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Merkmale der Säugetiere

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Team Wissenswelt
Merkmale der Säugetiere
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Merkmale der Säugetiere

Inhalt

Merkmale der Säugetiere – Biologie

Wissenschaftler schätzen die Zahl der verschiedenen Tierarten auf knapp neun Millionen. Das reicht vom Rädertierchen, das nur unter dem Mikroskop zu erkennen ist, bis zum 33 Meter langen und fast 150 Tonnen schweren Blauwal – dem größten Lebewesen auf unserem Planeten. Um einen Überblick über diese Vielfalt zu bekommen, haben Biologen die Tierwelt in Gruppen mit gleichen Merkmalen eingeteilt. Eine dieser Gruppen ist die rund 6 300 Arten umfassende Klasse der Säugetiere.

Was sind Säugetiere? – Definition

Zusammen mit den Fischen, den Amphibien (Frösche, Molche, Salamander), den Reptilien (Eidechsen, Schlangen, Krokodile), die als Ursprung der Säugetiere gelten, sowie den Vögeln gehören die Säugetiere zu dem biologischen Unterstamm der Wirbeltiere. Man spricht hier auch von der Systematik der Wirbeltiere. Hier werden die Lebewesen eingeordnet, die über eine Wirbelsäule verfügen. Innerhalb der Wirbeltiere grenzen sich die Säugetiere durch eine ganze Reihe von Besonderheiten gegen die anderen Tierklassen ab. Das größte Säugetier, der Blauwal, verfügt über diese Merkmale genauso wie der kleinste Säuger, die thailändische Hummel- oder Schweinsnasenfledermaus mit einem Gewicht von etwa 2 Gramm und einer Länge von knapp 3 Zentimetern.

In der folgenden Abbildung findest du einige Beispiele für Säugetiere:

fünf Merkmale Säugetiere Intelligenz

Auch was die Fortbewegung der Säugetiere betrifft, findet man hier eine große Vielfalt. Es gibt landlebende Säugetiere wie Pferde, Mäuse oder Hirsche. Dann gibt es wasserlebende Säugetiere wie Wale und Delfine und man findet sogar flugfähige Säugetiere wie die Fledermäuse oder die Flughunde.

Die Klasse der Säugetiere kann in drei Unterklassen eingeteilt werden. Die Ursäuger, die Beutelsäuger und die Plazentatiere. Die meisten Säugetiere gehören der Unterklasse der Plazentatiere an. Zu den Beutelsäugern gehören zum Beispiel das Känguru und der Koala. Sie tragen ihre meist winzigen Jungtiere nach der Geburt zunächst in einer Beuteltasche herum. Dort werden sie auch mit Milch versorgt. Zu den Ursäugern gehören die sogenannten Kloakentiere. Sie unterscheiden sich stark von den restlichen Säugetieren, da sie Eier legen und eine Kloake besitzen. Die Jungtiere werden nach dem Schlupf jedoch auch mit Milch ernährt. Zu den Kloakentieren gehören zum Beispiel das Schnabeltier oder der Ameisenigel.

Was unterscheidet Säugetiere von anderen Tieren?

Der griechische Gelehrte Aristoteles war vor rund 2 300 Jahren der Meinung, dass man Säugetiere am besten an ihren vier Gliedmaßen erkennen kann. Tatsächlich haben die meisten Säugetiere vier Gliedmaßen. Frösche, Molche, Salamander (Klasse Amphibien) sowie Eidechsen (Reptilien) bewegen sich jedoch ebenfalls auf vier Gliedmaßen. Und mit zwei Beinen und zwei Flügeln gibt es auch bei den Vögeln vier Extremitäten. Somit ist das Kennzeichen der Viergliedrigkeit nur bedingt gültig, zumal diese bei einigen Säugetieren, wie Walen und Delfinen nicht mehr zu erkennen sind, da sie im Laufe der Evolution einen fischähnlichen Körper entwickelt haben.

Welche besonderen Merkmale haben Säugetiere im Vergleich zu den anderen Wirbeltieren?

Ein wesentliches Merkmal finden wir bereits im Namen der Tiergruppe: Säugetiere oder Mammalia säugen ihre Jungen. Die Weibchen verfügen über Drüsen, die Milch als Nahrung für den Nachwuchs produzieren. Die Größe der Milchdrüsen unterscheidet sich von Art zu Art. Wenn keine Jungtiere gesäugt werden, sind die Zitzen des Gesäuges oft kaum zu sehen. Durch jahrhundertelange Zucht hat sich das Milchdrüsengewebe unserer Kühe zu einem unübersehbaren Euter entwickelt.

