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Wörter mit langen Stammvokalen

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Madame Wormuth
Wörter mit langen Stammvokalen
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Beschreibung Wörter mit langen Stammvokalen

In diesem Video lernst du die Wörter mit langen Stammvokalen kennen. Hier erfährst du Grundsätzliches zu Vokalen und Konsonanten, deren Aussprache und ihrer Kennzeichnung. Dieses Video behandelt nur die langen Vokale, die kurzen Vokale kommen in einem extra Video dran. Es ist egal, welches Video du zuerst siehst, aber du solltest beide anschauen, denn sie ergänzen sich und du brauchst die Regeln von beiden Videos, um sie voneinander abzugrenzen. MIthilfe vieler Wortbeispiele erkläre ich dir eine Reihe von nützlichen Regeln, die dir helfen, diese Wörter richtig zu schreiben. Viel Spaß dabei!

Transkript Wörter mit langen Stammvokalen

Hallo, ich bin Madame Wormuth. In diesem Video geht es um die Wörter mit langen Stammvokalen. Hier lernst du, wie du solche Wörter erkennst und wie du sie richtig schreibst. Voraussetzungen: Du solltest schon einige grundsätzliche Kenntnisse über Wörter haben und auf jeden Fall wissen, was Vokale und Konsonanten sind. Abgesehen davon, ist dies aber ein Video, in dem du Grundlagen lernst. Vokale sind Selbstlaute: “a, e, i, o, u”. Konsonanten sind Mitlaute, z.B.: b, d, f, l, m, t und so weiter. Vokale können kurz, oder lang ausgesprochen werden. In diesem Video behandeln wir die langen Vokale, wohingegen die kurzen Vokale in einem extra Video drankommen. Neben den reinen Vokalen gibt es auch Umlaute, das heißt Verbindungen von den Vokalen mit “e”, was wir als “a, o oder u” mit zwei Pünktchen schreiben und “ä, ö, ü” aussprechen. Damit du schon mal einen Eindruck hast, wovon ich hier rede, siehst du als Erstes einige Wörter mit langem Stammvokal: Saal, Klee, Ohr, Brief, fehlen, malen, Boot, Regen, Fahne. Die lange Aussprache eines Vokals nennt man auch Dehnung. Die kurze Aussprache nennt man Schärfung. Hier geht es, wie schon gesagt, um die Dehnung. Es gibt eine allgemein gültige Weise, kurze und lange Vokale zu kennzeichnen. Manchmal siehst du das in Grammatik- oder Wörterbüchern. Ein lang ausgesprochener Vokal wird mit einem Strich unter dem Vokal gekennzeichnet, wie bei “Füße”. Ein kurzer Vokal mit einem Punkt darunter, wie bei “Flüsse”. Wie kannst du feststellen, ob ein Vokal kurz oder lang ausgesprochen wird? In erster Linie musst du einfach genau hinhören, ob der Vokal kurz oder lang ist. Außerdem solltest du einige Regeln kennen. Von den Regeln gibt es aber einige Ausnahmen und da hilft leider nur eins: Du musst sie lernen. Auswendig lernen oder dir irgendwie merken. Kommen wir jetzt zu den Regeln: Wird ein Vokal lang gesprochen, wird er oft verdoppelt, wobei das nur für ein langes “a, e oder o” gilt. Beispiele für die Verdoppelung sind: Saal, Meer, leeren und Boot. Beachte: “I, u” und die Umlaute “ä, ö und ü” werden nie verdoppelt. Beachte ebenfalls: Beim Diminutiv, beziehungsweise der Verkleinerungsform fällt der doppelte Vokal weg, wenn er zum Umlaut wird. Er ist dann nur noch einfach. Aus Boot wird Bötchen. Aus Paar wird Pärchen. Auch hier gibt es Ausnahmen, nämlich beim “e”: Wörter wie Seelchen und Teechen behalten ihr “Doppel-e” im Diminutiv. Wenn ein Vokal lang gesprochen wird, ist er oft durch ein “Dehnungs-h” gekennzeichnet. Das gilt für alle Vokale, die Umlaute “ä, ö und ü” sowie die Doppellaute oder Diphthonge, zum Beispiel “i oder ei”. Beispiele hierfür sind: Truhe, mähen, gehen, zahm, sehr, ihn, Reihe. Alle stammverwandten Wörter haben das “Dehnungs-h” ebenfalls. Ein Beispiel: Zum Adjektiv zahm gehört der Infinitiv zähmen und das Substantiv die Zähmung. Denk dran: Oft sind die Regeln nicht hundertprozentig für alles gültig, da es immer wieder Ausnahmen gibt. Es hilft, auf die Wortfamilie zu achten, denn hier ist die Schreibung meist gleich. Das eingeschobene “Dehnungs-h” wird normalerweise nicht ausgesprochen. Sehr oft steht ein “Dehnungs-h” vor den Konsonanten “l, m, n und r”. Nächste Regel: Nach einem lang gesprochenen Vokal folgt oft ein “Dehnungs-e”. Das ist jedoch nur beim Vokal “i” der Fall, er wird dann zu “ie”. Beispiele hierfür sind: Biene, Riemen, Brief, sieben, piepsen, Liebe. Nach einem langen Stammvokal folgt häufig ein einzelner Konsonant, wie bei den Wörtern: Mus, Lupe, haben, Kater, Blume, Esel. Diese Regel gilt jedoch nicht für die Vor- und Nachsilben von Wörtern und auch nicht für zusammengesetzte Wörter, oder Komposita. Dazu sage ich später noch etwas. Und schließlich werden manche Vokale lang gesprochen, aber in der Schreibung nicht besonders gekennzeichnet. Das siehst du an den folgenden Wörtern: Rüsche, Dusche, säen, mir, Müsli, hoch, Buch, Tücher, (er) ruft, (ihr) habt. Jetzt erzähle ich dir noch ein paar wissenswerte Dinge über lange Vokale. Doppellaute oder Diphthonge sind immer lang, wie “ei, ai, eu, au und äu”: keine, Laibe, heulen, lausen, äußerst. “I” wird nur folgendermaßen gedehnt: durch ie, ih und ieh, wie in sie, ihnen und ziehen. Der lange Vokal in Vor- und Nachsilben, auch Präfixe und Suffixe genannt, und bei zusammengesetzten Wörtern, wird in der Schreibung nicht besonders gekennzeichnet. Beim Wort “vorstehen” gehören die drei Konsonanten “r, s, t” nicht richtig zusammen. Das erste “r” gehört zur Vorsilbe, zum Präfix. Die drei hintereinander stehenden Konsonanten zählen nicht als wirklich hintereinander, da sie nicht alle zum Grundwort gehören. Gleiches gilt für zusammengesetzte Wörter: Schafschur. Hier sind durch den “sch-Laut” sogar vier Konsonanten hintereinander. Drei hintereinander stehende Konsonanten zählen zum Beispiel nicht als wirklich hintereinander, da sie nicht alle zum Grundwort gehören. Wir sind jetzt fast fertig mit dem Video und fassen noch mal das Wichtigste zusammen: Vokale können kurz, oder lang ausgesprochen werden. Lange Vokale werden mit einem Strich darunter gekennzeichnet. Die lange Aussprache nennt man auch Dehnung. Es gibt eine Reihe von Regeln, die dir bei der richtigen Schreibung helfen. Ein langer Vokal wird oft verdoppelt. Das gilt jedoch nur für “a, e und o”. Ein langer Vokal wird oft von einem “Dehnungs-h”, oder “Dehnungs-e” gefolgt. Das “Dehnungs-e” gibt es aber nur nach dem “i”. Langen Vokalen folgt oft ein einzelner Konsonant. Oft werden lange Vokale aber auch nicht besonders gekennzeichnet. Wir sind jetzt am Ende des Videos angelangt. Ich hoffe, es hat dir gefallen und dich weitergebracht. Danke fürs Zuschauen. Tschüss, bis zum nächsten Mal.

