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Krebstiere – innerer und äußerer Bau

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Krebstiere – innerer und äußerer Bau
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Krebstiere – innerer und äußerer Bau

Inhalt

Krebstiere Körperbau – Biologie

Die Krebstiere, auch bekannt als Krebse, bilden einen Unterstamm der Gliederfüßer. Zu ihnen gehören mindestens 32 000 Arten, die in den verschiedensten Regionen der Welt zu finden sind. Zu den Krebstieren gehören zum Beispiel Flusskrebse, Hummer, Krabben, Garnelen, Flohkrebse oder auch die Asseln. Die Lebensweise der Krebstiere mag unterschiedlich sein, jedoch besitzen ihre Körper den gleichen Grundaufbau.
Genau diesen Grundaufbau der Krebstiere wollen wir uns in diesem Lerntext am Beispiel des Flusskrebses nun anschauen.

Wie ist der Körperbau von Krebstieren? – äußerer Bau

Der folgende Text über den äußeren Körperbau des Flusskrebses gliedert sich in die Abschnitte Außenskelett, Körperbau und Beine.

Das Außenskelett der Krebstiere

Krebstiere besitzen ein Außenskelett, auch Exoskelett genannt. Dieses Außenskelett ist eine robuste Außenhülle, die überwiegend aus Chitin und Kalk besteht. Aber haben Krebstiere denn überhaupt Knochen? Nein. Wie bei den meisten anderen wirbellosen Tieren stabilisiert ein Außenskelett den Körper des Tieres. Das Außenskelett dient auch zum Schutz vor Feinden.

Allerdings ist es so starr, dass es nicht mitwachsen kann. Daher häutet sich der Krebs ein- bis zweimal im Jahr. Das Außenskelett springt auf und das Krebstier kriecht vollständig aus seiner alten Hülle heraus. Da seine neue Außenhülle noch sehr empfindlich ist und noch keinen Schutz bietet, muss sich der Flusskrebs in den ersten zehn Tagen verstecken, bis die neue Hülle ausgehärtet ist. In dieser Zeit wird er auch Butterkrebs genannt.

Der Körperbau der Krebstiere

Der Körper der Krebstiere gliedert sich in drei Abschnitte: Kopf, Brust und Hinterleib. Der Kopf und das Bruststück sind jedoch meist zu einem Kopfbruststück verwachsen. Am starr verwachsenen, nicht beweglichen Kopfbruststück sitzen zwei Paar Fühler, Stielaugen und fünf Paar Laufbeine, wobei das vorderste Paar mit großen Scheren ausgestattet ist. Mit den Fühlern (Antennen) und den Laufbeinen tasten die vor allem nachts aktiven Flusskrebse ihre Umgebung ab. An den Antennen befinden sich zusätzlich Tasthaare. Außerdem verfügen Krebstiere über Geruchs- und Geschmackssinneszellen. Die auffälligen, auf Stielchen sitzenden Augen können unabhängig voneinander bewegt werden und ermöglichen so trotz Unbeweglichkeit des Kopfes einen guten Rundumblick.

Aber wie viele Augen hat ein Flusskrebs und welche Augen haben Krebstiere? Die zwei Augen des Flusskrebses sitzen auf kleinen Stielen am Kopf des Tieres und können unabhängig voneinander bewegt werden. Krebstiere besitzen sogenannte Facettenaugen, auch Komplexaugen genannt. Bei diesem Augentyp besteht ein Auge aus mehreren Einzelaugen.

Der bewegliche Hinterleib ist aus mehreren Bereichen – sogenannten Segmenten – zusammengesetzt. Am gegliederten Hinterleib sitzen fünf Paar kleine Schwimmbeine. Am letzten Segment besitzt der Flusskrebs einen Fächerschwanz, der als Ruder dient.

Die Beine der Krebstiere

Aber wie viele Beine haben Krebse überhaupt? Krebstiere haben sechs offensichtliche Füße und verfügen über viele kleine Füße am Hinterleib und am Kopf. Die vielen Krebsbeine sehen dabei nicht nur unterschiedlich aus, sie haben oft sogar unterschiedliche Funktionen. Dies sehen wir uns nun am Beispiel des Flusskrebses genauer an.

