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Zähne und Gebiss (Basiswissen)

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Team Digital
Zähne und Gebiss (Basiswissen)
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Zähne und Gebiss (Basiswissen)

Menschliches Gebiss und Zähne – Vertiefungswissen Biologie

Wusstest du, dass deine Zähne die härteste Substanz in deinem Körper bilden? Trotzdem können sie beschädigt werden und starke Schmerzen verursachen. Vielleicht erinnerst du dich auch noch an deinen ersten „Wackelzahn“? Wie die Zähne aufgebaut sind, warum ein Loch im Zahn Schmerzen verursacht und wie sich das Milchzahngebiss bei einem Kind vom Dauergebiss Erwachsener unterscheidet, erfährst du einfach erklärt in diesem Text.

Zahn – Aufbau

Grundsätzlich sind alle Zähne gleich aufgebaut und lassen sich in drei Bereiche unterteilen. Den weißen, sichtbaren Teil oberhalb des Zahnfleischs nennt man Zahnkrone. Der nicht sichtbare Teil des Zahns heißt hingegen Zahnwurzel. Die Zahnwurzel ist im Kiefer befestigt und in das sogenannte Zahnfach des Kieferknochens eingebettet. Verbunden ist die Zahnkrone mit der Zahnwurzel über den Zahnhals, der vom Zahnfleisch fest umschlossen wird. Das Zahnfleisch schützt also ebenfalls unsere Zähne. Doch woraus bestehen Zähne eigentlich?

Woraus bestehen Zähne?

Zähne bestehen aus unterschiedlichen Schichten – sie sind also nicht durchgehend aus der gleichen Substanz aufgebaut. Wie die Schichten heißen, was deren Funktionen sind und wo sie sich im Zahn befinden, erfährst du in den folgenden Abschnitten.

Zahnkrone

Die äußere Zahnkrone wird vom Zahnschmelz gebildet, der bis zum Zahnhals reicht. Der Zahnschmelz besteht aus einer mineralischen Substanz. Genauer gesagt handelt es sich bei diesem Zahnhauptbestandteil um Calciumphosphat (Hydroxylapatit), der nicht nachgebildet werden kann. Außerdem ist der Zahnschmelz die härteste Substanz im Körper, sogar härter als deine Knochen, und eignet sich daher hervorragend für die Zerkleinerung fester Nahrung.

Zahnzement

Ab dem Zahnhals wird die äußere dünne Schicht zum Schutz der Zahnwurzel Zahnzement genannt. Diese Substanz besteht ebenfalls aus Mineralien, wird aber, im Gegensatz zum Zahnschmelz, zeitlebens erneuert. Zwischen dem Zahnfach und dem Zahnzement liegt die Wurzelhaut, die den Zahn elastisch mit dem Kieferknochen verbindet.

Zahnbein

Die nächste Schicht unter dem Zahnschmelz beziehungsweise Zahnzement bildet das Zahnbein. Diese Struktur wird auch als Dentin bezeichnet. Das Zahnbein geht von der Zahnkrone in die Zahnwurzel über und reicht bis zur Wurzelspitze. Im Dentin befinden sich viele Kanäle (Dentinkanälchen), wodurch Reize wie Temperatur oder Druck zum Nerv weitergeleitet werden. Diese Kanälchen werden am Zahnhals vom Zahnfleisch bedeckt, in der Zahnkrone vom Zahnschmelz und in der Zahnwurzel vom Zahnzement. Die Substanz des Zahnbeins besteht aus Calcium, Phosphat und Kollagen. Die Zusammensetzung ist also vergleichbar mit unseren Knochen. Das Zahnbein schützt das darunterliegende Zahnmark.

Zahnmark

Beim Zahnmark (Pulpa) handelt es sich um eine weiche Masse aus Bindegewebe im Inneren des Zahnes. Im Zahnmark verlaufen die Nerven und Blutgefäße zur Versorgung der Zähne mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Um einen besseren Überblick zu erhalten, kannst du dir hier noch eine Abbildung zum Aufbau des Zahns ansehen.

Aufbau eines Zahns

Du weißt jetzt, aus welchen unterschiedlichen Schichten Zähne bestehen. Doch wie ist das menschliche Gebiss genau aufgebaut? Wie viele Milchzähne hat der Mensch und wann kommt es zum Zahnwechsel? Welche vier Arten von Zähnen unterscheidet man beim Menschen? Und zu welchem Gebisstyp zählt das Gebiss des Menschen eigentlich? Das alles wollen wir uns in den folgenden Abschnitten einmal genauer anschauen.

