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Verdauungsprobleme 03:33 min

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Transkript Verdauungsprobleme

Das ist Malte. Malte kommt gerade aus der Schule. Er schmeißt seinen Rucksack in die Ecke und verschwindet in seinem Zimmer. Dort macht er das, was er jeden Nachmittag tut. Fernseher an, Playstation an und los geht es. Daddeln ist Maltes Lieblingsbeschäftigung. Nach nur wenigen Minuten ist er so vertieft in sein neues Spiel, dass er alles um sich herum vergisst. Dreimal muss Maltes Mutter rufen, bis er sein Spiel unterbricht und Mittagessen geht. Keine 10 Minuten später ist er zurück an seiner Playstation, der Rest des Tages vergeht wie im Flug. Irgendwann ruft Maltes Mutter zum Abendessen. "Schon wieder Essen?", fragt sich Malte. Denn er hat noch gar keinen Hunger. Er isst eine halbe Scheibe Käsebrot, mehr schafft er nicht. Was ist geschehen? Malte leidet an Verstopfung. Das heißt, dass sein Darm nicht richtig arbeiten kann. Maltes Völlegefühl ist ein erstes Anzeichen dafür. Verstopfung äußert sich aber auch durch einen aufgeblähten Bauch und allgemeines Unwohlsein. Vor allem aber durch Probleme beim Stuhlgang. Auch Malte muss nur selten zur Toilette und wenn er dann doch einmal muss, muss er ganz schön pressen, bis etwas kommt. Bei Malte ist die Ursache klar. Er bewegt sich zu wenig. Mangelnde oder gar fehlende körperliche Bewegung führt dazu, dass auch der Darm träge wird. Die Folge: Der Speisebrei, der durch die Bewegung des Darms durch den Verdauungstrakt bewegt wird, wandert nur noch langsam oder bleibt sogar liegen. Körperliche Bewegung dagegen kurbelt die Arbeit der Verdauungsorgane an. Ebenso eine ballaststoff- und flüssigkeitsreiche Ernährung. Aber aufgepasst, Obst oder Gemüse sollte Malte vor dem Essen waschen, sonst droht ihm das Gegenteil von Verstopfung: Durchfall. Das heißt, Verdauung im Schnelldurchgang. Bakterien aus verunreinigten Lebensmitteln, Salmonellen zum Beispiel, können die Zellen der Darmschleimhaut angreifen. Die erkrankten Darmzellen arbeiten dann nicht richtig. Andere Ursachen für Durchfall können Viren oder bestimmte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln wie zum Beispiel Milchzucker sein. Aber auch Angst oder Stress vor einer Klassenarbeit können die Darmnerven in Aufruhr bringen. In den meisten Fällen klingt Durchfall nach drei Tagen wieder ab. Wichtig ist, dass man danach seinen Mineral- und Flüssigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht bringt. Denn mit dem Wasser gehen dem Körper bei Durchfall wertvolle Mineralstoffe verloren. Erste Hilfe leisten meist schon ein paar Salzstangen und ein Glas Orangensaft. Salzstangen wegen der Mineralstoffe und der Saft wegen seines Zuckers. Verstopfung oder Durchfall, träger Darm oder Verdauung im Schnelldurchlauf. Malte möchte keines von beiden mehr haben. Deshalb isst er jetzt bewusster und spielt des Öfteren an der frischen Luft. Seitdem gehören seine Verdauungsprobleme der Vergangenheit an.

2 Kommentare
  1. Danke super erklährt!!

    Von Irina Goetz, vor mehr als 2 Jahren
  2. Danke kann mir vielleicht helfen

    Von Vietmartin39, vor mehr als 4 Jahren