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Wie entsteht ein Regenbogen? 02:46 min

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Transkript Wie entsteht ein Regenbogen?

Der Regenbogen, ein faszinierendes Naturschauspiel. Er schimmert in allen Farben. Doch sein Ende bleibt, wie im Märchen, für den Menschen unerreichbar. Vielleicht gerade deswegen entstehen verschiedene Geschichten über den farbigen Bogen. So wird zum Beispiel erzählt, dass am Fuße des Regenbogens ein Schatz vergraben liegt oder dass der Regenbogen eine Brücke zu Gott ist. Was passiert aber, damit weißes Sonnenlicht auf einmal in allen Farben leuchtet? Das liegt daran, dass es weißes Tageslicht, also Licht mit der Farbe weiß, eigentlich gar nicht gibt. Das weiße Tageslicht, wenn wir es wahrnehmen, ist immer zusammengesetzt aus farbigen Lichtern, aus den Spektralfarben die man kennt. Und das kann man an dieser Station hier gut sehen. Wir haben das grüne Licht jetzt schon angemacht. Ich kann jetzt blaues Licht hinzumischen, dann bekommen wir so einen Türkisfarbton. Und wenn ich jetzt rotes Licht hinzufüge, dann haben wir weißes Licht. Beim Regenbogen ist es umgekehrt, hier wird das weiße Licht gespalten. So entstehen die verschiedenen Farben. Ganz wichtig dabei, die Regentropfen. Wenn Sonne auf Regen trifft, fällt der Lichtstrahl in den Wassertropfen, er wird gebrochen und an der Innenwand reflektiert. Beim Austritt wird er nochmal gebrochen. Was dann passiert lässt sich an einem Prisma verdeutlichen. Wir haben hier eine Leuchte, das steht für die Sonne. Wir haben ein Prisma, das kennt man auch aus dem Physikunterricht, das repräsentiert den Regentropfen. Und wir sehen hier sehr schön, wie der Lichtstrahl durch das Prisma abgelenkt wird. Und das geschieht aber nicht gleichmäßig, sondern jede Spektralfarbe wird in einem anderen Winkel gebrochen. Und dadurch gelingt diese Aufspaltung in die Spektralfarben. Und was wir jetzt sehen ist im Grunde ein Ausschnitt eines Regenbogens. Die Lichtspaltung, die sogenannte Dispersion. Allgemein gilt, je größer der Wassertropfen, desto intensiver erscheinen die Farben. Außerdem machen die Regentropfen den Bogen erst rund. Durch ihre Kugelform lenken sie die Lichtstrahlen bogenförmig ab. Und je tiefer die Sonne steht, desto höher erscheint der Bogen. Und schließlich ist auch der Standpunkt des Beobachters sehr wichtig. Es ist so, dass der Beobachter genau zwischen der Sonne und der Regenwand stehen muss. Und wenn der Beobachter die Sonne im Rücken hat und dann die Regenwand anschaut, dann sieht er einen Regenbogen. Also sieht jeder Beobachter, je nach Standpunkt, seinen eigenen Regenbogen. Aber ganz egal, ob groß oder klein, ob flach oder rund, ein Regenbogen ist einfach ein Naturschauspiel, das alle Blicke auf sich zieht.

1 Kommentar
  1. Idnn1805

    macht voll spaß

    Von Mueller Dina, vor etwa einem Jahr