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Zähne und Gebiss (Basiswissen)

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Ø 4.0 / 57 Bewertungen

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Zähne und Gebiss (Basiswissen)
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Beschreibung Zähne und Gebiss (Basiswissen)

Hast du dich schon einmal gefragt, warum deine Zähne ab dem 6. Lebensjahr eigentlich ausfallen und sich Neue ausbilden? Das liegt daran, dass du in dieser Zeit dein Dauergebiss bekommst, das dein Leben lang besteht. Das Gebiss enthält die Zähne, deine "lebenden Zerkleinerungswerkzeuge". In diesem Video lernst du den allgemeinen Aufbau deiner Zähne näher kennen und wirst sehen, warum du deine Zähne immer gründlich pflegen musst. Zum Schluss siehst du, wie es mit dem Dauergebiss bei Tieren ausieht.

Transkript Zähne und Gebiss (Basiswissen)

Kannst du dich noch an deine Milchzähne erinnern? Wenn du dir deine jetzigen Zähne anschaust, siehst du einen Unterschied zu deinen Milchzähnen? In diesem Video werde ich dir diesen Unterschied zeigen. Außerdem werde ich dir noch zeigen, wie ein Zahn aufgebaut ist. Das, was du vom Zahn sehen kannst, ist nämlich nur ein Teil des Zahns!

Aufbau der Zähne

Zunächst möchte ich dir den Aufbau eines Zahnes genauer erklären. Der Teil des Zahnes, den du sehen kannst, ist die Zahnkrone. Sie besteht aus sehr stabilem Zahnschmelz, der das so genannte Zahnbein bedeckt. Im Zahnfleisch und Kieferknochen eingebettet befindet sich der Zahnhals und die Zahnwurzel, diese beiden Teile des Zahnes kannst du normalerweise nicht sehen. Nur wenn sich das Zahnfleisch aufgrund einer Erkrankung zurückbildet, kannst du den Zahnhals sehen.

Zahnwurzeln kannst du nur bei Zähnen sehen, die herausgefallen sind oder gezogen wurden. Im Inneren des Zahnes befinden sich Blutgefäße und Nerven. Die sorgen dafür, dass man Zahnschmerzen bekommen kann.

Zähne sind also gar nicht so tot, wie sie aussehen. Im Gegenteil: Zähne sind deine lebenden Zerkleinerungswerkzeuge! Diese solltest du deshalb immer sorgsam putzen und pflegen, damit du kein Karies und andere Zahnkrankheiten bekommst.

Das Milchgebiss

Vielleicht hast du ja noch einige Deiner Milchzähne in einer kleinen Dose aufgehoben, dann kannst du dir diese mal genauer anschauen. Wenn du sogar alle deine Milchzähne aufgehoben hast, zähl sie doch mal!

Denn wir wollen uns jetzt einmal den Unterschied der Milchzähne zu den bleibenden Zähnen anschauen. Die Milchzähne wachsen in den ersten Lebensjahren. Ein Milchgebiss besteht aus 20 Zähnen, also 10 Zähnen im Oberkiefer und 10 Zähnen im Unterkiefer.

Schauen wir uns nun nur die 10 Zähne im Oberkiefer an. Vorne befinden sich vier Schneidezähne, dann folgt auf jeder Seite je ein Eckzahn, ein vorderer Mahl- oder Backenzahn und ein hinterer Mahl- oder Backenzahn. Das macht dann zusammen 10. Im Unterkiefer sieht das genauso aus. Insgesamt hat ein Milchgebiss also 20 Zähne.

Das Dauergebiss

Ab dem 6. Lebensjahr wachsen unter den Milchzähnen die bleibenden Zähne heran. Die Milchzähne werden dadurch locker und fallen dann aus. Die bleibenden Zähne bilden das so genannte Dauergebiss. Die Zähne des Dauergebisses sind viel größer. Wenn du mal deine Zähne durchzählst, fällt dir noch ein Unterschied auf, oder?

Genau, das Dauergebiss hat viel mehr Zähne als das Milchgebiss. Nämlich 32 Zähne. Du hast weniger Zähne in deinem Mund gezählt? Das liegt vermutlich daran, dass bei dir noch nicht alle Zähne des Dauergebisses erschienen sind. Ein Dauergebiss - wieder nur in einem Kiefer - besteht aus vier Schneidezähnen, dann folgen auf jeder Seite ein Eckzahn, zwei vordere Backenzähne und zwei hintere Backenzähne.

