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Was ist ein Prädikat? 08:26 min

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Transkript Was ist ein Prädikat?

Hallo, Du hast dich schon mal gefragt was ein Prädikat ist, oder an welchem Platz es im Satz steht, beziehungsweise ob es Regeln zur Bestimmung des Prädikats gibt? Keine Sorge, all diese Fragen möchte ich, Nina, dir mit Hilfe dieses Videos so einfach wie möglich erklären! Beginnen werde ich mit der Fragestellung nach dem Prädikat. Als zweites möchte ich dir den Begriff Prädikat erläutern. Des Weiteren werde ich dir die Funktion eines Prädikats erklären und zum Schluss einteilige und mehrteilige Prädikate voneinander unterscheiden. Außerdem solltest du schon Vorwissen zu den Wortarten haben, wissen was ein Subjekt ist und auch mit den Begriffen Personen, Numerus, Tempus, Genus verbi, Modus etwas anzufangen wissen. Nur wie erkennt man ein Prädikat? Die Bestimmungsfrage lautet stets: Was geschieht? Oder was macht, beziehungsweise tut das Subjekt? Merke dir die Bestimmungsfrage kannst du immer anwenden, um das Prädikat aus dem Satz zu filtern. Nehmen wir als Beispiel den Satz, Paul schwimmt im Meer. Wenn man also nach dem Prädikat aus unserem Beispielsatz fragen möchte, lautet die Frage, was macht beziehungsweise tut Paul? Damit ist die Antwort: Paul schwimmt. Somit ist das Prädikat bestimmt. Die Prädikate sind hier stets grün hinterlegt. Prädikatsverben, die du aus deinem Alltag kennst, sind zum Beispiel lernen, laufen, spielen, malen und viele mehr. Du fragst dich vielleicht, warum brauchen wir ein Prädikat in einem Satz? Das möchte ich dir an unserem Beispielsatz Paul schwimmt im Meer verdeutlichen. Wo Paul schwimmt? Paul schwimmt im Meer oder wann? Jeden Tag schwimmt Paul im Meer, dient nur der Satzergänzung. Und diese Satzglieder sind daher nicht notwendig für die Bildung eines Satzes. Lässt man allerdings das Prädikat weg, heißt es Paul im Meer und du hörst es bestimmt schon heraus, dass das kein vollständiger Satz ist. Das ist inkorrekt, es fehlt nämlich die nötige Information. Was denn Paul im Meer macht, er schwimmt. Merke: Subjekt und Prädikat sind demnach notwendig für einen vollständigen Satz! Damit komme ich zur Definition des Prädikats. Unsere Frage lautet was ist ein Prädikat? Das Prädikat ist immer mit der Wortart Verb verbunden. Es drückt eine Handlung, einen Vorgang oder einen Zustand aus. Das Prädikat ist ein Satzglied, welches unverzichtbar für die Bildung eines Satzes ist, und zusammen mit dem Subjekt bildet es den Satzkern. Du weißt nun, dass du durch Fragen das Prädikat bestimmen kannst und die Satzstellung des Prädikatsverbs ist nach bestimmten Regeln strukturiert. Worauf ich hier aber nicht eingehen kann. Das Prädikat trägt aber noch eine weiter Funktion. Es enthält stets eine finite Verbform. Was ist die finite Verbform? Als finite Verbform bezeichnet man die Form eines Verbs die Aussagen über die Person, Numerus, Tempus, Genus verbi und den Modus enthält. Das finite Verb nennt man auch ein gebeugtes Verb. Da es die grammatischen Informationen enthält. Was damit gemeint ist möchte ich dir nun erklären. Nehmen wir nochmal unseren Beispielsatz hinzu, Paul schwimmt. Die infinite Verbform zu unserem Prädikat wäre hier schwimmen. Schwimmt ist unsere finite Verbform, so erfahren wir durch das Prädikat einiges zu unserem Subjekt. Nämlich zur Person, es gibt die erste, zweite und dritte Person, sowohl im Singular und Plural, Einzahl und Mehrzahl, was dem Numerus zugeordnet wird. Wir erhalten auch Informationen zu dem Tempus, sprich zur Zeit. Hier unterscheiden wir im deutschen Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und II, auch über das Genus verbi gibt und das Prädikat Auskunft, also ob etwas aktiv oder passiv getan wird und den Modus auch als Aussageweise bekannt, können wir erkennen. Hier unterscheiden wir drei Formen den Indikativ, den Konjunktiv und den Imperativ. Nun kommen wir zu unserem Prädikatsverb schwimmt zurück. Versuchen wir doch die vorhandenen Informationen des finiten Verbs schwimmt zu entschlüsseln. Hier haben wir die dritte Person. Der Numerus ist im Singular, denn hier liegt die Einzahl vor, sonst hieße es schwimmen. Auch der Tempus wird in dem Prädikat vermittelt. Das ist hier das Präsens sprich die Gegenwartsform. Auch das Genus verbi können wir bestimmen, Paul schwimmt aktiv, denn er wird ja nicht geschwommen. Der Modus ist hier der Indikativ, welcher auch als Wirklichkeitsform bekannt ist. Damit hätten wir auch die grammatische Form des Verbs bestimmt. Jetzt fehlt nur noch der letzte Punkt, den du erkennen solltest um ein Prädikat leicht bestimmen zu können. Denn es gibt nicht nur einteilige Prädikate, sondern auch mehrteilige. Was bedeutet das? Ein einteiliges Prädikat hatten wir schon in unserem Beispielsatz, Paul schwimmt, benutzt. Das Prädikat schwimmt ist ein einteiliges Prädikat, wie der Begriff selbst schon enthält. Besteht jenes Prädikat nur aus einem Verb beziehungsweise aus einem Wort. Was ist jetzt das mehrteilige Prädikat? Bei zusammengesetzten Tempusformen wie Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und II wird im Deutschen das mehrteilige Prädikat regulär durch ein finites Hilfsverb und ein infinites Vollverb gebildet. Bilden wir unseren Beispielsatz zum Beispiel zu einem Futur I Satz um, so lautet dieser, Paul wird im Meer schwimmen. Was ist hier das Prädikat? Richtig, wird und schwimmen. Da im Meer zwischen den beiden Prädikatsteilen im Satz steht, bezeichnet man dies als mehrteiliges Prädikat. Nun hast du das Prädikat an Hand einiger Beispiele und mit Hilfe von Regeln kennen gelernt und kannst mit dem Bestimmen loslegen. Dazu kennst du die Bestimmungsfrage was geschieht? Oder was macht beziehungsweise tut das Subjekt? Du weißt nun, dass das Prädikat zum Satzkern gehört. Also Subjekt und Prädikat gleich Satzkern. Außerdem kennst du die finite Verbform des Prädikats und weißt, dass diese viel über das Subjekt verrät. Und du kannst einteilige und mehrteilige Prädikate unterscheiden. Danke fürs zuschauen und bis zum nächsten Mal.

