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Frühblüher

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Team Wissenswelt
Frühblüher
lernst du in der 1. Klasse - 2. Klasse

Grundlagen zum Thema Frühblüher

Inhalt

Frühblüher in der Grundschule (Klasse 2/3)

Mit der Frage Warum blühen Frühblüher so früh? werden in der Grundschule die Frühblüherpflanzen mit Arbeitsblättern, Steckbriefen und Experimenten eingeführt. Diese Frage interessiert die Kinder sehr, denn zur Zeit der Frühblüher ruht die Natur draußen noch und wenig Grün ist zu sehen. Und plötzlich stecken einzelne kleine Pflanzen ihre Köpfe aus dem Boden. Woher nehmen sie ihre Kraft zum Wachsen bei der Kälte und wann blühen Frühblüher genau? Hier findest du die Antworten und kannst die häufigsten, in der Grundschule vorgestellten, Frühblüher in Bildern entdecken.

Warum blühen Frühblüher so früh?

Krokusse, Tulpen und Schlüsselblumen gehören alle zu den Frühblühern. Das Besondere ist, dass sie ihre Wachstumskraft aus den Reserven des Vorjahres beziehen. Diese sogenannte Vorratskammer an Nährstoffen kommt als Zwiebel, als Knolle oder als Wurzelstock vor. Diese drei unterschiedlichen Formen der Frühblüher haben Gemeinsamkeiten:

  • Sie blühen sehr früh im Jahr, meist schon im Februar und März.
  • Regen, Wind, Wärme und Kälte zeigen den Frühblühern, wann die Zeit des Wachstums beginnt.
  • Die gesamte Wachstumskraft geht in die Blüte. Sie bilden wenige Blätter aus.
  • Die Frühblüher wachsen schnell und ihre Blütezeit ist kurz. Sie sind nicht auf langsames Wachstum ausgerichtet.
  • Nach der Blüte entwickeln sie Samen, welken und verdorren. Im Sommer sind die Pflanzen verschwunden.
Typisch für Frühblüher ist:
- frühe Blüte
- Augenmerk auf Blüte
- schnelles Wachstum
- kurze Blütezeit

Frühblüher mit Zwiebeln

Die Zwiebel von Frühblühern ist ein kleines Wunder: Geschützt durch die braune Zwiebelhaut ist die gesamte Pflanze im Miniformat bereits in der Zwiebel vorhanden. Die Wurzeln wachsen aus dem Rand des Zwiebelbodens. In der Mitte wachsen der Spross, die Blüte und die Laubblätter sehr klein heran. Daneben liegt eine Ersatzzwiebel, aus der im folgenden Frühjahr die nächste Pflanze entsteht. Mit den Wurzeln zieht die Zwiebel Wasser mit Nährstoffen aus dem Boden und speichert dies in den Zwiebelscheiben ab.

→ Schneeglöckchen, Tulpe und Narzisse sind Frühblüher mit Zwiebel.

fruehblueher mit zwiebelblumen

Frühblüher mit Knolle

Im Gegensatz zur Zwiebel ist bei der Knolle noch keine ganze Pflanze enthalten. Die Knolle ist ein verdicktes Pflanzenteil und dient der Pflanze als Vorratsspeicher. Beginnt die Pflanze zu wachsen, verbraucht sie die hier gespeicherten Stoffe und die Knolle wird weich und dunkel. Für das folgende Jahr werden Tochterknollen angelegt.

→ Krokus und Scharbockskraut sind Frühblüher mit Knolle.

fruehblueher mit knolle

Frühblüher mit Wurzelstock

Die dritte Form des unterirdischen Vorratsspeichers ist der Wurzelstock. Er besteht aus häufig verzweigten, waagerecht wachsenden Sprossachsen. Am vorderen Ende sitzen die Knospen, aus denen sich die Pflanze entwickelt. Die Erdsprossspitzen wachsen jedes Jahr ein kleines Stück weiter und das hintere Ende stirbt ab.

→ Schlüsselblume und Buschwindröschen sind Frühblüher mit Wurzelstock.

fruehblueher mit wurzelstock

Frühblüher im Überblick

Art der Vorrats-
speicherung
Beispiele
mit Zwiebel Schneeglöckchen, Märzenbecher, Tulpe,
Hyazinthe, Narzisse, Blaustern
mit Knolle Krokus, Winterling, Scharbockskraut
mit Wurzelstock Schlüsselblume, Buschwindröschen

Frühblüher Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Frühblüher kannst du es wiederholen und üben.
  • Wie heißen die Speicherorgane?

    Tipps

    Zwiebeln erkennst du an den Zwiebelschichten.

    Knollen können sehr unterschiedlich geformt sein.

