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Dehnung der Umlaute ä, ö, ü 05:30 min

Textversion des Videos

Transkript Dehnung der Umlaute ä, ö, ü

Hallo, ich bin’s. Deine Deutschtutorin Sarina... … und ich werde mit dir zusammen in diesem Video die wichtigsten Informationen erarbeiten, die du zu dem grammatischen Thema “Dehnung der Umlaute” wissen solltest. Dazu werde ich dir als erstes kurz erklären, was Umlaute überhaupt sind und wann sie gebraucht werden. Im Anschluss daran wirst du anhand von Beispielen erfahren, wie du kurz und lang gesprochene Umlaute in der Schreibung unterscheiden kannst. Am Ende werden wir die Frage klären, wann aus einem Doppelvokal ein Umlaut wird. Du solltest schon die verschiedenen Wortarten des Deutschen kennen, um den Erklärungen gut folgen zu können. Unser Alphabet besteht aus 26 Buchstaben – dazu zählen fünf Vokale und 21 Konsonanten. Doch dann sind da noch das ä, das ö und das ü, die zwar nicht zu den 26 Buchstaben des Alphabets gehören, aber ebenfalls Bestandteil des Buchstabeninventars des Deutschen sind. Diese nennt man Umlaute. Sie werden häufig gebraucht, um Adjektive zu steigern, wie bei stark – stärker – am stärksten. Ein weiterer Verwendungszweck des Umlautes besteht darin, Verkleinerungsformen zu bilden. Ein Beispiel dafür ist Hund – Hündchen. Umlaute treten außerdem bei manchen Substantiven auf, wenn deren Mehrzahl-, also Pluralform gebildet wird. So wird aus dem Substantiv Baum im Plural Bäume. Außerdem spielen Umlaute bei der Beugung einiger Verben eine Rolle. Die Du-Form des Verbs „raten“ heißt „du rätst“ und in der dritten Person schreibst du „er/sie/es rät“. Abgesehen davon existieren viele andere Wörter, zum Beispiel Müll oder rätseln, in denen Umlaute auch in der Einzahl bzw. der Grundform auftreten. Wie schon angedeutet gibt es kurz und lang gesprochene Umlaute. Ein Beispiel für ein kurz gesprochenes ü ist in Müll vorhanden. Das Substantiv Bühne beinhaltet dagegen den langen Umlaut ü. Da es in diesem Video um die Dehnung der Umlaute geht, konzentrieren wir uns darauf, wie man die lang gesprochenen Umlaute schreibt. Bleiben wir zunächst bei dem Beispiel „Bühne“. Hinter dem Umlaut steht ein sogenanntes Dehnungs-h, das die Länge des Umlautes ganz deutlich anzeigt. Das Dehnungs-h tritt oft, aber nicht immer, in Verbindung mit einem darauffolgenden m, n, l oder r auf. So schreibst du “lähmen”, “Mähne”, „Mühle“ und „Möhre“. Ein anderer Fall ist das Silben trennende h, das ebenfalls hinter einem langen Umlaut steht, jedoch eine neue Silbe eröffnet, wie zum Beispiel bei „Mü-he“ oder „Krä-he“. Allerdings werden nur manche lange Umlaute mit einem h gekennzeichnet. Meistens ist die Dehnung unsichtbar, das heißt: „ä“, „ö“ und „ü“ stehen allein. Beispiele dafür sind „Bär“, „Löwe“ und „Tür“. Um diese allein stehenden lang gesprochenen Umlaute von kurzen zu unterscheiden, kannst du dir als Faustregel merken, dass hinter langen Umlauten nie ein Doppelkonsonant steht. Um nun noch die Frage zu klären, wann aus Doppelvokalen Umlaute werden, wähle ich als Beispielwort „Saal“. Dieses Phänomen ist ziemlich selten. Weißt du, wie der Plural dieses Substantivs gebildet wird? Es gibt einen „Saal“, aber mehrere „Säle“. Für die Pluralform wird also ein Umlaut benötigt. Dasselbe gilt, wenn du von einem ganz kleinen Saal redest und die Verkleinerungsform „Sälchen“ benutzt. Beachte dabei stets, dass Umlaute nie verdoppelt werden! So, jetzt weißt du, was Umlaute sind und wann sie wie gebraucht werden. Es fällt dir in Zukunft bestimmt leichter, gedehnte Umlaute zu erkennen und auch selbst richtig zu schreiben. Viel Erfolg beim Üben! Tschüß – und bis zum nächsten Mal!

4 Kommentare
  1. Default

    Nicht schlecht

    Von Anna Muthoni, vor etwa einem Jahr
  2. Default

    kapier ich nich

    Von Derzocker76, vor etwa einem Jahr
  3. Default

    Ich habe mich verschrieben das ist natürlich super

    Von M Walch, vor etwa 3 Jahren
  4. Default

    Blöd

    Von M Walch, vor etwa 3 Jahren