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Arten des Reims

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Team Digital
Arten des Reims
lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse

Arten des Reims Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Arten des Reims kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die drei häufigsten Reimarten.

    Tipps

    Der Endreim ist die bekannteste Reimart, die z. B. mit Haus und Maus in Verbindung gebracht wird.

    Abgeleitet von der lateinischen Übersetzung bedeutet Assonanz so viel wie „anklingen“ und bezieht sich auf gleichklingende Vokale in benachbarten Wörtern.

    Alliterationen achten auf alle Anfangsbuchstaben.

    Lösung

    In der Lyrik werden viele verschiedene Reimarten unterschieden. Die drei häufigsten sind der Endreim, die Alliteration und die Assonanz.

    • Den Endreim kennen die meisten: Das ist ein Gleichklang ab dem letzten betonten Vokal: Hose – Rose, hier – mir.
    • Die Alliteration ist wie ein Wortspiel – es geht um den Gleichklang der Anfangsbuchstaben oder auch Anfangssilben: Alliterationen achten also auf alle Anfangsbuchstaben.
    • Die Assonanz beschreibt den Gleichklang von Vokalen in benachbarten Wörtern: ein Geben und Nehmen.
  • Gib das passende Reimschema an.

    Tipps

    Beim Kreuzreim liegt wirklich etwas über Kreuz.

    Das Umschließen ist wie eine Umarmung um etwas herum.

    Lösung

    Die Endreime haben verschiedene Reimschemas:

    • Der Paarreim ist relativ einfach zu erkennen. Denn bei ihm reimen sich die zwei aufeinanderfolgenden Verse – man spricht von aabb.
    • Reimen sich der erste und der dritte sowie der zweite und der vierte Vers über Kreuz, nennt man das Kreuzreim: abab.
    • Wird ein Paarreim von zwei Versen umschlossen, die sich ebenfalls reimen, heißt das umschließender Reim oder auch manchmal umarmender Reim: abba.
  • Erschließe die jeweilige Reimart.

    Tipps

    Von den drei Reimarten ist die Assonanz am schwierigsten zu entdecken. Sie wird manchmal auch als unechter Reim bzw. unreiner Reim bezeichnet. Achte auf die Vokale.

    Lösung

    Jetzt kennst du schon die drei häufigsten Reimarten: den Endreim, die Alliteration und die Assonanz.

    Es gibt noch viele weitere Formen. So bildet etwa der Endreim das Gegenstück zum Anfangsreim:
    Wann immer du kannst,
    dann komm ich zu dir.

    Reimen sich zwei Reimwörter innerhalb eines Verses, spricht man von einem Binnenreim:
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe.

  • Leite die Reimschemas der ausgewählten Gedichtzeilen ab.

    Tipps

    Lies dir zuerst den Auszug des Gedichts durch und finde die Reimpaare. Kennzeichne diese mit den gleichen Buchstaben.

    Beginne die drei Gedichte immer mit einem a.

    Am Ende der Gedichtzeilen bestimmst du die jeweilige Reimart.

    Lösung

    Hast du die Zeilen erkannt? Die ersten Verse stammen aus „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke, darauf folgt ein Ausschnitt aus „Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe und der letzte Auszug ist das berühmte Abendlied von Matthias Claudius „Der Mond ist aufgegangen“.

    Erinnerst du dich an den Haufenreim? Merke dir dessen Reimschema ebenfalls: aaaa, bbbb, cccc etc. Bei einem Haufenreim bleiben die Reimformen innerhalb einer Strophe gleich.

    Quellen:
    Claudius, Matthias (1790): Der Mond ist aufgegangen. Gedicht in: https://kalliope.org/da/text/claudius2001091301.
    Rilke, Rainer Maria (1903): Der Panther. Gedicht in: http://rainer-maria-rilke.de/080027panther.html.
    Von Goethe, Johann Wolfgang (1782): Erlkönig. Gedicht in: https://www.deutschland-lese.de/streifzuege/balladen/erlkoenig/.

  • Bestimme die passende Darstellungsform für das jeweilige Reimschema.

    Tipps

    Beim Schweifreim verbinden sich Paarreim und umarmender Reim.

    Lösung

    Wenn man Gedichte auf das Reimschema hin untersucht, achtet man auf die Abfolge der Endreime. Du weißt jetzt beispielsweise, dass zwei aufeinanderfolgende Reime als Paarreim bezeichnet werden.

    Um die Verse eines gesamten Gedichtes strukturiert zu erkunden, nutzt man jeweils die gleichen Kleinbuchstaben für sich reimende Verse. Sind alle Verse mit den Buchstaben versehen, kannst du das Reimschema für das Gedicht ableiten. Häufig beinhalten Gedichte mehrere Reimschemas.

  • Analysiere, ob eine weibliche oder männliche Kadenz vorliegt.

    Tipps

    Bestimme zuerst die Legende im weißen Kasten: Steht der Strich für eine betonte oder unbetonte Silbe?

    Am Zeilenende folgt die Bestimmung der Kadenz. Merke dir, dass bei der Kadenz im übertragenen Sinne die Männer betonen.

    Lösung

    Kadenzen kennzeichnen die Betonung am Ende eines Verses:

    • Endet ein Vers auf eine betonte Silbe, wie hier bei hält, spricht man von einer männlichen oder stumpfen Kadenz.
    • Endet ein Vers auf eine unbetonte Silbe, wie hier bei Stäbe, dann wird das als weibliche bzw. klingende Kadenz bezeichnet.

    Es gibt noch eine dritte Kadenzform: Stehen am Ende zwei unbetonte Silben hintereinander, wird dies reiche Kadenz genannt.