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Reibungszahl – Was ist das?

Hier erfährst du, was die Reibungszahl ist und wie man mit ihr rechnet.

Welche Reibungszahlen gibt es?

Die Reibungszahl besitzt keine Einheit und bestimmt, wie stark die Reibungskraft $F_R$ ist. Sie entsteht, wenn sich Körper gegeneinander bewegen, und sie wirkt dabei immer der Bewegungsrichtung entgegen.

Es wird zwischen verschiedenen Reibungen unterschieden. Soll ein Körper z.B. auf dem Boden in Bewegung gebracht werden, muss zunächst die Haftreibungskraft überwunden werden. Bei der anschließenden Bewegung wirkt dann die kleinere Gleitreibungs- oder Rollreibungskraft.

Neben der Bewegungsart ist die Reibungszahl je nach Materialoberflächen, Schmierung und Temperatur anders. Daher gibt es ganze Tabellen von Reibungszahlen, welche meist durch Versuche bestimmt werden.

Für die Berechnung einer bestimmten Reibungskraft wird neben der Reibungszahl $\mu$ noch die Normalkraft $F_N$ benötigt. Es ist der Anteil der Gewichtskraft, welcher senkrecht zum Untergrund steht:

$ F_R = \mu\cdot F_N $.

Für die Reibungsarbeit muss diese Kraft mit dem zurückgelegten Weg $s$ multipliziert werden:

$ W_R = \mu\cdot F_N\cdot s $.

Die Reibungskraft ist umso kleiner, je glatter die Oberflächen und je besser sie geschmiert sind. Beim menschlichen Knie reiben die mit Gelenkflüssigkeit geschmierten Knorpel nur mit einer Reibungszahl von $0,005$ aneinander.

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