Aufbau menschliches Gebiss

Das Gebiss eines Menschen ist die einzige Körperstruktur, die sich einmal im Leben komplett erneuert. Dabei sind die Zähne eines Kindes in Form von Milchzähnen und die Zähne des Dauergebisses eines Erwachsenen bereits bei der Geburt im Kiefer angelegt. Würde man also eine Röntgenaufnahme des Kiefers bei einem zahnlosen Kleinkind machen, könnte man die Zähne bereits im Kieferknochen erkennen, auch wenn diese noch nicht von außen zu sehen sind. Die Zähne sind also noch nicht durch das Zahnfleisch durchgebrochen. Doch welche Arten von Zähnen unterscheidet man eigentlich und wie viele Wurzeln haben die menschlichen Zähne?

Arten von Zähnen beim Menschen

Wie du selbst im Spiegel erkennen kannst, haben deine Zähne eine sehr unterschiedliche Form. Beim Menschen werden vier Gruppen von Zähnen unterschieden: die Schneidezähne, die Eckzähne, die kleinen Backenzähne und die großen Backenzähne. Dabei befindet sich immer die gleiche Anzahl der jeweiligen Zahngruppe im Ober- und Unterkiefer. Sie liegen sich also gegenüber, wenn du deine Zähne zusammenbeißt, ähnlich wie bei einem Topf mit passendem Deckel. Außerdem variiert die Anzahl der Wurzeln unserer Zähne. Schneide- und Eckzähne haben jeweils nur eine Wurzel. Die kleinen Backenzähne können ein bis zwei Zahnwurzeln haben. Die großen Backenzähne besitzen hingegen drei bis vier Wurzelkanäle. Wie sich aufgrund der unterschiedlichen Formen vermuten lässt, haben die Zähne unseres Gebisses verschiedene Aufgaben bei der Nahrungsaufnahme.

Menschliches Gebiss – Ernährung

Unsere Schneidezähne sind zum Beispiel lang und flach geformt. Sie erinnern an kleine Schaufeln oder Meißel. Wir haben vier kleinere, untere und vier größere, obere Schneidezähne. Mit ihnen kannst du die Nahrung ganz einfach festhalten und durchtrennen, also durchschneiden. Direkt neben den Schneidezähnen befinden sich auf jeder Seite die spitzen Eckzähne. Wir haben also insgesamt vier Eckzähne, zwei im Ober- und zwei im Unterkiefer, die unsere Nahrung halten und zerreißen können. Sie ermöglichen also die Zerkleinerung von festem und zähem Fleisch. Danach folgen auf jeder Seite zwei kleine Backenzähne, die auch Prämolaren oder kleine Mahlzähne genannt werden. Ganz hinten im Kiefer liegen die großen Backenzähnen, die auch als Molaren oder große Mahlzähne bezeichnet werden. Wie ihre Namen schon verraten, sind sie für das Zermahlen getreidehaltiger und pflanzlicher Nahrung zuständig. Auch ihre Form mit den breiten Kauflächen machen ihre Funktion deutlich. Daher zählt das Gebiss des Menschen zum Typ des Allesfressers. Doch wie unterscheidet sich nun das Dauergebiss vom Milchzahngebiss und wann erfolgt der Zahnwechsel? Und wie viele Zähne hat ein menschliches Gebiss?

Milchzahngebiss und Dauergebiss – Unterschied

Der lateinische Fachbegriff dentis lactatis bedeutet übersetzt Milchzähne, da ihre weiße Farbe an Milch erinnert. Das Milchzahngebiss eines Kindes ist etwa zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr vollständig vorhanden und besteht aus insgesamt 20 Zähnen. Es setzt sich aus vier Schneidezähnen, zwei Eckzähnen und vier großen Backenzähnen im Ober- und Unterkiefer zusammen. Die kleinen Backenzähne sind im Milchgebiss nicht vorhanden, da der Kiefer deutlich kleiner ist. Das Milchgebiss ermöglicht nicht nur die Aufnahme von fester Nahrung – es ist auch für die Sprachentwicklung des Kindes wichtig.

