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Wörter mit p oder b, g oder k, d oder t 06:07 min

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Transkript Wörter mit p oder b, g oder k, d oder t

Hallo, hast du manchmal Probleme, ähnlich klingende Konsonanten zu unterscheiden? Zum Beispiel bei dem Wort „lieb”. Vom Hören her könnte es ein „p” oder „b” sein. Oder was ist mit dem Wort „Krug"? Ist das ein „g” oder ein „k”? Auch „d” oder „t” sind schwierig zu unterscheiden, wie zum Beispiel bei dem Wort „Schuld". „B” oder „p”, „g” oder „k”, „ d” oder „t”, das hört sich aber auch alles sehr gleich an. Keine Sorge, Tipps oder Hilfestellungen, möchte ich, Nina, dir mit diesem Video so einfach wie möglich nahebringen. Als erstes gehe ich auf ein paar Beispiele zu „b” oder „p” ein und erkläre dir anhand dieser die Verlängerungsprobe. Danach komme ich auf die Wörter mit „ g” oder „ k” und zum Schluss gehe ich auf die Unterscheidung von „d” oder „t” ein. Unsere Einstiegsfrage lautet also: Wie unterscheide ich die Konsonanten „b” oder „p”, „g” oder „k”, „d” oder „t”? Denn viele Wörter spricht man anders aus, als sie geschrieben werden. Ein paar Beispiele: So hört sich der Buchstabe „b” bei dem Wort „lieb" eher wie ein „p” als ein „b” an. Geschrieben wird „lieb" aber mit einem „b”. Auch bei dem Wort „reibt" ist nicht ganz klar, ob es mit „ p” oder „b” geschrieben wird. „Reibt" wird mit „b” geschrieben, klingt aber nach einem „p”. Da du nicht alle Wörter auswendig lernen kannst, muss eine Regel her. Verändere die Wörter durch die Verlängerungsprobe und du hörst den Unterschied zwischen „b” oder „p”, „g” oder „k”, „d” oder „t”. Wenden wir doch die Verlängerungsprobe bei unseren zwei Beispielwörtern an. Fällt es dir schwer den richtigen Konsonanten, sprich „p” oder „b”, bei einem Adjektiv wie lieb sein herauszuhören, dann versuche dazu ein wortverwandtes Wort zu finden, in diesem Fall am besten das Nomen, auch Namenwort genannt. Das wäre dann von dem Adjektiv „lieb sein” die Liebe. Hier hast du automatisch die gewünschte Verlängerung und kannst nun gut den Konsonanten heraushören. Als zweites Beispiel komme ich zu dem Wort „reibt". Finite Verbformen, sprich die gebeugte Verbform, wie reibt, kannst du zu ihrer infiniten Form, sprich die Grundform, umwandeln, um die Konsonanten einfacher herauszuhören. Reibt können wir demnach zu reiben verändern. Auch hier sollte es dir leicht fallen, ein „b” zu erkennen. Die Verlängerungsprobe lässt sich genauso bei den Konsonanten „g” und „k” durchführen. So klingt beim Wort „Krug" das Ende wie ein „k”, doch bei der Verlängerung von Krug zu Krüge wird deutlich, dass es sich hier um den Buchstaben „g” handelt. Fällt es dir bei dem Singular schwer, zwischen den Konsonanten zu unterscheiden, dann bilde den Plural des Wortstammes, wie bei dem Krug, den wir zu den Krügen umgewandelt haben. Auch bei Verben lässt sich unsere Verlängerungsprobe gut anwenden. So fällt es dir vielleicht noch schwer zu erkennen, ob es sich bei „kriegst" um ein „g” oder „k” handelt. Doch bildest du von der finiten Verbform wieder die Grundform des Verbes, dann verlängerst du das Verb zu kriegen. Und so wird deutlich, dass kriegst mit „g” geschrieben wird. Zu guter Letzt schauen wir uns mal die Unterscheidung von „d” oder „t” an. Ein paar Beispiele: Die „Schuld". Auch hier ist es wieder nicht so leicht, den richtigen Konsonanten festzustellen. Versuche es wieder mit der Verlängerungsprobe. Aus die Schuld wird durch die Pluralbildung die Schulden. Damit hast du die Verlängerungsprobe angewandt und das d in die Schulden ist deutlich zu hören. Auch hierzu ein Beispiel mit einem Verb. „Wird" ist auch etwas unklar im Bezug auf den letzten Konsonanten, ob „wird" mit „d” oder „t” geschrieben wird. Bilde hier wieder die infinite Verbform und du findest durch die Verlängerung ganz leicht die Lösung. Wird wandelst du demnach zu werden um und so wird das „d” deutlich erkennbar. Merke: Erkennst du aus dem Wortstamm nicht eindeutig die Konsonanten heraus, dann verwende die Verlängerungsprobe. Hierzu kannst du den Plural eines Nomens bilden, zum Beispiel die „Schuld" zu die „Schulden", oder ein Adjektiv substantivieren, sprich zu einem Nomen umwandeln, zum Beispiel „lieb" zu „Liebe". Oder aber du verlängerst die finite Verbform zu der infiniten Verbform um, zum Beispiel „kriegst" zu „kriegen". Die Konsonantenunterscheidung hast du nun im Griff. Vielen Dank fürs Zuschauen.

