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Übungen zur Vokaldehnung 07:45 min

Textversion des Videos

Transkript Übungen zur Vokaldehnung

Hallo, wie geht es dir? Kennst du dich aus mit der Vokaldehnung? Noch nicht so gut? Das ist kein Problem. Da geht es dir nicht alleine so. Denn auch unser Max hat zwar das Prinzip und die Regeln schon verstanden, möchte diese aber noch ein wenig üben, um sich sicherer zu werden. Mit Hilfe dieses Videos möchte ich, Nina, dir die Regeln zur Unterscheidung von gedehnten und kurzen Vokalen durch Übungen vermitteln. Das Thema des Lernvideos sind demnach die Dehnungsvokale. Viel Spaß dabei! Beginnen werde ich mit einer Übung zu den Doppelvokalen. Anschließend gibt es eine kurze Übung zum „Dehnungs-H” und danach gibt es eine Übung zum „Dehnungs-E”. Und zum Schluss eine Übung zu den langen und kurzen Vokalen im Vergleich. Als Vorwissen für dieses Lernvideo solltest du wissen, dass A, E, I, O und U Vokale sind und auch Selbstlaute genannt werden. Und zu den stimmhaften Lauten zählen. Und dich auch schon etwas mit den Dehnungsregeln von Vokalen vertraut gemacht haben, da ich hier nicht mehr drauf eingehen werde. So, nun ist Max schon ganz neugierig auf die Übungen. Los geht es mit einer Übung zu den Doppelvokalen. „Der St...t wurde von einem feindlichen H...r angegriffen. Mit Sp...ren warfen sie nach den Feinden. Doch diese verschwanden mit einem B...t raus auf das M...r. Nur die Rinder blieben und fraßen den Kl... .“ Überlege dir, welcher Doppelvokal in die richtige Lücke passt. Hast du die Übung vollendet? Der Kurztext lautet: „Der Staat wurde von einem feindlichen Heer angegriffen. Mit Speeren warfen sie nach den Feinden. Doch diese verschwanden mit einem Boot raus auf das Meer. Nur die Rinder blieben und fraßen den Klee.“ Super gemacht. Warum ist das nun richtig? Es heißt „Staat“ und nicht „Stat“. Da das “a” gedehnt ausgesprochen wird, muss es mit zwei “a” geschrieben werden. Das gilt auch für die anderen Wörter. Es heißt „Heer“ und nicht „Her“. So wie auch „Speeren“ und nicht „Speren“. Das „Boot“ wird im Deutschen auch nicht „Bot“ ausgesprochen. Und „Meer“ hat ebenfalls einen gedehnten Vokal, sonst hieße es ja „Mer“. „Klee“ hat auch wie „Meer“ ein gedehntes “e”. Max hat hier noch einen Lückentext bekommen. Er soll in die Lücken die passenden Wörter mit dem „Dehnungs-H” einsetzen. „Die Schüler f...en mit dem L...er in den Z... . Die Kinder wussten, wenn sie sich nicht ben...men, dann müssen sie mit der B...n sofort zurückf...ren. Am tollsten fanden die Schüler den ...l, der schwamm so schnell im Becken.“ Du musst dir nun überlegen, ob in den Lücken ein langer Vokal mit „“Dehnungs-H” oder ein Doppelvokal eingesetzt werden muss. Wie werden die Wörter richtig geschrieben? Lass uns das mal kontrollieren: In die erste Lücke kommt „fuhren“, „fuhren“ wird mit dem „Dehnungs-H” geschrieben, denn du kennst bestimmt das verwandte Wort „Fahrt“ dazu. Um auf die richtige Schreibweise zu kommen, kannst du stets die Verwandtschaftsprobe anwenden. Bist du auf das Wort „die Fahrt“ gekommen? Hilft dir das vielleicht weiter, da du nun weißt, dass auch „Fahrt“ mit „h” geschrieben wird? Kommen wir zum nächsten Wort. Der „Lehrer“ wird ebenfalls mit dem „Dehnungs-H” nach dem „e” geschrieben. Hierzu kannst du ebenfalls die Verwandtschaftsprobe anwenden. Du kennst vielleicht schon das Verb „lehren“, welches mit „h” geschrieben wird. Dadurch kann dir die Rechtschreibung leichter fallen. „Zoo“ hingegen ist ein Beispielwort für den Doppelvokal. „benehmen“ kommt vom Verb „nehmen“ und wird mit „h” geschrieben. Auch „Bahn“ wird mit „h” geschrieben. Und der „Aal“ mit einem doppelten „a”, denn es heißt ja nicht „Al“. Das wäre ein ganz anderes Wort mit einer anderen Bedeutung. Kommen wir nun zu der Vokaldehnung mit dem „Dehnungs-E”. „Till ...st von einer B...ne gestochen worden. Nun hat er F...ber und muss im Bett l...gen bleiben. Der Arzt empf...lt ...m eine Kur zu machen.“ Auch hier gebe ich dir wieder einen Lückentext vor, den du mit „i”, „ie” oder „ieh” einsetzen sollst. Es geht los mit einem kurzen Vokal. Daher musst du bei „ist“ nur das „i” einsetzen. Die „Biene“ wird mit einem gedehnten „i” ausgesprochen, daher musst du die Biene mit „ie” schreiben. Es heißt im Deutschen ja nicht die „Bine“, sondern „Biene“. Genauso wie bei „Fieber“ und „liegen“, es nicht „Fiber“ oder „ligen“ heißt. „Empfiehlt“ wird ebenfalls gedehnt ausgesprochen und wird daher mit „ieh” geschrieben. Und „ihm“ ist hier auch ein gedehnter Vokal, aber wird mit dem„ Dehnungs-H” gebildet. Also hier nur das „I” einsetzen. Max hat sich noch eine etwas kniffligere Aufgabe zu der Vokaldehnung gewünscht. Daher gibt es nun eine Übung, die dem Vergleich von langen und kurzen Vokalen dienen soll. Du hast ja nun schon einige Wörter mit gedehntem Selbstlaut kennengelernt. Findest du denn aber auch zu diesen folgenden Wörtern ein ähnlich klingendes Wort mit kurzem Vokal? Wie zum Beispiel von dem „Heer“ zu dem „Herr“? Hier die Wörter mit gedehntem Vokal: Der „Staat“, das „Beet“, die „Bahn“, der „Kahn“, die „Miete“. Überlege dir kurz die passenden Wörter. Zu „Staat“ ist dir bestimmt „statt“ im Sinne von „anstelle“ eingefallen. Zu dem „Beet“ kennst du das kurz gesprochene Wort „Bett“, zu der „Bahn“ ist mir das Wort „Bann“ eingefallen. Wie du schon hörst, wird der Vokal auch hier kurz gesprochen. Ein Wort mit kurzem Vokal ähnlich zu „Kahn“ wäre zum Beispiel „kann“. Auch hier kannst du deutlich den Unterschied hören. Und zu der „Miete“ ist dir vielleicht auch die „Mitte“ eingefallen. Mit Hilfe dieser Beispiele sollte dir der Unterschied von lang- und kurzgesprochenen Vokalen sehr deutlich werden. So ist das richtig. Damit hast du die Übungen zur Vokaldehnung beendet. Ich hoffe, dir haben die Übungen geholfen. Danke fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal

2 Kommentare
  1. Default

    Voll gut !!!!!!!😜

    Von Schwimmkim, vor 5 Monaten
  2. Default

    Gut!!!

    Von Kangaroo, vor fast 5 Jahren