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Huftiere

Zu den bekanntesten Huftieren gehören Pferde, Schafe, Kühe, Schweine sowie auch Kamele.

Arten

Ganz bestimmt hast du schon einmal ein Pferd oder ein Pony gesehen und bist vielleicht selbst schon einmal geritten. Pferde zählen zu den bekanntesten der sogenannten Huftieren. Wie der Name schon sagt, zählen zu dieser Gattung alle Tiere mit Hufen, wie Ponys und Pferde sie haben. Pferde gehen auf ihren Zehenspitzen. Diese sind mit Hufen aus Horn besetzt. Natürlich gibt es auch noch andere Huftiere. Davon kennst du bestimmt einige, wie Schweine und Kühe, die auch in Deutschland leben. Vielleicht hast du aber auch im Zoo schon einmal Huftiere gesehen, die sonst bei uns nicht vorkommen. Dazu gehören Flusspferde und Kamele. Huftiere leben auf allen Kontinenten.

Huftiere werden in zwei Gattungen eingeteilt: Es gibt Paarhufer und Unpaarhufer. Paarhufer haben eine gerade Anzahl an Zehen, zum Beispiel zwei. Dagegen weisen Unpaarhufer eine ungerade Anzahl an Zehen auf.

Andere Unpaarhufer sind, neben Pferden, Nashörner, Zebras und Esel. Bestimmt kennst du auch einige Paarhufer. Dazu zählen Schweine, Schafe, Hirsche, Ziegen und Kamele. Wusstest du, dass alle Huftiere zu den Säugetieren zählen? Säugetiere haben alle gemeinsam, dass ihre Nachkommen gesäugt werden. Das heißt, die Jungen trinken die Milch der Mutter.

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Pferde und Ponys

Pferde gehören zu den Unpaarhufern und zählen zu den wichtigsten Nutztieren. Schon seit langer Zeit werden Pferde von Menschen geritten. Vor allem vor der Erfindung von Autos waren Pferde das beste Mittel zur Fortbewegung. In einer Kutsche, die von Pferden gezogen wurde, konnte man schon früher bequem reisen.

Pferde gehören zu den sogenannten Pflanzenfressern. Sie ernähren sich von Heu, Stroh und Karotten. In einem Stall bekommen sie häufig auch besonderes Kraftfutter. Das ist ähnlich zu Müsli, welches du vielleicht zum Frühstück isst. Außerdem bekommen sie manchmal einen sogenannten Salzleckstein, damit sie wichtige Minerale zusichnehmen.

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Bestimmt weißt du, dass Pferde nicht, wie wir Menschen, Schuhe tragen. Stattdessen haben sie Hufe, die gepflegt werden müssen. Das ist wichtig, damit die Tiere keine Schmerzen bekommen, wenn sie viel auf hartem Untergrund laufen. Jemand, der sich um die Hufe von Pferden kümmert, übt den Beruf des Hufschmiedes aus. Er passt das Hufeisen genau an das Huf des Pferdes an und bringt das Eisen dann mit Nägeln an. Die Hufe der Pferde sind nämlich so ähnlich wie deine Finger- und Fußnägel. Pferde haben kein Gefühl mehr in den Hufen. Bevor allerdings mit dem Reiten begonnen werden kann, muss das Pferd erst einmal geputzt und die Hufe ausgekratzt werden, damit das Tier sich nicht am Schmutz die Haut wund scheuert. Wusstest du, dass Hufeisen Glück bringen sollen? Manche Menschen hängen sich sogar ein Hufeisen in ihre Wohnung.

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Bist du selbst schon einmal ein Pferd geritten oder hast dabei zugesehen? Vielleicht ist dir aufgefallen, dass es verschiedene Gangarten gibt. Die meisten Pferde beherrschen drei Gangarten. Sie fangen mit dem langsamen Schritt an. Dann gehen sie in Trab über und am schnellsten sind Pferde im Galopp. Einige Pferde beherrschen noch weitere Gangarten.

Wusstest du, dass auch Ponys zu den Pferden gehören? Sie sind etwas kleiner, haben aber sonst alle Merkmale von größeren Pferden. Auch sie sind natürlich Huftiere. Ponys