Geburt und Aufzucht unterscheiden sich bei den einzelnen Gruppen. Während Robben und Seehunde zum Säugen ihrer Jungen an Land gehen, werden Wal- und Delfinbabys unter Wasser mit Milch versorgt. Da die Kleinen wegen fehlender Lippen nicht saugen können, wird ihnen die Milch in den Mund gespritzt. Die Vorfahren der Säugetiere legten wie die Vertreter aller anderen Wirbeltierklassen Eier. Diese Art der Fortpflanzung haben nur der Schnabeligel und das Schnabeltier in Australien beibehalten. Bei allen anderen Säugetieren entwickelt sich der Nachwuchs im Mutterleib.

Beim Eichhörnchen dauert das etwa 35 Tage, eine Elefantenkuh ist bis zu zwei Jahren trächtig (schwanger). Die Jungtiere werden lebend geboren und können je nach Art sofort laufen oder schwimmen (Nestflüchter) oder werden in einem Nest oder in einer Höhle noch intensiv von den Eltern umsorgt (Nesthocker).

Woran erkennt man Säugetiere?

Ein gutes äußeres Merkmal ist das Fell der Säugetiere. Im Gegensatz zu den wechselwarmen Fischen, Amphibien und Reptilien haben Säugetiere eine konstante Körpertemperatur bei etwa 37 °C. Sie sind also gleichwarm. Hier spricht man auch von der Wärmeregulation der Säugetiere. Um die Körpertemperatur zu halten, haben die „Säuger“ mit ihrem Fell einen Temperaturschutz. Der kann bei einem Eisbären Wärme am Körper festhalten oder bei einem Kamel äußere Hitze fernhalten. Zudem kann die Behaarung verhindern, dass Wasser an die empfindliche Haut des Körpers kommt (Biber, Fischotter) oder Witterung (Regen, Schnee, Wind) dem Tier schadet. Manche Säugetiere besitzen wie die Moschusochsen lange zottelige Haare, andere nur wenige Haare am Körper (Elefanten) oder sie haben im Laufe der Evolution diese durch eine wärmedämmende Speckschicht ersetzt. Dies findet man zum Beispiel bei den Walen und den Delfinen. Bei der Entwicklung der Jungtiere im Mutterleib kann man aber feststellen, dass zu bestimmten Zeiten die kleinen Körper von Haaren überzogen sind.

Ein weiteres Kennzeichen der Säugetiere sind die differenzierten Zähne mit unterschiedlichen Funktionen. Ein typisches Säugetiermerkmal ist also das Säugetiergebiss. Fische, Amphibien und Reptilien besitzen ebenfalls Zähne, doch diese sind, egal wo sie sich im Maul befinden, gleich. Säugetiere haben in vielen Fällen unterschiedliche Zähne im Maul. Große, spitze Eckzähne können Beutetiere durchbohren und töten. Die vorderen Backenzähne reißen oder schneiden von der Nahrung Stücke ab, die von den hinteren Backenzähnen (Mahlzähne) mit rauen Flächen zerkleinert werden. Und dann gibt es noch die vorderen Schneidezähne. Deren Name ist nicht so ganz treffend, denn mit den Schneidezähnen wird eher etwas abgeknabbert als abgeschnitten. Wölfe schaben damit zum Beispiel Fleischreste von einem Knochen.
Dadurch kommt es zu einer großen Vielfalt bei der Ernährung der Säugetiere. Je nach Art der Nahrung unterscheidet man zwischen Allesfresser, Fleischfresser und Pflanzenfresser.

Eines der nicht sichtbaren Merkmale der Säugetiere im Körperbau findet man an der Halswirbelsäule. Von der Hummelfledermaus über Maulwurf, Pferd oder Giraffe bis zum Blauwal besitzen alle Säugetiere sieben Halswirbel. Eine starke Nackenmuskulatur gibt dem Kopf jeweils den nötigen Halt. Die Säugetiere haben als Nachfahren der Amphibien und Reptilien ihre Viergliedrigkeit weiterentwickelt. Im Gegensatz zu ihren Vorfahren stehen die Beine nicht mehr seitlich vom Körper ab, sondern sind durch einen ausgefeilten Skelett- und Muskelaufbau nach unten gerichtet. Damit können sie z. B. stehen, ohne ihre Muskulatur anzustrengen. Auch das Gehen und Laufen fällt ihnen leichter als den anderen vierbeinigen Wirbeltieren. Durch die seitwärts abstehenden Beine benötigen Molche, Eidechsen und Krokodile bereits viel Muskelkraft, um auf die Beine zu kommen. Nach Bewegungsphasen liegen sie daher immer flach auf dem Bauch, um Muskelkraft zu sparen.

