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Mondfinsternis

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Team Digital
Mondfinsternis
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Mondfinsternis

Inhalt

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du in der Lage sein, zu erklären, was bei einer Mondfinsternis passiert.

partielle Mondfinsternis

Zunächst lernst du, wie verschiedene Arten der Mondfinsternis zustande kommen. Anschließend wird geklärt, was es mit dem Blutmond auf sich hat. Abschließend lernst du, warum nicht bei jedem Vollmond eine Mondfinsternis auftritt.

totale Mondfinsternis

Lerne etwas über die Vorstellung, die die Inka vom Blutmond hatten.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie Mondphasen, Mondbahn, Vollmond, Blutmond, Kernschatten, Halbschatten, Halbschatten-Mondfinsternis, partielle Mondfinsternis, totale Mondfinsternis, Totalität.

Bevor du dieses Video schaust, solltest du bereits wissen, wie die Mondphasen zustande kommen.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, mehr über verschiedene Konstellationen des Mondes und der Planeten im Sonnensystem zu lernen.

Mondfinsternis

Hast du schon einmal so eine Schlagzeile in der Zeitung gelesen?

Nächste Woche ist Blutmond!

Klingt gruselig, oder? Gruselig ist es aber gar nicht, denn Blutmond ist nur ein anderer Name für eine Mondfinsternis. Aber was ist eine Mondfinsternis, wie kommt sie zustande und warum nennt man sie auch Blutmond?

Warum leuchtet der Mond?

Um zu verstehen, warum und wie sich der Mond verdunkelt, müssen wir zuerst verstehen, warum er überhaupt leuchtet. Der Mond ist nämlich eine große Gesteinskugel. Er leuchtet nur, weil eine Hälfte von der Sonne angestrahlt wird und das Licht reflektiert. So entstehen auch die Mondphasen – so bezeichnet man das Phänomen, dass der Mond manchmal ganz, manchmal halb oder nur zu einem Viertel zu sehen ist. Je nachdem wie Mond, Sonne und Erde zueinander stehen, sieht man nur einen Teil der beleuchteten Seite.

Mondfinsternis Physik: Warum leuchtet der Mond?

Wie entsteht eine Mondfinsternis?

Mit Sonne und Erde verhält es sich genauso wie zum Beispiel mit einer Glühlampe und einem Apfel, den du in die Nähe einer Wand hältst: Die Erde wirft einen Schatten. Und wenn der Mond genau in diesen Schatten läuft, dann verdunkelt er sich – er wird ja nicht mehr angestrahlt. Allerdings wird er nicht komplett dunkel, sondern leuchtet in einem dunklen Rot. Das liegt an der Erdatmosphäre und daran, dass das Sonnenlicht aus verschiedenen Farben besteht. Diese Farben ergeben zusammen zwar das weiße Sonnenlicht, aber manchmal kann man auch die einzelnen Farben sehen. Zum Beispiel bei einem Regenbogen, bei dem die unterschiedlichen Farben unterschiedlich stark gebrochen werden. Bei der Mondfinsternis passiert etwas Ähnliches: Der rote Anteil des Sonnenlichts wird von der Erdatmosphäre so gebrochen, dass er den Mond auch im Erdschatten noch trifft. Deswegen leuchtet der Mond dunkelrot – und deswegen sagt man auch Blutmond.

Mondfinsternis Erklärung: Wie kommt es zum Blutmond?

Wenn der Mond vollständig in den Schatten der Erde wandert, spricht man von einer totalen Mondfinsternis. Eine totale Mondfinsternis kann länger als $100~\text{min}$ dauern. Manchmal streift der Mond den Schatten der Erde nur. Dann verdunkelt sich nur ein Teil des Mondes und man spricht von einer partiellen Mondfinsternis.

Jetzt fragst du dich bestimmt: Warum gibt es nicht jeden Monat eine Mondfinsternis?

Das liegt daran, dass die Umlaufbahn des Mondes gegen die Erdumlaufbahn geneigt ist. Deswegen liegen Sonne, Erde und Mond nur selten in genau einer Ebene und zwar immer dann, wenn sich der Mond an den Knotenpunkten befindet. Das sind die Punkte, in denen sich die Umlaufbahnen des Mondes und der Erde schneiden.

Mondfinsternis Physik: Neigung der Mondbahn

Deswegen gibt es in $100$ Jahren nur ungefähr $80$ totale Mondfinsternisse. Die nächste totale Mondfinsternis, die länger als $100~\text{min}$ dauern wird, tritt im Sommer des Jahres 2029 auf. Partielle Finsternisse sind etwas häufiger.

Zusammenfassung zum Video Mondfinsternis

In diesem Video wird erklärt, was eine Mondfinsternis ist und wie sie zustande kommt. Außerdem gehen wir der Frage nach, warum man sie auch Blutmond nennt. Mit diesen Erklärungen wird es sicher kein Problem mehr sein, ein Referat zu diesem Thema vorzubereiten.

