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Subtraktive Farbmischung 10:35 min

Textversion des Videos

Transkript Subtraktive Farbmischung

Hallo und ganz herzlich willkommen. In diesem Video geht es um die subtraktiver Farbmischung. Du benötigst zum Schauen dieses Videos keine besonderen Vorkenntnisse. Nachher kannst du erklären, was die subtraktive Farbmischung ist. Du kannst die Funktion eines Farbfilters beschreiben. Außerdem kennst du Komplementärfarben, die Grundfarben, Mischungsregeln und den Begriff der Körperfarben. Wir beginnen mit etwas praktischem. Wir mischen die Farben. Rot: Wir brauchen Wasser, einen Malkasten mit Pinsel, ein Blatt zum Unterlegen und einen weißen Papierkreis. Und los geht es. Wenig Wasser, viel Farbe, aber das kennt ihr ja alle. Fertig. Das Wasser habe ich inzwischen gewechselt und den Pinsel ausgewaschen. Grün: Das Gleiche nochmal mit grüner Farbe. Es scheint schlecht zu decken, aber irgendwie kriege ich es doch hin. So geht es. Nun haben wir schon zwei Farben. Das Gleiche von vorne und mit Gelb. Das ist besser als mein gelber Stift. Nun haben wir schon Gelb, Grün und Rot. Was fehlt noch? Richtig, Blau. Blau deckt ganz gut. So, fertig. Jetzt haben wir bereits vier Farben. Violett brauchen wir noch. Das gibt es auch im Malkasten. Schön. Violett ist die fünfte Farbe. Die letzte Farbe heißt Türkis. Man sagt dazu auch „Cyan“. Türkis/Cyan ist irgendwie so ein Hellblau. Man sagt auch „mit einem Stich zu Grün“. Meiner Meinung nach ist es nur Himmelblau. Aber im Malkasten steht „Cyanblau“. Fertig. Damit haben wir die sechs Farben aus dem Malkasten, die wir zum Mischen benötigen. Rot, Grün, Gelb, Blau, Violett und Türkis/Cyan. Das war eigentlich nur die Vorbereitung. Jetzt wird es interessant. Wir mischen die Farben. Rot und Grün. Ihr seht es schon, was entsteht. Es entsteht Braun. Rot und Gelb. Richtig, es entsteht Orange. Blau und Gelb. Habt ihr es erkannt? Es entsteht Grün. Rot und Blau. Und hier die erste Enttäuschung. Ich muss sagen, mit meinen Kästen als Kind kamen wir zum richtigen Ergebnis. Rauskommen soll und muss eigentlich Violett. Grün und Violett. Das kommt erstaunlich gut. Das ist Cyan. Man sagt auch Türkis dazu. Das Cyan im Farbkasten fand ich nicht so überzeugend. Rot und Türkis. Für Türkis nehme ich das Cyan aus dem Farbkasten. Ihr seht, die Mischfarbe ist dunkel. Aber ganz ist das Ergebnis nicht so, wie es laut Farbtheorie zu erwarten wäre. Nach dem Trocknen kommt es aber fast hin: Schwarz. Rot und Grün ergibt Braun. Rot und Gelb ergibt Orange. Blau und Gelb ergibt Grün. Rot und Blau macht Violett. Grün und Violett ergibt Cyan, man sagt auch Türkis dazu. Rot und Türkis ergibt Schwarz. Man spricht hier von „subtraktiven Farbmischungen“. Was ist das, eine subtraktive Farbmischung? Licht fällt auf einen Körper und wird von dem Körper teilweise absorbiert, das heißt aufgenommen, geschluckt. Der übrige Teil des Lichts wird vom Körper zurückgeworfen, reflektiert. Ich habe das jetzt mal in der anderen Richtung gezeichnet. Dabei sehen wir die Farbe des Körpers, hier durch verschiedene Beispiele symbolisiert. Es soll sich dabei um weißes Licht handeln. Was man darunter versteht, habe ich euch hier in diesem schematischen Ablauf einmal dargestellt. Weißes Licht fällt auf den Körper. Ein Teil davon wird absorbiert, also geschluckt, vom Körper aufgenommen. Der übrige Teil des Lichts wird reflektiert, also zurückgeworfen. Es entsteht eine Mischfarbe, die wir sehen. Diesen Vorgang und sein Ergebnis bezeichnet man als subtraktive Farbmischung. Es entsteht eine Vielfalt an Farben. Das nutzt man in der Malerei. Eine weitere Anwendung ist der Farbfilter. Farbfilter werden in der Fotografie verwendet. Sie sollen nur eine bestimmte Farbe des Lichts herausfiltern. Kommen wir nun zu einem ganz wichtigen Begriff: „Komplementärfarben“. Man kann die Farben in einem Farbkreis zusammenstellen. Hier gibt es immer Farbenpaare, die zusammengehören. Grün und Rot, Gelb und Violett, Blau und Orange. Farbpaare, die zusammen die Farbe Weiß ergeben, nennt man Komplementärfarben. Farbe plus Mischfarbe gleich Weiß. Blau plus Orange gleich Weiß. Und noch ein ganz wichtiger Begriff: die „Grundfarben“. Die Farben Rot, genauer Magenta beziehungsweise Purpur, Blau, genauer Cyan und Gelb heißen Grundfarben. Aus ihnen lassen sich alle Farben durch Mischen darstellen. Nach all den Farben kommen wir nun zu den Mischungsregeln. Wir schauen uns wieder den Farbkreis an. Erstens: Bei der Addition zweier Farben entsteht die Zwischenfarbe. So ergibt Blaugrün und Gelbgrün beim Mischen Grün. Und die zweite Regel: Komplementärfarben geben in der Mischung die Farbe Weiß. Weiß ergeben: Violett und Gelb, Blauviolett und Gelborange, Rot und Grün. Und nun zum letzten Abschnitt: Körperfarben. Das sind die Farben, die alles uns umgebenden Körper haben. Bei weißem Licht sehen wir die rote Farbe, die gelbe Farbe, die grüne Farbe und die blaue Farbe. Die gleichen Farben noch einmal bei rotem Licht. Die Farben verändern sich. Ich möchte sie nicht benennen, sage nur: Bei rotem Licht sieht man andere Farben. Folglich hängt die Farbe eines Körpers ab von der Farbe des Lichts, mit dem er bestrahlt wird und von seinem Reflexionsvermögen für verschiedenfarbiges Licht. Zwei Spezialfälle gibt es zu betrachten. Ein schwarzer Körper und ein weißer Körper. Wir betrachten Reflexion und Absorption. Beim schwarzen Körper wird kein Licht reflektiert, es wird vollständig absorbiert. Beim weißen Körper ist es umgekehrt: Reflexion vollständig, Absorption Null. Das war ein weiterer Film von André Otto. Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg. Tschüss.