7 Kommentare
  1. Hallo Ankegeutebrueck,
    schade, dass dir das Video nicht gefallen hat. Gerne würden wir erfahren, was wir an unseren Videos verbessern können. Wir freuen uns also sehr, wenn du uns konkrete Tipps dazu geben kannst.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Alicia v. L.C., vor 9 Monaten
  2. nicht gut

    Von Ankegeutebrueck, vor 9 Monaten
  3. Hallo Gabriel2.0,
    ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Frage richtig verstehe. Je genauer du beschreibst, was du meinst, desto besser kann ich auf deine Frage eingehen.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 11 Monaten
  4. in der Übung ,Aufgabe 2 das 2-te sagt er lot

    Von Gabriel2.0,, vor 11 Monaten
  5. Gut erklärt

    Von Kim Kilian N., vor mehr als 3 Jahren
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Wörter mit p oder b, g oder k, d oder t Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wörter mit p oder b, g oder k, d oder t kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib verschiedene Strategien zur Verlängerung von Wörtern an.

    Tipps

    Plural ist ein anderes Wort für die Mehrzahl eines Wortes.
    Das Wort Singular beschreibt die Einzahl.

    Die infinite Verbform wird auch Grundform genannt.

    Hier siehst du ein Beispiel für die Grundform eines Verbes:

    haben ist die Grundform.
    Finite Formen von haben sind zum Beispiel: du hast / sie haben / ich habe.

    Lösung

    Du kennst drei Möglichkeiten, um ein Wort zu verlängern. So kannst du leichter erkennen, mit welchem Konsonant das Wort geschrieben wird.

    • Bei finiten Verben bildest du die Grundform. Die Grundform wird auch infinite Verbform genannt. Die Grundform eines Verbes endet meistens auf -en, wie bei bellen.
    • Wenn du ein Nomen im Singular hast, dann bildest du die Pluralform. Du suchst also die Mehrzahl des Wortes.
    • Wenn du ein Adjektiv verlängern willst, dann suchst du nach dem zugehörigen Nomen. So gehört zu dem Adjektiv lieb das Nomen die Liebe.

  • Ermittle die richtige Schreibung der Wörter.

    Tipps

    Plural ist ein anderes Wort für Mehrzahl.

    Zum Beispiel: die Nächte ist der Plural von die Nacht.

    Hier siehst du ein Beispiel für die Grundform eines Verbes:

    haben ist die Grundform.
    Finite Formen von haben sind zum Beispiel: du hast / sie haben / ich habe.

    Lösung

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Verlängerungsprobe durchzuführen:

    • Du kannst den Plural eines Nomens bilden. Aus der Krug wird so die Krüge. Hier hörst du das g. Also wird der Krug mit g geschrieben.
    • Du kannst Adjektive zu Nomen umwandeln. Aus lieb wird so die Liebe. Hier hörst du das b. Also wird lieb mit b geschrieben.
    • Oder du wandelst die finite Verbform in die infinite Verbform (Grundform) um. So wird aus wird die Grundform werden. Hier hörst du das d. Also wird wird mit d geschrieben.

  • Gib die richtige Schreibung der Wörter an.

    Tipps

    Verwende die Verlängerungsprobe, indem du zum Beispiel den Plural eines Nomens bildest.

    Wenn du ein Nomen verlängern willst, kannst du oft auch ein verwandtes Adjektiv untersuchen:
    Zu dem Nomen der Staub gehört das Adjektiv staubig.

