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Vielfalt der Fische 06:14 min

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Transkript Vielfalt der Fische

Vielfalt der Fische

Wozu braucht der Flussbarbe seine Barteln? Warum ist eine Scholle so flach? Was passiert, wenn sich der weiße Hai einen Zahn ausbeißt? Wie sichert der Stichling das Überleben der nächsten Stichlingsgeneration? Und was in aller Welt ist das!? In diesem Video lernst du an einigen Beispielen die Vielfalt der Fische kennen.

Fische gibt es in allen Größen, Formen und Farben. Es gibt Raubfische, Friedfische, Schwarmfische, solche, die sich ausschließlich auf dem Meeresgrund aufhalten und andere, die die stockdunkle Tiefsee bewohnen. Jede Art ist für sich perfekt angepasst. Einige von ihnen wollen wir uns nun ansehen.

Wir beginnen mit einem Fisch, der auch in heimischen Gewässern zuhause ist: Die Flussbarbe. Die sehr gesellige Flussbarbe wird bis zu 90cm lang und lebt auf dem Grund von Gewässern. Sie ist also ein Bodenfisch. Die Flussbarbe ist dämmerungs- und nachtaktiv. Auffällig sind die vier Bartfäden - die sogenannten Barteln.

Damit spürt die Flussbarbe Nahrung am Boden von Gewässern auf: Fischlaich, kleine Fische, Würmer, kleine Krebse, aber auch pflanzliche Nahrung. Zum Laichen ziehen sie in großen Schwärmen flussaufwärts. Ihr goldgelber Laich ist giftig. So verdirbt die Flussbarbe - die ja selber gerne fremden Fischlaich frisst - anderen Arten den Appetit.

Die meisten Fischarten kümmern sich nicht um ihren Nachwuchs, er ist von Anfang an auf sich allein gestellt. Darum legen Fische auch hunderte, ja tausende Eier - so wird gewährleistet, dass genügend Jungfische überleben. Eine Ausnahme bildet etwa der Stichling. Dieser kleine Fisch, der keine 10cm lang wird, lebt in Teichen, Bächen und Flüssen und ernährt sich von Würmern und Wasserinsekten.

Zur Paarungszeit baut das Männchen ein Art Nest aus pflanzlichen Material am Gewässergrund und lockt das Weibchen hinein. Dort findet die Befruchtung der Eier statt. Während das Weibchen wieder davonzieht, bewacht das Männchen die Eier und später auch die Jungfische. Dank dieser Brutpflege reicht es, dass das Weibchen nur rund 100 Eier legt.

Und das hier ist eine Scholle. Die Scholle lebt unter anderem in der Nord- und Ostsee und ernährt sich von Würmern, Krebsen und Muscheln. Sie gehört zu den Plattfischen und kann bis zu 80cm groß werden. Eine Scholle ist so platt, dass sie sich spielend in den Sand eingraben kann. So ist sie für Feinde unsichtbar.

Aber auch wenn sie nur flach auf dem Grund von Gewässern liegt, ist sie so gut wie nicht zu sehen. Denn die Oberseite kann dank besonderer Hautzellen farblich der Umgebung angepasst werden. Aber kommen Schollen so platt auf die Welt? Nein, frisch geschlüpfte Schollen sehen aus wie „normale“ Fische. Die Verwandlung zum Plattfisch findet erst später statt! Unglaublich!

Genau wie unser nächster Vertreter. Den kennen wir alle - das ist der weiße Hai. Er ist bekannt als Bestie der Meere - aber stimmt das? Haie sind Knorpelfische. Es gibt zirka 350 Haiarten, aber nur die allerwenigsten sind für den Menschen gefährlich.

Die rasiermesserscharfen, dreieckigen Zähne stehen in mehreren Reihen in seinem Maul. Wenn er sich einen Zahn ausbeisst, rückt ein neuer einfach nach. Weiße Haie lieben Robben, Delfine, Thunfische oder Schildkröten. Menschen greifen sie nur sehr selten an.

Meist lässt der Hai auch schnell von seiner Beute ab, wenn er merkt, was sich da in seinem Maul befindet, Menschen stehen nämlich nicht auf seinem Speiseplan.

Und was ist das nun wieder für ein Fisch? Das ist ein Tiefseeanglerfisch. Er lebt in der Tiefsee, dort herrscht absolute Finsternis. Einige Fischarten, wie etwa die Tiefseeanglerfische verfügen über Leuchtbakterien, die ein schwaches Licht aussenden. Wie mit einer Angel werden Beutetiere magisch angelockt und sodann verspeist - deshalb auch der Name: Anglerfisch.

Weil Menschen kaum in so tiefe Meeresregionen vordringen können, weiß man fast nichts über den Tiefseeanglerfisch. Soviel ist sicher: Dieses Exemplar ist ein Weibchen. Männchen sind im Vergleich dazu winzig klein. Sie beißen sich in die Haut von Weibchen fest und verwachsen irgendwann sogar miteinander.

In der Tiefsee findet man eben nicht so leicht Partner; auf diese Weise bleiben Männchen und Weibchen - wenn sie sich einmal gefunden haben - für immer zusammen und teilen sogar einen Blutkreislauf! Sehen furchtbar aus diese Tiefseeanglerfische - sind aber eigentlich recht romantisch, oder?

Die Vielfalt der Fische ist also gigantisch. Es gibt sie in allen Größen, Formen und Farben. In diesem Video hast du einige davon kennengelernt und weißt, dass jede Art perfekt an ihre Lebensweise angepasst ist. Tschüss und bis bald!

