30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Überlebenskampf der Brillenpinguine in Südafrika 02:12 min

Textversion des Videos

Transkript Überlebenskampf der Brillenpinguine in Südafrika

Sie lassen sich von den Touristen am Strand und im Wasser nicht stören. Die afrikanischen Pinguine nahe Kapstadt, sind eine Attraktion für Besucher. Die auch als Brillenpinguine bekannten Tiere machen Wissenschaftlern allerdings Sorgen, denn sie sind vom Aussterben bedroht. Seit 2004 hat sich der Bestand an afrikanischen Pinguinen um 60 Prozent verringert. Deswegen machen wir uns Sorgen. Die Pinguine wurden deshalb von der Kategorie anfällig in die Kategorie gefährdet eingestuft. Nur noch 26 Pinguinpaare sind übrig. Zum Vergleich: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren es zwei Millionen. Der kommerzielle Fischfang beraubt die Pinguine ihrer natürlichen Nahrungsquellen. Ein Ansteigen der Meerestemperatur führt zur Abwanderung ganze Fischpopulationen. Die Pinguine aber können nicht weit genug ins Meer hinausschwimmen, um Futter zu erbeuten. In einer Krankenstation werden die Pinguine wieder aufgepäppelt. Tausende werden jedes Jahr behandelt, wegen Verletzungen und Ölverschmutzungen. Das ist ein erwachsener Vogel, der vor einer Woche ölverschmutzt hierher gebracht wurde. Er wurde gewaschen und jetzt geht er durch die Imprägnierungsphase. Wir versuchen, seine Federn wasserdicht zu kriegen, damit wir ihn wieder freilassen können. Einmal behandelt erholen sich die Pinguine schnell wieder und erobern ihren natürlichen Lebensraum zurück. Ihr freundliches Wesen erlaubt es Wissenschaftlern, sie aus nächster Nähe zu beobachten. Es ist einfach sie zu beobachten, wir können gut erkennen, ob die Population zu- oder abnimmt. Der Fokus liegt auf den Pinguinen, letztendlich geht es um das Ökosystem. Die Pinguine erzählen einen Teil dieser Geschichte. Es wurden Zonen eingerichtet, in denen Pinguine leben und das Fischen verboten ist. Eine von ihnen, rund um die Saint Cross Insel, hat sich als stabiler Lebensraum erwiesen. Damit wachsen die Hoffnungen auf einen Erhalt der Pinguine.