Der Zahnwechsel zum Dauergebiss beginnt etwa ab dem 6. Lebensjahr. Unsere Milchzähne beginnen also, auszufallen, um für die zweiten, bleibenden Zähne Platz zu machen, die sich bereits aus der Anlage im Kieferknochen entwickelt haben. Bei diesem Vorgang wird die Wurzel des Milchzahns langsam aufgelöst, der Zahn fängt an, zu wackeln, und fällt schließlich schmerzfrei aus. Anschließend bricht der neue Zahn durch und nimmt seinen Platz ein. Als Letztes brechen die sogenannten Weisheitszähne oder dritten Mahlzähne durch, was bis zum 24. Lebensjahr dauern kann. Sie entwickeln sich jedoch nicht in jedem Dauergebiss eines Erwachsenen und können auch komplett fehlen. Manchmal müssen sie auch entfernt werden, weil der Kiefer nicht genügend Platz bietet. So kann die Anzahl der Zähne des menschlichen Gebisses bei Erwachsenen variieren und aus 28 bis 32 Zähnen bestehen.

Die Anzahl der Zähne im Ober- und Unterkiefer des Milch- und Dauergebisses sind in der folgenden Tabelle noch einmal für dich zusammengefasst.

Zahntyp Milchgebiss (Kind) Dauergebiss (Erwachsener)
Schneidezähne 4 oben, 4 unten 4 oben, 4 unten
Eckzähne 2 oben, 2 unten 2 oben, 2 unten
kleine Mahlzähne (Prämolaren) keine 4 oben, 4 unten
große Mahlzähne (Molaren) 4 oben, 4 unten 4 oben, 4 unten
Weisheitszähne (3. Mahlzähne) keine 2 oben, 2 unten (nicht immer vorhanden)
Anzahl der Zähne insgesamt 20 28 bis 32

Um einen besseren Überblick darüber zu erhalten, wo sich die Zähne bei den beiden Gebissformen befinden, kannst du dir das Milchzahngebiss und das vollständige Dauergebiss noch einmal in einer Gegenüberstellung anschauen.

Menschliches Gebiss Kind und Erwachsener im Vergleich

Du hast bisher gelernt, wie deine Zähne aufgebaut sind und wie sich das Milchzahngebiss vom Dauergebiss unterscheidet. Doch warum hat man eigentlich Zahnschmerzen und wodurch entstehen sie?

Wie entstehen Zahnschmerzen?

Wie du bereits beim Aufbau des Zahnes gelernt hast, sind Zähne zwar hart, aber sie sind keine leblose Substanz. Zudem verläuft im Inneren des Zahns der Zahnnerv. Durch den normalerweise harten Zahnschmelz ist dieser gut geschützt. Wird er aber beispielsweise durch ein Loch im Zahn beschädigt, kommt es zu Zahnschmerzen. Löcher in Zähnen können zum Beispiel durch säurehaltige Lebensmittel verursacht werden (Demineralisierung), wodurch der Zahnschmelz weicher wird. Auch der Konsum von stark zuckerhaltigen Limonaden oder Energydrinks kann zu einer Demineralisierung der Zähne führen, da Zucker das Wachstum von Bakterien fördert, die Säure produzieren. Durch diese Bakterien kann wiederum Karies entstehen, die sogenannte Zahnfäule. Ist der Zahnschmelz beschädigt, sind die Dentinkanälchen im Zahnbein nicht mehr verschlossen. Dadurch gelangen Reize wie Wärme oder Kälte direkt zum Nerv des Zahns und es kommt zu Zahnschmerzen. Oftmals ist es durch das Ausbohren der defekten Stelle möglich, den Zahn zu reparieren. Anschließend wird das so entstandene Loch künstlich gefüllt und der Zahnschmelz ist wieder verschlossen. Ein beschädigter Zahnschmelz kann sich also nicht selbst regenerieren. Der Zahn bleibt damit ein Leben lang geschädigt. Daher ist eine umfassende Mundhygiene wichtig. Dazu gehören unter anderem regelmäßiges Zähneputzen und Kontrolluntersuchungen bei deiner Zahnärztin oder deinem Zahnarzt zur Vorbeugung (Prophylaxe), damit es gar nicht erst zu Zahnschmerzen kommt.

Menschliches Gebiss – Zusammenfassung

Du hast das menschliche Gebiss und den Aufbau der Zähne kennengelernt. Darüber hinaus kennst du nun die Schichten des Zahns und weißt, was ein Milchzahngebiss und Dauergebiss beim Menschen ist. Du weißt, wie Zahnschmerzen entstehen und wie man diesen vorbeugt. Damit ist das nächste Referat über das menschliche Gebiss und die Zähne gar kein Problem für dich.