12 Kommentare
  1. Default

    vielen herzlichen dank für die gute aufklärung

    Von Hawev, vor 5 Monaten
  2. Cat

    Viel zu leicht fuer kl. 6

    Von Caroline C., vor 9 Monaten
  3. Evermore hi res

    ich denke ihr wisst schon was ihr tut denn dank sofatutor hab ich eine 1-2 in Physik geschafft vielen dank

    Von Sophie O., vor 12 Monaten
  4. Karsten

    @Aistermann,
    wir müssen an dieser mehrere Dinge trennen.

    Zum Experiment:
    Es stellt ein Realexperiment dar mit einem realen Ergebnis, welches dann interpretiert wurde.

    Zur subtraktiven Farbmischung
    Bei dieser Farbmischung ist es so, dass bei der Absorption des Lichtes jeweils nur die Komplementärfarbe der sichtbaren Farbe absorbiert wird. Die sichtbare Farbe wird dann im Anschluss reflektiert und gelangt in unserer Auge.
    Theoretisch würde nach Mischung aller Farben, schließlich kein sichtbares Licht mehr reflektiert werden und alles Licht absorbiert werden. Dies nimmt unser Auge als dunkel, also schwarz war, oder auch als sehr dunkles grau.
    In der Praxis ergeben sich jedoch häufig drei weitere Resultate, die zu eigenen Farbkreisen im Bereich Kunst führen.
    Der eine stellt die Überlagerung zu grau dar. Hier besitzen die verwendeten Farben eine Verschiebung in den Bereich blau.
    Der andere stellt die Überlagerung zu braun dar. Hier besitzen die verwendeten Farben eine Verschiebung in den Bereich rot oder gelb.
    Die dritte ist eher philosophisch: Die Überlagerung aller Farben ergibt ein farbloses grau. Die Verwendung aller Töne gemeinsam führt also stets zur Eintönigkeit.