Das vorderste Beinpaar ist zu zwei kräftigen Scheren umgewandelt. Daher werden diese Beine auch als Scherenbeine bezeichnet. Mit diesen Scheren kann sich der Flusskrebs gegen Feinde verteidigen und Nahrung zerkleinern.

Die anderen vier Beinpaare dienen der Fortbewegung. Man nennt diese auch Laufbeine. Die Beine werden in verschiedene Bereiche unterteilt. Daher spricht man auch von gegliederten Beinen und zählt die Krebstiere zu den Gliederfüßern.

Zusätzlich hat der Flusskrebs noch Kieferfüßchen und Hinterleibsfüßchen.

Die Kieferfüßchen helfen, die zerkleinerte Nahrung zum Mund des Krebstieres zu transportieren. Zusätzlich fächern sie den Kiemen ununterbrochen frisches, sauerstoffreiches Wasser zu. Die hintersten Hinterleibsfüßchen, die sogenannten Afterfüßchen, dienen den weiblichen Flusskrebsen dabei, ihre Eier vom Herbst bis zum Frühjahr umherzutragen.

Für einen besseren Überblick darüber, welche Funktionen die einzelnen Beine des Flusskrebses haben, kannst du dir zusammenfassend die nachfolgende Tabelle anschauen.

Beine Funktion
Scherenbeine Zur Abwehr von Feinden und zur Zerkleinerung der Nahrung
Laufbeine Beine zur Fortbewegung
Kieferfüßchen Nahrungstransport zum Mund und Versorgung der Kiemen mit sauerstoffreichem Wasser
Hinterleibsfüßchen Sie fächern ebenfalls den Kiemen sauerstoffreiches Wasser zu.
Afterfüßchen Weibchen tragen mit diesen Beinen ihre Eier.

Wie ist der Körperbau von Krebstieren? – innerer Bau

Der innere Bau des Flusskrebses ist im Folgenden in Blutkreislauf und Atmung, innere Organe und Nervensystem gegliedert.

Blutkreislauf und Atmung der Krebstiere

Krebstiere verfügen wie die Insekten über einen offenen Blutkreislauf. Das bedeutet, dass es hier keine geschlossenen Adern und auch kein gewöhnliches Herz gibt. Eine blutähnliche Flüssigkeit, genannt Hämolymphe, wird vom röhrenförmigen Herz durch den gesamten Körper gepumpt. Diese Flüssigkeit umspült die Organe und versorgt diese mit Sauerstoff und Nährstoffen. Gleichzeitig werden Kohlenstoffdioxid und Abfallstoffe aufgenommen und aus dem Körper transportiert.

Und haben Krebstiere denn eine Lunge? Nein. Die Atmung der Krebstiere erfolgt über Kiemen. Diese befinden sich in den sogenannten Atemhöhlen. Einige Asselarten atmen jedoch wie die Insekten über Organe, die den Tracheen ähneln. Aber auch bei diesen Arten sind neben den tracheenähnlichen Organen Kiemen vorhanden.

Die inneren Organe der Krebstiere

Die inneren Organe von Krebstieren durchziehen den gesamten Körper. So zum Beispiel auch der Magen und der Verdauungstrakt, wo Schnecken, Muscheln, kleine Fische oder Pflanzen, die dem Krebstier als Nahrung dienen, verdaut werden.

Das Nervensystem der Krebstiere

Das Nervensystem durchzieht ebenfalls den gesamten Körper. Das Nervensystem ist anders aufgebaut als bei den Säugetieren. Krebstiere haben ein sogenanntes Strickleiternervensystem. Wie es der Name schon verrät, ist das Nervensystem in Form einer Strickleiter angelegt und liegt auf der Bauchseite. In jedem Segment befindet sich ein Ganglienpaar. Ganglien sind verdickte Nervenknoten, die bei den Krebsen paarweise angeordnet sind. Das größte Ganglion ist dabei das sogenannte Oberschlundganglion. Es bildet das Zentrum des Nervensystems und befindet sich im Kopfbereich. Durch zwei Nervenstränge ist es mit dem Unterschlundganglion verbunden. Auch dieses ist größer als die normalen Ganglien der einzelnen Segmente.

