30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Jetzt Teil der Test-Community werden und tolle Dankeschöns kassieren!

Chemie der Düfte 05:28 min

Textversion des Videos

Transkript Chemie der Düfte

Hallo und herzlich willkommen. Das Video heißt „Chemie der Düfte“, aus der Reihe “Chemie im Alltag, Teil 2”. Du kennst bereits Stoffe und ihre Eigenschaften. Nachher kannst du die Bedeutung von Düften für den Menschen erläutern. Der Film besteht aus vier Abschnitten: Erstens: Überall Düfte, Zweitens: Nur angenehm, Drittens: Geruchlos und übelriechend und Viertens: Düfte in der modernen Welt. Erstens: Überall Düfte. Düfte werden ganz verschieden wahrgenommen. Am bekanntesten ist sicher der Blumenduft, aber auch wenn man Schokolade isst, einen Pfirsich verspeist oder Whiskey und Zigarre genießt, nimmt man Düfte wahr, denn der Geschmack ist eng an den Geruch gekoppelt. Düfte werden vom limbischen System des Gehirns wahrgenommen. Entwicklungsgeschichtlich ist das limbische System recht alt, es werden Erinnerungen wachgerufen. Der Grund dafür besteht darin, dass das limbische System für Stimmungen und Emotionen verantwortlich ist. Zweitens: Nur angenehm? Es ist wunderschön, verliebt zu sein. Unter anderem sind dafür Düfte verantwortlich. Man mag den Geruch des Partners, die Chemie stimmt. Auch im Tierreich bestimmen Düfte das Sexualverhalten. Eine populäre Verbindung ist Bombykol; Bombykol ist ein Sexuallockstoff, er spielt im Liebesleben des Seidenspinners eine wichtige Rolle. Durch Düfte werden im Tierreich wichtige Signale gesetzt, sei es bei der Nahrungsbeschaffung oder bei der Warnung vor Feinden. Drittens: Geruchlos und übelriechend. In unserem Alltag gibt es zwei lebenswichtige Stoffe, das Wasser und die Luft. Beide sind in reiner Form geruchlos, die Wahrnehmung eines Geruches wäre eine Energieverschwendung für den Organismus. Das ist wie beim Verkehrslärm, nach einer Weile hört man ihn nicht mehr, man wird dagegen taub. Im Gegensatz dazu sind üble Gerüche für den Menschen von großer Bedeutung, sie liefern Signale, dass man es mit verdorbenen Lebensmitteln zu tun hat, dadurch warnen sie uns. Schlecht riechende Verbindungen findet man auch in schlechtem Atem. Drei chemische Verbindungen, die üble Gerüche erzeugen, sind Dimethylsulfid, Methylmercaptan und Ammoniak. Viertens: Düfte in der modernen Welt. Als angenehm werden die meisten Blütendüfte wahrgenommen. Damit es noch besser riecht, damit der Mensch am Ende kauft, findet man Düfte häufig zugesetzt. Wasch- und Spülmittel sind mit Düften versetzt, in Hotelzimmern findet man vom Menschen erzeugte Düfte, so manche kleine Boutique riecht verdächtig gut und so mancher Blumenladen wird mit künstlichen Aromen aufgepeppt. Folgendes Experiment wurde durchgeführt: Es wurden Sportschuhe verkauft zu gleichen Bedingungen; im ersten Geschäft wurde für Rosenduft gesorgt, in einem anderen Geschäft herrschte normaler Geruch. Mit Rosenduft gab es einen höheren Verkauf und bei normalem Geruch war der Verkauf niedriger. Das war’s auch schon wieder. Ich hoffe, ihr hattet etwas Spaß. Das war ein weiterer Film von André Otto. Ich wünsche Euch alles Gute und viel Erfolg, Tschüss!

2 Kommentare
  1. Dankeschön :) hat mir weitergeholfen ;)

    Von Olivia A., vor mehr als 5 Jahren
  2. Super!!

    Von Frauove, vor etwa 6 Jahren