Später, meist erst nach dem 23. Lebensjahr, erscheint noch auf jeder Seite im Ober- und Unterkiefer je ein Weisheitszahn. Wenn alle Zähne des Dauergebisses erschienen sind, hast du 16 Zähne in jedem Kiefer und insgesamt 32 Zähne.

An dem Namen Dauergebiss siehst du auch, dass das deine dauerhaften Zähne sind und dir nicht noch einmal neue nachwachsen. Das gibt es nämlich im Tierreich: Zum Beispiel Fische, Amphibien oder Reptilien haben nachwachsende Zähne. Vielleicht hast du schon einmal ein Haigebiss gesehen, dort wachsen nämlich immerfort neue Zähne nach. Die alten fallen irgendwann aus.

Bei Säugetieren gibt es solche nachwachsenden Zähne in abgewandelter Form: die Nagezähne von Nagetieren, bei denen es sich um Schneidezähne handelt, wachsen ein Leben lang stetig nach.

Wenn du dir verschiedene Gebisse von Säugetieren anschaust, kannst du Unterschiede sehen. Das liegt daran, dass verschiedene Tiere unterschiedliche Nahrung bevorzugen. Pflanzenfresser haben gut ausgebildete Backenzähne zum Zerkleinern der Nahrung, Fleischfresser haben gut ausgebildete Eckzähne zum Festhalten der Beute. Nagetiere besitzen große Schneidezähne, die Nagezähne. Auch die Anzahl der Zähne unterscheidet sich meist von Tierart zu Tierart.

Zusammenfassung

Du hast in diesem Video gesehen, dass das Milchgebiss viel weniger Zähne als das Dauergebiss hat. Das Dauergebiss erscheint ab dem 6. Lebensjahr und sollte gut gepflegt werden, denn es wächst nicht noch einmal nach.

Beim Aufbau eines Zahnes hast du gesehen, dass ein Zahn nicht nur aus dem sichtbaren Teil besteht. Im Tierreich gibt es einige Besonderheiten wie die nachwachsenden Zähne der Haie. Säugetiere haben abhängig von ihrer Nahrung unterschiedlich ausgebildete Gebisse. Tschüss und bis zum nächsten Mal.

9 Kommentare

9 Kommentare
  1. Sehr anschauliches Video!
    Leider hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es sind pro Kiefer nur 2 Weisheitszähne. Den Schülern ist es gleich aufgefallen.
    Es wäre toll, wenn das verbessert werden könnte!
    Herzlichen Dank

    Von Schule 57, vor etwa einem Monat
  2. Hallo G Ehring,
    vielen Dank für deinen Kommentar. Wir arbeiten stetig an der Verbesserung unserer Inhalte und freuen uns immer über Feedback.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor 4 Monaten
  3. Bei der Beschreibung des Dauergebisses sind die Angaben etwas irreführend: 4 Schneidezähne (Oberkiefer gesamt), je ein Eckzahn (nur eine Hälfte im Oberkiefer), 4 Weisheitszähne (gesamt). Ein einheitlicher Bezug wäre leichter nachzuvollziehen.

    Von G Ehring, vor 4 Monaten
  4. Aufgabe 2 und 4wahr schwer zu drücken was mann hören soll

    Von Malek S., vor fast 2 Jahren
  5. sehr gut erklärt !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Von Famro Gw, vor etwa 2 Jahren
Mehr Kommentare

Zähne und Gebiss (Basiswissen) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Zähne und Gebiss (Basiswissen) kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die Unterschiede zwischen Milchgebiss und Dauergebiss.

    Tipps

    Milchzähne und bleibende Zähne unterscheiden sich in ihrer Größe.

    Das Dauergebiss hat doppelt so viele Backenzähne wie das Milchgebiss.

    Lösung

    Das Milchgebiss und das Dauergebiss zeigen Gemeinsamkeiten, aber auch wesentliche Unterschiede. Das Milchgebiss besteht aus 20 Zähnen. Diese wachsen in den ersten Lebensjahren und sind kleiner als die Zähne des Dauergebisses. Dieses besteht aus 32 Zähnen, welche ab dem 6. Lebensjahr wachsen und größer sind als die Milchzähne. Im Milchgebiss findet man insgesamt 8 Backenzähne, 4 obere und 4 untere. Dagegen befinden sich im Dauergebiss 16 Backenzähne, 8 obere und 8 untere. Zusätzlich wachsen bei den meisten Menschen noch 4 Weisheitszähne.