28 Kommentare
  1. cooles Video aber etwas über das Prädikativ wäre auch gut

    Von Vbieber, vor 7 Monaten
  2. Hallo Oalfandi,
    es tut uns leid, dass du nicht das gefunden hast, was du suchst. Wir haben momentan leider kein Video zum Prädikativum. Wir werden unser Angebot an Videos und Übungen jedoch immer mehr erweitern und dann wird es hoffentlich bald ein Video geben, das dieses Thema enthält. Wir behalten deinen Vorschlag auf jeden Fall im Hinterkopf!
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 8 Monaten
  3. Meistens finde ich nicht was ich suche !!!! Ich suche gerade etwas über das Prädikativ aber ich finde nichts obwohl ich morgen eine Arbeit habe in Deutsch

    Von Oalfandi, vor 8 Monaten
  4. 👍👍👍👍👍👍👍👍👍super

    Von Warda Moktar22, vor 8 Monaten
  5. Hallo Zindi47,

    in diesem Video wird dir ja erklärt, was ein Prädikat ist und wie du es erkennst. Selbstverständlich wird es auch benötigt, um Aufsätze zu schreiben. Ein Aufsatz kann jedoch nicht nur aus Prädikaten bestehen, da ja allein schon ein richtiger Satz immer auch ein Subjekt benötigt.

