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Thomas Edison

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Die Autor*innen
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Team Zeitreise
Thomas Edison
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Grundlagen zum Thema Thomas Edison

Inhalt

Thomas Alva Edison

Edison gilt als einer der wichtigsten Erfinder des 19. und 20. Jahrhunderts, der mithilfe seiner zahlreichen Erfindungen und Innovationen unser aller Leben nachträglich beeinflusst hat. Er meldete zu Lebzeiten rund 1 100 Patente an und stieg dadurch zu einem der erfolgreichsten und reichsten Unternehmer seiner Zeit auf.

Thomas Alva Edison – Lebenslauf

Thomas Edison wurde am 11. Februar 1847 in Milan (Ortschaft im US-Bundesstaat Ohio) geboren. Er war das jüngste von insgesamt sieben Kindern. Seine Mutter war Lehrerin und sein Vater Bauer und Grundstücksspekulant.
1855 zog Thomas Edison mit seiner Familie nach Michigan. Seine dortige Schulzeit verbrachte er vorrangig zu Hause, da seine Mutter seine schulische Ausbildung übernahm. Im Alter von zwölf Jahren begann er zu arbeiten, indem er als sogenannter Trainboy Zeitungen und Süßigkeiten in Passagierzügen verkaufte. Da er vor allem auf den Heimreisen seine Zeit sinnvoll nutzen wollte, begann er in diesem Alter bereits damit, Bücher über Technik und Physik zu studieren und seine neuen Erkenntnisse auszuprobieren. Im Jahr 1862 begann er eine Ausbildung zum Telegrafisten und übte diese Tätigkeit ab 1863 aus. Nachdem im Jahr 1868 sein erstes angemeldetes Patent nicht den gewünschten Erfolg mit sich brachte, zog er nach New York um, wo er durch den Elektroingenieur Franklin Leonard Pope eine gut bezahlte Anstellung in der Gold & Stock Telegraph Company bekam. Bereits im Folgejahr machten sich Edison und Pope selbstständig und gründeten das Unternehmen Pope, Edison & Company Electrical Engineers. Pope und Edison trennten sich jedoch im Jahr 1870 aufgrund von Meinungsverschiedenheiten bereits wieder, woraufhin sich Edison mit dem Techniker William Unger zusammenschloss und einen neuen Partner fand. Mit diesem begann er erfolgreich, Telegrafen für Privatkunden zu produzieren. Nachdem das Geschäft lief, wechselte Edison erneut seinen Partner. Diesmal schloss er sich mit dem Erfinder Joseph Thomas Murray zusammen.

So richtig berühmt wurde Thomas Alva Edison erst, nachdem er 1876 die Leitung des Menlo Park Laboratoriums und seine Erfindung des Phonographen (siehe Erfindungen) der Öffentlichkeit vorgestellt hatte. Durch seine Erfindung finanziell gestärkt entwickelte er in den folgenden Jahren viele weitere Erfindungen. An einer seiner bekanntesten Erfindung (der Glühbirne) arbeitete er gegen Ende der 1970er-Jahre. Für diese gilt er allerdings fälschlicherweise als Erfinder, da er die Glühbirne im Grunde nicht wirklich als Erster erfunden hat. Denn diese wurde bereits 1841 von Frederick de Moleyns patentiert. Thomas Edison entwickelte jedoch diverse Verbesserungen, die die Glühlampe deutlich haltbarer, effizienter und somit wettbewerbsfähiger machten.

1883 erlitt Edison einen für ihn tiefen Schlag, da er die lukrative Ausschreibung für die Elektrifizierung der Weltausstellung in Chicago an seinen Konkurrenten George Westinghouse verlor. Dieser bevorzugte im Gegensatz zu Edison anstelle von Gleichstrom die Verwendung von Wechselstrom. Ausgehend von diesem Ereignis entfachte zwischen den beiden der sogenannte Stromkrieg, in dem unter anderem durch das Töten von Tieren versucht wurde, die Öffentlichkeit von der Gefahr der jeweils anderen Art der Stromversorgung zu überzeugen. Edison verlor jedoch auch diese Auseinandersetzung, da es Westinghouse mithilfe der Arbeit von Nikola Tesla gelang, eine sehr viel effizientere Glühbirne zu entwickeln, die zudem nicht mehr flackerte.