Merkmale der Säugetiere – Zusammenfassung

Hier werden nochmals einige der wichtigsten Merkmale der Säugetiere einfach erklärt:

  • Sie bringen ihre Jungtiere lebend zur Welt.
  • Die Jungtiere werden mit Milch aus Milchdrüsen gesäugt.
  • Die Körpertemperatur ist konstant. Sie sind gleichwarm.
  • Säugetiere atmen mit den Lungen. Im Wasser lebende Säugetiere müssen regelmäßig an die Wasseroberfläche schwimmen.
  • Zähne sind unterschiedlich und besitzen unterschiedliche Funktionen.
  • Ein Haarkleid sorgt für Schutz gegen Umgebungstemperaturen und Witterung. Bei einigen tritt die Behaarung nur vor der Geburt auf.
  • Sie besitzen einen gemeinsamen Grundbauplan. Alle haben sieben Halswirbel.
  • Säugetiere besitzen vier Gliedmaßen. Diese können aber auch zu Flossen oder Flügeln abgewandelt sein.

Wusstest du, dass für einen Biologen der Mensch ein Säugetier ist? Wenn dich diese Information überrascht, dann betrachte deine Mitmenschen mit deinem neuen Wissen über die Merkmale der Säugetiere. Man findet beim Menschen alle fünf Merkmale aus unserer Tabelle wieder.

Auch zum Thema Merkmale der Säugetiere haben wir einige interaktive Übungen und Arbeitsblätter vorbereitet. Hier kannst du überprüfen, wie gut deine Kenntnisse über die Säugetiere sind. Viel Spaß!

Häufig gestellte Fragen zum Thema Merkmale der Säugetiere

Muss ein Säugetier alle fünf Merkmale aus der Tabelle aufweisen?
Hummeln haben auch Haare. Sind sie somit Säugetiere?
Warum sind Delfine, die keine Haare am Körper haben, trotzdem Säugetiere?
Sind Säugetiere leistungsfähiger als Tiere anderer Tierstämme und Klassen?
Welchen Vorteil bringen „differenzierte Zähne“?
Ist der Mensch wirklich ein Säugetier?

