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Enzymatische Reaktionen 02:10 min

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Transkript Enzymatische Reaktionen

Im Körper, zum Beispiel beim Kauen, laufen ständig enzymatische Reaktionen ab. Der Ausgangsstoff einer enzymatischen Reaktion wird als Substrat bezeichnet. Das Substrat lagert sich an das aktive Zentrum des Enzyms an, es wird gebunden und bildet mit dem Enzym den Enzym-Substrat-Komplex. Enzym und Substrat passen zusammen wie ein Schlüssel ins Schloss. Man spricht deswegen auch vom Schlüssel-Schloss-Prinzip. Das Enzym wird durch die Reaktion nicht verbraucht und steht auch für weitere Substrate zur Verfügung. Eine Erweiterung des Schlüssel-Schloss-Prinzips ist die sogenannte Induced-Fit-Theorie. Wenn ein Substrat an ein Enzymmolekül bindet, führen Wechselwirkungen dazu, dass beide ihre Gestalt geringfügig ändern. So können sie noch enger interagieren. In einer Zelle laufen hunderte an enzymatischen Reaktionen ab. Dementsprechend viele Enzyme und Substrate liegen vor. Durch das Schlüssel-Schloss-Prinzip wird verhindert, dass ein Enzym das falsche Substrat umsetzt. Nur wenn das Substrat in das aktive Zentrum des Enzyms passt, kann die Reaktion ablaufen. Enzyme sind also substratspezifisch. Auch entsteht bei einem Enzym immer das gleiche Produkt. Das nennt man wirkungsspezifisch.

1 Kommentar
  1. Sehr gut erklärt
    Danke❤️

    Von Slewejohann, vor etwa 2 Jahren