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Napoleons Russlandfeldzug 04:31 min

Napoleons Russlandfeldzug Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Napoleons Russlandfeldzug kannst du es wiederholen und üben.

  • Fasse Napoleons Russlandfeldzug zusammen.

    Tipps

    Am 7. September 1812 kam es zu einer der blutigsten Schlachten des 19. Jahrhunderts. Weißt du, wo diese stattfand?
    Erst danach stand Napoleon der Weg nach Moskau offen.

    Zwei Wörter sind zu viel.

    Lösung

    Der Russlandfeldzug sollte zu Napoleons Sturz führen. Die verheerende Niederlage der „Große Armee“ sorgte für Widerstand gegen die französische Besatzung. Insbesondere in Preußen wurde der Ruf nach einem Befreiungskrieg laut. Bereits ein Jahr nach dem Russlandfeldzug kam es 1813 bei Leipzig zur Völkerschlacht: Russische, preußische, österreichische und britische Heere hatten sich gegen Napoleon verbündet und besiegten ihn schließlich. Napoleon wurde auf die Insel Elba verbannt, kehrte jedoch ein Jahr später nach Paris zurück und übernahm erneut den Oberbefehl über das Heer. Erst bei Waterloo in Belgien wurde er von dem britisch-preußischen Heer vernichtend geschlagen und auf die Atlantikinsel St. Helena verbannt.

  • Beschreibe, was ein Augenzeuge im März 1813 über die Rückkehr westfälischer Soldaten aus dem Russlandfeldzug berichtete.

    Tipps

    Nur zwei Aussagen sind richtig.

    Ein Greuel (auch: Gräuel) bezeichnet etwas, das Grauen erregt – also Angst macht.

    Lösung

    In der vorliegenden Quelle schildert ein unbekannter Augenzeuge die Rückkehr der westfälischen Soldaten aus dem Russlandfeldzug. Anschaulich wird die schlechte Verfassung der Soldaten beschrieben, die nicht nur an Krankheiten leiden, sondern auch offensichtlich schwer traumatisiert sind. Angesichts des Leids der Soldaten fragt der Augenzeuge seinen Vater, an den die Quelle gerichtet ist, wie es möglich sein kann, dass ein einziger (gemeint ist Napoleon) so viel Leid über Menschen bringen kann. Auch der Augenzeuge ist persönlich vom Russlandfeldzug betroffen, da er sich bei den Soldaten nach dem „Schicksal unseres Fritz“ erkundigt.

    Quelle: Sauer, Michael (Hrsg.): Geschichte und Geschehen 2. Stuttgart: Ernst Klett Verlag 2009, S. 192.

  • Untersuche die Gründe für den Russlandfeldzug.

    Tipps

    Der Begriff der Autorität bezieht sich auf das Ansehen einer Person und ist insbesondere für Herrscher unabdingbar, damit sie vom Volk geachtet werden. Was unternahm der russische Zar, um Napoleons Autorität zu untergraben und wie reagierte Napoleon darauf?

    Lies den Text über der Aufgabe sorgfältig. Er hilft dir bei der Lösung.

    Lösung

    Ausgangspunkt für den Russlandfeldzug, war die von Napoleon verhängte Kontinentalsperre gegen England, die der russische Zar nicht einhielt. Napoleon sah sich durch diese Befehlsverweigerung dazu gezwungen, seine Macht zu demonstrieren. Andernfalls hätte er riskiert, dass sich gegebenenfalls auch andere Länder zukünftig nicht an seine Befehle halten würden.

  • Ermittle Napoleons Schwierigkeiten Russland einzunehmen.

    Tipps

    Die Große Armee von Napoleon setzte sich nicht nur aus französischen Soldaten zusammen, sondern auch aus Soldaten, die in den von Frankreich besetzten Gebieten lebten. Sie wurden sozusagen dazu verpflichtet, für Napoleon in den Kampf zu ziehen. Welche Probleme ergeben sich dadurch für Napoleon?

    Ein anderer Ausdruck für Hybris ist Überheblichkeit oder Hochmut. Wer fühlte sich wem überlegen?

    Lösung

    Napoleon hat Russland als Streitmacht unterschätzt und ging davon aus, dass das Land leicht zu erobern sei. Zwar war seine Truppenstärke der Russlands überlegen, doch rekrutierten sich seine Soldaten nicht nur aus französischen Soldaten, sodass ihm nicht alle treu ergeben waren. Letztendlich unterschätzte Napoleon auch den harten russischen Winter bzw. ging davon aus, Russland in kurzer Zeit einzunehmen. All diese Faktoren führten zu einer herben Niederlage Napoleons, an der seine Herrschaft letztendlich zugrunde gehen sollte.

  • Zeige auf, warum Napoleon zwar eine Schlacht gewann, den Krieg aber verlor.

    Tipps

    Beginne mit der Schlacht bei Borodino.

    Was tat Napoleons Große Armee, um sich zu retten, nachdem der russische Zar Moskau in Brand setzen ließ?

    Lösung

    Ohne Lebensmittel und ohne Futtervorräte für die Tiere musste Napoleons Große Armee den Rückweg antreten. Doch es kam noch schlimmer: Schon bald begann der gefürchtete russische Winter, der täglich Hunderte von Soldaten das Leben kostete – sie erfroren. Als die Armee schließlich in Smolensk ankam, waren nur noch 50.000 Soldaten am Leben. Obwohl Napoleon über lange Strecken vor seinen Soldaten marschierte, konnte er die Niederlage nicht abwenden. Am Fluss Beresina wurde dies besiegelt als die Große Armee erneut von Russen angegriffen wurde. Nur 25.000 Mann konnten sich noch über den Fluss retten. Davon schafften es wiederum nur 18.000 Soldaten den russischen Boden zu verlassen.

  • Charakterisiere die historische Figur des Napoleon.

    Tipps

    Der Historiker betont, dass Napoleon stets überall präsent war. Wer regierte Frankreich, während Bonaparte sich auf einem Feldzug befand?

    Für Napoleons Truppen war es motivierend, dass er unter ihnen war und sie nicht von irgendeinem Schreibtisch aus befehligte.

    Lösung

    Immer noch ranken sich viele Mythen um Napoleon Bonaparte. Das mag nicht nur daran liegen, dass er ein genialer Feldherr war und er mit seiner berüchtigten Großen Armee viele Schlachten für sich entscheiden konnte. Auch war er im Stande, Situationen und deren Folgen richtig abzuschätzen. Dementsprechend handelte und regierte er.

    Quelle: Baumgärtner, Ulrich; Fieberg, Klaus: Horizonte 7/8. Geschichte Gymnasium Hamburg. Braunschweig: Westermann Verlag, 2011, S. 240.