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Verb – Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi 07:33 min

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Transkript Verb – Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi

allo, in diesem Video geht es um Verben. Es die Wortart, die über die meisten unterschiedlichen Formen verfügt und dieses sollt ihr hier kennenlernen. Aber bevor es losgeht, was wäre denn, wenn es keine Verben gebe. Das würde dann so aussehen. Ich Bahnhof. Du Auto. Können wir mit diesen Sätzen etwas anfangen? Ist klar, was sie bedeuten? Ich gehe zum Bahnhof. Ich verstehe nur Bahnhof. Oder! Du kaufst ein Auto. Du leihst ein Auto. Erst ein Verb gibt dem Satz eine Bedeutung. Halten wir nochmal fest. Wir brauchen Verben, damit wir sagen können, was hier getan wird und was passiert. Jeder vollständige Satz enthält ein Verb. Verben gehören zu der Wortart, die man flektieren kann, daß heißt man kann sie verändern. Bei den Verben nennt man das Konjugation. Die Formveränderung unterscheidet man in Person, in Numerus, in Tempos, in Genus Verbi und in Modus. Damit das für euch keine Fremdwörter bleiben, folgt hier die Erklärung. Fangen wir mit der Person an. Bei der Personenform wird gefragt, wer tut etwas?  Es gibt die erste, zweite und dritte Person, zum Beispiel: ich spiele, du spielst, er, sie, es spielt. Das Verb verändert sich, indem man dem Verbstock verschiedene Änderungen angehängt werden kann. Eng damit verbunden ist der Numerus. Hier kann man fragen, wieviele tun etwas. Es wird zwischen Singular, also Einzahl und Plural, also Mehrzahl unterschieden, zum Beispiel, ich spiele, wir spielen. Kommen wir zur nächsten Kategorie, dem Tempus. Handlung und Geschehen können in verschiedenen Zeitformen stattfinden. Wann geschieht etwas? In der Gegenwart, also es passiert im Moment. In der Vergangenheit? Das Geschehen ist schon vorbei und in der Zukunft, das Geschehen kommt noch. Das zeitliche Geschehen wird im Deutschen in sechs verschiedenen Zeitformen ausgedrückt, Präsens, Präteritum und Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II. Nehmen wir als erstes das Präsens. Das Präsens bezeichnet ein Geschehen, das sich gerade ereignet hat, zum Beispiel: Sie liest ein Buch oder es sind Aussagen, die allgemein und immer gültig sind: Der Juli hat 31 Tage. Es bezeichnet auch ein Geschehen, das in der Zukunft liegt, zum Beispiel: Morgen gehe ich wieder in die Schule. Als nächstes kommen wir zum Perfekt. Das Perfekt bezeichnet ein vergangenes Geschehen, das bis in die Gegenwart reicht, zum Beispiel: Wir haben um 12 Uhr angefangen Mittag zu essen und wir essen immer noch. Das Perfekt kann auch ein Geschehen, das vor der Gegenwart liegt bezeichnen, das nennt man Vorzeitigkeit, zum Beispiel: Er ist zur Schwimmhalle gefahren, wo er jetzt trainiert. Als nächstes stelle ich euch das Präteritum vor. Das Präteritum bezeichnet ein vergangenes und abgeschlossenes Geschehen in der Vergangenheit, zum Beispiel: Ich aß gestern einen Apfel. Das Präteritum wird auch in Märchen und Romanen verwendet, zum Beispiel: Es war einmal ein König. Ein weitere Zeitform ist das Plusquamperfekt, es bezeichnet die Vorzeitigkeit zum Präteritum, zum Beispiel: Nachdem er die Flasche ausgetrunken hatte, brachte er sie in die Küche. Das waren die Zeitformen der Vergangenheit und jetzt kommt eine Zeitform der Zukunft, das ist das Futur I. Das Futur I bezeichnet ein Geschehen, das noch nicht stattgefunden hat. Ich werde dich morgen besuchen. Es kann aber auch eine Vermutung bezeichnen: Das wird nicht gut gehen oder auch eine nachdrückliche Aufforderung: Du wirst jetzt damit aufhören. Kommen wir nun zur letzten Zeitform, das Futur II. Das Futur II bezeichnet ein Geschehen, das in der Zukunft als bereits abgeschlossen angesehen wird, es kommt ganz selten vor, zum Beispiel, Wenn du wieder da bist, werden wir schon umgezogen sein. Soviel zum Tempus. Nun kommen wir zur nächsten Form, das ist das Genus Verbi und hier stellt sich die Frage, von wem aus wird das Geschehen gesehen. Dabei unterscheidet man Aktiv und Passiv, zum Beispeil, Sie liest das Buch oder Passiv, Das Buch wird gelesen. Passiv oder Aktiv verwendet man je nachdem ob das Interesse auf dem liegt, der etwas tut also das Subjekt, der Täter beziehungsweise der Urheber eine Handlung oder eines Geschehens wird betont oder ob eher das Geschehen im Vordergrund steht also sie betonen den Vorgang. Als letzte Form behandeln wir den Modus. Beim Modus geht es um die Frage, Wie wird das Geschehen beurteilt? Verben können duch ihren Modus ausdrücken, ob es sich um eine reale Tatsache, einen Wunsch oder eine Aufforderung handelt. Man unterscheidet deshalb drei Modi. Das sind, der Indikativ, das ist die Möglichkeitsform, Die Kinder spielen im Garten. Die zweite Form ist der Konjunktiv, das ist die Möglichkeitsform, da wird nochmal unterschieden zwischen Konjuktiv I, also dabei werden Anleitungen ausgedrückt, zum Beispiel: Man nehme drei Eier. Auch die indirekte Rede kann man mit Konjuktiv I ausdrücken, zum Beispiel: Er sagte, er habe den Film gestern gesehen. Die zweite Form des Konjunktivs ist der Konjunktiv II. Dabei unterscheidet man auch wieder die Nichtwirklichkeit, Stell dir vor, morgen wäre dein Geburtstag. Man kann Wunschsätze mit dem Konjunktiv II ausdrücken. Wäre die Prüfung schon vorbei oder man kann Konditionalsätze machen: zum Beispiel, Wenn ich das Buch hätte, gebe ich es dir. Auch die Höflichkeit wird mit Konjuktiv II ausgedrückt: Könnten Sie das nocheinmal wiederholen und der dritte Modus ist der Imperativ, das ist die Befehlsform oder Aufforderungsform, zum Beispiel; Komm nach Hause! oder Sei mir nicht böse! So, jetzt kommen wir zum Schluß und da habe ich einen Satz mit einem Verb von dem wir die Form bestimmen wollen. Der Satz lautet folgendermaßen: Der Bäcker sagte, er habe heute keine Brötchen gebacken. Und nun bestimmen wir das Verb: er habe gebacken, also von der Person her ist es die dritte Person, Numerus wäre Singular, das ist eine Person, Tempos haben wir hier das Perfekt, das Genus Verbi ist aktiv und der Modus ist das Konjunktiv I. Ich hoffe ihr habt alles verstanden, das wars von mir und Tschüß bis zum nächsten Video.