Mit dem Arbeitsblatt zum menschlichen Gebiss und den interaktiven Übungen kannst du dein neues Wissen direkt testen. Viel Spaß!

Transkript Zähne und Gebiss (Basiswissen)

Schau mal, was für ein schönes Lächeln! Und hier: ganz zauberhaft! Ohja, noch nicht ganz bestückt, aber das ist auch bereits jetzt UMWERFEND! Du hast es bestimmt schon erraten: In diesem Video geht es um "Zähne und Gebiss" und diesem Thema werden wir nun auf den Zahn fühlen. Kannst du dich noch an deine Milchzähne erinnern? Wenn du dir deine jetzigen Zähne anschaust: Fällt dir ein Unterschied zu deinen Milchzähnen auf? Nun – werfen wir einmal einen Blick auf das Milchgebiss. Die Milchzähne wachsen in den ersten Lebensjahren. Vielleicht hast du ja noch ein paar deiner ausgefallenen Milchzähne in einem Döschen aufgehoben? Vielleicht ja sogar alle? Dann zähle sie gerne einmal! Denn genau damit kommen wir zum ersten Merkmal des Milchgebisses: es besteht aus zwanzig Zähnen – zehn im Oberkiefer und zehn im Unterkiefer. Dabei ist die Anordnung der Zähne in beiden Kiefern gleich: Vorne befinden sich vier Schneidezähne. Das sind meistens die Zähne, die zuerst zum Vorschein kommen. An die Schneidezähne grenzen auf beiden Seiten die Eckzähne an und hinten sitzen auf jeder Seite je zwei Mahl- beziehungsweise Backenzähne. Im Alter von zwei bis drei Jahren ist das Milchgebiss meist komplett ausgebildet. Und kurz danach geht es auch schon los und die Milchzähne wackeln und fallen aus – daran kannst du dich bestimmt noch erinnern oder? Das passiert, damit Platz für die Nachfolger der Milchzähne gemacht wird. Milchzähne sind quasi die Platzhalter für die Zähne, die später das Dauergebiss bilden. Diese wachsen ungefähr ab dem sechsten Lebensjahr unter den Milchzähnen heran. Die bleibenden Zähne sind viel größer und außerdem in größerer Anzahl vorhanden als die Milchzähne. Drücke gerne auf Pause und zähle einmal nach, auf wie viele Zähne du kommst. Wir fangen von vorne an: Vier Schneidezähne, so weit so gleich dem Milchgebiss. Auf jeder Seite folgen wieder Eckzähne. Daran grenzen auf jeder Seite zwei vordere sowie drei hintere Backenzähne an. Das war aber noch nicht alles! Später, meist erst Anfang zwanzig, wächst bei vielen auf jeder Seite im Ober- und Unterkiefer noch ein Nachzügler: der Weisheitszahn. Das macht also, je nachdem ob und wie viele Weisheitszähne zum Vorschein kommen, vierzehn bis sechzehn pro Kiefer oder insgesamt achtundzwanzig bis zweiunddreißig Zähne. Wie viele Zähne hast du gezählt? Dann weißt du jetzt, ob dein Dauergebiss bereits vollständig ist, oder ob in den nächsten Jahren noch ein paar Zähne dazu kommen können. So, dann haben wir jetzt schon viel gelernt, aber – wie ist so ein Zahn eigentlich aufgebaut? Mund auf, das sehen wir uns jetzt genau an! Der Teil, den du auch in deinem Mund sehen kannst, ist die Zahnkrone. Sie besteht aus einem stabilen Zahnschmelz, der das sogenannte Zahnbein bedeckt. Im Zahnfleisch und Kieferknochen eingebettet und damit nicht von außen sichtbar, befinden sich Zahnhals und Zahnwurzel. Nur wenn sich das Zahnfleisch aufgrund einer Erkrankung zurückbildet, kannst du den Zahnhals sehen, also bleibt er hoffentlich erst mal verdeckt. Die Zahnwurzeln kannst du bei herausgefallenen oder gezogenen Zähnen sehen. Im Inneren befinden sich Blutgefäße und Nerven, deswegen können Erkrankungen an den Zähnen auch gehörige Schmerzen verursachen. Zähne sind also gar nicht so tot, wie sie vielleicht scheinen. Im Gegenteil: Zähne sind deine lebenden Zerkleinerungswerkzeuge! Deshalb solltest du sie immer sorgsam putzen und pflegen, damit Karies und Zahnkrankheiten keine Chance haben! Alles klar, bevor wir uns die Zusammenfassung ansehen, werfen wir noch einen kurzen Blick auf andere Gebisse von Säugetieren. Die sehen alle schon SEHR anders aus als unsere, nicht? Das liegt daran, dass verschiedene Säugetiere unterschiedliche Nahrung bevorzugen. Pflanzenfresser haben gut ausgebildete Backenzähne zum Zermahlen der pflanzlichen Nahrung, Fleischfresser hingegen stark ausgebildete Eckzähne und Reißzähne zum Festhalten der Beute. Nagetiere besitzen große Schneidezähne, die Nagezähne. Die Anzahl der Zähne unterscheidet sich außerdem meist von Tierart zu Tierart. So, das war's! Bevor wir auf dem Zahnfleisch kriechen kommt, hier die Zusammenfassung. Das Milchgebiss besitzt mit zwanzig Zähnen deutlich weniger als das Dauergebiss mit zweiunddreißig davon. Das Dauergebiss bildet sich meist ab dem sechsten Lebensjahr und sollte gut gepflegt werden, denn es wächst nicht noch einmal nach. Beim Aufbau der Zähne haben wir gelernt, dass noch viel mehr zum Zahn gehört, außer der sichtbare Teil. Das war's für heute! Damit können wir mit bestem Gebissen, hmm Gewissen das Video beenden.

