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Fische – äußerer Bau

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Team Digital
Fische – äußerer Bau
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Fische – äußerer Bau

Inhalt

Fische – äußerer Bau – Biologie

Fische gibt es in allen Formen und Farben. Man geht davon aus, dass weltweit etwa $30\,000$ verschiedene Fischarten existieren. Die Vielfalt in der Fischwelt ist zwar unheimlich groß, jedoch lassen sich trotzdem einige Gemeinsamkeiten im äußeren Bau der Fische feststellen. Im folgenden Text wollen wir uns genau diesen äußeren Aufbau des Fischkörpers genauer ansehen. Dabei betrachten wir vor allem die Körperform, die Flossen und den Aufbau der Fischhaut.

Wie ist der Fisch aufgebaut? – Körperform

Die meisten Fischarten besitzen eine typische Körperform: am Kopf und am Schwanz läuft der Körper nämlich spitz zu. Diese spezielle Form wird auch als spindelförmig bezeichnet, wobei man in der Fachsprache von einem stromlinienförmigen Körperbau spricht. Je stärker dieser stromlinienförmige Körperbau ausgeprägt ist, desto weniger Widerstand hat der Fisch im Wasser und desto schneller kann er sich auch fortbewegen. Dadurch spart sich der Fisch einiges an Energie ein. Der Kraftaufwand wird reduziert und der Fisch kann problemlos durch das Wasser gleiten. Daher ist die spindelförmige Form bei schnell schwimmenden Fischen deutlich stärker ausgeprägt.

Stark ausgeprägter stromlinienförmiger Körper Schwach ausgeprägter stromlinienförmiger Körper
schnell schwimmende Fische und Raubfische viele Friedfische und Bodenfische (leben auf dem Grund der Gewässer)
Beispiele: Hecht, Forelle, Barsch Beispiele: Karpfen, Flunder, Scholle

Der äußere Bau der Fische – Flossen

Der Aufbau der Flossen ist relativ einfach: Die sogenannten Flossenstrahlen bilden dabei das Gerüst. Je nach Fischart können die Flossenstrahlen verknöchert oder knorpelig sein. Sie sind von einer Fischhaut umgeben. Die Flossen dienen hauptsächlich der Fortbewegung der Fische. Die verschiedenen Flossen der Fische kannst du dir im folgenden Bild am Beispiel einer Bachforelle ansehen.

Der äußere Bau der Fische: Flossenaufbau Bachforelle

Die folgende Tabelle beschreibt den äußeren Bau der Fischflossen und ihre jeweiligen Funktionen.

Flossenart Aufbau Funktion
Brustflosse
  • Paarig auf beiden Seiten des Fischkörpers angeordnet
  • Sie befinden sich fast immer direkt hinter den Kiemendeckeln.
  • Meist beweglich, weich und transparent
  • Sie dienen der Höhensteuerung und der Stabilisierung des Fischs bei seiner Bewegung im Wasser
  • Funktion als Bremse
  • Bauchflosse
  • Paarig auf der Bauchseite angeordnet
  • Sie liegen meist zwischen Brust- und Afterflosse.
  • Sie sind oft eher klein und fehlen manchmal ganz.
  • Sie dienen hauptsächlich der Steuerung.
  • Afterflosse
  • Unpaare Flosse (nur eine vorhanden)
  • Sie liegt meist auf der Bauchseite hinter der Afteröffnung.
  • Sie stabilisiert den Fisch bei seiner Bewegung im Wasser.
  • Rückenflosse
  • Unpaare Flosse (nur eine vorhanden)
  • Sie befindet sich auf dem Rücken der Fische.
  • Sie stabilisiert die senkrechte Haltung des Fischs im Wasser.
  • Schwanzflosse
  • Unpaare Flosse (nur eine vorhanden)
  • Die Strahlen der Schwanzflosse sind direkt mit der Wirbelsäule verbunden.
  • Sie ist für den Antrieb des Fischs verantwortlich.
  • Einige Fischarten besitzen außerdem eine Fettflosse. Diese spielt aber bei der Fortbewegung der Fische nur eine nebensächliche Rolle. Was ihre Funktion sein könnte, ist noch nicht abschließend geklärt.

    Wie ist die Haut der Fische aufgebaut?

    Die allermeisten Fischarten können in die Klasse der Knochenfische oder in die Klasse der Knorpelfische eingeordnet werden. Zu den Knorpelfischen gehören die Haie, die Rochen und die Seekatzen. Die Klasse der Knochenfische umfasst fast alle anderen Fischarten. Wie die beiden Namen schon vermuten lassen, besteht ein großer Unterschied zwischen den beiden Klassen im Aufbau der Skelette der Fische. Das Skelett der Knochenfische besteht nämlich aus Knochen und jenes der Knorpelfische aus Knorpel. Sie unterscheiden sich aber auch stark im Aufbau ihrer Haut. Wie genau, sehen wir uns nun an.

