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Präteritum und Perfekt – Anwendung 07:36 min

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Transkript Präteritum und Perfekt – Anwendung

Hallo, ich bin Ronald und erkläre euch die Unterschiede beim Gebrauch des Präteritums und des Perfekts. Du solltest bereits wissen, wie diese Zeitformen gebildet werden. Für die Bildung des Perfekts musst du die Verwendung des Partizip Perfekts beherrschen. Vielleicht kennst du die Verbform bereits unter dem Name "Partizip 2". Beachte, dass viele starke und gemischte Verben beim Partizip Perfekt ihren Stamm verändern. Solltest du dir hierbei unsicher sein, schau dir das Lernvideo zur Bildung der Partizipien auf "sofatutor" an. Im folgenden Video zeige ich dir erst eine Übersicht zu den Tempora im Deutschen. Anschließend erfährst du mehr zu Anwendung von Präteritum und Perfekt. Kannst du dich noch erinnern, wie viele Zeitformen es im Deutschen gibt? Denk kurz nach! Es sind 6 Formen. 3 reale, diese heißen so, weil sich unser Zeitempfinden mit ihnen deckt, und 3 relative Zeitformen, die in bestimmter Beziehung zu ihnen stehen. Bei den realen Zeitformen handelt es sich um das Präsens, das Präteritum und das Futur 1. Relativ dazu verhalten sich das Plusquamperfekt, also die Vorvergangenheit und das Futur 2. Damit drücke ich in der Gegenwart aus, dass an einem bestimmten Punkt in der Zukunft etwas abgeschlossen sein wird. Aber wie verhält es sich nun mit dem Perfekt? Wo gehört es hier eingezeichnet? Überlege kurz! Tatsächlich können wir sagen, dass Präteritum und Perfekt nahezu identisch sind - zumindest hinsichtlich der Zeitebene. Wir werden gleich sehen, dass es Unterschiede bei den Gesprächssituationen gibt. Das heißt, wir können nicht beliebig Präteritum oder Perfekt verwenden. Beginnen wir mit dem Präteritum. Das Präteritum stellt die allgemeine Vergangenheitsform dar und wird verwendet, um über Ereignisse zu berichten, die bereits abgeschlossen sind. Zum Beispiel:  "Von 2002 bis 2006 lebte ich im Nordkiez." Hier drückt der Sprecher aus, dass das Ereignis nicht bis heute anhält. Die zeitliche Zuordnung spielt dabei keine Rolle, was du im Satz "Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald" siehst. Beachte, dass das Präteritum vor allem schriftlich verwendet wird. Du findest es zum Beispiel in Zeitungsartikeln. "Der regierende Bürgermeister beschloss gestern, Berliner Bildungseinrichtungen finanziell besser zu unterstützen." Oder: "Union gewann gestern gegen den Ligakonkurrenten Eintracht Entenhausen verdient mit 3 zu 0." Du benötigst auch das Präteritum, wenn du einen Bericht verfasst. Zum Beispiel über dein Schulpraktikum. "Gestern arbeitete ich von 9 bis 15 Uhr in der Werkstatt". Etwas anders sieht es mit den Bewerbungsanschreiben aus. In manchen älteren Lehrwerken findest du zwar noch den Hinweis, dass auch hier das Präteritum benutzt werden sollte, aber es hat sich inzwischen eingebürgert, hier ebenfalls die Zeitform Perfekt zu verwenden. "Sehr geehrte Frau Griebschner, mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige im LIBUS-Magazin gelesen." Hier muss also das Perfekt verwendet werden. Die Verwendung des Perfekts soll hier signalisieren, dass das Lesen, das geschah, einen direkten Einfluss auf die Gegenwart hat - konkret, auf die Bewerbung. Das ist auch die Grundidee beim Perfekt. Die Perspektive aufzuzeigen, dass etwas in der Gegenwart mit einem Ereignis in der Vergangenheit in Beziehung steht.  "Ich habe dir schon oft gesagt, dass du endlich den Gebrauch der Zeitformen lernen sollst" Am häufigsten verwenden wir jedoch das Perfekt in der mündlichen Konversation, wenn wir über Vergangenes sprechen. "Was hast du gestern gemacht?" "Ich habe Fußball gespielt." "Ich bin geschwommen." "Tabea hat einen Kuchen gebacken." "Tabea hat gebacken." "Tabea hat gestern gebacken." Vergleiche die letztere Form mit dem Präteritum. "Tabea buk gestern." Sprachwissenschaftler glauben, dass wir mündlich das Perfekt dem Präteritum vorziehen, weil wir hier mit einer infiniten Verbform, dem Partizip Perfekt, operieren. Und die unveränderliche Verbform ist attraktiver als die Beugung vor allem starker Verben. Nichtsdestotrotz benötigen wir das Perfekt auch im offiziellen Schriftgebrauch. So stellt das Perfekt die Vorzeitigkeit zum Präsens dar. Das Präsens verwenden wir zum Beispiel bei Textarten wie Zusammenfassung oder Charakterisierung literarischer Figuren. "Peter weiß, wie er das Gerät bedient, weil er die Anleitung gelesen hat." Wie sieht es nun in E-Mails aus, die du Freunden schreibst, oder im Chat? Natürlich schreibt dir hier niemand vor, ob du Perfekt oder Präteritum verwendest. "Ich habe mir die neue Seeed-CD gekauft." Oder: "Ich kaufte die neue Seeed-CD." Für welche der Varianten entscheidest du dich? Beide sind möglich. Jedoch tendieren die meisten zum Perfekt. Ähnlich verhält es sich mit Tagebucheinträgen. Auch hier redet dir niemand rein. Aber prüfe, welche Variante du eher schreiben würdest. "Wir haben eine neue Klassenlehrerin bekommen." "Wir bekamen eine neue Klassenlehrerin." Fassen wir zusammen. Perfekt und Präteritum befinden sich auf der gleichen Zeitebene. Jedoch verwenden wir das Präteritum häufiger schriftlich, das Perfekt hingegen eher mündlich. Beim Präteritum liegt der Fokus auf dem Vergangenen. Das Perfekt hat eine Relevanz für die Gegenwart.  Ich hoffe, dir die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Zeitformen verständlicher gemacht zu haben. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! Ronald.      Hallo, ich bin Ronald und erkläre euch die Unterschiede beim Gebrauch des Präteritums und des Perfekts. Du solltest bereits wissen, wie diese Zeitformen gebildet werden. Für die Bildung des Perfekts musst du die Verwendung des Partizip Perfekts beherrschen. Vielleicht kennst du die Verbform bereits unter dem Name "Partizip 2". Beachte, dass viele starke und gemischte Verben beim Partizip Perfekt ihren Stamm verändern. Solltest du dir hierbei unsicher sein, schau dir das Lernvideo zur Bildung der Partizipien auf "sofatutor" an. Im folgenden Video zeige ich dir erst eine Übersicht zu den Tempora im Deutschen. Anschließend erfährst du mehr zu Anwendung von Präteritum und Perfekt. Kannst du dich noch erinnern, wie viele Zeitformen es im Deutschen gibt? Denk kurz nach! Es sind 6 Formen. 3 reale, diese heißen so, weil sich unser Zeitempfinden mit ihnen deckt, und 3 relative Zeitformen, die in bestimmter Beziehung zu ihnen stehen. Bei den realen Zeitformen handelt es sich um das Präsens, das Präteritum und das Futur 1. Relativ dazu verhalten sich das Plusquamperfekt, also die Vorvergangenheit und das Futur 2. Damit drücke ich in der Gegenwart aus, dass an einem bestimmten Punkt in der Zukunft etwas abgeschlossen sein wird. Aber wie verhält es sich nun mit dem Perfekt? Wo gehört es hier eingezeichnet? Überlege kurz! Tatsächlich können wir sagen, dass Präteritum und Perfekt nahezu identisch sind - zumindest hinsichtlich der Zeitebene. Wir werden gleich sehen, dass es Unterschiede bei den Gesprächssituationen gibt. Das heißt, wir können nicht beliebig Präteritum oder Perfekt verwenden. Beginnen wir mit dem Präteritum. Das Präteritum stellt die allgemeine Vergangenheitsform dar und wird verwendet, um