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Kiemen – Bau und Funktion 05:38 min

Textversion des Videos

Transkript Kiemen – Bau und Funktion

Hallo, bestimmt bist du beim Schwimmen schon mal unter Wasser getaucht. Natürlich wird dir aufgefallen sein, dass du nur so lange unter Wasser bleiben kannst, wie deine Luft ausreicht. Klar, denn unter Wasser können Menschen nicht atmen. Hast du dich schon mal gefragt, wie Fische das machen? Die sind ihr ganzes Leben unter Wasser und müssen nie auftauchen. Warum können Fische unter Wasser atmen? Die Lösung liegt darin, dass der Fisch keine Lunge hat zum Atmen, sondern Kiemen. Wie Kiemen aufgebaut sind und wie sie funktionieren, lernst du in diesem Video. Wie der Mensch, braucht auch der Fisch Sauerstoff zum Leben. Der Mensch benutzt die Lunge, um damit den Sauerstoff aus der Luft aufzunehmen. Aber auch im Wasser ist Sauerstoff enthalten. Der Fisch hat keine Lunge, dafür hat er aber ein Organ, mit dem er den Sauerstoff aus dem Wasser gewinnen kann, die sogenannten Kiemen. Die Kiemen eines Fisches liegen versteckt, wir können nur die Kiemenspalten sehen. Hinter diesen lamellenartigen Öffnungen liegen die Kiemen. Die Atmung bei Fischen funktioniert folgendermaßen: Die Kiemen sind geschlossen, der Fisch öffnet das Maul und lässt Wasser in den Mundraum einströmen. Dann schließt er sein Maul und öffnet die Kiemendeckel. Das Schließen des Mauls setzt das Wasser unter Druck, sodass es nun durch die Kiemenräume wieder nach außen gepresst wird. Während das Wasser durch die Kiemen strömt, wird der Sauerstoff herausgelöst. Das Wasser, das aus den Kiemen strömt, enthält also weniger Sauerstoff als zuvor. Danach geht der Vorgang von vorne los. Kiemen zu, Maul auf, Wasser rein, Maul zu, Kiemen auf, Wasser raus. Das ist die Atmung der Fische. Wir wollen uns jetzt ansehen, wie die Kiemen aufgebaut sind. Die Kiemen beginnen im hinteren Raum der Mundhöhle. Dort sitzen die Kiemenbögen. Die Kiemenbögen sind knöchern. An diesen Kiemenbögen sitzen eine ganze Reihe von Kiemenblättchen dicht an dicht. Kiemenblättchen sind fleischig und hauchdünn. Sie sind richtig gut durchblutet. Vom Herzen aus fließt das sauerstoffarme Blut in die Kiemenblättchen. An ihnen passiert der Sauerstoffaustausch. Das Wasser strömt also vom Mundraum zu den Kiemenblättchen. Da die Kiemenblättchen sehr empfindlich sind, ragen schützende Kiemenreusen vom Kiemenbogen wie feine Äste weg. Kleine Nahrungsteilchen bleiben daran hängen, um nicht die sensiblen Kiemenblättchen zu verletzen. Während das Wasser durch die Kiemenblättchen fließt, wird das Kohlendioxid im sauerstoffarmen Blut an das Wasser abgegeben und der Sauerstoff aus dem Wasser wird im Blut aufgenommen. Das Prinzip ist ähnlich wie in der menschlichen Lunge. Das mit Sauerstoff angereicherte Blut wird anschließend durch den Körper des Fisches gepumpt, um die Organe mit Sauerstoff zu versorgen. In einem Liter Wasser befinden sich etwa zehn Milliliter Sauerstoff, das ist ziemlich wenig. Um dennoch möglichst viel Sauerstoff aus dem Wasser zu bekommen, müssen die Kiemen ständig mit frischem Wasser umspült werden. Der Sauerstoffgehalt des Wassers ist unter anderem auch von der Temperatur abhängig. In kaltem Wasser ist viel Sauerstoff gelöst, in warmem wenig. Wenn sich ein See im Sommer langsam erhitzt, führt das dazu, dass weniger Sauerstoff im Wasser gebunden werden kann. Wenn das Wasser zu warm wird, leiden die Fische unter Sauerstoffmangel. Dann tauchen sie gerne an die Wasseroberfläche und schnappen dort nach Luft. Die Kiemen von Fischen können aber nur den in Wasser gelösten Sauerstoff aufnehmen. Sauerstoff aus der Luft können sie nicht gewinnen. Oft verenden die Fische, wenn das Wasser zu warm, das heißt zu sauerstoffarm, ist. Wenn ein Fisch an Land gebracht wird, kleben die feinen Kiemenblätter zusammen. Das ist so, wie wenn du deinen Kopf unter Wasser tauchst. Wenn du ihn wieder aus dem Wasser ziehst, kleben deine Haare zusammen. Wenn die Kiemen also nicht vom Wasser umspült werden, kleben sie zusammen, der Fisch droht zu ersticken. Jetzt weißt du, warum Fische ohne Luftholen unter Wasser bleiben können. Mit Hilfe ihrer Kiemen lösen sie den nötigen Sauerstoff ganz einfach aus dem Wasser. Tschüss!

17 Kommentare
  1. Default

    Super beschrieben.

    Von Sil Wolf, vor 2 Monaten
  2. Default

    Hat mir geholfen :D

    Von Ute H., vor 7 Monaten
  3. Default

    Klasse gemacht super Übungen

    Von Alenka H., vor 9 Monaten
  4. Default

    SUPER

    Von Vivienne T., vor 9 Monaten
  5. Default

    Sehr hilfreich

    Von Nassar0207, vor 10 Monaten
  1. Default

    :P :D :O :)

    :::::::: ))))))))))))))))))))

    Von Irode, vor 11 Monaten
  2. Default

    cool Sofatutor.com ist die coolste Website EVER kp ka nö jap nop LOL

    Von Irode, vor 11 Monaten
  3. Default

    Sehr gut! Danke!

    Von Iduna H., vor etwa einem Jahr
  4. Default

    Hat gut geholfen. Kann ich nur empfehlen.

    Von Silke Pflaumbaum, vor etwa einem Jahr
  5. Default

    Ein sehr hilfreiches video

    Von Suenbuel, vor etwa 3 Jahren
  6. Serpil

    Hallo,
    ja, du hast recht. Das ist so, weil Fische mehrere Kiemenbögen besitzen, hier aber nur einer dargestellt ist.
    LG

    Von Serpil Kilic, vor mehr als 3 Jahren
  7. Foto am 01.01.16 um 17.05

    Hi,
    bei 2:44 min. sagen sie Kimenbögen schreiben aber Kimenbogen.

    LG

    Von Idaluzies, vor mehr als 3 Jahren
  8. Wp 20150305 001

    prima erklärt super

    Von Rakky100, vor mehr als 3 Jahren
  9. Kopie von pict1273

    Cool! Danke

    Von Nicole Karrer ., vor mehr als 4 Jahren
  10. Default

    Super hat mir geholfen :-)

    Von Laura S., vor etwa 5 Jahren
  11. Default

    Super erklärt !!! :-D ;-)

    Von Zamelie506, vor mehr als 5 Jahren
  12. Default

    Richtig klasse auch für die 6.Klasse

    Von Sina Smetan, vor mehr als 5 Jahren
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