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Konjugation der Verben – starke, schwache und unregelmäßige Verben

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Team Digital
Konjugation der Verben – starke, schwache und unregelmäßige Verben
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Konjugation der Verben – starke, schwache und unregelmäßige Verben

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du in der Lage sein, starke, schwache und unregelmäßige Verben zu unterscheiden.

Zunächst lernst du, was schwache Verben sind. Anschließend zeigen wir dir, wie die Stammformen von starken Verben gebildet werden. Abschließend lernst du, welche Gemeinsamkeiten unregelmäßige Verben mit starken und schwachen Verben haben.

Lerne etwas über die Konjugation der Verben, indem du Deri und Smilla zuhause besuchst.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie starke Verben, schwache Verben, unregelmäßige Verben, Präteritum, Partizip II, Infinitiv, Stammvokal, Konjugieren.

Bevor du dieses Video schaust, solltest du bereits wissen, was Infinitiv, Präteritum und Partizip II sind.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, Verben richtig zu konjugieren.

Transkript Konjugation der Verben – starke, schwache und unregelmäßige Verben

Was ist denn hier passiert? „Ich BOG nach rechts ab, FIEL über den Eimer und LAG dann in einer Pfütze.“ „Voll stark!“ „Stark?!“ „Na, alles starke Verben!“

Um das zu verstehen, wollen wir uns mit der „Konjugation der Verben“ auseinandersetzen. Je nachdem, wie ein Verb das Präteritum und das Partizip zwei bildet, unterscheidet man schwache, starke und unregelmäßige Verben.

Lass uns zuerst einen Blick auf schwache Verben werfen. Ein schwaches Verb ist zum Beispiel „wandern“. Das erkennst du an der Präteritum-Form „wanderte“ und am Partizip zwei „gewandert“. Bei schwachen Verben ändert sich der Stammvokal beim Konjugieren NICHT.

Außerdem endet das Präteritum auf , und das Partizip zwei auf .

Ein weiteres schwaches Verb wäre somit z. B. „putzen“. Wenn wir uns das Präteritum „putzte“ und das Partizip zwei „geputzt“ ansehen sehen wir, dass der Stammvokal gleich bleibt. Im Präteritum finden wir wieder die Endung . Das Partizip zwei endet außerdem auf .

Was ist nun der Unterschied zu STARKEN Verben? Ein starkes Verb ist zum Beispiel „liegen“. Das erkennst du an der Präteritum-Form „LAG“ und am Partizip zwei „gelegen“. Bei starken Verben ÄNDERT sich der Stammvokal beim Konjugieren.

Außerdem endet das Partizip zwei auf .

Fallen wäre somit ein weiteres starkes Verb. Denn beim Präteritum „fiel“ ändert sich der Stammvokal. Zudem finden wir die Endung beim Partizip zwei.

Und was sind sogenannte „unregelmäßige Verben“? Diese vereinen Eigenschaften von starken und schwachen Verben. Ein unregelmäßiges Verb wäre unter anderem „bringen“. Das Präteritum „brachte“ und das Partizip zwei „gebracht“ helfen uns wieder bei der Bestimmung des Verbs. Kannst du erkennen, welche Eigenschaft sich unregelmäßige Verben mit starken Verben teilen? Der Stammvokal ändert sich beim Konjugieren. Und in welcher Hinsicht ähneln sich unregelmäßige und SCHWACHE Verben? Die Präteritum-Form endet auf . Beim Partizip zwei finden wir außerdem die Endung .

Ein weiteres unregelmäßges Verb ist somit „denken“. „Denken“, „dachte“, „gedacht“. Du kannst sehen, wie sich der STAMMVOKAL im Präteritum und Partizip zwei verändert, das VERB im Präteritum und Partizip II jedoch die typischen Endungen eines schwachen Verbs aufweist.

Lass uns die Erkennungsmerkmale von schwachen, starken und unregelmäßigen Verben noch einmal gegenüberstellen. Bei schwachen Verben, wie z. B. „spielen“ (spielen, spielte, gespielt), ändert sich der Stammvokal beim Konjugieren nicht. Das Präteritum endet auf und das Partizip zwei auf . Bei starken Verben, wie z. B. „reiten“ (reiten, ritt, geritten), ändert sich der Stammvokal hingegen beim Konjugieren. Außerdem endet das Partizip zwei auf . Bei unregelmäßigen Verben, wie z. B. „mögen“ (mögen, mochte, gemocht), ändert sich der Stammvokal (genau wie bei starken Verben). Das Präteritum endet allerdings auf und das Partizip zwei auf was auch bei schwachen Verben der Fall ist.

Aber WARUM stand der Eimer überhaupt hier rum? „Ich habe vorhin geputzt!“ „Ganz schön schwach!“

7 Kommentare

7 Kommentare
  1. gutes video

    Von Elias, vor 21 Tagen
  2. nice gutes vid

    Von Jannes, vor etwa einem Monat
  3. Tolles Video!

