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Rudolf von Österreich-Ungarn

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Team Zeitreise
Rudolf von Österreich-Ungarn
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Grundlagen zum Thema Rudolf von Österreich-Ungarn

Rudolf Franz Karl Joseph, Kronprinz von Österreich-Ungarn wurde am 21. August 1858 auf Schloss Laxenburg geboren. Er war der einzige Sohn von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich und Kaiserin Elisabeth und Erzherzog-Thronfolger von Österreich-Ungarn. Er starb am 30. Januar 1889 auf Schloss Mayerling.

Transkript Rudolf von Österreich-Ungarn

Am 21. August 1858 wird im Schloss Laxenburg bei Wien Rudolf von Habsburg-Lothringen geboren. Er ist der Sohn des österreichischen Kaisers Franz Josef und Elisabeths von Bayern und damit Thronfolger der Donaumonarchie. Sein Vater zeigt in einem eigenwilligen Akt zu welcher Bestimmung er Rudolf ausersehen hat. Am ersten Lebenstag ernennt der Kaiser seinen Sohn zum obersten der Armee und weist die Erzieher an, das sensible und kränkliche Kind strengste militärischen Drill auszusetzen. Erst als man schwere gesundheitliche Folgen befürchten muss, erzwingt die Kaiserin die Beendigung der Ausbildung. Sie habe, erklärt sie später, ohne hinzu gewartet, bis sie Rudolf beinahe zum Trottel machten. Die Kindheit des Kronprinzen bleibt jedoch von ständigen Auseinandersetzungen seiner Mutter und der Großmutter Sophie über seine Erziehung überschattet. Schon im Kindesalter muss Rudolf Repräsentationsaufgaben erfüllen. Man findet ihm beim Ringstraßenbau, beim Besuch eines kaiserlichen Waisenhauses, bei der Inspektion einer Volksküche und als Beobachter von Gerichtsverhandlungen. Knapp 20-jährig akzeptiert er als folgsamer Sohn die für ihn ausgewählte, ungeliebte Braut, Prinzessin Stephanie von Belgien. Die Wiener Volksseele lässt sich von ihrem Beinamen Rose von Brabant nicht beeindrucken und nennt das unattraktive Mädchen bald nur noch die flämische Bäuerin. Die Ehe der beiden wird nicht glücklich. Die ihm zugedachten, bescheidenen Aufgaben als Truppeninspekteur nimmt Rudolf zunächst sehr ernst. Daneben folgt er dem Vorbild der bewundernden Mutter Sissi und eignet sich vor allem mit Hilfe aufgeklärter Lehrer beachtliche Bildung und unkonventionelle politische Ansichten an. Seine schriftstellerischen Ambitionen darf der junge Kronprinz in der Öffentlichkeit nur in sehr begrenztem Maß ausleben. Doch verhilft seine enge Freundschaft mit dem Journalisten Moritz Szeps zu einer streng geheimgehaltenen Tätigkeit als politischer Kommentator. Im neuen Wiener Tagblatt erscheinen unter Pseudonym zahlreiche gewagte Artikel aus der Feder Rudolfs. Wie seine Mutter, gilt Rudolf als großer Freund der Ungaren und allgemein als Förderer liberaler und föderalistischer Bestrebungen im Vielvölkerstaat. Der Kronprinz steht jedoch politisch machtlos im Schatten seines absolut allein regierenden Vaters, der den wesensfremden Sohn lieber auf der Jagd und auf Orientreisen sieht. Als Franz Josefs Jugendfreund Graf Taaffe Regierungschef wird, gegenüber den Ungarn eine restriktive Politik führt und den Anschluss an Deutschland verstärkt, resigniert Rudolf endgültig. Er ist betont antipreußisch eingestellt und die Person des gleichaltrigen deutschen Kaisers Wilhelm des II führt dem Kronprinzen in seine eigene aussichtslose Position gegenüber dem Vater deutlich vor Augen. Das mangelnde Verständnis im engsten Familienkreis und schwere seelische Krisen führen zur vollständigen Isolation Rudolfs und schließlich zur Tragödie. Am 30. Januar 1889 überbringt sein Freund Graf Heuersch dem Wiener Hof die Nachricht vom Tod des Thronfolgers. Dass Erzherzog Rudolf in seinem Jagdschloss Mayerling Selbstmord begangen hat, trifft den Kaiser schwer. Erst als gnädige Ärzte eine Geisteskrankheit Rudolfs bestätigen, wird der Leichnam für ein christliches Begräbnis freigegeben. Die nie vollständig geklärten Begleitumstände des Todes und vor allem die vergeblichen Bemühungen des Kaiserhofes Details geheim zuhalten, geben zahllosen Gerüchten Nahrung. Vor allem die Tatsache, dass Rudolfs Geliebte, die erst 18-jährige Baroness Mary Vetsera, mit dem Kronprinzen aus dem Leben geschieden ist, hat bis zum heutigen Tag zu den abenteuerlichsten Spekulationen über die Tragödie von Mayerling geführt.

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