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Prozess gegen Sando Kepiro und Ungarns Schulterschluss mit Nazi-Deutschland

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Team Zeitreise
Prozess gegen Sando Kepiro und Ungarns Schulterschluss mit Nazi-Deutschland
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse

Grundlagen zum Thema Prozess gegen Sando Kepiro und Ungarns Schulterschluss mit Nazi-Deutschland

Es ist eines der letzten großen Verfahren gegen einen mutmaßlichen NS-Kriegsverbrecher: Der frühere ungarische Offizier Sandor Kepiro steht wegen der Ermordung von 36 Menschen bei einem Massaker im serbischen Novi Sad 1942 vor Gericht. Die Verhandlung in Budapest konfrontiert Ungarn mit seiner düsteren Vergangenheit. Doch die Rolle, die das Land im Zweiten Weltkrieg spielte, ist umstritten - wie auch die heutige Entlassung des Direktors des Holcaust-Museums in Budapest zeigt.

Transkript Prozess gegen Sando Kepiro und Ungarns Schulterschluss mit Nazi-Deutschland

Ein 97 Jahre alter, gebrechlicher Mann wird in Budapest in den Gerichtssaal gebracht. Der frühere ungarische Offizier Sándor Képíró muss sich wegen der Ermordung von 36 Menschen verantworten. Bei dem Massaker in der serbischen Stadt Novi Sad 1942 wurden mindestens 1.200 Juden, Sinti und Roma getötet. „Das ist der Prozess gegen einen Massenmörder. Es ist auch der Prozess für die Opfer, ihre Verwandten und für die ungarische Gesellschaft. Alle sollen die Wahrheit erfahren über das, was hier im Krieg passiert und was ungarische Soldaten in Europa angerichtet haben.“ Die Verhandlung bringt auch die Rolle ans Licht, die Ungarn in Hitlers Plänen zur sogenannten Endlösung der Judenfrage spielte, kurz bevor das Land 1944 von den Nazis besetzt wurde. Die Frage ist umstritten. Gerade erst wurde deshalb der Direktor des Holocaustmuseums in Budapest entlassen. „Heute sind sich die meisten Historiker darüber einig, dass es eine Verbindung gibt. Da sind einerseits die Verwaltungen der Gebiete, die während des zweiten Weltkriegs an Ungarn angegliedert wurden und auf der anderen Seite steht der Vollzug des Holocausts.“ So unterstützten die Ungarn zunächst Hitler und bekamen dafür Gebiete wie die Slowakei und das nördliche Siebenbürgen zurück, die sie im ersten Weltkrieg verloren hatten. Beschämend für Ungarn ist, dass damals in diesen Regionen die eigenen Soldaten Juden deportierten und töteten, noch bevor die Nazis kamen. Durch den Prozess gegen Sando Kepiro wird Ungarn mit seiner düsteren Vergangenheit konfrontiert. Das Land ist gefordert sich mit dem Schulterschluss mit Nazi-Deutschland auseinanderzusetzen und mit dem Tod von etwa 560.000 ungarischen Juden.

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