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Reflexive und nicht-reflexive Verben – Überblick 07:50 min

5 Kommentare
  1. Hallo Dragicamiskovic,

    danke für deine Frage. Nein, nicht alle Verben lassen sich reflexiv machen. Nur die Verben, die im Infinitiv bereits ein se mit sich führen sind Reflexivverben. Allerdings gibt es einige Verben, die eine reflexive und eine nicht reflexive Form haben, z.B. laver und se laver. Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Regina L., vor 8 Monaten
  2. ich habe nicht ganz verstanden ob man alle Verben mit dem Reflexivpronomen reflexiv machen kann.
    könnte mir jemand weiter helfen???

    Von David M., vor 8 Monaten
  3. Tolles Video

    Von Mandre G., vor fast 3 Jahren
  4. nice

    Von Abiabini, vor fast 3 Jahren
  5. Gutes video und gut erklärt !

    Von Jonas H., vor fast 5 Jahren

Reflexive und nicht-reflexive Verben – Überblick Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Reflexive und nicht-reflexive Verben – Überblick kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme, wie die französischen Verben ins Deutsche übersetzt werden.

    Tipps

    s'appeler kennst du bestimmt schon aus der Situation, wenn du dich vorstellst und deinen Namen nennst.

    qn. ist die Abkürzung für quelqu'un und bedeutet jemand/jemanden.

    lever bedeutet auf Deutsch auch so viel wie erheben und se lever könntest du daher mit sich erheben übersetzen, was umgangssprachlich zu aufstehen wird.

    Lösung

    Die aufgeführten Verben gehören den verschiedenen Gruppen an, die du im Video kennengelernt hast. Wichtig ist dabei, dass sich ihre deutschen Übersetzungen unterscheiden, je nachdem, ob die reflexive oder nicht-reflexive Form verwendet wurde.

    • s'en aller wird im Französischen ausschließlich reflexiv verwendet und bedeutet auf Deutsch weggehen.
    • changer wird im Französischen als nicht-reflexive Form verwendet, auch wenn das Verb auf Deutsch sich verändern heißt.
    • s'appeler ist die reflexive Form von appeler und bedeutet heißen. Du verwendest es bei der Vorstellung: Je m'appelle...
    • se lever ist im Französischen reflexiv, im Deutschen jedoch nicht, da es aufwachen bedeutet.
    • se taire ist ebenfalls im Französischen reflexiv, im Deutschen jedoch nicht: schweigen, still sein.
    • baigner qn. ist die nicht-reflexive Form von baigner und bedeutet jdn. baden, da qn. die französische Abkürzung für jemand ist.
    Präge dir die deutschen Übersetzungen der Verben gut ein. So kannst du bei zukünftigen Aufgaben entscheiden, ob du eine reflexive oder eine nicht-reflexive Form verwenden musst.

  • Erstelle eine Übersicht zu französischen Verben mit reflexiver und nicht-reflexiver Form.

    Tipps

    Die Formen unterscheiden sich lediglich durch das Reflexivpronomen.

    Das allgemeine Reflexivpronomen, welches noch keiner Person zugeordnet ist, heißt se. Dieses wird jedoch auch bei der dritten Person Singular (il/elle/on) und bei der dritten Person Plural (ils/elles) verwendet.

    Lösung

    Im Französischen gibt es Verben, die sowohl eine reflexive als auch eine nicht-reflexive Form haben. Sie unterscheiden sich in ihrer Form nur durch das Reflexivpronomen, das vor der reflexiven Form steht. Die beiden Formen können jedoch, je nach dem ob sie reflexiv oder nicht-reflexiv sind, in ihrer Bedeutung stark variieren.

