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Mobilfunk und WLAN 02:41 min

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Transkript Mobilfunk und WLAN

Unser Handy sendet und empfängt modulierte Signale. Der Mobilfunk nutzt Hertzsche Wellen im Frequenzbereich von 300 Megahertz bis drei Gigahertz, das entspricht einem Wellenlängenbereich von einem Meter bis zehn Zentimetern. Das D-Netz des Mobilfunks sendet beispielsweise auf Frequenzen um 900 Megahertz, also einer Wellenlänge von etwa 33 Zentimetern. Die mobilen UMTS-Datenverbindungen nutzen in Deutschland deutlich höhere Frequenzen zwischen 1920 und 2170 Megahertz. Die genauen Frequenzbereiche sind dabei streng auf die einzelnen Anbieter aufgeteilt. Das noch schnellere LTE-Datennetz nutzt Frequenzen zwischen 2500 und 2690 Megahertz. Woher aber weiß das Mobilfunksignal, wo wir uns mit unserem Handy gerade befinden? Dabei hilft das Prinzip der Funkzellen. Die Mobilfunkantennen sind so platziert, dass jede von ihnen einen bestimmten Bereich abdeckt. In dicht besiedelten Gegenden sind die Funkzellen oft nur wenige Quadratmeter groß. Auf dem Land können sie dutzende Quadratkilometer umfassen. Bewegen wir uns von einer Funkzelle in die nächste, teilt unser Handy dies den Funkzellen mit. Die jeweils zuständige Antenne übernimmt dann die weitere Übertragung unseres Gesprächs. Über das UMTS- oder LTE-Netz kann man mit dem Handy oder dem Notebook auch mobil im Internet surfen. Für das Notebook benötigt man dazu einen entsprechenden Sende- und Empfangsadapter. Über ein WLAN kann man ebenfalls drahtlos surfen. Die Verbindung vom Computer oder auch vom Handy zu einem Internetanbieter geht hier von einem Gerät aus, dem Router oder Access Point. Dieser ist meistens an die Telefonleitung angeschlossen. Der Computer kann über die vom Router ausgestrahlten Hertzschen Wellen Daten empfangen. Die Frequenz dieser Funkwellen liegt zwischen 2,4 und 5,7 Gigahertz.