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Osmoregulation bei Fischen

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Osmoregulation bei Fischen
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Osmoregulation bei Fischen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Osmoregulation bei Fischen kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die Anpassung zwei spezieller Fische an ihren Lebensraum.

    Tipps

    Der Lachs gehört zu den peripheren Süßwasserfischen.

    Lösung

    Einige Salzwasserfische wie der Hai und der Rochen können sich dem Salzgehalt ihrer Umgebung anpassen. Sie lagern Harnstoff oder andere osmotisch wirksame Ionen ein und verhindern so, Wasser zu verlieren.

    Zu den peripheren Süßwasserfischen gehören Lachse und Aale. Sie können im Meerwasser und Süßwasser leben. Das gelingt ihnen dadurch, dass sie die Pumprichtung der Ionen an den Kiemen umkehren können. Das ist wichtig, da sie zum Laichen Süß- und Meerwasser durchqueren müssen.

  • Bestimme verschiedene Salz- und Süßwasserfische.

    Tipps

    Die Scholle ist ein Plattfisch. Ihr platter Körper ermöglicht es ihr, sich im Sand des Meeresbodens zu vergraben. So ist sie besonders gut getarnt.

    Die Forelle lebt in Fließgewässern. Nicht selten trifft man sie in Bachläufen, nahe der Quelle an.

    Lösung

    Wir unterscheiden zwischen Salzwasserfischen und Süßwasserfischen. In diesem Video hast du von beiden Gruppen bekannte Vertreter kennengelernt.

    Die Scholle und der Hering gehören zu den Salzwasserfischen. Um trotz des hyperosmotischen Salzwassers nicht zu auszutrocknen, trinken sie große Mengen Wasser und scheiden besonders viele Salze aus.

    Der Karpfen und die Forelle sind Süßwasserfische. Im Gegensatz zu den Salzwasserfischen trinken sie nur wenig Wasser und scheiden besonders wenig Salze aus. Denn das Süßwasser ist im Gegensatz zu ihrem Körperinneren hypoosmotisch.

  • Erkläre die Funktion der Kiemen.

    Tipps

    Die Fische atmen durch die Kiemen.

    Lösung

    Die Kiemen bestehen aus einem Kiemenbogen, mit kleinen Kiemenblättchen. Diese werden vom Kiemendeckel geschützt.

    Wenn du nun das Bild betrachtest, siehst du, dass der Fisch zuerst sein Maul öffnet. Wasser strömt in sein Inneres. In den Kiemen, findet der Gasaustausch statt. Hier wird der Sauerstoff aus dem Wasser an die Blutgefäße abgegeben und der Kohlenstoffdioxid wird ins Wasser entlassen. Das Maul des Fisches schließt sich und der Kiemendeckel öffnet sich – das Wasser strömt wieder heraus.

  • Begründe, wie die Wassertemperatur den Sauerstoffgehalt beeinflusst.

    Tipps

    Beobachtest du kochendes Wasser, so fällt dir auf, dass Wasserdampf aufsteigt.

    Der Vorgang, der für den geringeren Sauerstoffgehalt im Wasser verantwortlich ist, heißt Brownsche Molekularbewegung.

    Lösung

    In der Luft ist 30 Mal mehr Sauerstoff als im Wasser vorhanden, trotzdem kommen die Fische gut damit zurecht. Viele von ihnen bevorzugen kälteres Wasser. Denn je kälter das Wasser ist, desto höher ist der Sauerstoffgehalt. Im warmen Wasser sind die Sauerstoffteilchen beweglicher. Ihre Eigenbewegung, die Brownsche Molekularbewegung ist erhöht. Somit entweicht der Sauerstoff leichter aus dem Wasser. In kaltem Wasser sind sie nicht so beweglich und entweichen daher nicht so leicht. Beobachten kannst du das an dem Wasserdampf der aufsteigt, wenn du Wasser zum Kochen bringst.

  • Bestimme, welche Fische trinken müssen.

    Tipps

    Für die richtige Lösung beachte das osmotische Gesetz.

    Das Innere der Süßwasserfische ist im Gegensatz zum Wasser um sie herum hyperosmotisch.

    Lösung

    Der Fisch besteht wie alle Lebewesen aus kleinen Zellen. In diesen Zellen und um sie herum befindet sich eine salzige Flüssigkeit, das ist bei sowohl bei Salzwasser- als auch bei Süßwasserfischen so.

    Das osmotische Gesetz besagt, dass zwei salzhaltige Flüssigkeiten, die von einer halb durchlässigen Wand (in unserem Fall der Fischhaut) voneinander getrennt sind, sich solange vermischen, bis der Salzgehalt auf beiden Seiten gleich ist.

    Der Salzwasserfisch ist innen salzig, aber das Meerwasser hat eine höhere Salzkonzentration. Somit verliert er unablässig Wasser. Wenn er nicht trinken würde, würde er verdursten.

    Anders bei den Süßwasserfischen, bei ihnen dringt Wasser über die Haut und Kiemen ein. Die Salzkonzentration ist im Fisch höher als im Wasser. Süßwasserfische trinken also nicht, sondern scheiden permanent Wasser über die Nieren aus, sonst würde der Fisch platzen.

  • Erkläre die Wanderung der Aale.

    Tipps

    Aale sind Wanderfische, sie ziehen zum Laichen vom Süßwasser ins Salzwasser.

    Lösung

    Aale sind Wanderfische, auf ihrer Wanderung durchqueren sie Süß- und Salzwasser. Der europäische Aal beginnt seine Wanderung im August. Zu diesem Zeitpunkt hat er sich eine große Fettreserve angefressen, die braucht er auch, denn während der Wanderung frisst er nicht mehr. Er schwimmt flussabwärts bis zum Westatlantik. Der Sargassosee ist sein Laichplatz. Nach dem Laichen stirbt der Aal. Die Eier treiben an die Wasseroberfläche, wo die Larven schlüpfen. Diese machen sich dann wieder auf den Heimweg.