    Die in der Aufgabe aufgelisteten Verben mit reflexiver und nicht-reflexiver Form sind:

    • appeler qn. (jdn. anrufen) und s'appeler (heißen)
    • éteindre qc. (etw. ausmachen) und s'éteindre (ausgehen, erlöschen)
    • lever qc. (etw. hochheben) und se lever (aufstehen)
    • baigner qn. (jdn. baden) und se baigner (baden)
    • marier qn. (jdn. verheiraten) und se marier (heiraten)
    • promener un animal/qn. (jdn. spazieren führen) und se promener (spazieren gehen)
    • attendre qn. (jdn. erwarten) und s'attendre à qc. (auf etw. gefasst sein)
    Zudem gibt es noch weitere Verben, die ebenfalls eine reflexive und eine nicht-reflexive Form haben:

    • coucher qn. (jdn. hinlegen/zu Brett bringen) und se coucher (sich hinlegen/zu Bett gehen)
    • rappeler qn. (jdn. zurückrufen) und se rappeler (sich erinnern)
    • réveiller qn. (jdn. wecken) und se réveiller (aufwachen)
    • tromper qn. (jdn. betrügen) und se tromper (sich irren)
    Übernimm diese Art von Gegenüberstellung der Verben mit reflexiven und nicht-reflexiven Formen in deinen Hefter und präge dir die Verben mit ihren beiden Formen und ihren jeweiligen Bedeutungen gut ein.

  • Untersuche die Verwendung von reflexiven und nicht-reflexiven Verben in unterschiedlichen Sätzen.

    Tipps

    Denke daran, dass die reflexive und nicht-reflexive Form eines Verbes sich in ihrer Bedeutung stark unterscheiden können. Überlege daher, welches Verb in dem Satz Sinn machen würde, wenn du ihn übersetzt.

    Einige Verben können ausschließlich als reflexive Verben im Französischen auftreten, auch wenn ihre deutschen Entsprechungen nicht reflexiv sind. Dazu gehört beispielsweise se taire = schweigen, still sein.

    Die Wendung il a beaucoup changé würdest du ins Deutsche mit sich sehr verändert haben übersetzen. Auch wenn im Deutschen das Verb reflexiv ist, ist es das im Französischen nicht. Es steht daher ohne Reflexivpronomen.

    Lösung

    In den Lösungen wurden verschiedene Verben verwendet, die zum Teil reflexive und nicht-reflexive Formen haben können. Diese beiden Formen unterscheiden sich manchmal sehr stark in ihrer Bedeutung. Daher musste bei den Sätzen überlegt werden, welche der Formen (mit ihren deutschen Entsprechungen) in den Sätzen mehr Sinn ergeben.

    • Das erste Beispiel ist vollkommen korrekt. Die Wendung avoir honte de qc. ist im Französischen nicht reflexiv, auch wenn man sie mit dem reflexiven Verb sich für etw. schämen übersetzt. Das Verb se taire am Ende gehört zu den französischen Verben, die ausschließlich als reflexive Verben vorkommen, auch wenn die deutsche Entsprechung hier nicht reflexiv ist: schweigen, still sein.
    • Im zweiten Beispiel wurde zunächst attendre falsch verwendet, da es in seiner reflexiven Form (s'attendre) auf etw. gefasst sein bedeutet, was nicht in diesen Satz passt. Auch bei rapeller musste die nicht-reflexive Form verwendet werden, da es sonst sich erinnern heißen würde.
    • Das dritte Beispiel enthält einen gängigen Fehler: die Verwechselung von marier qn. und se marier. Das nicht-reflexive Verb marier qn. bedeutet jdn. verheiraten, während die reflexive Form se marier heiraten heißt und hier hätte eingesetzt werden müssen. Se soucier wurde anschließend richtig verwendet, da dies ein Verb mit ausschließlich reflexiver Form ist.
    • Das vierte Beispiel ist wiederum richtig. Die Verben divorcer, tromper und changer werden im Deutschen zwar reflexiv verwendet, im Französischen jedoch nicht. Das letzte Verb se méfier ist ein Verb, welches im Französischen nur reflexiv auftritt.
    • Im letzten Beispiel wurden die reflexiven Verben s'envoler und se promener nicht-reflexiv verwendet, was nicht stimmt. Das Verb s'envoler gibt es ausschließlich als reflexive Form und von promener musste ebenfalls die reflexive Form benutzt werden, da diese spazieren gehen bedeutet.
    Überlege bei künftigen Aufgaben, welche der drei Gruppen aus dem Video du das Verb zuordnen würdest und wie es ins Deutsche übersetzt wird. Das kann dir bei der Entscheidung weiterhelfen, ob du ein reflexives oder ein nicht-reflexives Verb verwenden musst, weiterhelfen.