Transkript Merkmale der Säugetiere

Das wohl augenscheinlichste Merkmal der meisten Säugetierarten sind die vier Gliedmaßen. Schon der griechische Wissenschaftler Aristoteles hat dieses Merkmal in seiner Systematik etwa 350 v. Chr. als wichtigstes Merkmal gewählt. Die Gliedmaßen der Säugetiere unterscheiden sich jedoch wie wir hier sehen je nach Lebensweise deutlich voneinander. Ein anderes visuell wahrzunehmendes Merkmal ist die Körperbehaarung. Doch auch diese ist je nach Lebensweise und Säugetierart unterschiedlich. Nicht alle ausgewachsenen Säugetiere tragen ein prächtiges Haarkleid. Dieses Merkmal gilt auch, wenn das Tier im Mutterleib behaart ist und Jahre später zurückgebildet oder abgestoßen werden. Ein Delfin zum Beispiel hat nur im Mutterleib Haare auf seiner Schnauze, nach der Geburt werden sie abgestoßen. Moschusochsen hingegen haben, wie man hier sieht, auffallend lange Haare. 60 bis 90 Zentimeter können sie an Hals, Brust und Hinterleib erreichen. Das Fell einer Giraffe oder eines Pferdes ist kurz und glatt. Und die Behaarung eines Elefanten ist sehr spärlich. Nur auf dem Rücken ist sie dichter. Säugetiere sind Warmblüter. Das heißt, sie müssen immer eine konstante Körpertemperatur aufrechterhalten. Dies setzt die Fähigkeit voraus, den Körper zu erwärmen und bei hohen Außentemperaturen abzukühlen. Die gleichbleibende Körpertemperatur ist ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung der Embryonen im Mutterleibe. Säugetiere sind fast alle lebendgebärend und ernähren die Jungen nach der Geburt mit körpereigener Milch. Dies führt uns zu einem weiteren Merkmal: die Milchdrüsen. Sie dienen den weiblichen Tieren dazu, ihren Nachwuchs zu ernähren. Von ihnen stammt auch die wissenschaftliche Bezeichnung „Mammalia‟, nach dem Lateinischen „Mama, Mutterbrust‟. Die Größe der Milchdrüsen unterscheidet sich von Art zu Art. Bei Wildtieren wie diesem Auerochsen ist das Gesäuge so gut wie nicht zu sehen. Und auch bei diesem Giraffenweibchen stehen nur unscheinbare Zitzen von der Haut ab. Erst zur Geburt eines Jungen wird das Gesäuge größer. Das enorm entwickelte Drüsengewebe des Euters bei diesem Rind ist das Ergebnis einer auf hohe Milchabgabe abzielenden Züchtung. Der Größenunterschied vom kleinsten zum größten der heute lebenden Säugetiere ist ungeheuer groß. So wiegt das kleinste Säugetier der Erde, die in Thailand beheimatete Hummel- oder Schweinsnasenfledermaus nur 1,7 Gramm und ist 2,9 Zentimeter lang. Der Blauwal übertrifft mit 130000 Kilometern und einer Länge von zirka 30 Metern alle Tiere dieser Erde. Ein Elefant kann ein Gewicht von 5000 Kilogramm haben und damit sind die statischen Probleme dieses Tieres erheblich. Da die Wirbelsäule keine starre, sondern eine sehr bewegliche Verbindung zwischen Vorder- und Hinterbeinen ist, fragt man sich, wie trotzdem ein stabiles Gebilde zustande kommt. Sehen wir uns die Verteilung des Körpergewichts einmal genauer an: Der schwere Kopf muss von der Halswirbelsäule gehalten werden. Übrigens sind es grundsätzlich sieben Halswirbel, egal ob bei Maus oder Giraffe. Ohne eine starke Nackenmuskulatur würde der Kopf nach unten fallen. Dadurch entsteht eine stabile Bogen-Sehne-Konstruktion. Die Rumpfwirbelsäule, bestehend aus Brust- und Lendenwirbelbereich, trägt das größte Gewicht. Hier sind es die Bauchmuskeln, die wie die Sehne zum Bogen der Wirbelsäule wirken. Die zwischen den Dornfortsätzen der Wirbel angebrachten Muskeln sorgen dafür, dass die Wirbelsäule stabil bleibt. Je größer das zu tragende Gewicht des Tieres, desto stärker muss das Beinskelett sein. Röhrenknochen besitzen eine hohe Druckfestigkeit und sparen Gewicht, was für die Beweglichkeit von Vorteil ist. So kann das schwerste an Land lebende Säugetier schneller laufen als der Mensch. Kennzeichnende Merkmale der Säugetiere sind, auch wenn es Ausnahmen gibt: vier Gliedmaßen, die Körperbehaarung, eine konstante Körpertemperatur, der Besitz von Milchdrüsen und die Tatsache, dass sie ihre Jungen lebend gebären.

36 Kommentare

36 Kommentare
  1. Ich mag Tiere

    Von N., vor 8 Monaten
  2. Ich Habe Alles Verstanden

    Von Emily, vor 8 Monaten
  3. Krasssssssssssssssssss😱👍❤️😍

    Von Mia, vor 9 Monaten
  4. Voll krass oder❤️😱

    Von Mia, vor 9 Monaten
  5. Hi ich finde das Video doch nicht schlecht ich finde das sehr interessant

    Von Mia, vor 9 Monaten
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Merkmale der Säugetiere Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Merkmale der Säugetiere kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne die Merkmale, die typisch für die meisten Säugetiere sind.

    Tipps

    Denke an ein Landsäugetier. Wie viele Gliedmaßen hat es?

    Lösung

    Säugetiere weisen eine Körperbehaarung auf und keine Schuppen.

    Die Körpertemperatur ist konstant.

    Außerdem haben Säugetiere 4 Gliedmaßen. Bei einigen wasserlebenden Säugetieren wie Delfinen sind die Gliedmaßen zurückgebildet.

    Säugetiere gebären ihren Nachwuchs meist lebend und sie legen keine Eier.

    Ihren Nachwuchs versorgen Säugetiere in der Anfangszeit über ihre Milchdrüsen.

  • Nenne Beispiele für Säugetiere.

    Tipps

    Delfine haben im Mutterleib Haare, die sie nach der Geburt wieder abstoßen.

    Pinguine können zwar nicht fliegen, haben aber ein dichtes Gefieder.

    Frösche legen Eier.

    Lösung

    Delfine, Bären, Kühe und Elefanten sind Säugetiere.

    Pinguine und Eulen sind Vögel.

    Frösche sind Amphibien.

    Seepferdchen gehören zu den Fischen.

