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Wirtschaft, Technik und Wissenschaft

Wissenschaft, Technik und Wirtschaft hängen eng miteinander zusammen. Heutzutage bestimmt jedoch oft das Geld, ob und wie sie in Verbindung treten.

Zusammenspiel von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft

Wissenschaft, Technik und Wirtschaft sind in der heutigen Welt drei untrennbare Einheiten. Im optimalen Fall versucht die Technik, neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft für sich zu nutzen und anzuwenden, wobei später die Wirtschaft wiederum aus diesen Erfindungen der Technik Profit zu schlagen versucht. Doch durch die Mechanismen des Kapitalismus rollt sich diese Gleichung mehr und mehr von hinten auf.

Forschung und Technik sind heutzutage sehr auf das Geld der Wirtschaft angewiesen. Der Staat versucht zwar weiter als Unterstützer und Geldgeber zu fungieren, doch verliert er im Vergleich zu den großen Global Playern der Wirtschaft zusehend an Boden. Das Resultat ist, dass der Wirtschaftssektor meist selbst entscheidet, was und wo geforscht wird. Der Forschung stehen dadurch in immer mehr Bereichen immer weniger finanzielle Mittel zur Verfügung. Das Geld gibt die Richtung vor. Doch schauen wir uns diesen Kapitalismus noch etwas genauer an.

Geld regiert die Welt

Wissenschaft: Adam Smith und der Kapitalismus

Immer wieder in der Geschichte gab es Wissenschaftler, die so bedeutend waren, dass sie schnell Einfluss auf das Leben aller nahmen. Albert Einsteins Relativitätstheorie beispielsweise veränderte unsere Vorstellung von Raum und Zeit und vom Universum als Ganzes. Der „Einstein der Wirtschaft“ war Ende des 18. Jahrhunderts Adam Smith. Für viele ist der 1723 in Schottland geborene Moralphilosoph und Vertreter der Aufklärung der Begründer des Kapitalismus. Sein wichtigstes Werk war „Der Wohlstand der Nationen – Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen“. Vor dem Hintergrund der beginnenden Industrialisierung versuchte er zu erklären, wie der Wohlstand Einzelner der gesamten Gesellschaft zu Gute kommen kann. Er prägte über Jahrhunderte hinweg Wirtschaftstheoretiker der ganzen Welt und sein Hauptwerk gilt als die „Bibel des Kapitalismus“. Die Frage, ob der Wohlstand einzelner Unternehmer auch wirklich durch „unsichtbare Hand“ dem Wohl aller zu Gute kommt, wird bis heute heiß diskutiert.

Adam Smtih

Wirtschaft: Die Bankenpleite

Die wichtigste Rolle im Kapitalismus haben aber nicht die Unternehmer eingenommen; zentral und systemsichernd sind die Banken und Kreditinstitute. Sie sind unverzichtbar für das Funktionieren einer Volkswirtschaft und regeln alle Abläufe des Zahlungsverkehrs. Doch können Banken, die ebenfalls auf den freien Kapitalmärkten aktiv sind, schnell zum Problem werden. So geschehen in der (bisher) letzten Banken- und Wirtschaftskrise, die 2007 begann. Sie war die Folge eines spekulativ aufgeblähten Immobilienmarkts in den USA, an dessen spekulativen Geschäften sich Banken rund um den Globus beteiligten. Als die „Blase platzte“ konnten viele ihre Kredite nicht mehr zahlen und eine Bankenpleite drohte. Da sich aber niemand einen Bankrott der Geldinstitute vorstellen konnte, mussten letzten Endes die Bürger über Steuergelder die Banken retten.

Technik: Das Ende der amerikanischen Raumfahrt

Auch die amerikanische Raumfahrt geriet in finanzielle Erklärungsnöte. Die Space Shuttle- Ära der USA ist vor allem deshalb am Ende, weil Prestige im Vergleich zu Gewinn an Boden verloren hat. Die US-Raumfähre Atlantis war bis auf weiteres die Letzte, die in den Himmel über Florida aufgestiegen ist. Raumfahrtprogramme verschwinden zwar nicht, doch werden sie nun von finanzkräftigen Unternehmen übernommen, wie beispielsweise das Raumfahrtprogramm von Paypal und Tesla-Gründer Elon Musk, der in absehbarer Zeit sogar noch dem Mars einen Besuch abstatten möchte. Früher wurden derart große oder gemeinnützige Projekte meist von allen getragen, sprich durch Steuern finanziert, die der Staat dafür bereitstellte. Doch verändert sich dieses System im Kapitalismus zusehend.

Space-Shuttle-Ära: Ende eines amerikanischen Traums

Auf lange Sicht scheint es natürlich nur wenig sinnvoll, alle großen Vorhaben aus Wissenschaft und Technik nur an ihrem finanziellen Gewinn zu messen. Doch hat der Kapitalismus auch für Wohlstand und enorme Entwicklungssprünge der Menschheit gesorgt und man darf gespannt sein, wie sich seine Entwicklung weiter fortsetzt. Vor allem wenn man sich die enormen Aufgaben vor Augen führt, die auf die Menschheit zukommen, wie beispielsweise der Klimaschutz. Dieser kann nicht einfach einzelnen Unternehmen anvertraut werden, sondern ist nur zu realisieren, wenn alle gemeinschaftlich zusammenarbeiten.

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