Transkript Mondfinsternis

Um den Blutmond ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Früher glaubten die Inka, der blutrote Mond würde von einem Jaguar verschlungen, der sich danach auf die Erde stürzen wollte. Um den Jaguar abzuwehren, schüttelten sie ihre Speere in Richtung Mond. Heute wissen wir, dass vom Blutmond keine Gefahr ausgeht. Aber was ist ein Blutmond überhaupt? Warum färbt der Mond sich rot? Um das zu verstehen, müssen wir uns anschauen, was eine „Mondfinsternis“ ist. Dazu wiederholen wir kurz die „Mondbahn“ Der Mond dreht sich in Neunundzwanzig Komma Fünf-Drei Tagen einmal um die Erde. Je nach Position sehen wir die von der Sonne beleuchtete Seite teilweise, oder ganz. Eine Mondfinsternis kann nur bei Vollmond auftreten. Aber „Wie entsteht eigentlich eine Mondfinsternis?“ Das schauen wir uns jetzt genauer an. So wie wir das von beleuchteten Körpern kennen, wirft auch die Erde einen Schatten. Mithilfe der „Randstrahlen“ können wir zunächst den „Kernschatten“, und dann den „Halbschatten“ konstruieren. Wenn der Mond durch den Schatten der Erde wandert, entsteht eine Mondfinsternis. Je nach Bahn des Mondes kann es zu einer Halbschatten-Mondfinsternis, einer partiellen Mondfinsternis oder zu einer totalen Mondfinsternis kommen. Wir schauen uns an, was die verschiedenen Typen unterscheidet. Beginnen wir mit der „Halbschatten-Mondfinsternis“. Hier verrät der Name eigentlich schon alles! Bei einer Halbschatten-Mondfinsternis wandert der Mond ganz oder teilweise durch den Halbschatten der Erde, Ohne dabei den Kernschatten zu berühren. Weil der Halbschatten nur wenig größer ist als der Durchmesser des Mondes, sind totale Halbschatten-Mondfinsternisse selten. Und wenn der Mond nur teilweise in den Halbschatten wandert, verdunkelt er sich dabei so wenig, dass die Finsternis mit bloßem Auge kaum sichtbar ist. Bei einer „partiellen Mondfinsternis“ wandert der Mond teilweise in den Kernschatten der Erde. Dabei wird ein Teil der Mondscheibe deutlich verdunkelt. Der Schattenrand ist dann als gekrümmte Linie erkennbar. Schon in der Antike schloss man aus der Krümmung, dass die Erde eine Kugel sein muss. Eine „Totale Mondfinsternis“ tritt nur dann auf, wenn der Mond ganz in den Kernschatten der Erde eintaucht. Während er langsam in den Schatten wandert, wird er wie bei einer partiellen Finsternis nach und nach abgeschattet. Sobald er vollständig in den Kernschatten gewandert ist, erscheint der Mond plötzlich in rotem Licht. Deswegen spricht man auch vom Blutmond. Aber woher kommt dieses Rot? Das hängt mit der Erdatmosphäre zusammen. In der Atmosphäre werden die Sonnenstrahlen abgelenkt, ähnlich wie an einem gekrümmten Glas, und gelangen so teilweise auch in den Kernschatten der Erde. Dabei werden blaue Anteile des Lichts stark in den Himmel abgelenkt, während rote Anteile nur schwach abgelenkt werden, und so auf den Mond im Kernschatten treffen. Diese Totalität genannte Phase kann etwas länger als eineinhalb Stunden dauern, da der Kernschatten größer als der Mond ist – meist ist sie aber kürzer. Und wie häufig tritt eine Mondfinsternis auf? Pro Jahr treten zwischen zwei und fünf Mondfinsternisse auf, wobei totale Finsternisse seltener sind. Aber wieso so wenige, obwohl etwa zwölfmal pro Jahr Vollmond herrscht? Das liegt daran, dass die Mondbahn leicht gegen die „Umlaufbahn der Erde um die Sonne“ geneigt ist und schwankt. Der Vollmond liegt deshalb nicht bei jeder Umkreisung genau in einer Ebene mit Erde und Sonne, sondern eben nur zwei- bis fünfmal pro Jahr. Fassen wir das Wichtigste noch einmal zusammen: Eine Halbschatten-Mondfinsternis tritt auf, wenn der Mond in den Halbschatten der Erde wandert. Eine partielle Mondfinsternis tritt auf, wenn der Mond den Kernschatten der Erde streift. Und eine totale Mondfinsternis tritt auf, wenn der Mond ganz in den Kernschatten der Erde eintaucht. Während einer totalen Finsternis erscheint der Mond rot, weil in der Atmosphäre blaues Licht in den Himmel und rotes Licht in den Kernschatten der Erde abgelenkt wird. Eine Mondfinsternis tritt zwei bis fünfmal im Jahr auf. So, mit diesem Wissen können wir den nächsten Blutmond ganz entspannt beobachten. Oh nein, was ist das? Achso, nur die Katze der Nachbarn

5 Kommentare

5 Kommentare
  1. Danke 🙏

    Von Ida, vor 2 Monaten
  2. Das Video hat mir wirklich sehr geholfen aber ein Ausrüstung Übung werde echt toll damit man das gelernte auch testen kann. Aber sonst tolles Video👍😍💖

    Von Celina:), vor 4 Monaten
  3. also 5 sterne

    Von Can, vor 5 Monaten
  4. danke

    Von Can, vor 5 Monaten
  5. bestes Video, dadurch habe ich viel neues gelernt 😃😃😃😃😃😃

    Von Can, vor 5 Monaten
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