über Ereignisse zu berichten, die bereits abgeschlossen sind. Zum Beispiel:  "Von 2002 bis 2006 lebte ich im Nordkiez." Hier drückt der Sprecher aus, dass das Ereignis nicht bis heute anhält. Die zeitliche Zuordnung spielt dabei keine Rolle, was du im Satz "Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald" siehst. Beachte, dass das Präteritum vor allem schriftlich verwendet wird. Du findest es zum Beispiel in Zeitungsartikeln. "Der regierende Bürgermeister beschloss gestern, Berliner Bildungseinrichtungen finanziell besser zu unterstützen." Oder: "Union gewann gestern gegen den Ligakonkurrenten Eintracht Entenhausen verdient mit 3 zu 0." Du benötigst auch das Präteritum, wenn du einen Bericht verfasst. Zum Beispiel über dein Schulpraktikum. "Gestern arbeitete ich von 9 bis 15 Uhr in der Werkstatt". Etwas anders sieht es mit den Bewerbungsanschreiben aus. In manchen älteren Lehrwerken findest du zwar noch den Hinweis, dass auch hier das Präteritum benutzt werden sollte, aber es hat sich inzwischen eingebürgert, hier ebenfalls die Zeitform Perfekt zu verwenden. "Sehr geehrte Frau Griebschner, mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige im LIBUS-Magazin gelesen." Hier muss also das Perfekt verwendet werden. Die Verwendung des Perfekts soll hier signalisieren, dass das Lesen, das geschah, einen direkten Einfluss auf die Gegenwart hat - konkret, auf die Bewerbung. Das ist auch die Grundidee beim Perfekt. Die Perspektive aufzuzeigen, dass etwas in der Gegenwart mit einem Ereignis in der Vergangenheit in Beziehung steht.  "Ich habe dir schon oft gesagt, dass du endlich den Gebrauch der Zeitformen lernen sollst" Am häufigsten verwenden wir jedoch das Perfekt in der mündlichen Konversation, wenn wir über Vergangenes sprechen. "Was hast du gestern gemacht?" "Ich habe Fußball gespielt." "Ich bin geschwommen." "Tabea hat einen Kuchen gebacken." "Tabea hat gebacken." "Tabea hat gestern gebacken." Vergleiche die letztere Form mit dem Präteritum. "Tabea buk gestern." Sprachwissenschaftler glauben, dass wir mündlich das Perfekt dem Präteritum vorziehen, weil wir hier mit einer infiniten Verbform, dem Partizip Perfekt, operieren. Und die unveränderliche Verbform ist attraktiver als die Beugung vor allem starker Verben. Nichtsdestotrotz benötigen wir das Perfekt auch im offiziellen Schriftgebrauch. So stellt das Perfekt die Vorzeitigkeit zum Präsens dar. Das Präsens verwenden wir zum Beispiel bei Textarten wie Zusammenfassung oder Charakterisierung literarischer Figuren. "Peter weiß, wie er das Gerät bedient, weil er die Anleitung gelesen hat." Wie sieht es nun in E-Mails aus, die du Freunden schreibst, oder im Chat? Natürlich schreibt dir hier niemand vor, ob du Perfekt oder Präteritum verwendest. "Ich habe mir die neue Seeed-CD gekauft." Oder: "Ich kaufte die neue Seeed-CD." Für welche der Varianten entscheidest du dich? Beide sind möglich. Jedoch tendieren die meisten zum Perfekt. Ähnlich verhält es sich mit Tagebucheinträgen. Auch hier redet dir niemand rein. Aber prüfe, welche Variante du eher schreiben würdest. "Wir haben eine neue Klassenlehrerin bekommen." "Wir bekamen eine neue Klassenlehrerin." Fassen wir zusammen. Perfekt und Präteritum befinden sich auf der gleichen Zeitebene. Jedoch verwenden wir das Präteritum häufiger schriftlich, das Perfekt hingegen eher mündlich. Beim Präteritum liegt der Fokus auf dem Vergangenen. Das Perfekt hat eine Relevanz für die Gegenwart.  Ich hoffe, dir die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Zeitformen verständlicher gemacht zu haben. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! Ronald.      