    Von Saf, vor etwa 2 Monaten
  4. Gutes Video

    Von LouLenn, vor 2 Monaten
  5. Tolles Video, die kids üben sehr gern damit

    Von Hoppe 2, vor 3 Monaten
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Konjugation der Verben – starke, schwache und unregelmäßige Verben Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Konjugation der Verben – starke, schwache und unregelmäßige Verben kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib die fehlenden Stammformen des starken, schwachen und unregelmäßigen Verbs an.

    Tipps

    Bei schwachen Verben ändert sich der Stammvokal nicht.

    Starke Verben ändern ihren Stammvokal und enden beim Partizip II auf -en.

    Lösung

    Anhand der drei Beispielverben siehst du, wie sich der Stammvokal bei der Konjugation verhält.

    schwaches Verb

    • wandern | wanderte | gewandert
    • Der Stammvokal ändert sich nicht.
    starkes Verb
    • liegen | lag | gelegen
    • Der Stammvokal ändert sich.
    unregelmäßiges Verb
    • denken | dachte | gedacht
    • Der Stammvokal ändert sich.

  • Zeige die Unterschiede zwischen einem schwachen Verb und einem starken Verb auf.

    Tipps

    Das offensichtlichste Merkmal ist die Änderung des Stammvokals:

    • schwaches Verb: Stammvokal bleibt gleich (rauchen, rauchte, geraucht)
    • starkes Verb: Stammvokal ändert sich (riechen, roch, gerochen)

    Das Verb im Präteritum kochte gehört beispielsweise zu den schwachen Verben.

    Lösung

    Merke dir das zentrale Merkmal zur Unterscheidung schwacher und starker Verben: der Stammvokalwechsel.
    Schwache Verben sind zu schwach um etwas zu wechseln. Der Stammvokal bleibt gleich.
    Starke Verben sind genügend stark zum Wechseln. Der Stammvokal ändert sich.

    In einem zweiten Schritt achtest du auf die Endungen beim Präteritum und dem Partizip II und kannst dann auch unregelmäßige Verben abgrenzen.

  • Erschließe schwache und starke Verben.

    Tipps

    Erinnere dich an die Schwachheit der Verben: Diese haben keine Kraft, etwas zu verändern.

    Und die starken Verben können mit ihrer Megakraft sogar Stammvokale verändern.

    Lösung

    Wie kannst du dir die Unterschiede am besten merken?

    Schwache Verben

    • ... verändern sich nur schwach.
    • ... sind zu schwach zum Verändern.

    Starke Verben

    • ... haben so viel Kraft, dass sie sogar Stammvokale verändern.
    • ... sind so eigenwillig, dass sie immer anders sein wollen.

  • Bestimme die Konjugationsform des Verbs.

    Tipps

    Ganz klar: Stammvokal bleibt → schwaches Verb

    Die drei Eigenschaften von unregelmäßigen Verben:

    1. Stammvokalwechsel,
    2. Präteritumendung auf -te,
    3. Partizip II-Endung auf -t

    Lösung

    Konntest du alle Präteritumsformen und Partizip II-Formen ableiten? Dann war die Zuordnung einfach:

    schwache Verben

    • lachen | lachte | gelacht
    • multiplizieren | multiplizierte | multipliziert

    starke Verben

    • gehen | ging | gegangen
    • sehen | sah | gesehen

    unregelmäßige Verben

    • rennen | rannte | gerannt
    • denken | dachte | gedacht

  • Stelle die Merkmale von unregelmäßigen Verben dar.

    Tipps

    Unregelmäßige Verben sind eine Mischung aus den Eigenschaften der schwachen und starken Verben.

    Lösung

    Um schwache, starke und unregelmäßige Verben zu bestimmen, untersuchst du die Präteritumsform und die Partizip II-Form des Verbs.

    denken (Infinitiv) | dachte (Präteritum) | gedacht (Partizip II)

    • 1. Der Stammvokal ändert sich.
    • 2. Das Präteritum endet auf -te.
    • 3. Das Partizip II endet auf -t.
    → Das Verb denken gehört zu den unregelmäßigen Verben.

  • Untersuche Verben mit zwei Verbformen.

    Tipps

    Die gesuchten Verben hier haben eine Besonderheit in der Konjugation: Es gibt immer zwei Varianten.

    Lösung

    Es gibt also mehrere Verben, die zwei verschiedene Konjugationsformen haben.

    Gleiche Bedeutung

    • Hier sind beide Varianten richtig. Oft wird an manchen Orten in Deutschland die eine Variante und an einem anderen Ort die zweite Variante genutzt. Hier noch ein weiteres Beispiel:
    • triefen | troff | getroffen → starkes Verb
    • triefen | triefte | getrieft → schwaches Verb

    Verschiedene Bedeutungen
    Hast du den Unterschied schon entdeckt?

    • Die Hose hing im Schrank oder hat dort gehangen. → feste Position
    • Sie hängte die Hose in den Schrank oder sie hat die Hose in den Schrank gehängt. → Bewegung

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