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Team Wissenswelt
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Grundlagen zum Thema Hitlers Weg zur Macht

Der Aufstieg Adolf Hitlers zum Kandidaten für die Reichskanzler-Wahl ging relativ schnell von statten. Nachdem er wegen Hochverrat wegen des Münchener Putsches ins Gefängnis geworfen wurde, wurde er aufgrund von Druck seitens seiner Anhänger am Weihnachtsabend darauf wieder freigelassen. Das Buch, das er während seines Aufenthalts geschrieben hat, wird die Grundlage seiner Partei-Ideologie. Welche Inhalte bietet das Buch? Welche Aktionen bringen Hitler am Ende auf die Position des Kanditaten für den Reichskanzler-Platz? Welche Art Rhetorik pflegt er in seinen Reden? Das alles und mehr findest du in diesem Video.

Transkript Hitlers Weg zur Macht

Adolf Hitler: „Ich bin der Überzeugung, dass endlich unser Volk wieder zur Besinnung kommen wird. Und dass, wenn es auch heute uns ungerecht beurteilt und wenn Millionen uns verfluchen mögen, einmal die Stunde kommt, da sie doch hinter uns marschieren werden.” Die Massen folgen dem starken Mann und Hitler spielt die Rolle, die seine Anhänger von ihm erwarten. Am Weihnachtsabend wird Hitler auf Bewährung freigelassen. Hitler sagt, die Wiener Juden hätten ihn daran gehindert, Architekt zu werden, zu ihrem eigenen Schaden, denn nun sei er Politiker geworden. Dann habe man ihn ins Gefängnis geworfen und das hätten sie nun davon. Sein Buch Mein Kampf. Das Buch enthält den Entwurf eines zukünftigen deutschen Staates und Hitlers Ideen, Deutschland zum Herrscher der Welt zu machen. Es beinhaltet eine groteske Konzeption von der Welt und vom Leben, ein ideologisches Durcheinander, geschrieben in einem neurotischen geistig unreifen Stil. Adolf Hitler:„[...] dank ihrer jämmerlichen Feigheit vermochte im Jahre 1918 das zur Herrschaft gekommene jüdische Gesindel der Nation die Waffen zu stehlen. Die Wehrlosigkeit ist die Folge ihrer Feigheit. Damit aber lautet die Frage einer Wiedergewinnung deutscher Macht nicht etwa: Wie fabrizieren wir Waffen, sondern: Wie erzeugen wir den Geist, der ein Volk befähigt, Waffen zu tragen?” Ferruccio Valerio, Historiker:„In der aufgeheizten Atmosphäre der Zusammenkünfte testet Hitler seine Wirkung auf die Massen.” Am 27. Februar 1927 versammelt er die ihm verbliebenen 4000 Anhänger und überzeugt sie mit einer leidenschaftlichen Rede davon, den politischen Kampf erneut aufzunehmen. Zwei Stunden genügen ihm, die nationalsozialistische Bewegung wieder völlig in der Hand zu haben. Jetzt bereitet er sich darauf vor, die NSDAP auf nationalem Niveau wiederzubeleben. Die Benutzung von Kraftausdrücken in seinen Reden, sowie die ständige Wiederholung von Begriffen wie niederschmetternd, Gewalt, Hass und kaltblütig ist genau überlegt. Gestik und Emotionalität seiner Rhetorik, die ihn selbst bis zu einem Punkt des hysterischen Paroxysmus treiben, führen zur Massenhysterie. 1929 bricht die Wirtschaftskrise aus. Ausgehend vom Börsencrash in New York breitet sie sich mit katastrophalen Folgen über die ganze Welt aus. Deutschland ist besonders hart betroffen. Die goldenen Zwanziger waren hauptsächlich über kurzfristige amerikanische Kredite in Milliardenhöhe finanziert worden. Jetzt werden sie zurückgefordert. Reichskanzler Heinrich Brüning versucht durch Stärkung seiner Währung einhergehend mit rapidem Sozialabbau aus der Krise zu kommen. Dies trägt zu einer Radikalisierung der Politik bei, die den Aufstieg des Nationalsozialismus begünstigt. „Nie in meinem ganzen Leben war ich so glücklich und zufrieden wie in diesen Tagen”, erzählte Hitler einen Freund gegen Ende 1929. Adolf Hitler:„Diese raue Wirklichkeit zwang Millionen von Deutschen, die Augen zu öffnen vor dem beispiellosen Betrug, Verrat und Lügen der Marxisten, diesen wirklichen Betrügern der Menschen.” Die Zahl der Arbeitslosen hat sich Ende der Dreißiger Jahre mehr als verdoppelt. Auf dem Land verlassen die Bauern ihre Höfe. Die Handwerker in den Städten verkaufen ihre Betriebe unter Preis. An diese Arbeiter, Bauern, Händler und Unternehmer richtet sich die Propaganda der völkischen Partei. Ideologische Basis der Nazipropaganda ist Hitlers „Mein Kampf“. Ihre Versprechen auf Arbeit und Steuererlass, auf das Respektieren der Religion und des privaten Eigentums aber beziehen sich auf die aktuelle Situation. Während der letzten Monate des Jahres 1931 verschärft sich die politische Spannung sogar noch mehr. Hitler, der sich der Unterstützung der rheinischen Großindustrie sicher sein kann, stellt sich zur Wahl für das höchste Amt im Reich. In seinen Reden greift er die Großstädte an. Das Echo seiner Worte hallt über die Plätze. Er überschüttet sie mit seiner ganzen Bitterkeit. Aber womit arbeitet die NS Propaganda? Mit einer Rhetorik der Gewalt, um die Gegner in Angst zu versetzen und einem demokratischen Anstrich der Argumentation, um die von der Demokratie Enttäuschten einzusammeln. Der Marxismus täuscht die Arbeitslosen mit Versprechen auf eine bessere Zukunft. Er beeinflusst die Hilflosen mit dem Versprechen auf Ordnung. Er schmeichelt den Soldaten, die Seele der Nation. Er begeistert alle Deutschen mit der Vision eines Großdeutschlands. Anti Nazipropaganda betont die grotesken Aspekte der Person Hitler, des Demagogen, des neuen Tyrannen. Er wird immer noch als harmloses gesellschaftliches Phänomen betrachtet und als ungefährlicher Politikidiot karikiert. Ferruccio Valerio, Historiker:„Reichspräsident Hindenburg wird bei der Wahl 1932 im Amt bestätigt. Mehr als die Hälfte der Deutschen stimmen für Demokratie. Und die Republik verurteilt kategorisch alle Extremisten von rechts und von links. Die NSDAP holt zwei Millionen Stimmen, nicht genug, um Hitlers Niederlage zu mildern, die unerwartet seinen Erfolgsstrang unterbricht. Noch scheint der alte Reichspräsident die Situation im Griff zu haben. Aber schon einen Tag nach seinem Sieg beginnt eine politische Krise, die zum endgültigen Kollaps der Demokratie führt. Am 29. Mai 1932 ist Kanzler Brüning gezwungen zurückzutreten. Reichswehrminister General Kurt von Schleicher übt Druck auf Hindenburg aus, einen Kanzler zu ernennen, der den Nazis genehm sei. Die geeignete Person scheint Franz von Papen zu sein. Auch er glaubt, die nationalsozialistische Bewegung nutzen zu können, ohne von ihr beherrscht zu werden. Ferruccio Valerio, Historiker: „Die Nazis gewinnen 230 Sitze bei den Parlamentswahlen im Juli und werden die stärkste Partei in Deutschland.”

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