6 Kommentare
6 Kommentare
  1. Das ist ein gutes Wissensvideo. Weiter so!

    Von Das Minchen, vor 3 Monaten
  2. 29

    Von Younes/Mbappe, vor 10 Monaten
  3. Cool

    Von Mara, vor 10 Monaten
  4. Alles super, außer ... Zahnformel?

    Von Strebergirl 2, vor etwa einem Jahr
  5. Sehr schönes Video. Aber am besten nicht so viele Sprachfehler aus Spaß wie Gewissen und Gebissen. Ansonsten Tollll.

    Von Strebergirl 2, vor etwa einem Jahr
Mehr Kommentare

Zähne und Gebiss (Basiswissen) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Zähne und Gebiss (Basiswissen) kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne die Hauptaufgabe der Zähne für den Menschen.

    Tipps

    Säuglinge haben noch kein vollständiges Gebiss und können deshalb nach der Muttermilch erst einmal nur Brei und stark zerkleinerte Nahrung zu sich nehmen.

    Die Zähne älterer Menschen werden oft wackelig. Zu einer gewissen Zeit verlieren sie dann auch ihre Zähne. Wenn es soweit ist, fällt ihnen das Essen harter und fester Nahrung wie etwa von knackigen Äpfeln schwer.

    Nur eine Antwort muss ausgewählt werden.

    Lösung

    Die Hauptaufgabe der Zähne für den Menschen ist die Zerkleinerung von Nahrung.
    Im Tierreich kommt häufig hinzu, dass der Mund mit den Zähnen zum Greifen und Tragen von Objekten genutzt wird, wie etwa bei einem Hund mit einem Stock. Menschen haben hierfür Hände.
    Der Zustand oder die Form der Zähne kann sich durchaus auf die Partnerwahl auswirken. Beeindruckende Beispiele aus dem Tierreich hierfür sind etwa die Stoßzähne der Elefanten oder Walrosse. Auch bei Menschen haben die Zähne sicherlich einen Effekt auf die Partnerwahl. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um die Hauptaufgabe der Zähne.
    Zähne enthalten zwar viel Calcium und Phosphor, diese Stoffe werden aber nicht zum Einlagern und Wiederverwenden in die Zähne eingebaut.

  • Benenne die verschiedenen Zahntypen des Dauergebisses.

    Tipps

    Die Schneidezähne sind dünn und meißelförmig. Sie befinden sich vorn im Mund.

    Die Backenzähne sind breit. Sie befinden sich weiter hinten im Mund.

    Die Eckzähne bilden den Übergang von den Schneidezähnen zu den Backenzähnen.