    Zu dem Thema Komplementärfarben:
    Diese werden zur Erklärung der subtraktiven Farbmischung benötigt, würden sich aber hier leider nur mit einer Verneinung erklären lassen.
    "Entzieht man weißem Licht die Komplementärfarbe zur sichtbaren Farbe, bleibt die sichtbare Farbe übrig."
    Daher lassen sich diese wirklich deutlich nur bei der additiven Farbmischung erklären oder über die Verwendung der Nachbildfarben.

    Daher wurde in der Lernreinfolge auch der subtraktiven Farbmischung die additive Farbmischung vorangestellt.

    Von Karsten Schedemann, vor etwa 2 Jahren
  5. 001

    Mag sein, dass die Grundfarben in guten Kästen so heißen. Mein Kasten hatte das nicht. Es lohnt auch nicht, darüber zu diskutieren, was gewesen wäre. Die Mischerei konnte jeder verfolgen und ich habe nichts beschönigt. Das Ergebnis könnte eine Lehre sein, dass theoretische Überlegungen mitunter im Experiment nicht einfach umgesetzt werden können. Und wer es nicht glaubt, kann sich verschiedene Kästen kaufen und die Mischungsergebnisse vergleichen.
    Eine Vermischung beider Arten der Mischung war weder gewollt noch hat sie stattgefunden.
    Und noch etwas: Grundsätzliche Aussagen des Videos stammen nicht von mir. Ich habe, so wie ich es bei allen Videos getan habe, dem Lehrmaterial für Kinder entnommen.

    Von André Otto, vor etwa 2 Jahren
  1. Default

    Das Video hat Fehler:
    Die Grundfarben im Farbkasten sind Cyan, Magenta und Gelb. Mit den Farben "funktionieren" die Mischungen!! Komplementärfarben mischen sich beim Malen zu "farbigem Grau", nicht zu Weiß oder Schwarz.

    Subtraktive und additive Farbmischung mit ihren richtigen Grundfarben sind hier irgendwie durcheinander geraten.

    Von Aistermann, vor etwa 2 Jahren
  2. Default

    geil einfach nur geil ihr leute bei sofatutor macht das richtig :)

    Von Niclas w., vor etwa 2 Jahren
  3. Default

    lol

    Von Niclas w., vor etwa 2 Jahren
  4. Default

    ok habs vrstanden

    Von Niclas w., vor etwa 2 Jahren
  5. 001

    Wenn ein Versuch ausgeführt wird, so muss man das Ergebnis so akzeptieren, wie es vorliegt. Gibt es Abweichungen von der "Theorie", so kann und muss darüber gesprochen werden. Schließlich ziehen sich die Forderungen "Kommunizieren" und "Argumentieren" zumindest durch die Berliner Rahmenlehrpläne.
    Dass die Mischungen mitunter nicht die erwartende Ergebnisse liefern, liegt daran, dass die Benennung einer Farbe einen mitunter großen Bereich an Farbtönen abdeckt. Und exakte Töne liefern dann auch die Ergebnisse nach der "Theorie".
    Vom Grundtenor liefert das Video sicher eine lehrreiche Aussage. Abweichungen vom Ideal sind dem konkreten Farbkasten geschuldet.
    Für das Thema wurde ein einziges Video als Vorgabe gesetzt. Abweichungen davon waren nicht möglich.
    Mir fällt auf, das die Einschätzung "irreführend" in den jüngeren Bemerkungen gehäuft auftritt. Man sollte generell vorsichtig mit einer solchen Einschätzung sein. Geht es um Definitionen, Sätze oder eine Verallgemeinerung, so kann man beim Versagen derselben durchaus so bewerten. Wenn Einzelfälle in ein Gesamtbild einzuordnen sind, wäre sinnvoll zu besprechen (evtl. später), wo die Ursachen für die Abweichungen von der Regel zu suchen sind.