Das Strickleiternervensystem leitet aufgenommene Informationen direkt an die ausführende Stelle weiter. Beispielsweise werden Informationen, die durch die Augen aufgenommen werden, direkt an die Beine weitergeleitet, ohne dabei ein Gehirn als Schaltzentrale zu benötigen.

Für einen guten Überblick über den inneren und äußeren Aufbau der Krebstiere kannst du dir den Aufbau eines Flusskrebses in der folgenden Abbildung anschauen. Nun weißt du auch, wie Krebstiere aussehen.

Wie ist der Körperbau von Krebstieren? innere Organe Flusskrebs Aufbau

Krebstiere – innerer und äußerer Bau – Zusammenfassung

Zum Schluss fassen wir noch einmal die wichtigsten Punkte zusammen:

  • Der Flusskrebs gehört zu den Krebstieren. Krebstiere werden durch ihre gegliederten Beine zu den Gliedertieren gezählt.
  • Das Außenskelett besteht aus Chitin und Kalk. Da das Außenskelett nicht mitwächst, muss es ein- bis zweimal im Jahr erneuert werden.
  • Die Krebsscheren dienen zur Zerkleinerung der Nahrung und zur Verteidigung gegen Feinde.
  • Kieferfüßchen und Hinterleibsfüßchen führen den Kiemen sauerstoffreiches Wasser zu.
  • Zudem sind Krebstiere mit einem Röhrenherz, einem offenen Blutkreislauf und einem Strickleiternervensystem ausgestattet.

Nach diesem kurzen Überblick über den Körperbau von Flusskrebsen kannst auch du den Körperbau der Krebstiere einfach erklären. Zur Überprüfung deines Wissens kannst du im Anschluss die Übungen und die Arbeitsblätter zum Thema Krebstiere – innerer und äußerer Bau bearbeiten. Viel Spaß!

Transkript Krebstiere – innerer und äußerer Bau

Hallo! Das ist ein Flusskrebs, er gehört zu den Krebstieren. Interessanterweise besitzt er nicht nur 8 Laufbeine und 2 Beine mit Scheren, sondern auch noch jede Menge kleiner Füßchen im Mund- und Schwanzbereich. In diesem Video, in dem wir uns mit dem Bau von Krebstieren am Beispiel des Flusskrebses beschäftigen - wollen wir unter anderem das Geheimnis dieser Füßchen lüften.

Krebstiere - Flusskrebs

Zu den Krebstieren gehören neben den Flusskrebsen auch der Hummer, die Krabbe und die Garnele. Aber auch kleine Arten wie der Flohkrebs oder die Asseln zählen zu den Krebstieren. Der europäische Flusskrebs ist etwa 18cm groß und ist vor allem nachts aktiv. Tagsüber versteckt er sich lieber hinter Steinen.

Außenhülle

Seine Außenhülle besteht aus Chitin und Kalk und ist äußerst robust - man spricht von einem Außenskelett. Beim Flusskrebs gliedert es sich in ein starres Kopfbruststück und in den Hinterleib, der aus mehreren Segmenten besteht. Diese Segmente sich gegeneinander beweglich. Der Fächerschwanzdient beim Rückwärtsschwimmen - etwa bei der Flucht vor Feinden - als Ruder. Ein hartes Außenskelett ist ein guter Schutz vor Feinden. Der Nachteil ist: Es wächst nicht mit. Einmal im Jahr springt der Panzer deshalb auf und der Flusskrebs kriecht vollständig aus ihm heraus. Als sogenannter „Butterkrebs“ muss er sich nun - da er ohne Panzer ziemlich wehrlos ist - bis zu zehn Tage gut versteckt halten. In dieser Zeit härtet der neue, größere Panzer aus.

