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Propaganda im Ersten Weltkrieg

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Team History
Propaganda im Ersten Weltkrieg
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Grundlagen zum Thema Propaganda im Ersten Weltkrieg

Auch Paul von Hindenburgs Durchhalteparolen wie „Es lebe der allerhöchste Kaiser und König. Hurra!“ konnten die deutsche Niederlage nicht abwenden. Das Reich war militärisch am Ende und in der Heimat herrschte Elend. Doch warum wurden die Lebensmittel Ende 1917 knapp? Wann erlebten die Deutschen den „Kohlrübenwinter“? Das und vieles mehr erfährst du in diesem Video. Dabei siehst du historische Filmaufnahmen von der leidenden Bevölkerung im Ersten Weltkrieg.

Transkript Propaganda im Ersten Weltkrieg

Paul von Hindenburg wendet sich am 17. Oktober 1917 an seine Soldaten und das Volk: „Wir haben dem übermächtigen Ansturm unserer Gegner mit Gottes Hilfe mit solcher Kraft widerstanden, weil wir einig waren, weil jeder freudig alles gab. So muss es sein, bis zum Letzten. Es lebe Seine Majestät, der Kaiser und König, hurra!“ Selbst seine Durchhalteparolen können den Sieg nicht herbeizwingen. Spätestens nach dem Kriegseintritt der USA 1917 ist das Deutsche Reich militärisch am Ende. In der Heimat verschlechtern sich die Lebensbedingungen dramatisch. Es herrschen Hunger und Elend. Die britische Seeblockade macht Einfuhren von Lebensmitteln unmöglich. In Berlin entstehen Volksküchen, hier Menschen am heutigen Ostbahnhof. Wie mag es diesem Mädchen ergangen sein, das hier selbstbewusst in die Kamera schaut? Lebensmittel sind rationiert. 1915 wird in Berlin das Gewicht der Schrippe von 75 Gramm auf 50 Gramm reduziert. Fleischzuteilungen pro Person von 1 250 Gramm auf 250 Gramm. Im sogenannten Steck- oder Kohlrübenwinter - 1916/17 besteht der Speiseplan fast ausschließlich aus diesen Rübensorten. Man streckt Lebensmittel durch Ersatzstoffe. 1917 kommt es in Berlin wie im gesamten Reich zu massiven Streiks. Immer mehr Menschen protestieren gegen die Verschlechterung der Lebensbedingungen. Sie fordern Friedensverhandlungen. Im September 1918 gesteht die Oberste Heeresleitung schließlich die Niederlage ein. Sie verlangt von der Reichsregierung sofortige Waffenstillstandsverhandlungen. Die Alliierten fordern eine neue Regierung auf parlamentarischer Basis und das Ende der Monarchie.

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