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Verdauung beim Menschen: Der Dickdarm 02:00 min

Textversion des Videos

Transkript Verdauung beim Menschen: Der Dickdarm

Wenn der lange Weg durch den Dünndarm zurückgelegt ist, gelangt das, mittlerweile schon ziemlich verdaute, Essen durch eine Klappe in den Dickdarm. Der Dickdarm ist insgesamt etwa eineinhalb Meter lang und besitzt keine Zotten, wie der Dünndarm. Unterhalb der Einmündungsstelle liegt der Blinddarm. Der Speisebrei wird aber nach oben weiter transportiert. Der Blinddarm wird beim Menschen für die Verdauung nicht benutzt. Er hat ein kleines Anhängsel, den Wurmfortsatz. Dieser kann sich entzünden und muss dann möglichst schnell entfernt werden. Eigentlich wird also bei einer Blinddarm-OP nicht der Blinddarm, sondern nur der Wurmfortsatz entfernt. Wo waren wir stehengeblieben? Am Eingang vom Dickdarm. Ah ja, stimmt. Im Dickdarm werden keine Nährstoffe mehr resorbiert, aber Salze und vor allem Wasser werden hier zurückgewonnen. Dadurch entsteht ein eingedickter Kot, der mit Schleim angereichert wird. In einem gesunden Dickdarm befinden sich außerdem Unmengen von Bakterien, die man auch als Darmflora bezeichnet. Sie verarbeiten für den Menschen schwer verdauliche Ballaststoffe und versorgen den Körper mit Vitaminen. Der Kot wird im Mastdarm, dem letzten Abschnitt des Dickdarms, aufbewahrt. Über den After scheiden wir unverdaute Nahrungsbestandteile, zusammen mit Abfallprodukten und Bakterien, aus. Diese Darmbakterien können auch gefährlich werden. Zum Beispiel, wenn sie an Essen, Hände oder Mund gelangen. Deswegen sollte man seine Hände nach dem Toilettengang immer gut waschen. Der Dickdarm verläuft über einen Bogen von unten rechts, nach unten links. Und deshalb ist es auch ganz wichtig, bei Bauchschmerzen, in diese Richtung, also im Uhrzeigersinn zu massieren.

6 Kommentare
  1. Hallo Barbara 42,
    unser Körper besteht zum größten Teil aus Wasser. Wir benötigen es für viele verschiedene Aufgaben. So besteht zum Beispiel unser Blut zum allergrößten Teil aus Wasser. Täglich verliert unser Körper Wasser: Wenn wir Abfallstoffe mit dem Urin auf der Toilette ausscheiden, wenn wir schwitzen und sich so unser Körper abkühlt und auch beim Ausatmen als Wasserdampf. Daher müssen wir täglich über Getränke und auch über unsere Nahrung Wasser aufnehmen. Der Dickdarm entzieht unserem Nahrungsbrei eine große Menge Wasser und sorgt so dafür, dass unser Körper mit Wasser versorgt wird und wir nicht alles über unseren Stuhl, der sonst flüssig wäre, ausscheiden. Der Dickdarm dickt unseren Stuhl also durch Wasserentzug ein.
    Falls du noch weitere Fragen hast, helfen dir gerne unsere LehrerInnen des Hausaufgabenchats weiter. Der Chat ist von Montag bis Freitag zwischen 17-19 Uhr für dich da.
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor mehr als einem Jahr
  2. Wieso muss das Dickdarm Wasser zurückgewonnen werden ?
    Würde mich über eine Antwort freuen.

    Von Barbara 42, vor mehr als einem Jahr
  3. Hallo Magdalena1983,
    früher glaubte man, dass der Wurmfortsatz keine Funktion hat. Doch neuere Forschungen haben gezeigt, dass dieser doch eine Funktion hat.
    Bei starkem Durchfall werden nützliche Bakterien des Darms aus den Körper gespült. Doch im Wurmfortsatz können diese nützlichen Bakterien auch bei starken Durchfall überleben und sich danach im Darm erneut vermehren.
    Ich hoffe, dass dies deine Frage beantwortet hat.
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor mehr als einem Jahr
  4. was fügt der wurmfurz an

    Von Magdalena1983, vor mehr als einem Jahr
  5. ich habe das vidio nicht verstanden

    Von D Ahmad81, vor mehr als 2 Jahren
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Verdauung beim Menschen: Der Dickdarm Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Verdauung beim Menschen: Der Dickdarm kannst du es wiederholen und üben.

  • Skizziere dein Wissen über den Darmtrakt.

    Tipps

    Nur drei der fünf Aussagen sind richtig.