29 Kommentare

29 Kommentare
  1. 👍

    Von Patrick413 D , vor 6 Tagen
  2. schönes video,gut erklärt

    Von Monika 89, vor 27 Tagen
  3. Da ist ein h

    Von Adelalmoslh, vor etwa einem Monat
  4. und in der 4:48 minute das verwandte wort gingen da ist kein h warum?

    Von Zobair1, vor 3 Monaten
  5. Besser kann mann es nicht machen

    Von Sven R., vor 3 Monaten
Mehr Kommentare

Wörter mit langen Stammvokalen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wörter mit langen Stammvokalen kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse dein Wissen über Vokale zusammen.

    Tipps

    Kannst du dich an die Unterscheidung von Vokalen und Konsonanten erinnern?

    Was hießen noch einmal die Begriffe Dehnung und Schärfung?

    Lösung
    • Man unterscheidet zwischen Vokalen und Konsonanten. Vokale sind die Selbstlaute a, e, i, o und u. Konsonanten sind die Mitlaute wie zum Beispiel b, d, f, g, m und p. Ä, ö und ü sind Umlaute.
    • Vokale können lang oder kurz ausgesprochen werden. Die lange Aussprache eines Vokals heißt Dehnung und die kurze Aussprache eines Vokals heißt Schärfung. Beispiele für Wörter mit einem langen Stammvokal sind: Saal, Boot oder Regen.
  • Beschreibe die Regeln zur Schreibung von Wörtern mit langen Stammvokalen.

    Tipps

    Der Diminutiv ist die Verkleinerungsform.

    a, e, i, o und u sind Vokale: Weißt du, wie man die Buchstaben b, d, f und g nennt?