    Viele Grüße aus der Redaktion.

    Von Tamira T, vor mehr als einem Jahr
  1. Freue mich auf eine Antwort

    Von Zindi47, vor mehr als einem Jahr
  2. Das war wirklich gut erklärt könnte man damit auch ein ganzen Aufsatz schreiben ???

    Von Zindi47, vor mehr als einem Jahr
  3. Geiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiìiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiil

    Von Gosiapl82, vor fast 2 Jahren
  4. Ich Liebe Nicke

    Von Liliawolf1, vor fast 2 Jahren
  5. die sprache war schwierig

    Von Sh Bagheri, vor fast 2 Jahren
  6. cool

    Von C. B., vor mehr als 2 Jahren
  7. Ist gut :)

    Von Yasmin C., vor mehr als 2 Jahren
  8. Echt total tolles Video, suuuupi erklärt !!!!
    :-)
    ;-)

    Von Jonas Nelly b., vor mehr als 2 Jahren
  9. danke danke Nina

    Von Cornelia A., vor mehr als 2 Jahren
  10. ^Naja geht besser aber der ton war mein problem weil das Mikro so gerauscht hat aber sonst gut

    Von Silke Dieterich, vor mehr als 2 Jahren
  11. LOL

    Von Birgit Meder, vor mehr als 2 Jahren
  12. Nixe

    Von Birgit Meder, vor mehr als 2 Jahren
  13. Es war mir schon vorher klar, trotzdem gut erklärt!

    Von Aefflepferdle, vor mehr als 3 Jahren
  14. Danke, ich habe das in der Schule nicht verstanden.

    Von Christiane S., vor mehr als 3 Jahren
  15. super, danke Nina

    Von A007 Unbekannt, vor mehr als 3 Jahren
  16. Ja 6 klasse ???????

    Von Asoka, vor fast 4 Jahren
  17. Dk0 gib nicht so dumme kommentare ab ! di sind unötig ! top vidio nina hatt mir geholfen
    LG migwin
    :)

    Von Migwin, vor mehr als 4 Jahren
  18. Gut erklärt, ich finde nur das es nicht unbedingt Niveau der 7.Klasse ist...:/

    Von Ines 7, vor mehr als 4 Jahren
  19. Nina du erklärst RICHTIG GUT !!!

    Von Kersten, vor fast 5 Jahren
  20. Du erklärst RICHTIG GUT !!!

    Von Kersten, vor fast 5 Jahren
  21. Was ist denn jetzt das genus verbi?

    Von Dietrich K., vor etwa 5 Jahren
  22. war gut aber 6. klasse???

    Von Dk0, vor etwa 5 Jahren
  23. Fand ich sehr gut erklärt in dem Video. Top!

    Von Extra War, vor etwa 5 Jahren
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Was ist ein Prädikat? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Was ist ein Prädikat? kannst du es wiederholen und üben.

  • Ergänze die Definition des Begriffs Prädikat.

    Tipps

    Das Prädikat sagt aus, was in einem Satz gemacht wird:

    Die Schwalbe fliegt über das Meer.

    Seeschwalben schwimmen relativ selten. ist ein Aussagesatz.

    Lösung

    Das Prädikat besteht im Deutschen immer aus einem Verb. Zusammen mit dem Subjekt bildet es den Kern des Satzes, weil sie zusammen die grundlegende Handlung/Tätigkeit/Vorgang/Zustand der Situation eines Satzes ausdrücken. Um das Prädikat herum gruppieren sich die anderen Satzglieder, die von dem Prädikat gefordert werden können wie z.B. Akkusativ- oder Dativobjekt. In einem Aussagesatz steht die finite Verbform (Personalform des Verbs) immer an zweiter Satzgliedstelle, z.B.

    • Seeschwalben schwimmen relativ selten.
    • Sie nisten am Erdboden oder auf Felsen.
    • Ihre Nester liegen meist sehr dicht beieinander.
  • Gib an, mit welcher Frage das Prädikat bestimmt werden kann.

