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Radar und GPS 02:00 min

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Transkript Radar und GPS

Hertzsche Wellen werden auch für Radarmessungen bei der Navigation benutzt. Radarwellen helfen beispielsweise bei der Ortung von Flugzeugen. Die meist schüsselförmigen Radaranlagen senden kurze Pulse mit Frequenzen im Megahertz- bis Gigahertzbereich und Wellenlängen von einem Zentimeter bis einem Millimeter. Treffen die Wellen auf ein Hindernis aus Metall oder einem anderen leitfähigen Material, werden sie reflektiert. Die Antenne fängt die zurückgeworfenen Wellen wieder auf. Aus der Zeit zwischen Aussenden und Auffangen lässt sich berechnen, wie weit das reflektierende Objekt entfernt ist. Mittels Radar beobachten Forscher aber auch Regengebiete und Sturmfronten oder kartieren die Oberflächen von Himmelskörpern. Und auch wenn auf der Straße Raser geblitzt werden, steckt Radartechnik dahinter. Die Position eines Objektes oder einer Person lässt sich auch mit einer anderen Technologie bestimmen, mit dem Global Positioning System, kurz GPS. Das GPS basiert auf Satelliten, die mit kodierten Radiosignalen ständig ihre aktuelle Position und die genaue Uhrzeit ausstrahlen. Aus den Signallaufzeiten können spezielle GPS-Empfänger dann ihre eigene Position und Geschwindigkeit berechnen. Ein Blick auf das GPS-Gerät reicht aus, um metergenau den augenblicklichen Standort festzustellen.