18 Kommentare
  1. ich fand den Inhalt sehr gut. Ich habe lieber eine stimme gehört die nicht so klang weil das stört sehr. Darum habe ich es gelesen. Ich finde es gut das man es lesen kann

    Von Ananya, vor 2 Monaten
  2. Die stimme im Video kling wie als hätte sie schnupfen und könnte man nicht auch Hintergrund Musik reinmachen kling immer so ermüdend und trocken.

    Von Simon S., vor 3 Monaten
  3. Hallo Federschweif,
    danke für deine Frage. Das Genus beschreibt das Geschlecht des Substantivs, zum Beispiel 'das Auto' (Neutrum), 'der Stift' (Maskulinum) oder 'die Flasche' (Femininum). In diesem Video aber geht es um das Genus Verbi. Dieses bezeichnet die grammatische Kategorie eines Verbes, also ob es im Aktiv oder Passiv steht. Das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge!
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 4 Monaten
  4. Bei uns heißt es aber Genus,Numerus und kasus aber gutes video:D

    Von Leonie H., vor 4 Monaten
  5. Hallo Alexander,
    vielen Dank für deinen Kommentar. Wir haben noch andere Videos rund um das Thema 'Verben'. Schau doch mal auf diese Übersichtsseite: https://www.sofatutor.com/deutsch/sprache-untersuchen-grammatik/wortarten/verben.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 6 Monaten
  1. schade das es traurig klingt mit ihrer stimme das nächste mal bitte ohne erkältung

    Von Alexander M., vor 6 Monaten
  2. Meine ganzen Übungen wurden gelöscht!!! Was ist los? Warum werden Sie nicht mehr gespeichert???

    Von Julia7, vor 8 Monaten
  3. Hallo Anja,
    vielen Dank für deine Frage! Ja, du kannst dir die Videos auch auf deinem Smartphone ansehen und mittlerweile auch die Übungen ganz einfach auf deinem Handy oder Tablet machen. Probiere es doch mal aus!
    Viel Spaß weiterhin beim Schauen unserer Videos.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor mehr als einem Jahr
  4. Hallo gehen sie auch auf dem Smartphone (sofatutor im Internet?)