41 Kommentare
  1. beste video ehrenmann hab ne 1 geschrieben

    Von Allround84, vor 3 Monaten
  2. Das Mikrofon ist irgendwie komisch trotzdem ein super tolles Video

    Von Beutelteufel2, vor 4 Monaten
  3. :)

    Von Ap Turan, vor 5 Monaten
  4. Hat mir echt geholfen , hoffe auf eine gute Note

    Von Nakonieczny, vor 5 Monaten
  5. Danke das Viedeo hat mir viel klar gemacht 😊

    Von Jens Olivers, vor 9 Monaten
  1. Hat mir geholfen. Hoff auf gute Note...
    LG:MF

    Von Maryam F., vor etwa einem Jahr
  2. ;)

    Von Jterrode, vor mehr als einem Jahr
  3. haha wer kauft den cd's??

    Von Nataliegreen, vor mehr als einem Jahr
  4. 🆒✔

    Von Ggnibba, vor mehr als einem Jahr
  5. Hi,mir hat das Video super gefallen und es hat mir richtig weiter geholfen!!!!!!!

    Von Simone Leuchten, vor mehr als einem Jahr
  6. super Video

    Von R E N Z, vor mehr als einem Jahr
  7. :)

    Von Hanneloreundpeter, vor mehr als einem Jahr
  8. Du schreibst nicht alles trotzdem super Video

    Von Showtime711, vor mehr als einem Jahr
  9. coole viedeos

    Von Paul Krupinski, vor mehr als einem Jahr
  10. :)

    Von Exhartmann, vor etwa 2 Jahren
  11. danke Tutor Ronald für das coole Video

    Von Exhartmann, vor etwa 2 Jahren
  12. Super Video. Doch die Schrift könnte besser sein.
    Sonst super.

    Von Exhartmann, vor etwa 2 Jahren
  13. super

    Von Mia G., vor mehr als 2 Jahren
  14. Hallo,
    die interaktiven Übungen gibt es auch als pdf-Version zum Ausdrucken. Diese findest du unterhalb des Videos auf der rechten Seite ('Arbeitsblätter zum Video').
    Viel Spaß beim Bearbeiten!
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Vreni Striggow, vor mehr als 2 Jahren
  15. Gibt es dafür Arbeitsblätter?

    Von Michael Tillmann63, vor mehr als 2 Jahren
  16. Ich finde die Schrift ok

    Von Alessio Ciro, vor mehr als 2 Jahren
  17. ist ein gutes video

    #die schrift nicht so gut

    Von Benton S., vor mehr als 2 Jahren
  18. man versteht es jetzt viel besser

    Von Ralfso, vor etwa 3 Jahren
  19. das sollte auch ein G bei gegenwart sein also am ende des videos

    Von Toni1710, vor etwa 3 Jahren
  20. Ich habe es mir jetzt angeguckt und verstehe es jetzt auch viel besser

    danke dass sie dieses Video gemacht haben

    LG:) ;)

    Von Toni1710, vor etwa 3 Jahren
  21. das Video staret bei mir nicht

    Von Toni1710, vor etwa 3 Jahren
  22. Gut!

    Von Eisenburg, vor mehr als 3 Jahren
  23. voll einfach

    Von Familie Y., vor fast 4 Jahren
  24. Naja : /

    Von Corinna 5, vor etwa 4 Jahren
  25. sehr gutes Video. Mich hat es erschrocken als am Anfang des Videos das Bild kam weil ich `"sah" den Tutor zum ersten mal.