    Zu jedem Konsonanten kannst du 2 Wörter zuordnen.

    Lösung

    In dieser Aufgabe solltest du die Wörter zu dem richtigen fehlenden Konsonanten zuordnen.
    Dafür hast du die Verlängerungsprobe angewendet.

    Folgendermaßen kannst du die richtige Schreibung der Wörter herausfinden:

    • krank: Dieses Adjektiv kannst du zu kranke verlängern, wie bei das kranke Kind.
    • die Bank: Bilde den Plural die Bänke.
    • der Zug: Bilde auch hier den Plural die Züge.
    • lag: Bilde die Grundform liegen.
    • das Laub: Zu diesem Nomen gibt es keinen Plural. Du kannst aber das zugehörige Adjektiv untersuchen. Das Adjektiv heißt laubig.
    • bleibt: Bilde die Grundform bleiben.
    • das Horoskop: Bilde den Plural die Horoskope.
    • das Prinzip: Bilde auch hier den Plural die Prinzipien.

  • Bestimme, ob die Wörter mit g oder k, mit d oder t geschrieben werden.

    Tipps

    Verlängere die Wörter, um die richtige Schreibung herauszufinden.

    Bilde die Pluralform der Nomen.
    Plural ist ein anderes Wort für Mehrzahl.

    Hier siehst du ein Beispiel:

    Aus dem Nomen Saft machst du Säfte. Jetzt kannst du deutlich das t hören.

    Lösung

    Die richtige Schreibweise der Wörter kannst du ganz einfach ermitteln, indem du den Plural bildest.

    • Aus die Burg werden die Burgen,
    • aus das Bild werden die Bilder,
    • aus die Nacht werden die Nächte,
    • aus das Kleid werden die Kleider
    • und aus das Getränk werden die Getränke.
    Bei manchem Nomen kannst du auch das zugehörige Verb untersuchen. So gehört das Nomen das Getränk zu dem Verb trinken. Auch hier erkennst du, dass das Getränk mit k geschrieben wird.

  • Entscheide, welche Schreibung der Wörter richtig ist.

    Tipps

    Wenn du aus dem Wortstamm nicht eindeutig erkennst, um welchen Konsonanten es sich handelt, dann verwende die Verlängerungsprobe.

    Wandle finite Verbformen in die Grundform um.

    Hier siehst du ein Beispiel:

    Die finite Verbform hat gehört zu der Grundform haben.

    Lösung

    Die Verlängerungsprobe hilft dir, die richtige Schreibung eines Wortes heraus zu finden. Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Wort zu verlängern.

    • Aus dem Nomen die Schuld kannst du die Pluralform die Schulden bilden. Jetzt weißt du sicher, dass man die Schuld mit d schreibt.
    • Zu den finiten Verbformen reibt und kriegst gehören die Grundformen reiben und kriegen. Also wird reibt mit b und kriegst mit g geschrieben.

  • Wende dein Wissen über die Konsonantenunterscheidung an.

    Tipps

    Verwende die Verlängerungsprobe!

    Den Plural eines Nomens zu bilden ist oft eine gute Methode, um den richtigen Konsonanten heraus zu hören.
    Manchmal hilft es auch, das dazugehörige Adjektiv zu finden.

    Hier siehst du eine weitere Möglichkeit, ein Wort zu verlängern:

    Aus ausgetrocknet kannst du ausgetrocknete machen, wie bei die ausgetrocknete Pfütze.
    Jetzt hörst du, welcher Konsonant am Ende des Wortes steht.

    Lösung

    Bei dieser Aufgabe hast du die Verlängerungsprobe angewendet.
    Um herauszufinden, wie die Wörter geschrieben werden, kannst du folgendermaßen vorgehen:

    • Aus dem Adjektiv ausgetrocknet kannst du ausgetrocknete machen, wie bei die ausgetrocknete Pfütze. Hörst du das t am Ende des Wortes?
    • Der Plural zu die Wand lautet die Wände, also wird die Wand mit d geschrieben.
    • Die finite Verbform etrank gehört zu der Grundform ertrinken. Also wird ertrank mit k geschrieben.
    • Das Nomen der Durst kannst du verlängern, indem du dir das zugehörige Adjektiv durstig ansiehst. Hörst du das t?
    Quelle des Textauszugs: http://www.hekaya.de/fabeln/die-beiden-froesche--aesop_47.html (Stand vom 18.03.2018)