Nach seiner Niederlage begann Thomas Edison, seine Entwicklungen in den Bereich der Ton- und Filmindustrie zu verlegen. Er erfand dort unter anderem den Kinetographen, der eine frühe Version der heutigen Filmkameras darstellte, wodurch Edison zu einem der wichtigsten Pioniere der amerikanischen Filmindustrie wurde.

Aufgrund seiner außerordentlichen Arbeiten wurde Thomas Edison zusammen mit Nikola Tesla 1915 für den Nobelpreis vorgeschlagen. Beide weigerten sich jedoch, aufgrund ihrer Streitigkeiten, den Preis gemeinsam mit dem jeweils anderen anzunehmen, weshalb sie in der weiteren Auswahl übergangen wurden. Diesen Konflikt sollte Edison jedoch nicht mit ins Grab nehmen: Er erkannte bereits vor seinem Tod am 18. Oktober 1931 in New Jersey an, dass der Wechselstrom eine bessere Möglichkeit für die Stromversorgung bot und erklärte seine Arroganz gegenüber Westinghouse und Tesla zu seinem größten Fehler.

Thomas Alva Edison – Erfindungen

Thomas Edison hat in seinem Leben mehr als 1 100 Patente angemeldet. Trotz seiner Kreativität und hervorragenden Ausbildung hat er nicht alle davon eigenhändig entwickelt. Edison gründete in seinem Leben mehrere Institutionen, die ihm bei der Forschung und Entwicklung halfen, und legte dadurch den Grundstein für die industriellen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen. Dennoch hat Edison eine Vielzahl von Erfindungen selbst entwickelt. Im Folgenden sollen aufgrund der Anzahl nur einige wenige ausgewählte Arbeiten von ihm aufgezählt werden.

Thomas Edisons erste Erfindung stellte eine Technik (Duplex-Technik) dar, die er 1868 erfand. Mit dieser war es möglich, gleichzeitig zwei Nachrichten über eine einzige Leitung zu übertragen. Sein erstes Patent erhob Edison im gleichen Jahr auf einen elektrisch betriebenen Stimmenzähler, der es ermöglichte, die Ergebnisse von politischen Abstimmungen schneller bereitzustellen. Edison beschäftigte sich in seinem Leben jedoch auch äußerst viel mit der Speicherung und Wiedergabe von Bild und Ton. So erfand er zum Beispiel 1877 den Phonographen (ein Gerät zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Schall) sowie ein Mikrofon. 1891 folgte der Kinetograph zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Bildern, als Vorläufer der heutigen Filmkameras.

Doch nicht nur schöne Erfindungen sind auf Edison zurückzuführen: Im Zuge des Stromkriegs förderte Edison 1988 die Entwicklung eines elektrischen Stuhls, der in den USA bis in das Jahr 2013 zur Hinrichtung von zum Tode verurteilten Menschen benutzt wurde.

Thomas Alva Edison – Steckbrief

Steckbrief:
Thomas Alva Edison
Geboren: 11. Februar 1847 in Milan, Ohio
Gestorben: 18. Oktober 1931 in West Orange, New Jersey
Eltern: Samuel Ogden Edison,
Nancy Matthews Elliott
Ehefrauen: Mary Stilwell (verheiratet 1871–1884),
Mina Miller (verheiratet 1886–1931)
Kinder : insgesamt sechs (jeweils drei mit jeder Ehefrau)
Wichtigste Erfindungen: 1868: Duplex-Technik
1868: elektrischer Stimmenzähler
1877: Phonograph
1877: Kohlekörnermikrofon
1879: Kohlefaden-Glühlampe
1881: Elektrizitätszähler
1888: elektrischer Stuhl
1891: Kinetograph

Thomas Alva Edison – Zusammenfassung

In diesem Video hast du die Biografie von Thomas Edison näher kennengelernt. Weiterhin weißt du nun auch, was Thomas Edison alles erfunden hat (siehe dir dazu die Liste der Erfindungen an), und du kannst die Frage beantworten, ob Thomas Edison wirklich der Erfinder der Glühbirne war.