  • Stelle reflexive und nicht-reflexive Verben einander gegenüber.

    Tipps

    Die Reflexivpronomen sind me, te, se sowie nous, vous, se. Bei reflexiven französischen Verben stehen sie vor dem Verb.

    Die reflexiven Verben im Französichen können im Deutschen ebenfalls reflexiv sein oder auch nicht. Somit kann sich die Bedeutung des französischen Verbes von seiner deutschen Entsprechung unterscheiden.

    Folgt dem Reflexivpronomen se ein Verb mit Vokal, wird daraus ein s'.

    Lösung

    In der Aufgabe wurden Verben mit reflexiver Form und nicht-reflexiver Form sowie Verben, die im Französischen ausschließlich als reflexive Verben auftreten, verwendet. Außerdem gab es einige Verben, die im Französischen nicht reflexiv sind, jedoch in ihrer deutschen Entsprechung.

    • Zu den Verben mit reflexiver und nicht-reflexiver Form gehörten in der Aufgabe:
    • appelerappelle und s'appelle. Die nicht-reflexive Form appelle heißt auf Deutsch jdn. anrufen, während die reflexive Form mit dem Reflexivpronomen s' davor heißen bedeutet.
    • Im ersten Absatz kam auch noch das nicht-reflexive Verb attendre qn. in der konjugierten Form attend vor, welches auf Deutsch jdn. erwarten heißt. Das l' davor ist das Objektpronomen.
    • Im zweiten Absatz gab es außerden die beiden Formen von promener: promener qn. und se promener. Die nicht-reflexive Form promener qn. bedeutet auf Deutsch jdn./ein Tier spazieren führen und die reflexive Form bedeutet einfach nur spazieren.
    • Im letzten Absatz kommt noch einmal die nicht-reflexive Form von promenerpromène und anschließend die reflexive Form von baigner in seiner konjugierten Form se baigne vor, was einfach nur baden bedeutet. Ohne Reflexivpronomen bedeutet das Verb jdn. baden.
    • In der Aufgabe gab es zudem Verben, die im Französischen ausschließlich als reflexive Verben auftreten, während die deutschen Entsprechungen dazu nicht reflexiv sind: s'en aller und s'enfuir. Die konjugierte Form von s'en aller im zweiten Absatz lautet demnach s'en va und heißt auf Deutsch einfach nur weggehen. Das reflexive Verb s'enfuir ist auf Deutsch nicht reflexiv und heißt fliehen.
    • Außerdem gab es noch zwei Verben, die im Französischen nicht reflexiv sind, in ihrer deutschen Übersetzung aber reflexiv verwendet werden: bouger und séjourner. Bouger wurde im zweiten Absatz in seiner konjugierten Form verwendet (bougent) und bedeutet auf Deutsch übersetzt sich bewegen. Séjourner heißt auf Deutsch sich aufhalten. Diese beiden Verben haben im Französischen kein Reflexivpronomen und damit keine reflexive Form. Im Deutschen werden sie jedoch mit einer reflexiven Form übersetzt.
    Du hast gelernt, dass es Verben mit reflexiven Formen und nicht-reflexiven Formen gibt. Denke bei diesen Verben in Zukunft daran, dass sich die Bedeutung der Verben verändern kann, je nachdem ob sie reflexiv oder nicht-reflexiv sind.

  • Bestimme, ob diese Verben im Französischen ausschließlich reflexiv sind oder ob sie auch nicht-reflexive Formen haben.

    Tipps

    Einige der Verben kennst du vielleicht auch in ihrer nicht-reflexiven Form. Dann sind also beide Formen möglich.

    se moquer bedeutet auf Deutsch sich über jdn. lustig machen. Im Französischen gibt es zu diesem Verb keine nicht-reflexive Form.

