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Thomas Edison 04:21 min

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Transkript Thomas Edison

Genie ist ein Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration. Dies sagte Thomas Edison einmal dem Harpers Magazine. Mit über Tausend Patenten verkörpert der Erfinder und Unternehmer den amerikanischen Traum und inspirierte Generationen von Wissenschaftlern. Edison wurde 1847 in Ohio geboren und wuchs in Michigan auf. Er war ein rastloses, überintelligentes Kind, das immerzu wissen wollte, warum? Nachdem er einmal ein Kind vor einer Lokomotive gerettet hatte, trat der 15 jährige Edison bei dessen dankbarem Vater eine Ausbildung zum Telegrafisten an. Zeit seines Lebens hielt Edisons Interesse an elektrischer Kommunikation an. In den frühen 1870er Jahren war Edison der führende Erfinder Amerikas im Bereich der Telegrafie. Beim Experimentieren mit einem Transmitter stieß Edison auf die Erfindung, die seinen Namen in die Geschichtsbücher eingehen lassen sollte. Den Zinnfolienfonografen. Im Jahr 1879 erfand Edison einen Kohlefaden für die Glühbirne. Über 100 Jahre später wurde eine Kiste mit Edisons original Glühbirnen gefunden. Dabei handelt es sich um Beweisstücke, die Edison für einen Prozess gegen Konkurrenten gebraucht hatte. Seitdem hat sich das Prinzip kaum geändert. “For Edisons lightbulbs he was using a bamboocoil, covered in graphite, created the filament, the glow, the lightbulb. His competition where using platinum and other metals. But what it does, what it shows is that it is strongly advanced. I mean the lightbulb in its concept remained the same for over hundred years.” Edison hatte die Begabung, den kommerziellen Nutzen seiner Erfindungen vorauszusehen. Als er den Fonografen zum Verkauf anbot, nannte er an Nutzungsmöglichkeiten unter anderem Briefe schreiben und Diktieren, die Stimmen der Familie festhalten, Hörbücher für Blinde, Uhren, die die Uhrzeit ansagten und telefonische Aufnahmen. Um seine Glühbirnentechnik nutzbar zu machen, ließ Edison ein elektrisches Verteilungssystem patentieren. Mithilfe einzigartiger, prototypischer Stromnetze lieferte er 1882 Licht und Strom an Städte in Massachusetts und New York. Edison hatte sein erstes Speziallaboratorium im Jahr 1875 errichtet und nutzte nun seine wachsende Bekanntheit, um 1887 ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungszentrum aufzubauen. Diese Anlage nutzte er, um seine früheren Erfindungen zu verbessern und um neue zu entwickeln. Allerdings stand er ständig im Konflikt mit seinen Finanzleuten. Daher vereinigte er 1892 seine verschiedenen Firmen zu einem großen Konzern, „General Electric“. Mit den Aktiengewinnen konnte er sich vollständig selbst tragen. Er investierte Millionen von Dollar in eine Eisenerzmaschine in New Jersey. Diese Unternehmung stellte sich als finanzieller Fehlschlag heraus, aber Edison war vermögend genug, um den Verlust zu verkraften. Edison konnte seine Verluste in der Erzverarbeitung auch deshalb so gut verschmerzen, weil er im Bereich der Ton- und Filmaufnahme wachsende Erfolge verbuchte. 1888 meldete er ein Patent für den Kinotoskop an, ein Gerät, das Bewegung wiedergeben konnte, genauso, wie der Fonograf Ton wiedergab. Als Eastman Kodak 1893 anfing Filme für bewegte Bilder herzustellen, konnte Edisons Traum realisiert werden. Er tat sich mit den Erfindern eines Filmprojektors zusammen und schuf Filme, die bald im ganzen Land zu sehen waren. Einer dieser Filme war die erste Fassung von Frankenstein, aus dem Jahre 1910. Für den Film warben sie nicht, indem sie auf die Sensationslust der Menschen setzten, sondern indem sie ihn als Auseinandersetzung mit mystischen und psychologischen Problemen ausgaben. Selbst in seinen 80ern blieb Edison aktiv und engagiert im Konzern und in der Wissenschaft. Er war eine der berühmtesten Persönlichkeiten seiner Zeit.

2 Kommentare
  1. Default

    Zweiter

    Von Ralf Ralf, vor 2 Monaten
  2. 33a

    Erster.

    Von Fog R., vor etwa einem Jahr