    Die Haut der Knochenfische

    Betrachtet man einen Knochenfisch, wie zum Beispiel einen Barsch oder einen Koi, fällt sofort die glatte, schuppige Haut auf. Die Haut der Fische besteht aus der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut.

    Bei vielen Fischarten enthält die Lederhaut die Schuppen, die dachziegelförmig angeordnet sind und den Fischkörper schützen. Schuppen sind dünne Knochenplättchen, die mit dem Fisch mitwachsen. Im Sommer wachsen sie dabei schneller als im Winter. Daraus entsteht ein Muster, mit dem Wissenschaftler das ungefähre Alter eines Fisches bestimmen können. In der Lederhaut der Fische befinden sich außerdem sogenannte Farbzellen, die die Färbung des Fischs bestimmen. Über der Lederhaut liegt die Oberhaut. In ihr befinden sich Schleimzellen, die stetig Schleim absondern. Dieser macht die Oberfläche des Fischkörpers schleimig und schlüpfrig, was ebenfalls den Widerstand im Wasser verringert. Außerdem wirkt er antibakteriell und dient damit der Abwehr von Krankheitserregern.

    Wie die Haut der Knochenfische aufgebaut ist, kannst du dir in der folgenden Abbildung ansehen.

    Aufbau der Haut Fische: Wie ist die Haut der Fische aufgebaut?

    Die Haut der Knorpelfische

    Haie, Rochen und Seekatzen besitzen eine sehr ledrige Haut, die aus sogenannten Hautzähnchen, auch Placoidschuppen genannt, besteht. Diese Schuppen tragen jedoch nur die Haie auf ihrem kompletten Körper. Die Körper der Rochen und der Seekatzen sind nur in gewissen Bereichen damit ausgestattet. Diese Hautzähnchen bestehen aus demselben Material wie unsere Kieferzähne und sind deshalb sehr robust. Sie bilden ein geschlossenes Exoskelett. Wenn man mit der Hand gegen die Wuchsrichtung der Placoidschuppen streicht, fühlt sich die Haut der Haie nicht glatt und schleimig an, sondern eher rau wie ein Schleifpapier. Fährt man mit der Hand jedoch in die Wuchsrichtung der Placoidschuppen fühlt sich die Haut glatt an. Der Strömungswiderstand ist damit auch beim Hai klein.

    Der äußere Bau der Fische – Zusammenfassung

    Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte zum äußeren Bau der Fische nochmals zusammengefasst:

    • Die meisten Fischarten besitzen einen stromlinienförmigen Körper. Je stärker diese Form ausgeprägt ist, desto weniger Widerstand hat der Fisch im Wasser.
    • Die meisten Fischarten besitzen zwei Brustflossen, zwei Bauchflossen sowie eine After-, eine Rücken- und eine Schwanzflosse. Einige Fischarten besitzen außerdem eine Fettflosse. Die Flossen dienen der Steuerung und der Fortbewegung der Fische.
    • Die Haut der Knochenfische besteht aus der Oberhaut, die Schleimzellen enthält, der Lederhaut, in der die Schuppen und die Farbzellen liegen, und der Unterhaut.
    • Die Haut der Knorpelfische ist ledrig. Sie besteht aus sogenannten Placoidschuppen.

    Nun weißt du, wie Fische aufgebaut sind und welche Flossen sie besitzen. Zur Überprüfung deines Wissens kannst du noch das Arbeitsblatt zu Fische – äußerer Bau bearbeiten. Viel Spaß!

