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Süßwasserfische und Salzwasserfische 05:05 min

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Transkript Süßwasserfische und Salzwasserfische

Süßwasserfische und Salzwasserfische

Hallo! Bist du schon einmal im Meer geschwommen? Da ist es dir bestimmt einmal passiert, dass du etwas Wasser geschluckt hast. Das schmeckt ziemlich salzig und du solltest es besser auch nicht trinken. Denn das Salzwasser entzieht deinem Körper eine große Menge Wasser.

Doch wie machen das die Fische im Meer, ohne dass ihnen sämtliches Wasser ihres Körpers entzogen wird!? Sie müssen doch auch Wasser zu sich nehmen. In diesem Video lernst du, wie Salzwasserfische und auch auch Süßwasserfische sich an das Wasser ihrer Umgebung angepasst haben.

Beginnen wir mit den Süßwasserfischen. Sie leben im Süßwasser von Seen, Flüssen, oder Bächen. Doch was ist Süßwasser? Das ist Wasser mit einem sehr geringem Anteil an Salz. Es schmeckt also nicht salzig, aber auch nicht süß.

Es ist unserem Trinkwasser sehr ähnlich. Zu den Süßwasserfischen gehört zum Beispiel die Bachforelle. Sie lebt in klaren, kalten Bächen. Auch der Flussbarsch, wie es schon sein Name verrät, ist ein Süßwasserfisch. Er bevorzugt Flüsse mit geringer Strömung. Bestimmt kennst du auch Karpfen. Er lebt in warmen Wasser von See und wird oft in kleinen Teichen gehalten.

Salzwasserfische sind Fische, die im Salzwasser leben, also im Meer. So zum Beispiel der Thunfisch, Haie, der Hering oder die Scholle. Ist der Salzgehalt des Wassers nun ein Problem für Salzwasserfische? Um das herauszufinden, wollen wir uns zunächst ansehen, was Salz im Wasser bzw. in Fischen bewirkt.

Wir starten mit einem kleinen Versuch: Schneide zwei Scheiben einer Gurke ab und lege sie nebeneinander. Streue auf die eine Salz und beobachte, was passiert.

Du wirst sehen, dass binnen kurzer Zeit kleine Wassertröpfchen auf der Gurkenscheibe zu sehen sind, die du mit Salz bestreut hast. Das liegt daran, dass der Gurke durch das Salz Wasser entzogen worden ist. So ist das auch mit den Salzwasserfischen. Durch das viele Salz im Wasser verlieren sie große Mengen an Wasser.

Bei Süßwasserfischen ist es hingegen genau umgekehrt. Ihr Körper enthält viel mehr Salz, als das Wasser ihrer Umgebung. Damit zieht ihr salziger Körper ständig Wasser über ihre Haut auf.

Schauen wir uns jetzt die Süßwasserfische an. Sie sind umgeben von salzarmem Wasser - der Salzgehalt im Inneren eines Fisches ist viel höher als der seiner Umgebung. Was heißt das für den Fisch?

Salz zieht immer Wasser an! Damit der Salzwasserfisch nun nicht sein ganzes Wasser verliert, muss er viel trinken. Süßwasserfische hingegen müssen kaum Wasser trinken, da sie bereits mit ihrem salzigen Körper genug Wasser aufnehmen. Sie müssen sogar viel mehr Wasser ausscheiden, damit sie nicht Platzen, vor lauter Wasseraufnahme.

Was passiert aber nun, wenn Salzwasserfische salziges Wasser trinken? Sie würden ständig mehr und mehr Salz zu sich nehmen. Für dieses Problem haben sie ganz bestimmte Zellen in den Kiemen, die das überschüssige Salz aus dem aufgenommenen Wasser aufnehmen und dann ausscheiden. Und auch über den Harn können sie eine große Menge an Salz ausscheiden.

Süßwasserfische und Salzwasserfische brauchen also ganz unterschiedliche Strategien, um mit dem Wasser umzugehen, in dem sie leben. Und was ist mit Fischen, die sowohl im Süßwasser, als auch im Salzwasser leben? Aale leben meist in Süßwasser und ziehen zur Fortpflanzung ins salzige Meer. Bei Lachsen ist es umgekehrt - sie verbringen die längste Zeit ihres Lebens im Meer und wandern zur Fortpflanzung in das Süßwasser von Flussoberläufen.

Aale und Lachse können beides. Sie können mit Salzwasser umgehen - dann müssen sie trinken, um nicht auszutrocknen und gleichzeitig das überschüssige Salz ausscheiden. Und sie können mit Süßwasser umgehen - dann trinken sie nicht, sondern müssen viel Wasser ausscheiden, das über die Haut aufgenommen wurde.

