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Was ist eine Nahrungskette?

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Team Realfilm
Was ist eine Nahrungskette?
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Beschreibung Was ist eine Nahrungskette?

Ohne Sonne gibt es keine Nahrung. Das gilt nicht nur für pflanzenfressende Tiere, sondern auch für Raubtiere, denn in der Natur hängt alles miteinander zusammen. Pflanzen (Produzenten) verwandeln die Sonnenenergie durch Fotosynthese zu Zucker. Diesen energiereichen Stoff nehmen pflanzenfressende Tiere (Primärkonsumenten) auf, wenn sie die Pflanze fressen. Und diese Tiere werden wiederum von fleischfressenden Tieren (Sekundärkonsumenten) gefressen. Da es auf unserer Erde unglaublich viele Tiere gibt, entstehen auch sehr viele solcher Nahrungsketten. Tote Pflanzen und Tieren werden von Pilzen zersetzt, sodass die Nährstoffe wieder in den Boden gelangen. Diese Nährstoffe nutzen die Pflanzen zum Wachsen. So entsteht ein Kreislauf.

Transkript Was ist eine Nahrungskette?

Die ultimative Quelle aller lebenserhaltenden Energie ist die Sonne. Wie diese Energie durch Lebewesen geleitet wird, kann als eine Nahrungskette beschrieben werden. Sie gibt einfach an, welche Organismen andere Organismen essen. Ganz unten in jeder Nahrungskette stehen die Produzenten. Sie nutzen die Energie der Sonne und wandeln sie durch Photosynthese in brauchbaren Zucker um. Das ist der entscheidende Schritt, der allen anderen Lebewesen zum Überleben hilft. Tiere können ihre Nahrung nicht selbst herstellen, also verlassen sie sich auf die Energie von Pflanzen. Herbivoren - oder Primärkonsumenten - ernähren sich direkt von Pflanzen. Herbivoren werden wiederum von Karnivoren - oder Sekundärkonsumenten - gefressen, die ihre Energie durch den Verzehr anderer Tiere gewinnen. Wenn aber die Energie die Nahrungskette durchläuft, geht in jeder Phase eine große Menge verloren. Diese Rentiere erhalten nur einen kleinen Bruchteil der Energie, die die Pflanzen von der Sonne aufgenommen haben. Sie nutzen die Energie, um zu atmen, sich zu bewegen und Abfall zu produzieren, sodass nur etwa ein Zehntel der Energie für das Wachstum verbraucht wird und an den Sekundärkonsumenten, den Wolf, weitergegeben wird. Auf jeder Ebene der Nahrungskette verringert sich die Menge der Überlebens-spendenden Energie. Das kann in einer Biomassenpyramide dargestellt werden, in die die Lebewesen eingeteilt werden. Hier ernährt die üppige Vegetation die Rentierherden, die wiederum eine geringere Zahl an Wölfen ernähren. Wenn Lebewesen sterben, wird ihre Energie nicht verschwendet, sondern von Aasfressern genutzt, die sich von den toten Körpern ernähren und von Zersetzern aufgespalten, die die Nährstoffe zurück in die Umwelt bringen. Letztendlich kann also die Energie in fast allen Lebewesen auf die Sonne zurückgeführt werden.

4 Kommentare

4 Kommentare
  1. sehr gut gemacht

    Von Is0 5, vor 2 Monaten
  2. Nicht schlecht

    Von W E Kuebler, vor 2 Monaten
  3. Das sind bestimmt die besten Videos

    Von Rimuru T., vor 9 Monaten
  4. Cool

    Von Rimuru T., vor 9 Monaten

Was ist eine Nahrungskette? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Was ist eine Nahrungskette? kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne die Position der Lebewesen in dem abgebildeten Nahrungsnetzwerk.

    Tipps

    Sekundärkonsumenten ernähren sich von anderen Tieren.

    Lösung

    Das Gras ist als Pflanze, die Fotosynthese betreibt, ein Produzent.
    Es wird vom Hasen gefressen. Dieser ist als Pflanzenfresser (Herbivore) ein Primärkonsument.
    Der Hase wiederum wird vom Fuchs gefressen, der daher ein Sekundärkonsument ist. Da der Fuchs keinen weiteren Fressfeind besitzt, kann er auch als Endkonsument bezeichnet werden.
    Da der Igel, das Wildschwein und der Falke ebenfalls jeweils am Ende der Nahrungskette oder des Nahrungsnetzes stehen, können sie auch als Endkonsumenten bezeichnet werden.

  • Benenne die Stellung der abgebildeten Lebewesen innerhalb einer Nahrungskette.

    Tipps

    Zersetzer zerlegen totes organisches Material.

    Lösung

    Eine Nahrungskette besteht aus Produzenten, Primärkonsumenten, Sekundärkonsumenten und Destruenten.