Transkript Thomas Edison

Genie ist ein Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration. Dies sagte Thomas Edison einmal dem Harpers Magazine. Mit über Tausend Patenten verkörpert der Erfinder und Unternehmer den amerikanischen Traum und inspirierte Generationen von Wissenschaftlern. Edison wurde 1847 in Ohio geboren und wuchs in Michigan auf. Er war ein rastloses, überintelligentes Kind, das immerzu wissen wollte, warum? Nachdem er einmal ein Kind vor einer Lokomotive gerettet hatte, trat der 15 jährige Edison bei dessen dankbarem Vater eine Ausbildung zum Telegrafisten an. Zeit seines Lebens hielt Edisons Interesse an elektrischer Kommunikation an. In den frühen 1870er Jahren war Edison der führende Erfinder Amerikas im Bereich der Telegrafie. Beim Experimentieren mit einem Transmitter stieß Edison auf die Erfindung, die seinen Namen in die Geschichtsbücher eingehen lassen sollte. Den Zinnfolienfonografen. Im Jahr 1879 erfand Edison einen Kohlefaden für die Glühbirne. Über 100 Jahre später wurde eine Kiste mit Edisons original Glühbirnen gefunden. Dabei handelt es sich um Beweisstücke, die Edison für einen Prozess gegen Konkurrenten gebraucht hatte. Seitdem hat sich das Prinzip kaum geändert. “For Edisons lightbulbs he was using a bamboocoil, covered in graphite, created the filament, the glow, the lightbulb. His competition where using platinum and other metals. But what it does, what it shows is that it is strongly advanced. I mean the lightbulb in its concept remained the same for over hundred years.” Edison hatte die Begabung, den kommerziellen Nutzen seiner Erfindungen vorauszusehen. Als er den Fonografen zum Verkauf anbot, nannte er an Nutzungsmöglichkeiten unter anderem Briefe schreiben und Diktieren, die Stimmen der Familie festhalten, Hörbücher für Blinde, Uhren, die die Uhrzeit ansagten und telefonische Aufnahmen. Um seine Glühbirnentechnik nutzbar zu machen, ließ Edison ein elektrisches Verteilungssystem patentieren. Mithilfe einzigartiger, prototypischer Stromnetze lieferte er 1882 Licht und Strom an Städte in Massachusetts und New York. Edison hatte sein erstes Speziallaboratorium im Jahr 1875 errichtet und nutzte nun seine wachsende Bekanntheit, um 1887 ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungszentrum aufzubauen. Diese Anlage nutzte er, um seine früheren Erfindungen zu verbessern und um neue zu entwickeln. Allerdings stand er ständig im Konflikt mit seinen Finanzleuten. Daher vereinigte er 1892 seine verschiedenen Firmen zu einem großen Konzern, „General Electric“. Mit den Aktiengewinnen konnte er sich vollständig selbst tragen. Er investierte Millionen von Dollar in eine Eisenerzmaschine in New Jersey. Diese Unternehmung stellte sich als finanzieller Fehlschlag heraus, aber Edison war vermögend genug, um den Verlust zu verkraften. Edison konnte seine Verluste in der Erzverarbeitung auch deshalb so gut verschmerzen, weil er im Bereich der Ton- und Filmaufnahme wachsende Erfolge verbuchte. 1888 meldete er ein Patent für den Kinotoskop an, ein Gerät, das Bewegung wiedergeben konnte, genauso, wie der Fonograf Ton wiedergab. Als Eastman Kodak 1893 anfing Filme für bewegte Bilder herzustellen, konnte Edisons Traum realisiert werden. Er tat sich mit den Erfindern eines Filmprojektors zusammen und schuf Filme, die bald im ganzen Land zu sehen waren. Einer dieser Filme war die erste Fassung von Frankenstein, aus dem Jahre 1910. Für den Film warben sie nicht, indem sie auf die Sensationslust der Menschen setzten, sondern indem sie ihn als Auseinandersetzung mit mystischen und psychologischen Problemen ausgaben. Selbst in seinen 80ern blieb Edison aktiv und engagiert im Konzern und in der Wissenschaft. Er war eine der berühmtesten Persönlichkeiten seiner Zeit.

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    Von Philipp Rabe, vor 6 Monaten
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