Es gibt also Süßwasserfische und Salzwasserfische. Süßwasserfische trinken nicht, weil bei ihnen ohnehin permanent Wasser über die Haut und Kiemen in ihren Körper gelangt. Salzwasserfische verlieren Wasser an ihre Umgebung. Damit sie das Wasser ihrer umgebung zusich nehmen können, haben sie speziell entwickelte Zellen in den Kiemen, die das Salz des aufgenommenen Wassers aufnehmen und anschließend ausscheiden.

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

4 Kommentare
  1. perfekt erklärt besser als mein Lehrer :)

    Von Teker75 1, vor 10 Monaten
  2. gut erklärt

    Von Remo M., vor 12 Monaten
  3. danke für die gute erklärung (:

    Von Jamal A., vor etwa einem Jahr
  4. Erstklassig. Sehr gut erklärt, logisch und interessant. Danke.

    Von Wodo, vor mehr als 5 Jahren

Süßwasserfische und Salzwasserfische Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Süßwasserfische und Salzwasserfische kannst du es wiederholen und üben.

  • Skizziere das Gurkenexperiment.

    Tipps

    Salz entzieht dem Körper Wasser.

    Lösung

    Auf der Gurkenscheibe, auf die man Salz gestreut hat, werden sich Wassertröpfchen bilden. Dies liegt daran, dass Salz dem Körper Wasser entzieht. So geschieht dies auch bei den Salzwasserfischen, weswegen sie viel zusätzliches Wasser zu sich nehmen und Salz ausscheiden können.

  • Bestimme Süß- und Salzwasserfische.

    Tipps

    Die Scholle ist ein Plattfisch. Sie gehört zu den Salzwasserfischen.

    Lösung

    Wir unterscheiden Süßwasser- und Salzwasserfische, je nachdem in welchem Lebensraum die Fische leben. Die Bachforelle, der Karpfen und der Flussbarsch gehören zu den Süßwasserfischen. Zu den Salzwasserfischen gehören der Hering und die Scholle.

  • Beschreibe die Anatomie der Fische.

    Tipps

    Der Harnleiter endet etwas über dem After.

    Lösung

    Mithilfe der Kiemen kann der Fisch unter Wasser atmen. Er kann so Sauerstoff aus dem Wasser aufnehmen. Durch das Herz wird Blut durch den gesamten Körper gepumpt. Die Nahrung des Fisches gelangt über den Magen in den Darm und wird schließlich über den After ausgeschieden. Die Öffnung des Harnleiters liegt direkt neben dem After.

  • Erkläre, welche Merkmale Süß- und Salzwasserfische unterscheiden.

    Tipps

    Bei Süßwasserfischen gelangt über die Kiemen permanent Wasser in den Körper der Fische.

    Lösung

    Süßwasserfische müssen nicht trinken, denn es gelangt permanent Wasser über die Kiemen in den Körper des Fisches. Sie müssen viel Wasser ausscheiden, um nicht zu platzen. Salzwasserfische hingegen müssen viel Wasser zu sich nehmen, denn der Salzgehalt des Wassers sorgt dafür, dass ihrem Körper permanent Wasser entzogen wird. Sie haben speziell entwickelte Zellen in den Kiemen, die überschüssiges Salz ausscheiden können.

  • Erkläre den Vorgang der Osmose.

    Tipps

    Das Wasser wird immer zum Ort der höheren Salzkonzentration fließen.

    Lösung

    Der Vorgang der Osmose ist die Gesetzmäßigkeit, die dem Phänomen des Salzwasserfisches zu Grunde liegt. Das Wasser strömt an den Ort der höheren Salzkonzentration. Deswegen strömt das Wasser aus dem Salzwasserfisch hinaus, denn das Meerwasser ist noch salziger als das Innere des Fisches. So muss der Fisch permanent Wasser zu sich nehmen und Salz ausscheiden.

  • Erkläre den besonderen Körperbau einer Scholle.

    Tipps

    In ihrem Lebensraum, dem Meeresboden, hat die Scholle durch ihren Körperbau einige Vorteile.

    Lösung

    Der Körperbau der Scholle ist eine Anpassung an ihre Lebensweise und ihren Lebensraum. Da sie auf dem Meeresboden lebt, kann sie sich dort durch ihren flachen Körper besonders gut tarnen. Im Laufe der Evolution haben sich Fische aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensweisen deshalb auf unterschiedliche Weise angepasst.