Innere Organe

Anders als wir, verfügt der Flusskrebs über einen offenen Blutkreislauf. Das Blut wird vom röhrenförmigen Herzen in den Kopf gepumpt, wo es frei ausströmt und sich im Körper verteilt. Während es die Organe umspült, gibt es Sauerstoff und Nährstoffe an die Zellen ab. Gleichzeitig nimmt es Kohlendioxid und Abfallstoffe auf. Über kleine Öffnungen im Röhrenherzen wird das Blut schließlich wieder aufgenommen und wieder in den Kopf gepumpt.

Der Flusskrebs atmet über Kiemen, die auf Kopfbruststück liegen. Auch Magen und Verdauungstrakt durchziehen den gesamten Körper. Dort wird die Nahrung - hauptsächlich Insektenlarven, Schnecken, Muscheln, aber auch kleine Fische oder Pflanzenteile - verdaut.

Die Augen der Flusskrebse sitzen auf kurzen Stielen und können unabhängig voneinander bewegt werden. Diese Bauweise ermöglicht - trotz des starren Köpers - einen guten Rundumblick.

Das Nervensystem durchzieht den gesamten Körper und wird - aufgrund der Aneinanderreihung von Knoten - als Strickleiternervensystem bezeichnet. Es leitet zum Beispiel Informationen, die die Augen aufnehmen, zu den Beinen weiter.

Fühler und Beine

Natürlich sind auch die vier Fühler eines Flusskrebses mit dem Nervensystem verbunden. Mit diesen vier Antennen - zwei kurzen und zwei langen - ertasten Flusskrebse die Umgebung und finden so z.B. Nahrung.

Am vordersten Beinpaar befinden sich kräftige Scheren. Diese dienen einerseits zu Verteidigung vor Feinden und andererseits zur Zerkleinerung von Nahrung.

Mit den anderen vier Beinpaaren bewegt sich der Flusskrebs vorwärts. Die Beine sind stark gegliedert, weshalb auch der Flusskrebs zu den Gliedertieren gehört. Zusätzlich zu den Scherenbeinen und Laufbeinen verfügt der Flusskrebs noch über mehrere Kieferfüße bzw. Hinterleibsfüßchen.

Die Kieferfüße bewegen die zerkleinerte Nahrung zu den Kiefern. Außerdem fächeln sie - genauso wie die Hinterleibsfüßchen - den Kiemen ständig frisches, sauerstoffhaltiges Wasser zu.

Krebsweibchen nutzen zudem ihre Afterfüße auf ganz besondere Weise. Im Herbst tragen sie damit hunderte befruchtete Eier herum, aus denen erst im Frühjahr junge Krebse schlüpfen. Die verschiedenen Beine erfüllen also ganz schön viele Aufgaben!

Zusammenfassung

Fassen wir noch mal zusammen: Der Flusskrebs gehört also zu den Krebstieren. Aufgrund seiner gegliederten Beine zählt man ihn zudem auch zu den Gliedertieren. Sein harter schützender Panzer besteht aus Chitin und Kalk und muss einmal im Jahr erneuert werden da er nicht mitwächst.

Die berühmte Krebsscheren dienen zur Zerkleinerung der Nahrung und zur Verteidigung. Krebse verfügen außerdem noch über kleine Kieferfüßchen mit denen sie sich sauerstoffreiches Wasser zu strömen. So kann der Krebs auch unter Wasser immer gut atmen.

Außerdem halten die Afterfüße die Krebseier und transportieren sie so sicher durch das Gewässer. Jetzt weißt du also wofür der Krebs so viele verschiedene Beine hat. Tschüss und bis zum nächsten Mal!

9 Kommentare

9 Kommentare
  1. ich finde das sehr gut erklärt und das hat mir sehr geholfen

    Von Samsam, vor 8 Monaten
  2. 💯

    Von Johanna B., vor fast 3 Jahren
  3. 🦀

    Von Johanna B., vor fast 3 Jahren
  4. I made it again!!!

    Von Johanna B., vor fast 3 Jahren
  5. Wir haben auf unserem Wandertag vermutlich einen Steinkrebs entdeckt. Yeah! Der Erklärfilm passt super. Danke.

