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Die Machtübernahme

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Team Wissenswelt
Die Machtübernahme
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Beschreibung Die Machtübernahme

Hitlers Weg zum Kanzlerposten war steinig und Hindernisreich - Reichspräsident Paul von Hindenburg versucht, ihn zu benutzen und blockieren. Franz von Papens Kanzlerzeit dauert ca. ein halbes Jahr. Er wird abgesetzt und danach von den Nationalsozialisten angeworben, Hitler zu helfen, die Position des Reichskanzlers zu besetzen. Wie lief die schlussendliche Wahl ab? Wie sah das Nachspiel aus? Wie kam es zum Brand des Reichstages? Die Antworten auf diese Fragen gibt es in diesem Video.

Die Machtübernahme Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Machtübernahme kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die Etappen von Hitlers Machtergreifung.

    Tipps

    Hitlers Partei hieß Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.

    Wenn mehrere Parteien zusammenarbeiten, um gemeinsam zu regieren, dann sagt man sie koalieren.

    Mit dem Gesetz von 23.03.1933 wurde Hitler ermächtigt, Maßnahmen zu beschließen, die auch gegen die Verfassung sein konnten.

    Lösung

    Hitler wartete lange auf seine Regierungszeit, war doch seine Partei, die NSDAP, schon eine Weile die stärkste Fraktion. Trotzdem musste er zusehen, wie erst von Papen und dann von Schleicher das Amt des Reichskanzlers übertragen wurde. Dem wollte Hitler nicht zustimmen und verweigerte eine Koalition mit den anderen Parteien. Das wäre aber nötig gewesen, da die anderen Parteien die Stimmen der NSDAP (als stärkste Fraktion) brauchten, um eine Regierungsmehrheit zu erzielen.
    In vielen Gesprächen wurde schließlich die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durchgesetzt. Diesem reichte es aber nicht aus, über Mehrheiten im Parlament zu regieren. Er arbeite daran, die ganze und uneingeschränkte Macht zu bekommen. So diente ihm beispielsweise der Reichstagsbrand dazu, ein Verbot der kommunistischen Partei zu erreichen. Bis Juli erreichte er ein Verbot aller Parteien. Das Ermächtigungsgesetz vom 23.03.1933 verschaffte ihm die nötigen Rechte dazu.

  • Fasse die Ereignisse um den Reichstagsbrand zusammen.

    Tipps

    Die „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“ (Reichstagsbrandverordnung) wurde im Februar 1933 erlassen – direkt einen Tag nach dem Reichstagsbrand.

    Die Reichstagsbrandverordnung basierte auf dem Artikel 48 der Weimarer Reichsverfassung, welcher verfassungseinschränkende Gesetze möglich machte. Das heißt, die Verfassung bestand zwar weiter, aber die festgeschriebenen Rechte konnten außer Kraft gesetzt werden.

    Lösung

    Der Reichstagsbrand war für die Nationalsozialisten ein willkommenes Ereignis, um ihren Weg zur Alleinherrschaft zu ebnen. Bis heute ist daher noch nicht abschließend geklärt, ob sie nicht selbst für den Brand verantwortlich sind. Offiziell wurde als Brandstifter ein Kommunist beschuldigt, woraufhin es zu unzähligen Verhaftungen von Kommunisten kam.
    Hitler nutzte das Ereignis nicht nur zum Verbot der kommunistischen Partei, sondern schränkte mit der "Verordnung zum Schutz von Volk und Staat" (Reichstagsbrandverordnung) auch wichtige Grundrechte ein.

  • Erläutere den Aufstieg Hitlers zum Reichskanzler.

    Tipps

    Der Aufstieg Hitlers ist eng mit der Entwicklung der NSDAP verbunden.

    Beginne mit Hitlers Parteivorsitz.