    Transkript Fische – äußerer Bau

    „Fische“ sind schon irgendwie „merkwürdige“ Gestalten. Ihr Anblick wirft doch „einige“ Fragen auf. Wieso sind Fische zum Beispiel meist „so“, jedoch niemals „so“ geformt? Wofür besitzt der Fisch so viele „Flossen“? Wie schaffen es diese flinken Lebewesen außerdem, im Schwarm zu schwimmen, ohne andere Fische anzurempeln? Und wieso sind Fische eigentlich so „glitschig“? Für all diese Fragen gibt es Antworten, von denen dir manche vielleicht direkt einleuchten. Wenn nicht – kein Thema! Lehn dich zurück – wir fassen das Thema „Fische – äußerer Bau“ in diesem Video noch einmal zusammen. Nun gut, was fällt uns zunächst auf, wenn wir einen Fisch „von außen“ betrachten? Zum Beispiel die „Flossen“. Der Fisch besitzt verschiedene Flossen mit ganz unterschiedlicher „Funktion“, sie werden nach ihrer „Lage“ am Körper „benannt“. Die „Schwanzflosse“ sorgt bei den meisten Fischen für den „Antrieb“. Die „Rücken-“ und „Afterflosse“ stabilisieren die „Lage“ des Fisches im Wasser. Wie der Kiel eines Segelbootes – schau mal! Mit den paarigen „Brust-“ und „Bauchflossen“ steuert, also „lenkt“ der Fisch hauptsächlich, sie dienen aber auch dem „Bremsen“. Es gibt bezüglich der Funktion der einzelnen Flossen „Ausnahmen“ bei einigen „Fischarten“. So nutzt der „Paletten-Doktorfisch“ beispielsweise seine „Brustflossen“ für den Antrieb. Allgemein spielen die „Flossen“ jedoch stets die wichtigste Rolle bei der „Fortbewegung“. Es gibt weitere Aspekte, die für die Fortbewegung von Fischen von Bedeutung sind, beziehungsweise deren „Gleitleistung“ im Wasser beeinflussen. Da wäre zum einen die „Körperform“. Der Köper der meisten Fische ist vorne und hinten abgeflacht und verläuft in der Mitter dicker. Diese Form ähnelt einer Spindel und wird daher auch als „spindelförmig“ bezeichnet. Doch welche Funktion hat dieser Körperbau? Anders als beispielsweise ein Würfel bietet die Spindelform eine geringe Widerstandsfläche und das Wasser kann optimal an ihr vorbei strömen. Daher wird diese Form auch „Stromlinienform“ genannt. Zum anderen wäre da noch die besondere „Körperoberfläche“ der Fische. Der gesamte Körper des Fisches – ausgenommen die Flossen – sind nicht nur von „Schuppen“ bedeckt, sondern auch von einer „dünnen Haut“ überzogen. „Hautdrüsen“ sondern „Schleim“ ab, schützen somit vor Krankheitserregern und machen die Körperoberfläche „so glitschig“. Dies hilft dem Fisch ebenfalls besser vorwärtszukommen, da er „weniger abgebremst“ wird und somit mühelos durchs Wasser gleiten kann. Das spart „kostbare“ Energie. Und jetzt schau dir den Fisch noch einmal „genau“ an. Fällt dir die „gepunktete Linie“ entlang des Fischkörpers auf? Du siehst die äußeren Strukturen des „Seitenlinienorgans“. Die Punkte stellen „Öffnungen kleiner Kanäle“ dar, welche „unter die Schuppen“ führen. In den Kanälen liegen „Sinneszellen“, welche über die Bewegung einströmenden Wassers Informationen weiterleiten. Der Fisch kann so „Druckschwankungen“ in seiner Umgebung unter Wasser „wahrnehmen“. Welchen „Nutzen“ könnte das haben? „Druckschwankungen“ werden zum Beispiel durch Bewegungen von „Beute“, nahende „Angreifer“ oder „Hindernisse“ im Wasser erzeugt. Ja – so stellen auch andere Fische im Schwarm „Hindernisse“ dar! Über das „Seitenlinienorgan“ schafft es der Fisch, trotz schneller Kehrtwenden „auszuweichen“. Fällt dir sonst noch etwas auf? Das „Maul“ und die „Kiemendeckel“ des Fisches sind „ständig in Bewegung“. Maul offen, Kiemendeckel geschlossen, Maul zu, Kiemendeckel offen. Was du sehen kannst, sind die „Atembewegungen“ des Fisches. Hinter den „Kiemendeckeln“ liegen die „Kiemen“, das „Atmungsorgan“ der Fische. Öffnet der Fisch sein Maul, strömt Wasser ein und umspült die „Kiemenblättchen“. Diese sind der Ort des „Gasaustauschs“. „Sauerstoff“ aus dem frischen Wasser wird an den Kiemenblättchen ins Blut „aufgenommen“, „Kohlenstoffdioxid“ aus dem Blut an das Wasser „abgegeben“. Schließt der Fisch sein Maul, werden die „Kiemendeckel“ durch den entstehenden Druck „geöffnet“ und das „sauerstoffarme Wasser“ tritt aus. Nun gut – alle Fragen beantwortet, oder? Fassen wir doch lieber noch einmal zusammen. Fische haben verschiedene „Flossen“ mit „unterschiedlicher Funktion“. Ihre Spindel- oder auch „Stromlinienform“ sowie die „glitschige Körperoberfläche“ ermöglichen es ihnen gut durchs Wasser zu gleiten. Mithilfe des „Seitenlinienorgans“ nehmen Fische „Druckschwankungen“ im Wasser wahr und können so beispielsweise ihren Mitschwimmern im Schwarm ausweichen. Die „Kiemen“ liegen geschützt hinter den „Kiemendeckeln“ und sind das „Atmungsorgan“ der Fische. Wir können also schon am „äußeren Bau“ der Fische erkennen, dass einige ihrer Körpermerkmale so „angepasst“ sind, wie es das Leben unter Wasser erfordert. Da haben sich sogar ganz besondere Erscheinungen entwickelt. Nanu – wer ist denn das? Und mal wieder: Fragen über Fragen.

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