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Was ist Biodiversität?

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Team Wissenswelt
Was ist Biodiversität?
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Beschreibung Was ist Biodiversität?

Die Vielfalt der Arten ist für Ökosystem von zentraler Bedeutung. Dabei hat der Mensch durch die wirtschaftliche Nutzung von Ökosystemen, wie z.B. Flüssen und Wiesen, einen starken Einfluss auf die dort lebenden Pflanzen und Tiere. Damit einher geht eine große Verantwortung, da durch eine einseitige Nutzung von Biotopen irreparable Schäden am Ökosystem entstehen können, wovon in letzter Konsequenz auch der Mensch negativ betroffen ist.

Transkript Was ist Biodiversität?

Biodiversität beschreibt die Vielfalt des Lebens, also die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten, die es auf unserer Erde gibt. Wenn diese vom Aussterben bedroht sind, bedeutet das, dass nicht zuletzt auch wir Menschen betroffen sind. Naturbelassene Wiesen wie Magerrasen sind immer seltener bei uns zu finden. Sie beherbergen eine Vielzahl verschiedener Blumen, Kräuter und Gräser. Die Mehrheit unserer Wiesen wird als Viehweiden genutzt. Wie auf den Feldern werden hier jährlich Mist und Gülle zur Düngung ausgebracht. Dies führt zu einem steigenden Stickstoffgehalt der Böden, den nur bestimmte Pflanzen mögen. Der Löwenzahn ist so eine stickstoffliebende Pflanze. So schön eine gelbe Löwenzahnwiese auch auf uns wirken mag, sie sollte für uns eine Warnung bedeuten, wie das Gelb einer Verkehrsampel. Die Landwirtschaft gibt zwar lautstark vor, sich für die Erhaltung der Natur einzusetzen, doch die intensive Nutzung der Weiden und Felder trägt zur Belastung der Umwelt bei. Der effektive Einsatz größerer landwirtschaftlicher Maschinen braucht Platz. Da sind Hecken als Begrenzung von Ackerflächen störend. Mit zunehmender Beseitigung der ursprünglichen Hecken geht auch der Lebensraum für viele Insekten, Spinnen und Vogelarten verloren. Im Herbst sehen wir die Auen gebietsweise trocken, beim Frühjahrshochwasser jedoch überschwemmt. Auwaldbiotope zeichnen sich durch eine undurchdringliche Wildnis und eine besonders hohe Artenvielfalt aus. Die Flüsse werden schon seit Jahrzehnten aus wirtschaftlichen Interessen begradigt, kanalisiert oder aufgestaut. Altwasserarme wurden trockengelegt, Auwälder gerodet, und das hat Folgen. Der natürliche Hochwasserschutz und der Lebensraum vieler Tiere wurden zerstört. Alte Silberweiden bieten Höhlenbrütern wie zum Beispiel Fledermäusen Unterschlupf. 85% der vom Aussterben bedrohten einheimischen Fische und 65% der Vögel sind im Auwald der Isarmündung zu Hause. Die Vorkommen von Wasserschnecken dieses Gebietes sind von deutschlandweiter Bedeutung. Die Donau-Kahnschnecke ist nur noch im Mündungsgebiet der Isar in die Donau zu finden

1 Kommentar

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  1. danke

    Von Cleo Würkert, vor fast 3 Jahren
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