    Lösung

    Schon einige Zeit vor Hitlers Ernennung zum Reichskanzler ebnete sich der Weg für Hitlers politischen Aufstieg. Seine Partei schien der Bevölkerung genau das geben zu können, was sie sich wünschten. Schon lange hatte ein beträchtlicher Teil den Glauben an die Weimarer Republik verloren. Sie forderten eine Regierung, die Arbeitslosigkeit und Inflation bekämpfte und sich gegen die Siegermächte des Ersten Weltkrieges stellte. In der Hoffnung, die NSDAP mit Adolf Hitler an der Spitze könne all das bieten, gewann die Partei schnell Anhänger und wurde bald stärkste Kraft.

  • Stelle die Faktoren dar, denen Hitler seine Ernennung zum Reichskanzler verdankte.

    Tipps

    Die Reichstagswahl am 5. März 1933 war die letzte Reichstagswahl, zu der mehr als eine Partei antrat.

    Beginne mit dem Gespräch von Ribbentrops.

    Lösung

    In den Ausführungen von Ribbentrops wird deutlich, dass hier vor allem die menschlichen Beziehungen untereinander eine wichtige Rolle für die Machtübernahme Hitlers spielten. Nachdem von Papen, der selbst kurze Zeit als Reichskanzler fungierte, überzeugt werden konnte, Hitler zu unterstützen, war laut Ribbentrop der Wendepunkt in der Machtfrage erreicht.
    Von Papen überzeugte daraufhin von Hindenburg und dieser wiederum ernannte Hitler zum Reichskanzler.
    War durch die Weimarer Reichsverfassung dem Reichspräsidenten eigentlich eine starke Stellung im Reich gesichert, so ließ sich von Hindenburg hier von anderen sagen, was zu tun sei. Von Papen sollte ihn von Hitlers Kanzlerschaft überzeugen und von Ribbentrop sollte mit ihm wegen der Neuwahlen sprechen. Von Hindenburg führte also nur aus, was andere entschieden hatten.

  • Stelle die wichtigsten Gesetze zur Errichtung der NS-Diktatur dar.

    Tipps

    Der Reichspräsident von Hindenburg starb im Juni 1934. Hitler gab bekannt, nun die Ämter des Reichskanzlers und Reichspräsidenten in seiner Person zu vereinigen

    Der Reichstagsbrand fand am 27.02.1933 statt.

    Lösung

    Die Reichstagsbrandverordnung vom 28.02.1933 markierte den Beginn der Etablierung des NS-Staates.
    Durch das Ermächtigungsgesetz vom 23.03.1933 erhielt Hitler dann diktatorische Vollmachten und die Weimarer Republik war so gut wie nicht mehr existent.
    Nachdem im März und April 1933 die Gleichschaltung aller Regierungs- und Verwaltungsorgane durchgesetzt wurde, kam es im Juli 1933 zum Verbot aller Parteien und Erhebung der NSDAP zur Staatspartei.
    Im Februar 1934 kam es dann zur Aufhebung des Reichsrates und im August schließlich zur Vereinigung der Ämter des Reichskanzlers und -präsidenten.

  • Untersuche den Auszug aus dem Ermächtigungsgesetz hinsichtlich seiner Bestimmungen.

    Tipps

    Verfassungskonform bedeutet, dass etwas nicht von den Regelungen der Verfassung abweicht.

    Drei Aussagen sind falsch.

    Lösung

    Nach der Reichstagswahl im März 1933 hätten die Nationalsozialisten zusammen mit der DNVP (Deutschnationale Volkspartei) eine Mehrheit im Reichstag erreicht. Dennoch verlangte Hitler ein Ermächtigungsgesetz, wodurch er bedingungslose Gesetzgebungsmöglichkeiten erhalten hatte. Nur die Sozialdemokraten setzten sich dagegen zur Wehr (die meisten kommunistischen Abgeordneten wurden nach dem Reichstagsbrand verhaftet).
    Durch die Ausschaltung der horizontalen Gewaltenteilung erhielt Hitler alle diktatorischen Vollmachten.
    Das Ermächtigungsgesetz sollte bis 1937 gelten, wurde aber verlängert und 1943 schließlich entfristet.

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