  • Schildere die Eigenschaften von Zähnen verschiedener Tiergruppen.

    Tipps

    Überlege, welche Nahrung die abgebildeten Tiere fressen.

    Unterscheide zwischen Pflanzen- und Fleischfressern.

    Lösung

    Die Gebisse verschiedener Tiergruppen unterscheiden sich in ihren Eigenschaften bzw. in ihrer Funktion und der Ausbildung der Zähne. So haben Nagetiere, wie hier das Eichhörnchen, gut ausgebildete Schneide- bzw. Nagezähne. Mit deren Hilfe können sie an ihrer Nahrung nagen, wie der Name schon sagt. Pflanzenfresser, wie hier der Koala, benutzen ihre sehr gut ausgebildeten Backenzähne zum Mahlen der Nahrung. Raubtiere bzw. Fleischfresser haben ausgeprägte Eckzähne zum Ergreifen und Festhalten der Nahrung. Die Zähne von Haien sowie von Fischen, Reptilien und Amphibien können nachwachsen.

  • Analysiere, wie es zu Zahnschmerzen kommen kann.

    Tipps

    Der Zahnschmelz bietet einen Schutz vor Bakterien und Erregern. Er kann aber angegriffen werden, wenn diese Bakterien nicht regelmäßig beseitigt werden.

    Das Innere des Zahnes ist sehr empfindlich.

    Lösung

    Es ist sehr wichtig, dass du deine Zähne regelmäßig und gründlich putzt, da sonst Löcher entstehen können. Das tut dann weh und du musst zum Zahnarzt gehen. Löcher entstehen, indem sich Bakterien auf den Zahnoberflächen ansammeln, die nicht beseitigt werden. Es bildet sich Karies, welcher den Zahnschmelz angreift. Es bildet sich ein Loch, die Bakterien können nun ins Innere des Zahnes eindringen und auch an die empfindlichen Nerven gelangen. Es kommt zu Zahnschmerzen.

  • Bestimme die Gebisse der unterschiedlichen Lebewesen.

    Tipps

    Entsprechend ihrer Ernährungsweise sind die Gebisse unterschiedlicher Tiere verschieden ausgebildet.

    Was fressen die abgebildeten Tiere?

    Lösung

    Tiere haben, entsprechend ihrer Ernährungsweise, unterschiedlich ausgebildete Gebisse. Die Katze gehört zu den Raubtieren, also den Fleischfressern und besitzt daher ausgeprägte Eckzähne. Die Echse gehört zur Gruppe der Reptilien, welche, wie auch Fische und Amphibien, nachwachsende Zähne haben. Der Biber ist ein Nagetier, sein Gebiss weist große Schneide- bzw. Nagezähne auf. Die pflanzenfressende Kuh besitzt gut ausgebildete Backen- bzw. Mahlzähne.

  • Gib die äußere Einteilung eines Zahns in seine drei Abschnitte an.

    Tipps

    Den oberen Teil des Zahnes kann man sehen, die anderen beiden nicht.

    Lösung

    Der Zahn wird äußerlich in drei Hauptabschnitte eingeteilt. Der obere Teil des Zahnes, den man sehen kann, ist die Zahnkrone. Sie besteht aus Zahnschmelz, der das Zahnbein im Inneren bedeckt. Der Zahnhals und die Zahnwurzel sind im Zahnfleisch und Kieferknochen eingebettet. Diese beiden Teile sind nicht sichtbar.

  • Analysiere, warum besonders die Pflege der bleibenden Zähne so wichtig ist.

    Tipps

    Denke über den Begriff „Dauergebiss“ oder „bleibende Zähne“ nach.

    Lösung

    Die gründliche und regelmäßige Pflege unserer Zähne ist sehr wichtig. Das gilt für die Milchzähne und die bleibenden Zähne. Bei den bleibenden Zähnen oder auch dem Dauergebiss ist die Pflege allerdings besonders wichtig. Sie wachsen ab dem 6. Lebensjahr, wenn die Milchzähne ausgefallen sind. Wir behalten sie dann unser Leben lang. Es kann jedoch auch vorkommen, dass ein bleibender Zahn ausfällt oder gezogen werden muss. Dann wächst kein neuer Zahn mehr nach, die Lücke muss durch eine Brücke oder künstlichen Zahnersatz geschlossen werden.

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