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1938: Anschluss Österreichs

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Team Zeitreise
1938: Anschluss Österreichs
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Grundlagen zum Thema 1938: Anschluss Österreichs

Kurt Schuschnigg regiert 1934 bis 1938 als Bundeskanzler Österreich diktatorisch. Im Februar 1938 zwingt Adolf Hitler ihn, den Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart an der Regierung zu beteiligen. Am 11. März wird Schuschnigg zum Rücktritt gezwungen. Am nächsten Tag lässt Hitler die Wehrmacht in Österreich einmarschieren, um das Land in das Deutsche Reich zu übernehmen.

Transkript 1938: Anschluss Österreichs

Der österreichische Kanzler Engelbert Dollfuß. Sein Verbot der nationalsozialistischen Partei musste er 1934 mit seinem Leben bezahlen. Kurt Schuschnigg, als Nachfolger von Dollfuß, suchte den Kompromiss mit den Nazis beim gleichzeitigen Bestreben durch eine Volksabstimmung Österreichs Eigenständigkeit gegenüber Hitler-Deutschland zu bewahren. Ein aussichtsloses Unterfangen. Im Februar zwingt Hitler Schuschnigg den Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart an der Regierung zu beteiligen. Am 11.März schließlich wird Schuschnigg zum Rücktritt gezwungen. Am 12.März lässt Hitler die Wehrmacht in Österreich einmarschieren. Die deutschen Truppen stoßen nirgends auf Widerstand. Im Gegenteil. Allerorts, insbesondere aber in der österreichischen Hauptstadt Wien werden sie, wird Hitler von einer begeisterten Bevölkerung begrüßt. Adolf Hitler: „Als Führer und Kanzler der Deutschen Nation und des Reichs…#00:01:10# nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich!“ Mit dem Anschluss Österreichs an das Großdeutsche Reich gelingt Hitler der erste große außenpolitische Erfolg des Jahres 1938. Am 16.März kehrt Hitler nach Berlin zurück, wo er unter den Klängen des Badenweiler-Marsches von Herrmann Göring und Propagandaminister Joseph Goebbels auf dem Flughafen Tempelhof feierlich empfangen wird. Die anschließende Fahrt durch die Berliner Bezirke zum Regierungsviertel im Tiergarten, ist ein wahrer Triumphzug. Die Bevölkerung glaubt an die Sendung ihres Führers, glaubt Hitlers Prophezeiung, dass niemand das Deutsche Reich nunmehr zerschlagen oder zerreißen können werde. Währenddessen wird Österreich gleichgeschaltet. Arthur Seyß-Inquart, nun mehrjähriger Reichsstatthalter in der Ostmark, geht sofort daran, die Juden aus allen Ämtern zu verdrängen und Terror gegen Oppositionelle zu verbreiten. Mit dem Einmarsch der Wehrmacht kommen 16.000 Angehörige der deutschen Sicherheitsbehörden nach Österreich. Seyß-Inquart steht ihnen mit seinen Kenntnissen zur Seite und sorgt dafür, dass die Gestapo umfangreiche Verhaftungen vornimmt. Seyß-Inquart: „Die Vorsehung hat uns die Gewähr für den Weg gegeben.“ In einer Volksabstimmung am 10.April wird der Anschluss Österreichs im Nachhinein legitimiert. 99 Prozent aller Einwohner stimmen für eine Fortsetzung von Hitlers Politik. Niemand wagt die Suggestivfragen auf den Plakaten mit Nein zu beantworten.

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