    Lösung

    In der Abbildung siehst du den typischen Aufbau des menschlichen Dauergebisses. Die Zähne im Mund und ihre jeweiligen Positionen unterscheiden sich nach ihren Aufgaben.
    Die Schneidezähne sind dünn und meißelförmig. Wie ihr Name schon sagt, dienen sie zum Zerschneiden der Nahrung in kleinere Teile. Sie eignen sich also perfekt zum Abbeißen der Nahrung.
    Daran reihen sich die scharfen, spitzen Eckzähne, mit denen wir Nahrung zerreißen.
    Als Nächstes folgen die vorderen Backenzähne und dann kommen die hinteren Backenzähne. Die breiten Backenzähne haben abgeflachte Oberseiten und sind perfekt zum Zermahlen der Nahrung.

  • Bestimme die Unterschiede von Milch- und Dauergebiss.

    Tipps

    Schaue dir die Abbildung an: Links ist das Milchgebiss und rechts ist das Dauergebiss abgebildet. Welche der Zuordnungen kannst du aus dem Bild ableiten?

    Bei vielen Menschen kommen die Weisheitszähne erst ungefähr im 20. Lebensjahr.

    Lösung

    Das Milchgebiss besteht aus 20 Zähnen. Es ist im Alter von zwei bis drei Jahren komplett ausgebildet. Im Vergleich zum Dauergebiss ist es kleiner.
    Das Dauergebiss besteht aus 28 bis 32 Zähnen. Es entwickelt sich ab einem Alter von ungefähr sechs Jahren. Im Erwachsenenalter wachsen bei den meisten Menschen vier Weisheitszähne, die dem Milchgebiss fehlen.
    Dem Zahnwechsel unterliegt nur das Milchgebiss. Das Dauergebiss erneuert sich nicht mehr. Darum ist es wichtig, dass man seine Zähne gut pflegt.

  • Stelle den Aufbau eines Zahns dar.

    Tipps

    Pass auf! Eine falsche Antwort hat sich unter die Antworten gemischt.

    Der Zahn wird in drei Teile geteilt: die Zahnkrone, den Zahnhals und die Zahnwurzel.

    Lösung

    Vergleiche deine Lösung mit der Abbildung: Hast du alle Begriffe richtig gesetzt?

  • Gib an, welches Gebiss zu einem Raubtier gehört.

    Tipps

    Nagetiere und Hasenartige haben große Schneidezähne, die das typische Nagen ermöglichen.

    Pflanzenfresser haben gut ausgebildete Backenzähne zum Zermahlen der pflanzlichen Nahrung.

    Raubtiere haben stark ausgebildete Eckzähne zum Festhalten ihrer Beute.

    Lösung

    Die Gebisse von Säugetieren unterscheiden sich stark voneinander:

    Raubtiere haben stark ausgebildete Eckzähne zum Festhalten ihrer Beute.
    Pflanzenfresser haben gut ausgebildete Backenzähne zum Zermahlen der pflanzlichen Nahrung.
    Wir Menschen sind Allesfresser. Das Gebiss eines Allesfressers vereinigt Merkmale des Pflanzenfresser- und des Fleischfressergebisses. Unsere Zähne haben daher ganz unterschiedliche Formen und Größen, um mit einer großen Bandbreite an Nahrungsmitteln zurechtzukommen.
    Nagetiere und Hasenartige haben große Schneidezähne, die das typische Nagen ermöglichen.

  • Ordne den Säugetiergebissen die passende Nahrung zu.

    Tipps

    Raubtiere haben stark ausgebildete Eckzähne zum Festhalten ihrer tierischen Beute.

    Pflanzenfresser haben gut ausgebildete Backenzähne zum Zermahlen der pflanzlichen Nahrung.

    Lösung

    Die Gebisse von Säugetieren unterscheiden sich stark voneinander:

    Raubtiere haben stark ausgebildete Eckzähne, die sogenannten Fangzähne, zum Festhalten ihrer Beute. So kann ein Löwe andere Tiere, wie etwa die Antilope, erlegen.
    Pflanzenfresser haben gut ausgebildete Backenzähne, sogenannte Mahlzähne, zum Zermahlen der pflanzlichen Nahrung. Ein typischer Vertreter dieses Gebisses ist das Rind, das besonders gern weißen Klee verspeist.
    Nagetiere und Hasenartige haben große Schneidezähne, sogenannte Nagezähne, die das typische Nagen ermöglichen. Diese Nagezähne werden auf vielseitige Weisen eingesetzt. Ein besonders extremes Beispiel sind die Nagezähne des Bibers, mit denen er es schafft, nur durch Nagen unter einer Stunde einen Baum zu fällen.