    Von Anja M., vor mehr als einem Jahr
  5. Hallo Anahid,
    vielen Dank für dein Feedback. Die Geschwindigkeit unserer Videos kannst du rauf- oder runterstellen. Dazu klickst du in der schwarzen Anzeigeleiste unter dem Video auf das Tachosymbol (zwischen Zeitangabe und Lautstärkeregler) und wählst eine neue Geschwindigkeit aus. Ich hoffe, das hilft dir weiter!
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor mehr als einem Jahr
  6. Guten tag,
    Gut und bisschen zu schnell.

    Von Anahid Houtan, vor mehr als einem Jahr
  7. war vielzu viel geredet

    Von Tom J., vor mehr als einem Jahr
  8. war ein bisschen viel

    Von Benjamin K., vor etwa 2 Jahren
  9. beschreibung ist gut
    und Viedio auch danke

    Von Songuel Yapici, vor etwa 4 Jahren
  10. hab ich irgendwie nicht verstanden sorry ein bisschen deutlicher
    bitte

    Von Jaspreetsingh, vor fast 5 Jahren
  11. ok

    Von Amelie N., vor fast 7 Jahren
  12. Warum kann man jetzt die Testfragen nicht mehr beantworten??????

    Von Johann Angerler, vor mehr als 7 Jahren
  13. Sehr übersichtlich und gut gegliedert. Die Beispiele sind hilfreich. Bitte noch ein oder zwei Bsp. Sätze zum Abschluss mehr.

    Von Ulrikeher01, vor etwa 10 Jahren
Mehr Kommentare

Verb – Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Verb – Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe die Eigenschaften von Verben.

    Tipps

    Bleiben Verben in einem Satz gleich, wenn sich das Subjekt verändert?

    Lösung

    Verben sind aus der natürlichen Sprache nicht wegzudenken.

    • Verben werden gebraucht, um sagen zu können, was getan wird oder was passiert. Sagst du zum Beispiel Ich gehe einkaufen, ist das Einkaufen die Tätigkeit, die du in dem Moment beschreibst.
    • Jeder vollständige Satz sollte ein Verb enthalten. Sätze wie Ich Tisch sind schwer verständlich. Sagst du allerdings Ich sitze am Tisch oder Ich decke den Tisch erschließt sich der Sinn des Satzes.
    • Verben stellen eine Wortart dar, die flektiert, das heißt verändert wird. Aus spielen wird zum Beispiel ich spiele, wenn es an Person und Numerus angepasst wird.
    • Bei Verben wird dies auch Konjugation genannt. Bei Nomen hingegen wäre dies die Deklination.

  • Erstelle eine Übersicht über die Zeitformen im Deutschen.

    Tipps

    Es gibt drei Vergangenheitsformen.

    Lösung

    Die Gegenwartsform ist das Präsens, zum Beispiel in Ich spiele Fußball.

    Die Vergangenheitsformen sind:

    • Perfekt, zum Beispiel Er hat Fußball gespielt
    • Plusquamperfekt, zum Beispiel Er hatte Fußball gespielt
    • Präteritum, zum Beispiel Er spielte Fußball.
    Die beiden Zukunftsformen lauten:
    • Futur I, zum Beispiel Wir werden Fußball spielen
    • Futur II, zum Beispiel Wir werden Fußball gespielt haben.

  • Bilde die vorgegebene finite Verbform der Verben im Infinitiv.

    Tipps

    Zur Bildung des Perfekts benötigst du ein Hilfsverb. Welches ist es?

    Das Passiv wird mit der finiten Form des Hilfsverbs werden gebildet.

    Lösung

    • Gehe noch einmal die Personen im Kopf durch, bevor du die Verbformen bildest. Beachte dabei, dass ich, du, er, sie und es zum Singular gehören und wir, ihr und sie zum Plural.
    • Dann überlege, wie die gefragte Zeitform gebildet wird. Bei den Zeitformen Perfekt, Plusquamperfekt und Futur I und II benötigst du ein Hilfsverb.
    • Beim Genus Verbi (Aktiv oder Passiv) musst du beachten, dass das Passiv mit werden gebildet wird.
    Die richtigen Lösungen lauten:
    1. ich sage
    2. sie lasen, hierbei ist der Vokalwechsel von lesen zu lasen zu beachten.
    3. er habe getanzt, hier darfst du nicht vergessen, dass das Perfekt ein Hilfsverb benötigt: haben oder sein.
    4. du wirst angeschaut, denn das Passiv wird mit der finiten Form des Hilfsverbs werden und dem Partizip II des Vollverbs gebildet.
    5. ihr sagtet.

  • Vervollständige die Übersicht zu den grammatischen Formen eines Verbs.