    Von Leonardoguven, vor etwa 4 Jahren
  26. thx habe morge test 16.3.15 :(

    Von The Boss, vor mehr als 4 Jahren
  27. Vielen Dank für euer Feedback! Es freut uns zu hören, dass euch das Video gefällt. Das vermeintliche "S" bei "Segenwart" soll eigentlich ein "G" sein. Das hätte man ein wenig schöner aufschreiben können, da gebe ich euch Recht.

    Beste Grüße
    Eure Deutschredaktion

    Von René Perfölz, vor mehr als 4 Jahren
  28. perfekt :P

    Von Vanessa V., vor mehr als 4 Jahren
  29. Am ende haben sie gesagt Segenwart das heust aber gegeenwart .Sie habe auch Gegenwart gesagt aber nicht so geschrieben :s :(

    Von Hoffmann Wp, vor mehr als 4 Jahren
  30. Danke. Hat geholfen

    Von Chandrawali B., vor mehr als 4 Jahren
  31. Cooles Video,DANKE!!! :-D

    Von Cmeiringer, vor mehr als 4 Jahren
  32. Du hast mir sehr geholfen aber du hast am schlus "segenwart" geschriben hast aber gegenwart gesagt

    Von Jasmina Rossi, vor mehr als 5 Jahren
  33. Aber das ist ja auch nicht so wichtig
    Mit freundlichen Grüßen
    SERT

    Von Sertm1981, vor mehr als 5 Jahren
  34. das fand ich sehr gut aber die stimme ist sehr sehr sehr sehr sehr dunkel und es schallt auch ein bisschen deswegen ist es noch lauter
    würde mich freuen wenn sie etwas verbessern würden
    Mit freundlichen Grüßen
    SERT

    Von Sertm1981, vor mehr als 5 Jahren
  35. Danke du hasst mir geholfen.

    Von Luca 5, vor mehr als 5 Jahren
  36. Note 1

    Von Willi22s, vor etwa 6 Jahren
Mehr Kommentare

Präteritum und Perfekt – Anwendung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Präteritum und Perfekt – Anwendung kannst du es wiederholen und üben.

  • Definiere die Zeitform Präteritum.

    Tipps

    Reale Zeitformen sind solche, mit denen sich unser Zeitempfinden deckt.

    Ein Bericht schildert eine Handlung und beschränkt sich auf Fakten. In einem guten Bericht sollten alle sogenannten W-Fragen beantwortet werden.

    Lösung

    Das Präteritum ist eine reale Zeitform. Es wird verwendet, um über bereits abgeschlossene Ereignisse zu berichten. Das Präteritum wird eher schriftlich verwendet, beispielsweise in Zeitungsartikeln oder Berichten.

    Ein Beispiel ist: Der Mann rief die Polizei.

    Schwache Verben bilden das Präteritum mit dem Präsensstamm und der Endung -te: Beispielsweise: Infinitiv: lieben; Präteritum: liebte.

    Starke Verben bilden das Präteritum durch die Veränderung des Stammvokals: Beispielsweise: Infinitiv: laufen; Präteritum: lief.

  • Bestimme, wofür das Präteritum und das Perfekt vorrangig verwendet werden.

    Tipps

    Im mündlichen Sprachgebrauch wird eher das Perfekt benutzt.

    Für die Wiedergabe des Vergangenen wird im Schriftlichen eher das Präteritum verwendet.

    Mittlerweile wird auch in einer Bewerbung eher das Perfekt benutzt.

    Lösung

    Das Präteritum wird in der Schriftsprache genutzt und wenn der Fokus auf der Vergangenheit liegt, etwa in

    • Kurzgeschichten oder
    • Zeitungsartikeln.
    Das Perfekt wird überwiegend in der mündlichen Konversation genutzt, beispielsweise:
    • bei Gesprächen,
    • Telefonaten aber auch in
    • Bewerbungsschreiben.
  • Gib die Funktionen des Perfekts wieder.

    Tipps

    Mit dem Perfekt wird meistens in mündlichen Erzählungen Vergangenes ausgedrückt.

    Um über die Vergangenheit zu sprechen, kannst du sowohl das Perfekt als auch das Präteritum verwenden. Die beiden Zeitformen sind gleichwertig.