    Von Heike N., vor mehr als 3 Jahren
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Krebstiere – innerer und äußerer Bau Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Krebstiere – innerer und äußerer Bau kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme unterschiedliche Krebstiere.

    Tipps

    Die Assel ist der einzige Krebs, der an Land lebt.

    Lösung

    Die Klasse der Krebstiere gehört zum Stamm der Gliederfüßer. In dieser Klasse finden sich zahlreiche Vertreter. Hier hast du den Hummer, die Krabbe, die Garnele und den Flohkrebs kennengelernt. Außerdem siehst du hier eine Assel, den einzigen Vertreter der Krebstiere, der an Land lebt.

  • Beschreibe den Körperbau der Krebstiere.

    Tipps

    Der Flusskrebs trägt vier Fühler.

    Lösung

    Der Flusskrebs gehört zu den Gliederfüßern. Sein Körper ist von einem harten Chitinpanzer umgeben, der den Flusskrebs vor äußeren Einflüssen schützt. Er trägt 4 Fühler, die mit dem Nervensystem verbunden sind und mit denen der Flusskrebs gut tasten kann. Mit den Scheren kann sich der Krebs verteidigen oder seine Nahrung zerkleinern. Der Fächerschwanz hilft dem Flusskrebs beim Schwimmen – und zwar rückwärts.

  • Beschreibe den Vorgang des Häutens bei Krebstieren.

    Tipps

    Butterkrebs wird der Krebs nach der Häutung genannt, da sein Skelett dann besonders weich ist.

    Lösung

    Da der Krebs ein hartes Außenskelett trägt, muss er sich häuten. Sonst wäre sein Wachstum nicht möglich. Er streift seine äußere Hülle ab und bleibt dann als Butterkrebs zurück. Sein Außenskelett benötigt zwei bis drei Tage, bis es wieder ausgehärtet ist. Der Häutungsprozess kann sich dadurch ankündigen, dass der Krebs ruhiger wird und weniger frisst oder auch seine Farbe ändert.

  • Erkläre, was man unter einem offenen Blutkreislauf versteht.

    Tipps

    Der Krebs besitzt ein Röhrenherz.

    Lösung

    Der Krebs verfügt wie alle Krebstiere und Insekten über einen offenen Blutkreislauf. Dieser Blutkreislauf wird so genannt, weil das Blut nicht in geschlossenen Adern fließt, sondern sich in einer Art Schlauch befindet, der sich durch den gesamten Körper des Krebses zieht. Dadurch, dass das Blut offenen durch den Organismus strömt, umspült es alle Organe und versorgt diese so mit Sauerstoff.

  • Erkläre die Funktionsweise der einzelnen Körperteile des Flusskrebses.

    Tipps

    Mit den Kiemenfüßen transportiert der Krebs frisches Wasser zu den Kiemen. Warum könnte das für ihn wichtig sein?

    Lösung

    Neben seinen Laufbeinpaaren besitzt der Flusskrebs noch kleine Kieferfüße und Afterfüße. Mit den Kieferfüßen transportiert der Flusskrebs frisches, sauerstoffreiches Wasser. So erhält er den Sauerstoff, den er zum Atmen braucht. Die weiblichen Flusskrebse tragen mithilfe der Afterfüße die Eier. Der Fächerschwanz hilft dem Krebs rückwärts zu schwimmen, zum Beispiel, wenn er auf der Flucht ist. Seine Scheren nutzt er zum Zerkleinern seiner Nahrung oder zur Verteidigung.

  • Bestimme weitere Gliederfüßer.

    Tipps

    Insekten tragen sechs, Spinnentiere acht Beine.

    Lösung

    Krebstiere, Spinnentiere und Insekten gehören zum Stamm der Gliederfüßer. Sie heißen so, da ihr Körper in Segmente gegliedert ist. Hier hast du als Vertreter der Spinnen die Zecke, die Milbe und die Kreuzspinne kennengelernt. Die Biene, die Stabheuschrecke und der Marienkäfer gehören zu den Insekten.

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