    Tipps

    Das Genus verbi beschreibt die Verhaltensrichtung von Verben: Eine Person kann etwas tun oder mit ihr kann etwas getan werden.

    Mit dem Modus eines Verbs wird ausgedrückt, ob etwas wirklich passiert, möglicherweise passieren könnte oder unmöglich passieren kann, sowie ob etwas passieren soll (Befehlsform).

    Lösung

    Es gibt fünf grammatische Formen eines Verbs:

    • Zum Numerus (Anzahl) gehören Singular (Einzahl) und Plural (Mehrzahl). Er drückt aus, wie viele Personen etwas tun oder wie viele Dinge passieren.
    • Das Tempus beschreibt die Zeitform, also wann etwas passiert ist: in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft.
    • Das Genus verbi beschreibt die Verhaltensrichtung des Verbs, die von der im Satzgegenstand genannten Person oder Sache her gesehen wird. Eine Person kann etwas aktiv tun oder mit ihr kann etwas getan werden (passiv).
    • Mit dem Modus eines Verbs wird ausgedrückt, ob etwas wirklich passiert (Indikativ), möglicherweise passieren könnte oder unmöglich passieren kann (Konjunktiv I und II), sowie ob etwas passieren soll (Befehlsform oder Imperativ).
    • Das Verb richtet sich auch nach der Person. Damit wird die Perspektive des Sprechers in einem Satz ausgedrückt. Er kann sich zum Beispiel auf sich selbst beziehen (ich) oder auch auf eine Gruppe von Menschen (ihr).

  • Bestimme, in welchem Modus die Sätze stehen.

    Tipps

    Imperativ wird auch Befehlsnorm genannt.

    Der Konjunktiv I wird bei der indirekten Rede und für Anleitungen verwendet.

    Mit dem Konjunktiv II werden Wünsche, Höflichkeitsformen und unmögliche Handlungen/Situationen ausgedrückt.

    Lösung

    Mit dem Modus eines Verbs wird ausgedrückt, ob etwas wirklich passiert (Indikativ), möglicherweise passieren könnte oder unmöglich passieren kann (Konjunktiv I und II), sowie ob etwas passieren soll (Befehlsform oder Imperativ).

    • Im Imperativ steht der Satz: Wasch das Geschirr bitte ab!. Der Imperativ wird auch Befehlsform genannt. Er wird verwendet, wenn man jemanden auffordern will, etwas bestimmtes zu tun. Das Verb steht im Imperativ zumeist am Satzanfang.
    • Oma wird zum Kuchen essen in das Café gehen. steht in der Wirklichkeitsform (Indikativ). Es steht fest, dass die Oma ins Café gehen wird. Der Indikativ wird für Aussagen verwendet, die einen bereits vergangenen, gerade ablaufenden oder noch stattfindenden Sachverhalt ausdrücken.
    • Der Satz Man nehme 500 Gramm Tofu steht im Konjunktiv I. Mit diesem Modus werden indirekte Rede oder Anleitungen ausgedrückt.
    • Im Konjunktiv II steht der Satz Wären jetzt doch endlich schon Ferien. Hier wird ein Wunsch ausgedrückt.
  • Bestimme die Zeitformen der Verben, die in den Beispielsätzen auftauchen.

    Tipps

    Welche Zeiten bilden mehrteilige Prädikate?

    Für welche Zeiten wird noch gleich werden verwendet?

    Lösung

    Die Sätze stehen in den folgenden Zeitformen:

    • Ich werde ein Buch gelesen haben steht im Futur II. Man bildet das Futur II mit der finiten Form von werden, dem Partizip II und haben.
    • Er ging nach Hause steht im Präteritum. Man bildet es, indem man die Infinitivendung -en entfernt und je nach Person folgende Endungen anhängt: ich -te, du -test, er/sie/es -te, wir -ten, ihr -tet, sie -ten. Viele starke Verben ändern im Präteritum den Stammvokal, zum Beispiel: singen – sang.
    • Wir schauen einen Film ist ein Satz im Präsens. Man bildet es, indem man die Infinitivendung -en entfernt und je nach Person folgende Endungen anhängt: ich -e, du -st, er/sie/es -t, wir -en, ihr -t, sie -en.
    • Ihr seid vor uns gegangen steht im Perfekt. Man bildet es mit der finiten Form von haben oder sein und dem Partizip II.
    • Sie wird die Erste werden steht im Futur I. Man bildet es mit der finiten Form von werden und dem Infinitiv.
    • Er hatte eine fünf bekommen steht im Plusquamperfekt. Man bildet es mit der Präteritumsform von haben oder sein und dem Partizip II.