  • Untersuche die typischen Merkmale von Säugetieren auf artspezifische Ausprägungen.

    Tipps

    Welche Größe wird in der Einheit Grad Celsius angegeben?

    Bei genauerer Betrachtung ist der Hals einer Maus genauso aufgebaut wie der Hals einer Giraffe.

    Lösung

    In der Regel weisen Säugetiere eine Körperbehaarung auf, aber die Menge und Länge der Haare unterscheidet sich von Tier zu Tier. Elefanten haben nur wenige und kurze, ein Moschusochse hat ein längeres und dichteres Fell.

    Auch bei dem Wert der Körpertemperatur gibt es Unterschiede: Zwar ist sie konstant, aber bei einem Rind liegt sie ungefähr bei 38 °C und beim Schnabeltier bei nur ungefähr 30 °C.

    Die Größe der Milchdrüsen und die Anzahl der Zitzen sind ebenfalls von Tier zu Tier unterschiedlich. Vor allem Säugetiere mit einer hohen Anzahl an Nachwuchs wie Schweine müssen jedes einzelne Baby versorgen können.

    Zudem haben die meisten Säugetiere ein Gebiss, doch die Anzahl der Zähne ist verschieden: Erwachsene Hunde haben 42 Zähne, bei erwachsenen Katzen sind es nur 32 Zähne.

    Aber es gibt auch Merkmale, die bei allen Säugetieren gleich ausgeprägt sind: Alle Säugetiere haben dieselbe Anzahl an Halswirbel und Gliedmaßen. Bei einigen, besonders den wasserlebenden Säugetieren, ist dies zwar nicht so offensichtlich, die Anlagen sind aber vorhanden.

  • Vergleiche die Merkmale des Schnabeltiers mit den für Säugetiere typischen Merkmalen.

    Tipps

    Wie zerkleinern Säugetiere normalerweise ihre Nahrung?

    Ein Schnabeltier hält seine Körpertemperatur durchgehend auf ungefähr 30 °C.

    Lösung

    Das Schnabeltier ist ein eher ungewöhnliches Säugetier. Es hat viele Merkmale, die für Säugetiere typisch sind, aber auch einige, die wir eher aus anderen Wirbeltierklassen kennen. Deshalb wird es auch als „Ursäuger“ bezeichnet.

    Ein Schnabeltier hat wie jedes andere Säugetier ein Fell, vier Gliedmaßen und die Körpertemperatur ist konstant. Außerdem säugt es seine Jungen.

    Allerdings werden die Jungen nicht lebend geboren, denn sie schlüpfen aus einem Ei. Das ist ein Merkmal, dass du wahrscheinlich eher von Vögeln, Reptilien oder Amphibien kennst.

    Des Weiteren hat ein Schnabeltier – wie der Name schon sagt – einen Schnabel. Im Schnabel befinden sich keine Zähne, sondern Hornplatten, mit welchen Schnabeltiere ihre Nahrung wie Würmer oder Larven zermahlen können.

  • Zeige die Größenunterschiede von verschiedenen Säugetierarten auf.

    Tipps

    Der Blauwal hält einen Weltrekord mit seinem Gewicht.

    Lösung

    Säugetiere sind unterschiedlich groß. Ordnet man die angegebenen Säugetiere nach ihrer Größe, ergibt sich folgende Reihenfolge: Maus, Wildschwein, Pferd, Elefant, Blauwal.

  • Klassifiziere die verschiedenen Wirbeltiergruppen anhand ihrer jeweiligen typischen Merkmale.

    Tipps

    Amphibien können leicht austrocknen, da ihre Haut nur dünn ist und Feuchtigkeit durchlässt.

    Die Haut der Reptilien ist ziemlich dick, sodass nur wenig Wasser aus dem Körper durch sie verdunstet.

    Lösung

    Fische leben nur im Wasser und atmen über ihre Kiemen.

    Amphibien machen einen Gestaltwandel, eine Metamorphose, durch. Außerdem müssen sie immer von feuchter Luft umgeben sein, da ihre Haut leicht austrocknet.

    Reptilien haben eine dicke Haut mit Hornschuppen. Dadurch können sie nicht so leicht austrocknen und an trockener Luft leben.

    Das auffälligste Merkmal der Vögel ist ihr Federkleid. Außerdem verfügen sie in der Regel über Flügel, mit denen sie sich im Luftraum bewegen können. Es gibt aber auch einige Vögel wie zum Beispiel den Pinguin, der seine Flügel nicht zum Fliegen, sondern zum Schwimmen nutzt.

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