    Lösung

    Das Perfekt wird eher mündlich verwendet. Es liegt mit dem Präteritum auf einer Zeitebene. Das Perfekt wird verwendet, wenn man deutlich machen möchte, dass etwas aus der Vergangenheit mit einem Ereignis aus der Gegenwart in einer Beziehung steht:

    • Ich habe dir schon oft gesagt, dass du dein Zimmer aufräumen sollst.
    Das Perfekt wird folgendermaßen gebildet:

    Präsens-Formen von sein oder haben und das Partizip II, beispielsweise:

    • Ich habe geschlafen.
    • Ich bin geschwommen.
  • Arbeite die Zeitformen zum Verb trinken für die dritte Person Singular heraus.

    Tipps

    Das Plusquamperfekt nennt man auch Vorvergangenheit.

    Das Plusquamperfekt wird aus dem Präteritum von haben oder sein + Partizip II gebildet.

    Das Futur II wird aus dem Präsens von werden + Partizip II + Infinitiv von haben oder sein gebildet.

    Lösung

    Im Deutschen gibt es 6 Zeitformen. Drei davon nennt man reale Zeitformen. Dazu gehören das Präteritum, das Präsens und das Futur I. Unser Zeitempfinden deckt sich mit ihnen.

    • Präsens: Ich trinke. – Präsensstamm + Personalendung
    • Präteritum: Ich trank. – (starkes Verb): Veränderung des Stammvokals
    • Perfekt: Ich habe getrunken. – Präsens-Formen von sein/haben + Partizip II
    • Plusquamperfekt: Ich hatte getrunken. – Hilfsverb haben/sein im Präteritum + Partizip II
    • Futur I: Ich werde trinken. – finite Form von werden und die Grundform des Vollverbs
    • Futur II: Ich werde getrunken haben. – finite Form von werden, das Partizip II des Vollverbs und die Hilfsverben sein/haben
  • Entscheide, ob es sich jeweils um das Präteritum oder das Perfekt handelt.

    Tipps

    Ich habe gesprochen ist die Perfektform von sprechen in der 1. Person Singular.

    Das Perfekt wird aus dem Präsens von haben oder sein + Partizip II gebildet.

    Lösung

    Das Präteritum wird genutzt, wenn sich der Fokus des Geschehens in der Vergangenheit befindet. Das Präteritum wird folgendermaßen gebildet:

    • schwache Verben: Infinitivstamm + Endung -te
    • starke Verben: Veränderung des Stammvokals
    Zum Beispiel:

    • 2010 wohnte ich bei meiner Mutter.
    • Am Montag fuhr ich nach Hamburg.
    Das Perfekt hingegen wird genutzt, wenn der Fokus auf der Bedeutung für die Gegenwart liegt. Das Perfekt wird folgendermaßen gebildet:

    • Präsens-Formen von sein oder haben + Partizip II
    Beispielsätze im Perfekt sind:
    • Gestern hat Max für deinen heutigen Besuch sein Zimmer aufgeräumt.
    • Ich habe Spanisch gelernt, damit meine spanische Freundin mich versteht.
  • Bilde die Sätze im Präteritum und im Perfekt.

    Tipps

    Das Perfekt wird mit der Präsens-Form von sein oder haben + Partizip II gebildet.

    Das Präteritum von wir sind lautet wir waren.

    Ein Beispiel für einen Satz im Perfekt lautet:

    • Ich bin in Spanien gewesen.

    Lösung

    Das Präteritum wird folgendermaßen gebildet:

    • bei schwachen Verben: Infinitivstamm + Endung -te
    • bei starken Verben: Veränderung des Stammvokals
    Die korrekten Formen des Präteritums lauten:
    • Sie fuhr.
    • Er kaufte ein.
    • Sie rannte.
    • Wir waren in Italien.
    Das Perfekt wird mit der Präsens-Form von sein/haben + Partizip II gebildet:
    • Sie ist gefahren.
    • Er hat eingekauft.
    • Sie ist gerannt.
    • Wir sind in Italien gewesen.