    Tipps

    Mit der Frage Wer oder was? wird das Subjekt des Satzes bestimmt.

    Lösung

    Das Prädikat sagt aus, was in einem Satz gemacht wird, was geschieht oder es beschreibt einen Zustand. In unserem Beispielsatz Der Räuber flüchtet mit der Beute in den Park. muss die Frage nach dem Prädikat also lauten: Was macht der Räuber?

    Mit den anderen Fragen werden die übrigen Satzglieder des Beispielsatzes bestimmt.

    • Mit der Frage Wer oder was? wird das Subjekt des Satzes bestimmt: Der Räuber.
    • Die Fragen Womit? und Wohin? sind Fragen nach adverbialen Bestimmungen: mit der Beute (modale Bestimmung) und in den Park (lokale Bestimmung).

  • Bestimme Person, Numerus, Tempus und Genus Verbi der markierten Verben.

    Tipps

    Das Prädikat enthält stets eine finite Verbform (Personalform des Verbs). Die finite Verbform ist diejenige Form des Verbs, die Aussagen über Person, Numerus, Tempus, Genus Verbi und Modus enthält.

    Das Genus Verbi beschreibt die vom Satzgegenstand her gesehene Richtung einer Tätigkeit:

    • Du isst dein Frühstück. (aktiv)
    • Dein Frühstück wird von dir gegessen. (passiv)

    Lösung

    In dem Satz Der Dieb versteckt die Beute im Park. ist das Vollverb versteckt das finite Verb. Es enthält die folgenden grammatischen Informationen:

    • Person: 3. Person, Numerus: Singular, Tempus: Präsens, Generus Verbi: aktiv, Modus: Indikativ.
    Im zweiten Satz wurde das Genus Verbi vertauscht. Diesmal bezieht man sich auf die Beute, mit der etwas gemacht wurde: Die Beute wurde von dem Dieb im Park versteckt. Außerdem befindet sich hier das Ereignis in der Vergangenheit (Präteritum): 3. Person, Singular, Präteritum, passiv.

    Der Satz Die Diebe versteckten die Beute im Park. ist sehr ähnlich zum Ersten. Nur dass es sich hier um mehrere Diebe handelt und dementsprechend die Pluralform genutzt wurde. Außerdem befindet sich hier das Ereignis in der Vergangenheit (Präteritum): 3. Person, Plural, Präteritum, aktiv.

    Schwieriger wird es, wenn das Prädikat mehrteilig ist. In dem letzten Satz wird die Zeitform Perfekt mit einem Hilfsverb und einem Vollverb gebildet:

    • Ich habe (Hilfsverb) die Beute im Park versteckt (Vollverb).
    Welches der beiden Verben ist nun das finite Verb? Die finite Verbform ist die Personalform des Verbs, also der Teil des Prädikats, der konjugiert wird:
    • Ich habe (finites Verb) die Beute im Park versteckt (infinites Verb).
    Nun ist klar: In unserem Beispielsatz ist das Hilfsverb habe die finite Verbform, denn es steht ja an zweiter Stelle. Es enthält die folgenden grammatischen Informationen:
    • Person: 1. Person, Numerus: Singular, Tempus: Perfekt, Generus Verbi: aktiv, Modus: Indikativ.

  • Gib an, welche Aussagen über das Prädikat richtig sind.

    Tipps

    Die finite Verbform ist die Personalform des Verbs, z.B.

    • Die Ente schwimmt. (=3.Person)
    • Ich schwimme. (=1.Person)
    Lösung

    Das Prädikat bestimmt, welche weiteren Satzglieder in einem Satz vorkommen und ist damit die zentrale Einheit des Satzes.

