wird das Gleichgewicht der Marktkräfte auch weiterhin die Stromindustrie beherrschen. Profitabilität und der Marktpreis werden auch weiterhin komplexe Faktoren im weltweiten Wechselspiel von Stromversorgung und –bedarf bleiben.

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