    Von André Otto, vor mehr als 2 Jahren
  6. Passbild0001

    Ziemliche irreführend. Sie haben selbst rot und grün miteinander vermischt und raus kam braun. Bei den Komplementärfarben wurde allerdings gesagt, dass rot und grün weiß ergibt.
    Allgemein finde ich, dass man mit diesem Video die Schüler nur überfordert, aufgrund der Quantität und der Schnelligkeit.

    Von Z. Z., vor mehr als 2 Jahren
  7. Wp 000233

    Danke für den tollen Film, da gibt es also ganz viel zu lernen auf diesem Gebiet. Vllt. folgen da noch Filme.

    Von Juliane Viola D., vor mehr als 4 Jahren
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Subtraktive Farbmischung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Subtraktive Farbmischung kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib an, welche Farbe beim Mischen mit Malfarben jeweils entsteht.

    Tipps

    Diese Farben entstehen beim Mischen von Pigmenten wie in Wasserfarben, Ölfarben oder Malkreiden.

    Cyan ist ein Türkiston, also ein Blauton mit einem grünen Anteil.

    Lösung

    Es gibt sehr viele verschiedenen Mischkombinationen von Farben. Die hier genannten sind relativ bekannt und entsprechen unserer Erfahrungswelt. Aus der Mischung zweier Primärfarben (Gelb, Rot und Blau) entsteht jeweils eine Sekundärfarbe (Violett, Grün und Orange)

    Violett aus Rot und Blau, Orange aus Rot und Gelb, Grün aus Blau und Gelb.

    Weitere Mischungsarten können sein:

    Braun aus Rot und Grün, Cyan aus Grün und Violett, Schwarz aus Rot und Cyan.

    Arbeiten wir mit Pigmenten wie in Malfarben, welcher Art auch immer, so findet immer subtraktive Farbmischung statt.

  • Benenne die Grundfarben der subtraktiven Farbmischung.

    Tipps

    Insgesamt gibt es drei Grundfarben bei der subtraktiven Farbmischung.

    Aus welchen Grundfarben lassen sich alle anderen Farben durch Mischen der Pigmente erzeugen?

    Wichtig ist eine genaue Abgrenzung des Farbtons, nicht nur die Angabe einer ungefähren Zugehörigkeit.

    Die drei Grundfarben sind auch die Basis von Farbdrucken und entsprechen den Farben der Druckerpatronen.

    Lösung

    Die drei Grundfarben der subtraktiven Farbmischung sind Gelb (Hellgelb, Yellow), Cyan (Blaugrün, Türkis) und Magenta (ein Pinkton). Aus ihnen lassen sich alle anderen Farben durch Mischen erzeugen. Theoretisch ist also ein Malkasten mit diesen drei Farben ausreichend. Darum findet man diese drei Grundfarben beispielsweise auch in den Farbpatronen der Drucker wieder.

    Die drei Grundfarben sind noch einmal als Kreise in der Abbildung zu sehen. Die Mischung zweier Grundfarben erzeugt Rot, Blau und Grün, die Mischung aller drei Grundfarben liefert Schwarz. Dort wurden demnach alle Farbanteile des weißen Lichtes absorbiert.

  • Beschreibe, was man unter subtraktiver Farbmischung versteht.

    Tipps

    Weißes Licht besitzt alle Farbanteile.

    Was passiert mit dem Licht, wenn es auf die Oberfläche eines Körpers trifft?

    Dunkle Körper nehmen viel Licht auf, helle hingegen werfen viel Licht zurück.

    Lösung

    Trifft Licht auf eine Oberfläche, wird es zum Teil reflektiert, also von der Oberfläche zurückgeworfen. Welche Lichtanteile und wie viel Licht reflektiert werden, hängt von den Eigenschaften der Oberfläche ab. Glatte Oberflächen werfen viel Licht zurück, besonders Spiegel. Ein Teil des Lichtes wird aber auch absorbiert, also in den Körper aufgenommen. Auch dies ist für jeden Körper unterschiedlich und von den Eigenschaften des Materials abhängig.

    Subtraktive Farbmischung bedeutet, dass immer Lichtanteile entfernt werden, so wie beispielsweise ein grün angestrichener Körper nur grünes Licht reflektiert und die anderen Lichtfarben absorbiert. Sie ist typisch für das Mischen von Farben im Farbkasten und so weiter und uns daher recht vertraut.