    Lösung

    Um festzustellen, ob die Verben ausschließlich als reflexive Verben im Französischen auftreten oder zusätzlich eine nicht-reflexive Form haben, solltest du dir überlegen, in welchen Kontexten du diese Verben schon verwendet hast. Vielleicht kennst du zum Beispiel schon das Verb attendre qn. = jdn. erwarten. Kommt das Reflexivpronomen hinzu, wird daraus s'attendre à qc. und bedeutet auf Deutsch gefasst sein auf etwas. Du siehst also, dass die Bedeutungen der Verben stark variieren, je nach dem ob sie reflexiv oder nicht reflexiv sind.

    • In der Aufgabe gehören folgende Verben zu den Verben, die sowohl eine reflexive als auch eine nicht-reflexive Form haben: s'appeler, se tromper, se réveiller, se marier und s'attendre. All diese Verben können auch ohne Reflexivpronomen auftreten, haben dann jedoch meistens eine völlig andere Bedeutung.
    • Außerdem wurden Verben aufgeführt, die im Französischen nur als reflexive Verben auftreten: se moquer, se taire, se souvenir und s'envoler. Diese Verben haben keine nicht-reflexive Form im Französischen.
    Präge dir diese Verben gut ein, die entweder nur reflexiv im Französischen auftreten oder aber beide Formen annehmen können.

  • Entscheide, ob du ein reflexives Verb oder ein nicht-reflexives Verb einsetzen musst.

    Tipps

    Schaue dir die deutschen Entsprechungen in den Klammern an und überlege, ob dafür ein reflexives oder nicht-reflexives Verb im Französischen verwendet wird.

    Die reflexiven Verben unterscheiden sich im Französischen von den nicht-reflexiven Verben durch das Reflexivpronomen se.

    Es gibt Verben, die im Deutschen reflexiv sind, im Französischen jedoch nicht. Vielleicht hilft dir das bei einigen Lücken weiter.

    Lösung

    Da bei den meisten Sätzen das Futur Composé mit aller oder aber das Verb pouvoir faire qc. verwendet wird, muss nur der Infitiniv der Verben eingesetzt werden. Um zu entscheiden, ob du ein reflexives oder nicht-reflexives Verb einsetzen musst, stehen in den Klammern die deutschen Übersetzungen. Diese zeigen dir, welche Form du im Französischen nehmen musst. Wie du in dem Video gelernt hast, gibt es jedoch auch Verben, die im Deutschen reflexiv sind, im Französischen jedoch nicht. Auch diese kommen in der Aufgabe vor.

    Zu den reflexiven Verben in der Aufgabe gehörten somit:

    • Im ersten Absatz: se promener, da dies spazieren gehen bedeutet und promener qn. ohne Reflexivpronomen jdn. spazieren führen bedeutet. Danach folgt se baigner, da baigner qn. ohne Reflexivpronomen jdn. baden heißt.
    • Im zweiten Absatz: s'en aller, dieses Verb gehört zu den französischen Verben, die ausschließlich als reflexive Formen auftreten.
    • Im letzten Absatz: das Verb se marier, das nur in seiner reflexiven Form heiraten heißt, während die nicht-reflexive Form marier qn. jdn. verheiraten bedeutet. Hier zeigt sich wieder, welcher Unterschied in der Bedeutung zwischen den beiden Formen (reflexiv und nicht reflexiv) bestehen kann.
    Zu den nicht-reflexiven Verben in der Aufgabe gehören:
    • séjourner im zweiten Absatz, welches nur im Deutschen reflexiv ist [ sich aufhalten ], im Französischen jedoch nicht.
    • Im letzten Absatz gibt es zudem das Verb tromper, welches in seiner reflexiven Form se tromper = sich irren heißen würde und damit eine völlig andere Bedeutung hat. Danach folgt am Ende das Verb changer, welches im Deutschen wieder reflexiv ist [ sich bewegen ], im Französischen jedoch nicht.
    Präge dir die Verben mit ihren deutschen Entsprechungen gut ein, damit du in Zukunft keine Schwierigkeiten hast, sie in unterschiedlichen Kontexten einzusetzen.