    Produzenten können Sonnenenergie umwandeln. Zu ihnen gehören Pflanzen wie Bäume und Sonnenblumen.
    Die Pflanzen wiederum werden von den Primärkonsumenten gefressen. Bei diesen handelt es sich also um Pflanzenfresser (Herbivore) wie Kühe und Hasen.
    Füchse hingegen ernähren sich als Karnivoren von anderen Tieren. Sie stehen in der Nahrungspyramide eine Stufe weiter oben und werden als Sekundärkonsumenten bezeichnet.
    Pilze sind sogenannte Zersetzer (Destruenten). Sie zersetzen totes organisches Material wie abgestorbene Pflanzen oder Lebewesen.

  • Bestimme anhand einer Biomassenpyramide, ob die aufgeführten Nahrungskettenglieder der richtigen Reihenfolge entsprechen.

    Tipps

    Pilze sind keine Pflanzen.

    Lösung

    An der Basis der Biomassepyramide stehen meistens die Produzenten. Dabei handelt es sich um Pflanzen wie Gräser, denn diese können aus Sonnenlicht für andere Lebewesen verfügbare Energie herstellen.

    An zweiter Stelle stehen meist die Primärkonsumenten, also jene Lebewesen, die als erstes (primär) konsumieren. Das sind die Pflanzenfresser (Herbivore) wie Feldmäuse.

    An dritter und folgenden Positionen können folglich die zweiten und weiteren Konsumenten, also die Sekundärkonsumenten, Tertiärkonsumenten etc. stehen.
    Hierbei handelt es sich um Lebewesen, die andere Lebewesen essen – also um Karnivore wie Mauswiesel, die sich unter anderem von kleinen Nagetieren ernähren.

    An der Spitze der Pyramide stehen die Endkonsumenten. Bei diesen handelt es sich ebenfalls um Karnivore. Allerdings sind diese meist um einiges größer und ernähren sich nicht nur von Pflanzenfressern, sondern auch von anderen Karnivoren. Sie stehen am Ende der Nahrungskette.

    Destruenten sind an jeder Stufe der Pyramide beteiligt, denn sie zersetzen totes, organischen Material. Also sowohl abgestorbene Pflanzenteile als auch tote Tiere. Sie sind daher nicht als einzelne Schicht in der Pyramide eingeordnet.

  • Vergleiche den Weg der Sonnenenergie in der Natur mit dem Weg der Sonnenenergie in der Technik.

    Tipps

    Pflanzen wandeln Sonnenenergie um.

    Lösung

    Die Sonnenenergie wird in der Natur durch Pflanzen wie zum Beispiel Bäume aufgefangen und in verfügbare Energie und Biomasse umgewandelt.
    So können Herbivore, wie die Raupe, davon leben.
    Im nächsten Schritt erreicht die Energie schließlich Karnivore, wie die Amsel, welche sich von Raupen ernähren und so geht es weiter bis zum Ende der Nahrungskette. Die Katze frisst als Endkonsument wiederum den Vogel.

    In der Technik nehmen die Solarzellen die Sonnenenergie – ähnlich wie die Pflanzen – auf, wandeln sie jedoch in elektrische Energie um.
    Diese kann vom Menschen genutzt werden, um elektrische Maschinen, wie den Herd, zu betreiben.
    Die elektrische Energie wird beim Kochen auf der Herdplatte benutzt, um beispielsweise Wasser für Nudeln zu erhitzen.
    Die zubereiteten Nudeln werden schließlich vom Menschen gegessen.

  • Skizziere eine Nahrungskette beispielhaft.

    Tipps

    Produzenten betreiben Fotosynthese.

    Lösung

    Pflanzen, wie hier zum Beispiel der Löwenzahn, betreiben Fotosynthese. Sie können somit aus Sonnenenergie brauchbare Zucker herstellen.
    Pflanzenfresser, wie die Raupe, ernähren sich von den Pflanzen.
    Vögel, wie die Amsel, fressen hingegen Insekten und beziehen daher ihre Energie.
    Katzen jagen wiederum Vögel und stehen somit am Ende dieser beispielhaften Nahrungskette.

  • Leite aus dem Text vier Nahrungsketten ab, die jeweils mit einem Produzenten beginnen.

    Tipps

    Raupen sind meist Larven von Schmetterlingen.

    Raupen und Käfer sind Insekten.

    Lösung

    Einige Insekten, wie Raupen und Käfer, werden vom Igel gefressen. Dabei sind unter anderem Raupen als Larven von Schmetterlingen gemeint, welche sich vom süßen Nektar ernähren. Eine Nahrungskette lautet also: Nektar, Insekten, Igel.

    Eine weitere Nahrungskette, die du finden kannst, ist jene mit der Amsel. Diese ernährt sich von Regenwürmern und Regenwürmer von abgestorbenen Pflanzenteilen wie alten Laubblättern.
    Diese Nahrungskette lautet also: altes Laubblatt, Regenwurm, Amsel.

    Als Nächstes kannst du auch beispielsweise noch die Nahrungskette mit den Blattläusen aus dem Text herleiten. So ernähren sich Blattläuse von Laubblättern und Marienkäfer von Blattläusen.

    Mäuse ernähren sich nicht nur von Käse und Körnern, sondern auch von Gräsern und Kräutern. In Acht sollten sie sich von Uhus nehmen, da jene gern auf Mäusejagd gehen.

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