    An den beiden Sonderfällen, schwarzer und weißer Körper, kann man sich die Begriffe gut verdeutlichen: Schwarz ist die Abwesenheit sämtlichen Lichtes: Alle Lichtanteile wurden absorbiert. Weiß ist die Anwesenheit aller Lichtanteile: Diese wurden demnach vollständig reflektiert.

  • Erkläre, weshalb wir bei den Blütenblättern der Sonnenblume eine gelbe Farbe wahrnehmen.

    Tipps

    Die reflektierten Lichtanteile müssen durch Addition Gelb ergeben. Welcher Lichtanteil wird demnach nicht benötigt?

    Wähle die richtige Zeichnung für deine Argumentation aus.

    Lösung

    Die Blütenblätter der Sonnenblume besitzen eine gelbe Körperfarbe, weil die blauen Anteile des Lichts absorbiert werden.

    Die Sonnenblume reflektiert die roten und grünen Anteile des Lichtes. Diese addieren sich zu Gelb. Wir nehmen die Körperfarbe Gelb wahr, wenn die Sonnenblume mit weißem Licht bestrahlt wird. Bei der Betrachtung der Körperfarbe muss in diesem Beispiel von der additiven Farbmischung ausgegangen werden (siehe Abbildung). Entfernt man aus dem weißen Licht die blauen Anteile, so bleibt gelbes Licht, bestehend aus den grünen und roten Anteilen, übrig.

  • Analysiere die folgende Abbildung.

    Tipps

    Welche Farbmischung ist hier dargestellt?

    Welches sind die Grundfarben dieser Mischung?

    Was erkennst du in der Abbildung bei der Überlagerung von verschiedenen Farbkreisen?

    Lösung

    Die Abbildung verdeutlicht das Prinzip und die Mischregeln der subtraktiven Farbmischung. Man kann sich vorstellen, dass drei Kreise in den Grundfarben Gelb, Magenta und Cyan ausgemalt wurden und an den überlappenden Stellen Mischfarben entstanden sind.

    Je zwei Grundfarben ergeben eine Mischfarbe: Gelb und Cyan Grün, Gelb und Magenta Rot sowie Cyan und Magenta Blau. Überlagern sich alle drei Grundfarben, so entsteht Schwarz. Schwarz entsteht aber auch wenn man eine Grundfarbe mit der gegenüberliegenden Mischfarbe zusammenführt wie im Beispiel Cyan und Rot. Oder aber, wenn man zwei der Mischfarben miteinander verrührt.

    Je mehr Farben miteinander vermischt werden, desto mehr Anteile des weißen Lichtes absorbieren sie. Daher entsteht bei vielen Mischkombinationen Schwarz.

  • Beurteile die folgenden Aussagen mit Hilfe des Farbkreises.

    Tipps

    Nutze die Abbildung als Hilfe.

    Komplementärfarben erzeugen beim additiven Mischen Weiß.

    Woran erkennst du Komplementärfarben im Farbkreis?

    Das additive Mischen zweier Farben ergibt die Zwischenfarbe im Farbkreis.

    Lösung

    Anhand des Farbkreises kann man zum einen erkennen, welche Farben Komplementärfarben sind. Komplementär bedeutet, dass diese Farben das absolute Gegenteil voneinander sind. Sie stehen sich im Farbkreis genau gegenüber. Mischt man diese Komplementärfarben additiv miteinander, also zum Beispiel gelbes und violettes Licht, blaues und oranges Licht, rotes und grünes Licht, so entsteht Weiß.

    Liegen sich zwei Farben im Farbkreis nicht genau gegenüber, so entsteht als additive Mischfarbe die Zwischenfarbe. Blau und Grün ergibt Türkis, da sich zwischen diesen beiden Farben nur ein weiteres Farbfeld befindet. Gelb entsteht durch das Mischen von Grün und Orange, da es sich genau in der Mitte zwischen diesen beiden Farben befindet. Dasselbe gilt auch für die Zwischenstufen von Farbe. So ergibt beispielsweise Blau-Violett und Rot-Orange den Farbton Rot-Violett.

    Beachte: Diese Mischungsregeln gelten für die additive Farbmischung, also die Mischung von Licht. Mit dem Farbkasten und der subtraktiven Farbmischung erhältst du ganz andere Farben.