    Lösung

    Die folgenden fünf Regeln zur Schreibung von Wörtern mit langen Stammvokalen solltest du kennen, um weniger Rechtschreibfehler zu machen. Merke dir dabei insbesondere:

    • Ein langes a, e oder o wird oft verdoppelt, wie in Meer. Aber: i, u und die Umlaute werden nie verdoppelt!
    • Alle Vokale, Umlaute und Doppellaute wie ie oder ei können ein Dehnungs-h haben.
    • Ein langes i kann ein Dehnungs-e haben.
    • Nach einem langen Vokal kann ein einzelner Konsonant folgen, wie in Kater.
    • Es gibt Vokale, die zwar lang ausgesprochen werden, aber in ihrer Schreibung nicht besonders gekennzeichnet werden wie in Dusche.
  • Entscheide, ob die Wörter mit einem Dehnungs-h oder einem Dehnungs-e geschrieben werden.

    Tipps

    Ein Dehnungs-e schreibt man nur bei einem langen i wie in Brief.

    Ein Dehnungs-h schreibt man nach einem langen Vokal, Umlaut oder Doppellaut wie in Truhe.

    Lösung

    Folgende Regel hilft dir, um zwischen einem Dehnungs-h und einem Dehnungs-e zu unterscheiden:

    Bedenke, dass die lang ausgesprochenen Vokale a, e, o, u, ä, ö, ü durch ein Dehnungs-h ergänzt werden können. Beispiel: Sahne oder Fehde (Streit).

    Ein Dehnungs-e kannst du jedoch nur nach einem lang ausgesprochene i schreiben, wie bei ie oder ieh. Beispiele hierfür sind verlieren oder sieht.

  • Entscheide, ob die lang ausgesprochenen Vokale mit einem Doppelvokal oder ohne Ergänzung geschrieben werden.

    Tipps

    Die lang ausgesprochenen Vokale a, e und o können verdoppelt werden, wie in Saat oder Meer.

    Beachte, dass i, u und die Umlaute ä, ö und ö nie verdoppelt werden.

    Gnus sind eine Gattung afrikanischer Antilopen.

    Lösung

    Hast du die Schreibungen des Vokals unterscheiden können?

    Der letzte Vokal u wird in Känguru lang gesprochen. In seiner Schreibung ist er jedoch nicht besonders gekennzeichnet, weswegen du dieses Wort am besten auswendig lernst ebenso wie das Wort Gnu. Das lang ausgesprochene u ist hier ebenfalls nicht gekennzeichnet.

    Anders verhält es sich da bei dem Wort: Wal. Nach dem langen a folgt ein einzelner Konsonant. Das Wort Aal verdoppelt hingegen seinen Vokal.

  • Bestimme, nach welcher Regel das jeweilige Wort mit langem Stammvokal geschrieben wird.

    Tipps

    Das Wort Mus ist ein Beispiel für die Kennzeichnung des langen Vokals durch einen einzelnen Konsonanten.

    Das Wort Riemen ist ein Beispiel für ein Dehnungs-e nach dem langen Vokal i.

    Das Wort mähen ist ein Beispiel für ein Dehnungs-h nach dem langen Umlaut ä.

    Das Wort Meer ist ein Beispiel für die Verdopplung bei einem langen e.

    Lösung

    Insgesamt unterscheidet man zwischen fünf Regeln, die die Schreibung von Wörtern mit langen Stammvokalen bestimmen:

    Verdopplung des langen Vokals
    Achtung: Diese Regel greift nur bei einem langen a, e oder o wie in : leeren oder Boot

    Kennzeichnung des langen Vokals durch ein Dehnungs-h
    Diese Regel gilt für alle Vokale, Umlaute und Doppellaute wie in: gehen, ihn und sehr

    Kennzeichnung des langen Vokals durch ein Dehnungs-e
    Diese Regel gilt nur bei einem langen i wie in: Brief, sieben und Liebe

    Nach einem langen Vokal folgt ein einzelner Konsonant wie in: Lupe und haben

    Keine besondere Kennzeichnung in der Schreibung
    Es gibt auch Vokale, die zwar lang ausgesprochen werden, aber in ihrer Schreibung nicht besonders gekennzeichnet werden. Beispiele hierfür sind: Buch, Dusche oder säen.

  • Arbeite die richtige Schreibweise der Wörter mit langen Stammvokalen heraus.

    Tipps

    Beachte, dass man in den Sätzen die beiden Wortpaare leicht verwechseln kann.

    Um die richtige Schreibweise zu ermitteln, beachte alle Regeln und Ausnahmen zur Schreibung von Wörtern mit langen Stammvokalen.

    Lösung

    Die Wörter in dieser Übung werden nach den folgenden Regeln geschrieben:

    • Verdopplung des langen Vokals, aber nur bei einem langen a, e oder o wie in den Wörtern seelisch, verheerend, Segelboot.
    • Kennzeichnung des langen Vokals durch ein Dehnungs-e, jedoch nur bei einem langen i wie bei den Wörtern Wiederwahl und ergiebig.
    • Nach einem langen Vokal folgt ein einzelner Konsonant wie bei den Wörtern selig, gibt, her, widerstrebt und bot.
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