    Lösung

    Frühblüher sind früher im Jahr zu sehen als andere Pflanzen. Dafür brauchen sie Nährstoffe. Diese Nährstoffe werden bei allen Frühblühern in bestimmten Organen unter der Erde gespeichert. Sicher kennst du die Zwiebel: Sie bleiben den Winter über unter der Erde, im Frühling wächst daraus eine neue Pflanze.

    Andere Pflanzen speichern die Nährstoffe in Knollen. Das sind dicke Pflanzenteile. Du kennst zum Beispiel die Kartoffel.

    Wieder andere Pflanzen haben einen Wurzelstock. Dieser sieht aus wie eine lange, dicke Wurzel. Aus ihm sprießen im Frühling die Wurzeln und die Stängel der neuen Pflanzen.

  • Wie heißen die Bestandteile der Zwiebel?

    Tipps

    Spross ist ein anderer Name für den Stängel.

    Die Ersatzzwiebel ist eine kleine Zwiebel in der großen Zwiebel.

    Lösung

    Am unteren Ende der Zwiebel kannst du immer die feinen Wurzeln erkennen. Wenn du eine Zwiebel eine Weile im Dunkeln liegen lässt, wächst auf der anderen Seite der Zwiebel ein grüner Spross heraus. Das ist die neue Pflanze. In der Zwiebel siehst du viele Schichten. Das sind dicke, weiße Blätter. Darin sind die Nährstoffe gespeichert.

    Die Pflanze blüht im Frühling. Im Herbst wird eine neue Zwiebel in der Erde gebildet. Diese kannst du schon in der alten Zwiebel erkennen, wenn du ganz genau hinsiehst.

    Um die Zwiebel herum befindet sich die braune Zwiebelhaut.

  • Welche Aufgaben haben die Teile der Zwiebel?

    Tipps

    Welcher Teil der Zwiebel ist ganz außen?

    Lösung

    Aus der Zwiebel wächst im Frühjahr die neue Pflanze. Die Zwiebel enthält schon viele Pflanzenteile:

    • Die Zwiebelscheiben sind dicke Blätter, in denen die Nährstoffe gespeichert werden.
    • Die neue Pflanze braucht Wasser. Damit die Zwiebel das Wasser aufnehmen kann, bildet sie an der Unterseite Wurzeln.
    • Entfernt man die Zwiebelhaut von einer Zwiebel, so trocknet diese schnell aus oder fängt an zu schimmeln. Dies wird von der Zwiebelhaut verhindert. Die Haut schützt also die Zwiebel.
    • Im Laufe des Jahres werden die Nährstoffe der Zwiebel verbraucht. Die Zwiebel wird dabei immer kleiner. Im Herbst bildet die Pflanze aus der Ersatzzwiebel eine neue Zwiebel. Diese übersteht den nächsten Winter, sodass die Pflanze weiterleben kann.

  • Welche Frühblüher haben Zwiebeln und welche Knollen?

    Tipps

    Das Speicherorgan der Krokusse enthält keine Scheiben.

    Lösung

    Krokusse gehören zu den zuerst blühenden Pflanzen im Frühling. Sie wachsen aus Knollen. Ebenso bilden das Scharbockskraut und der Winterling Knollen, um den Winter zu überstehen.

    Tulpen sind beliebte Gartenpflanzen. Man vergräbt dazu schon im Herbst die Zwiebeln der Tulpen dicht unter der Erdoberfläche. Im Frühling kann man sich an den schönen Blüten erfreuen. Auch Narzissen, Schneeglöckchen und Hyazinthen bilden Zwiebeln.

  • Woran erkennst du eine Zwiebel?

    Tipps

    Ein Beispiel für eine Knolle ist die Kartoffel. Wie sieht diese von innen aus?

    Lösung

    Von außen sehen Zwiebeln und Knollen häufig ähnlich aus: braune Kugeln, oft mit Wurzeln an der Unterseite. Wenn du sie aufschneidest, kannst du sie aber unterscheiden.

    Zwiebeln haben innen Zwiebelscheiben. Knollen sind an der Schnittfläche ganz glatt, du kannst keine Bestandteile der Pflanze erkennen. Außerdem haben Zwiebeln außen eine braune Zwiebelhaut, die sich leicht abschälen lässt. Die Außenhaut der Knollen lässt sich nicht so einfach entfernen. Knollen haben auf ihrer Haut außerdem oft Augen.

  • Wozu gehört der Ingwer?

    Tipps

    Knollen verzweigen sich nicht.

    Sieht der Ingwer aus wie eine Zwiebel?

    Lösung

    Das, was wir als Ingwer kennen, ist der unterirdische Teil eines Frühblühers. Im Ingwer speichert die Ingwerpflanze also ihr Nährstoffe. Der Ingwer ist ein dicker Pflanzenteil, das waagerecht unter der Erde wächst und sich verzweigt. An den Spitzen wächst es ständig weiter, während die alten Pflanzenteile im Herbst absterben.

    Der Ingwer ist also der Wurzelstock der Ingwerpflanze.

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