    Die Kombination von Subjekt und Prädikat bildet die Grundsituation oder den Kern des Satzes und ist damit immer notwendig:

    • Das Prädikat schlafe allein bildet noch keinen Satz.
    • Erst der Satz Ich schlafe. ist grammatisch korrekt und benötigt prinzipiell keine weiteren Satzglieder. Er kann aber ergänzt werden durch weitere Angaben: Ich schlafe abends gerne auf dem Boden.
    Manchmal ist auch die Kombination von Subjekt, Prädikat und Objekt notwendig für einen vollständigen Satz. Bei dem Satz Otto liest handelt es sich noch nicht um einen kompletten Satz. Das Prädikat verlangt ein Objekt, damit der Satz komplett ist: Otto liest ein Buch (Akkusativobjekt).

    Prädikate können einteilig oder mehrteilig sein:

    • Otto hat ein Buch gelesen. (mehrteiliges Prädikat)
    • Otto liest ein Buch. (einteiliges Prädikat)

  • Ermittle die grammatischen Informationen der finiten Verbform fliegen.

    Tipps

    Es gibt im Deutschen zwei Genera Verbi: das Aktiv und das Passiv. Sie beschreiben die vom Satzgegenstand her gesehene Richtung einer Tätigkeit:

    • Ich spiele Gitarre. (aktiv)
    • Die Gitarre wird von mir gespielt. (passiv)

    Der Modus wird auch Aussageweise genannt. Im Deutschen gibt es drei Modi: Indikativ (Wirklichkeit), Konjunktiv (Möglichkeit) und Imperativ (Befehl).

    Lösung

    Da sich die Endung eines Verbs beim Konjugieren verändert und die Endung im Lateinischen finis heißt, nennt man den Teil des Prädikats, der konjugiert wird, auch das finite Verb. Jedes Prädikat enthält mindestens eine finite Verbform. Das finite (gebeugte) Verb enthält Informationen über Person, Numerus, Tempus, Genus Verbi und Modus.

    In unserem Beispielsatz Die Enten fliegen. ist fliegen das finite Verb. Es enthält die folgenden Informationen:

    • Person: 3. Person (sie)
    • Numerus: Plural (mehrere Enten)
    • Tempus: Präsens (Gegenwart)
    • Genus Verbi: Aktiv (die Enten tun etwas aktiv, sie werden nicht geflogen)
    • Modus: Indikativ (Wirklichkeitsform)
  • Ermittle die Prädikate in dem Text Der Traum vom Fliegen.

    Tipps

    Das Prädikat wird im Deutschen immer durch ein Verb gebildet. Wenn du das Prädikat im Satz suchst, musst du also immer nach einem Verb Ausschau halten.

    Ein Prädikat kann auch aus mehreren Teilen bestehen, z.B.

    • Leonardo da Vinci hat das berühmte Porträt der Mona Lisa gemalt.
    • 1503 kehrte Leonardo nach Florenz zurück.
    Lösung

    Das Prädikat wird im Deutschen immer durch ein Verb gebildet. Daraus kannst du die Faustregel ableiten: Wenn du das Prädikat im Satz suchst, musst du immer nach einem Verb Ausschau halten.

    Prädikate können einteilig oder mehrteilig sein. Wenn sie einteilig sind, bestehen sie nur aus dem Vollverb, z.B. Otto Lilienthal gilt als Pionier des Menschenflugs.

    Mehrteilige Prädikate bilden eine Prädikatsklammer, z.B. bei zusammengesetzten Zeitformen:

    • Natürlich hatten es auch vor ihm schon viele Menschen versucht.
    • Leonardo da Vinci hat das berühmte Porträt der Mona Lisa gemalt.
    • Leonardo da Vinci ist ein Universalgenie gewesen.
    Oder auch bei zusammengesetzten Verben:
    • Mit einer Hängegleiter legte er eine Strecke von 20 Metern in der Luft zurück. (zurücklegen)
    • 1503 kehrte Leonardo nach Florenz zurück. (zurückkehren)
    • Die Erläuterungen zu seinen Zeichnungen hielt er in Spiegelschrift fest. (festhalten)
    Quelle: LM (2001): WAS IST WAS, Band 10, Fliegerei und Luftfahrt; URL: http://www.wasistwas.de/archiv-technik-details/otto-lilienthal-leben-und-sterben-fuer-die-fliegerei.html [Abgerufen am 23.03.2015].