    Lösung

    Der Mastdarm ist der letzte Darmabschnitt des Dickdarms. In ihm werden die Abfallprodukte gesammelt und als Kot über den After ausgeschieden.
    Der Dickdarm ist für den Wasserentzug aus dem Nahrungsbrei zuständig und nicht der Dünndarm. Außerdem wird im Dickdarm der Nahrungsbrei mit Schleim und vielen Bakterien versetzt.
    Nach dem langen Weg durch den Dünndarm gelangt der Nahrungsbrei in den Dickdarm.
    Bei Bauchweh hilft es den Bauch im Uhrzeigersinn zu massieren, denn der Dickdarm verläuft, wenn du an dir runterblickst von rechts unten nach links unten.

  • Stelle den Weg der Nahrung durch den menschlichen Körper dar.

    Tipps

    Der Dickdarm ist viel kürzer als der Dünndarm.

    Lösung

    Vom Mund, beziehungsweise Rachen gelangt die Nahrung über die Speiseröhre in den Magen (rot).
    Vom Magen wird die Nahrung weiter in den Dünndarm (gelb) transportiert. Vom Dünndarm aus gelangt der nahezu verdaute Nahrungsbrei schließlich über eine Art Klappe in den Dickdarm (lila).

  • Bestimme die Hauptfunktion der genannten Teile des Verdauungstrakts.

    Tipps

    Was machst du mit der Nahrung im Mund?

    Lösung

    Im Mundraum wird die Nahrung mit den Zähnen mechanisch zerkleinert.
    Im Magen hingegen befindet sich Salzsäure, wodurch die Nahrung noch weiter chemisch zersetzt wird.
    Vom Magen geht es in den Dünndarm. Dort wird der Großteil der Nährstoffe aufgenommen (resorbiert).
    Vom Dünndarm aus gelangt der nahezu verdaute Nahrungsbrei in den Dickdarm. Dort wird er eingedickt, also Wasser entzogen und Salze zurückgewonnen.
    Im Mastdarm werden die unverdaulichen Reste und Stoffwechselendprodukte gesammelt und über den After als Kot ausgeschieden.
    Der Blinddarm hat keine Funktion bei der Verdauung.

  • Vergleiche Dünndarm und Dickdarm.

    Tipps

    Der Dünndarm folgt auf den Magen.

    Lösung

    Der Nahrungsbrei gelangt vom Magen zunächst in den Dünndarm (gelb). Dort wird der Brei stark verdünnt und es werden Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen. Um Nährstoffe besser und schneller aufzunehmen, hat der Dünndarm eine sehr große Oberfläche. Diese erreicht er durch seine Darmzotten.
    Der Dickdarm (lila) ist im Gegensatz zum Dünndarm kürzer und hat eine kleinere Oberfläche, denn er besitzt keine Darmzotten. Im Dickdarm wird dem fast verdauten Nahrungsbrei Wasser entzogen, also eingedickt. Der Körper würde sonst viel zu viel Flüssigkeit ausscheiden. Der Blinddarm ist der Anfangsteil des Dickdarms. Er wird nicht für die Verdauung gebraucht. Der Mastdarm ist der letzte Teil des Dickdarms.

  • Benenne die abgebildeten Teile des menschlichen Verdauungstrakts.

    Tipps

    Die Speiseröhre verbindet den Magen mit dem Rachen.

    Lösung

    Braun abgebildet erkennst du den Magen. Er enthält unter anderem Salzsäure zum Zersetzen der Nahrung.
    Auf den Magen folgt der sehr lange Dünndarm. In ihm wird die Nahrung resorbiert, es werden also Nährstoffe aufgenommen. Dabei wird der Nahrungsbrei stark verdünnt.
    Im wesentlich kürzeren Dickdarm wird dem Nahrungsbrei Wasser entzogen. Er ist hier in dunkelrosa dargestellt.
    Der Dickdarm geht in den Mastdarm über, in dem der Kot gesammelt und letztendlich über den After ausgeschieden wird.
    Der Blinddarm besitzt gar keine Verdauungsfunktion. An ihm hängt der Wurmfortsatz – das dünne Anhängsel, das an einen Wurm erinnert.

  • Fasse dein Wissen über Erkrankungen des Verdauungssystems zusammen.

    Tipps

    Zwei Begriffe sind nicht in den Text einzusetzen.

    Der Dünndarm ist vor allem für Nährstoffaufnahme zuständig.

    Lösung

    Auch das Verdauungssystem kann krank werden. Um sich und andere besser vor einer Infektionskrankheit durch Viren und Bakterien zu schützen, hilft es, sich regelmäßig und besonders nach dem Gang zur Toilette die Hände zu waschen.
    Der Dickdarm ist dafür zuständig, den fast verdauten Nahrungsbrei einzudicken und Wasser für den Körper zurückzugewinnen. Bei Durchfall wird diese Funktion gestört und der Körper verliert mehr Flüssigkeit als normalerweise. Dieser Wasserverlust muss durch genügend Trinken ausgeglichen werden.
    Auch verdorbene Lebensmittel können den Magen-Darm-Trakt schädigen.
    Die meisten Magen-Darm-Infekte sind trotz unangenehmer Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Bauchkrämpfe nicht lebensbedrohlich.