30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Die Vandalen

Die Vandalen waren ein germanischer Volksstamm, deren Herrschaft um 533/534 endete.

Wer waren die Vandalen?

Die Vandalen waren ein germanischer Volksstamm, der zunächst in der nordöstlichen Germania magna siedelte. Im Zuge der Völkerwanderung, die etwa 375/376 begann und damit in die Zeit der späten Römischen Antike fällt, breiteten sich die Vandalen nach und nach aus. Die Völkerwanderung wurde dadurch ausgelöst, dass die Hunnen aus den zentralasiatischen Steppen nach Westen vordrangen. Die germanischen Völker begaben sich daraufhin auf die Flucht. Auch die Vandalen verließen die Gebiete östlich der Oder und zogen nach Mittel- und Westeuropa. So gelangten sie nach Gallien, Spanien und schließlich nach Nordafrika. Unter ihrem Führer Geiserich eroberten sie 439 das unter römischer Herrschaft stehende, reiche Karthago. In Nordafrika entstand das Vandalenreich, Karthago wurde die Hauptstadt. Im Jahr 455 plünderten und eroberten die Vandalen von Nordafrika aus Rom. Aus diesen Geschehnissen leitet sich der Begriff Vandalismus ab. Damit ist gemeinhin eine blinde Zerstörungswut gemeint. Historisch betrachtet ist das aber nicht richtig, da die Vandalen wohl gründlich und brutal agierten, jedoch nicht blind zerstörten. In den folgenden Jahren nahmen die Vandalen auch Sardinien und Korsika ein. Der Niedergang des Vandalenreichs begann im Jahre 477 mit dem Tod Geiserichs und wurde 533/534 durch den byzantinischen Feldherrn Belisar besiegelt.

Alle Videos zum Thema

Videos zum Thema

Die Vandalen (1 Video)