5 Kommentare
  1. lol xdddddddddd ist cool

    Von Christof M., vor 12 Monaten
  2. 👍👍👍👍

    Von Emma U., vor etwa einem Jahr
  3. super

    Von Omid T., vor mehr als einem Jahr
  4. tooooooo

    Von Omid T., vor mehr als einem Jahr
  5. Super Video

    Von Idaluzies, vor fast 5 Jahren

Vielfalt der Fische Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Vielfalt der Fische kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme unterschiedliche Fische.

    Tipps

    In der Tiefsee braucht der Tiefseeangler leuchtende Bakterien, um Fische anzulocken.

    Lösung

    Die Flussbarbe ist ein heimischer Süßwasserfisch, der zu der Familie der Karpfenfische gehört. Sie gehört zu den nachtaktiven, aber sozialen Tieren. Erkennen kann man die Flussbarbe deutlich an den vier Barteln am Maul.

    Stichlinge sind kleine Fische, die ebenfalls in Süßgewässern leben. Vor ihrer Rückenflosse besitzen sie bis zu 16 Einzelstacheln. Dieser Eigenschaft verdanken sie ihren Namen.

    Haie gehören zu den Knorpelfischen. Sie ernähren sich von anderen Fischen oder größeren Meerestieren. Menschen zählen nicht dazu.

    Der Tiefsee-Anglerfisch ist ein sehr besonderer Fisch der Tiefsee. Er lebt dort in der vollkommenen Dunkelheit und hat eine sehr gute Strategie entwickelt, um in der Dunkelheit Nahrung zu finden. Er besitzt Leuchtbakterien, die ein schwaches Licht erzeugen und damit Tiere anlocken, die der Anglerfisch dann verzehrt.

  • Beschreibe die Besonderheit der Brutpflege des Stichlings.

    Tipps

    Für die Brutpflege ist das Männchen verantwortlich.

    Lösung

    Die Stichlinge haben eine besondere Brutpflege entwickelt. Das Männchen baut ein Nest und lockt das Weibchen hinein. Dann werden die Eier befruchtet und das Weibchen schwimmt weg. Das Männchen passt auf die Eier und später auf die Jungtiere auf. Dank dieser Brutpflege reicht es aus, dass das Weibchen 100 Eier legt.

  • Beschreibe charakteristische Eigenschaften von verschiedenen Fischen.

    Tipps

    Der Tiefsee-Anglerfisch lockt mit einem schwachen Licht Nahrungsfische an.

    Lösung

    Die Flussbarbe ist ein Grundfisch. Sie kann mit ihren vier Barteln sehr gut ihre Umgebung abtasten. Ihr Laich ist giftig, so schützt sie ihre Nachkommen vor Fressfeiden. Der Stichling ist einer der wenigen Fische, die ein Nest bauen und nur etwa 100 Eier legen. Der weiße Hai gehört zu den Knorpelfischen. Wenn ihm ein Zahn ausfällt, dann rückt einer seiner vielen Zähne einfach nach. Der Tiefsee-Anglerfisch sieht furchterregend aus. Er trägt in seiner Angel leuchtende Bakterien, die Nahrungsfische anlocken. Dieser Tatsache verdankt der Fisch seinen Namen.

  • Beschreibe die Anatomie der Fische.

    Tipps

    Der Harnleiter endet etwas über dem After.

    Lösung

    Mithilfe der Kiemen kann der Fisch unter Wasser atmen. Er kann so Sauerstoff aus dem Wasser aufnehmen. Durch das Herz wird Blut durch den gesamten Körper gepumpt. Die Nahrung des Fisches gelangt über den Magen in den Darm und wird schließlich über den After ausgeschieden. Die Öffnung des Harnleiters liegt direkt neben dem After.

  • Unterschiede von Knorpel- und Knochenfischen.

    Tipps

    Die meisten Fische, die wir kennen, gehören zu den Knochenfischen.

    Im Unterschied zu den Knochenfischen besteht das Skelett der Knorpelfische aus Knorpel, der aber durch eingelagerten Kalk sehr fest wird.

    Lösung

    Knorpel- und Knochenfische unterscheiden sich in Körperbau voneinander. Wie die Bezeichnungen schon verraten, basiert dieser Unterschied auf der unterschiedlichen Struktur des Skeletts.

    Als Knochenfische werden diejenigen Fische beschrieben, deren Skelett vollständig oder teilweise verknöchert ist. Im Unterschied zu den Knochenfischen besteht das Skelett der Knorpelfische aus Knorpel, der aber durch eingelagerten Kalk sehr fest und stabil werden kann. Im Allgemeinen sind Knorpelfische größer als Knochenfische. Zu den Knorpelfischen gehören Hai und Rochen. Die Bachforelle, die Barbe und der Lachs gehören zu den Knochenfischen.

  • Beschreibe den Fortpflanzungsprozess der Bachforelle.

    Tipps

    Bei den Eiern der Bachforelle findet eine äußere Befruchtung statt.

    Lösung

    Die Bachforellen schwimmen flussaufwärts zu ihren Laichgebieten. Dort gräbt die weibliche Bachforelle mit ihren Flossen eine Mulde und legt die Eier darin ab. Die männliche Bachforelle gibt anschließend seine Samenflüssigkeit darüber. Es findet also eine äußere Befruchtung statt. Die weibliche Forelle deckt die Mulde ab und überlässt die Eier ihrem Schicksal. Im Frühjahr schlüpfen die Fischlarven.